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Montag, 1. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Zweiter BusinessRun Freiburg macht Firmen fit und stÀrkt den Teamgeist
Laufevent am Dreisamstrand und große AfterRun-Party im MAGE SOLAR Stadion warten auf alle, die dabei sind

Unter dem Motto „Laufen, feiern, tanzen!“ findet in Freiburg am 5. Juni 2014 der zweite BusinessRun Freiburg statt. Auf einem attraktiven, sechs Kilometer langen Rundkurs im Freiburger Osten geht es unter anderem an der Dreisam entlang bis zum Zieleinlauf im MAGE SOLAR Stadion, wo eine große Party auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartet. Der Lauf richtet sich an Firmen, die in Dreierteams auf die Strecke gehen und ihren Teamgeist stĂ€rken wollen und dabei gleichzeitig noch etwas fĂŒr ihre Gesundheit tun. „Vom EinzelhĂ€ndler bis zum Industrieunternehmen: Schon jetzt haben wir wieder eine große Bandbreite von Firmen am Start, die teilweise mit bis zu zehn Dreierteams am BusinessRun Freiburg teilnehmen werden“, freut sich Veranstalter Kai Lucius. „Schon bei der Erstauflage des Laufevents im vergangenen Jahr waren 125 Firmen mit mehr als 1.300 LĂ€uferinnen und LĂ€ufern mit am Start, dieses Jahr wollen wir noch mehr Betriebe zum Mitmachen motivieren!“


Denn eins ist klar: Je mehr Leute bei so einem großen Laufevent mitmachen, desto grĂ¶ĂŸer ist der Spaß, den am Ende alle haben. „Die AfterRun-Party 2013 im BusinessRun-Village und im VIP-Bereich im Stadion ging bis halb zwei in der Nacht, das wollen wir natĂŒrlich auch in diesem Jahr wieder erreichen“, so Lucius weiter. Die Philosophie des BusinessRun ist es dabei, nach dem Motto „Teamgeist durch Teamsport“ mehr Abwechslung und GemeinschaftsgefĂŒhl in den Arbeitsalltag in den teilnehmenden Betrieben zu fördern und die Themen Beruf, Sport und Gesundheit stĂ€rker ins Bewusstsein zu rĂŒcken. Ein ĂŒberzeugendes Konzept, findet auch Sportdirektor Jochen Saier vom SC Freiburg, der nicht nur Gastgeber bei Zieleinlauf und Party ist, sondern dessen PrĂ€sident Fritz Keller im vergangenen Jahr auch den Startschuss beim ersten BusinessRun Freiburg gegeben hat. NatĂŒrlich ist der Verein auch beim Lauf in diesem Jahr wieder mit unterwegs, wie Saier betont: „Es war fĂŒr mich im Vorjahr ein großer Spaß, mit den Kollegen beim BusinessRun starten zu können. Der sportliche Ansatz ist toll, vor allem hat mich aber auch das Gesamtkonzept der Veranstaltung beeindruckt." Und SCMarketingleiter Hanno Franke ergĂ€nzt: „Dass der Sport Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen bringt, wissen wir von den Heimspielen hier im Stadion. Deshalb ist dieser Ort fĂŒr einen Lauf ideal geeignet - schließlich soll es ja nicht nur darum gehen, gemeinsam Sport zu machen, sondern auch zu feiern und mit Menschen in Kontakt zu treten. Einmal eine Runde im großen Stadion zu laufen, dĂŒrfte dabei fĂŒr fast alle LĂ€ufer etwas Einmaliges sein.“

Und dieses besondere Erlebnis ist leicht zu erreichen: „Die BusinessRun Strecke ist mit ihren sechs Kilometern fĂŒr fast jeden zu schaffen“, sagt Wolfgang Schweizer, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AOK SĂŒdlicher Oberrhein ĂŒber die Teilnahme seines Unternehmens im vergangenen Jahr. „Wir wollten diesen Lauf dazu nutzen, auch Nicht-LĂ€ufer und Lauf-AnfĂ€nger fĂŒr diesen gesunden Sport zu begeistern. Gleichzeitig war es unser Ziel, ein Team – Erlebnis zu organisieren, um den guten Zusammenhalt in unserem Unternehmen weiter zu festigen“. Die Platzierungen seien dabei eher zweitrangig gewesen, so Schweizer weiter. Vielmehr habe der olympische Gedanke gezĂ€hlt. Anderen Unternehmen, die – noch – nicht beim BusinessRun Freiburg dabei sind, rĂ€t Schweizer: „Die wichtigste Investition, die ein Unternehmen tĂ€tigen kann, ist die in die Gesundheit der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darum: machen sie mit!“

Auch der Lebensmittel und Gastronomiebedarf Großhandel Schmidt & Söhne GmbH aus Teningen im Kreis Emmendingen war im vergangenen Jahr schon mit dabei. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Holger Janz erinnerst sich: „Wir haben uns nach dem Lauf mit unseren Fans getroffen, ausgiebig ĂŒber den Lauf diskutiert und zusammen die notwendige StĂ€rkung zu uns genommen. Danach haben wir dann noch die AfterRun-Party besucht“. Insgesamt sei der BusinessRun sehr gut fĂŒr den Teamgeist bei Schmidt & Söhne gewesen, so Janz weiter. Da verschiedene Abteilungen (Gewerbliche, kaufmĂ€nnische Angestellte und GeschĂ€ftsleitung) in Teams zusammengefasst wurden, konnte das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl gesteigert werden. Und der Lauf hat nachhaltig gewirkt: „Verschiedene Mitarbeiter wollen unbedingt wieder mehr fĂŒr die eigene Fitness tun!“ Wichtiger als das Gewinnen sei am Ende das Dabeisein gewesen. Und das gemeinsame Outfit, das man in diesem Jahr noch optimieren wolle, zumal es da auch einen Preis zu gewinnen gibt: Das beste Teamoutfit ging 2013 an das KWA Parkstift St. Ulrich in Bad Krozingen.

Das Team von Breuninger in Freiburg war 2013 ebenfalls unter den „Top 3“ in Sachen Outfit. „Wir haben die Teilnahme am BusinessRun auch als kleinen Startschuss fĂŒr unsere „Gesundheitstage" bei Breuninger gesehen: Wir haben im zweiten Halbjahr einen „Gesundheitstag“ vorbereitet, den wir Anfang 2014 auch durchgefĂŒhrt haben“, blickt Breuninger GeschĂ€ftsfĂŒhrer Tobias Marquardt zurĂŒck. „Die RĂŒckmeldungen waren gut, und wir werden das Thema weiter verfolgen durch viele Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel frisches Obst an den Wochenenden, einen Lauftreff, den wir organisieren wollen und vielen Themen die gerade in der Gestaltung sind“. 45 Teilnehmer will das Modehaus dieses Jahr zum BusinessRun schicken, auch wenn der Event in die Öffnungszeiten des Unternehmens fĂ€llt. „Die Arbeitszeiten der Teilnehmer passen wir an“, so Marquardt.

INFO:
Veranstaltet wird der BusinessRun Freiburg von der Veranstaltergemeinschaft BusinessRun Freiburg, bestehend aus der BusinessRun Veranstaltungs GmbH und der runabout sports Freiburg GmbH. Der Startschuss fĂ€llt am 5. Juni um 18:30 Uhr in der Schwarzwaldstraße beim MAGE SOLAR Stadion in Freiburg. Jedes Unternehmen kann unbegrenzt viele Dreierteams auf die Strecke schicken. Die StartgebĂŒhr betrĂ€gt 21,- Euro pro Teilnehmer. Bei der AfterRun-Party im Anschluss an den Lauf werden die Sieger geehrt und mehrere DJs sorgen fĂŒr Partylaune bis spĂ€t in die Nacht. Teilnehmende Unternehmen können sich im BusinessRun-Village prĂ€sentieren und mit individuellen Laufshirts auf sich und ihre Teams aufmerksam machen.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.business-run-freiburg.de

Im Foto oben sehen Sie v.l.n.r. die Teilnehmer der Pressekonferenz in ihren BusinessRun Laufshirts:
Hanno Franke (Direktor Marketing & Sales, SC Freiburg)
Kai Lucius (GeschĂ€ftsfĂŒhrer ad.letics Sport- und Eventmarketing, Veranstalter des BusinessRun Freiburg)
Tobias Marquardt (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Breuninger Freiburg)
Wolfgang Schweizer (GeschĂ€ftsfĂŒhrer der AOK SĂŒdlicher Oberrhein in Freiburg)
Holger Janz (GeschĂ€ftsfĂŒhrer Schmidt & Söhne, Teningen)
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Hochdruckreiniger: Nur vier von elf reinigen gut
Hochdruckreiniger sind mit dem Namen der Marke KĂ€rcher verbunden – doch sind die GerĂ€te der Firma nicht ohne Alternativen. Die Stiftung Warentest zeigt in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test, dass auch andere Hersteller „gute“ Ergebnisse erzielen. Wer sparen will, sollte jedoch vorsichtig sein. Zwei Billigvarianten erhielten nur ein „Mangelhaft“.

Zielen, abdrĂŒcken, draufhalten – und schon verschwinden Staub, Algen und Schmutz ohne mĂŒhsames Schrubben. Richtig Spaß macht das Arbeiten aber nur mit vier von elf Hochdruckreinigern im Test. Spannendes Ergebnis: Um optimal „kĂ€rchern“ zu können, braucht man nicht unbedingt ein Modell des MarktfĂŒhrers. Den Testsieg teilt sich ein Modell von KĂ€rcher mit einem der Firma KrĂ€nzle. Neben einem weiteren KĂ€rcher bekam auch ein Reiniger von Stihl die Bewertung „Gut“. QualitĂ€t hat ihren Preis: Zwischen 250 und 555 Euro muss man fĂŒr einen „guten“ Hochdruckreiniger bezahlen. DafĂŒr reinigen die GerĂ€te schnell, sauber und langfristig.

Vorsicht ist bei BilliggerĂ€ten angesagt: Die meisten der vermeintlichen SchnĂ€ppchen um 100 Euro erweisen sich als Fehlinvestition. Schwache Reinigungsleistung und kurze Haltbarkeit trĂŒben den Spaß beim FrĂŒhjahrsputz. Zwei GerĂ€te bekommen das Urteil „Mangelhaft“, ein Test-GerĂ€t der Aldi-Marke Top Craft erlitt beim Dauertest einen elektrischen Kurzschluss und geriet sogar in Brand.

Der ausfĂŒhrliche Test „Hochdruckreiniger“ erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.4.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/hochdruckreiniger abrufbar.
 
 

 
Rasenroboter: Bequem aber unsicher
Rasenroboter können selbststÀndig den Rasen mÀhen, aber bei der Sicherheit gibt es noch viel Verbesserungspotential. Das zeigt ein Test den die Stiftung Warentest, veröffentlicht in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test. Vor allem Kinder sind in Gefahr, wenn man die Roboter unbeaufsichtigt lÀsst.

Die GerĂ€te Ă€hneln den Saugrobotern, die durch die Wohnung fahren und dafĂŒr sorgen, dass Staub wie von selbst verschwindet. Nur haben die MĂ€hroboter statt eines Saugers gefĂ€hrliche rotierende Messer an ihrer Unterseite. UngefĂ€hrlich ist dementsprechend keines der GerĂ€te. Problematisch: Wenn man den Roboter unglĂŒcklich hochhebt, stoppen Sensoren die Messer nicht in jedem Fall schnell genug. Bei manchen GerĂ€ten laufen die Messer weiter. Das kann fĂŒr neugierige Kinder böse enden. Das Modell L 75 Deluxe der Firma Ambrogio reagiert auf Hindernisse sogar so spĂ€t, dass es ein StĂŒck am Bein eines Kindes hochfahren und den Fuß verletzen könnte. Kritisch: Der Ambrogio ist auch eines von zwei GerĂ€ten, die ĂŒber die elektrische Begrenzung hinaus ins NachbargrundstĂŒck fahren. Testergebnis: „Mangelhaft“. Die Firma hat angekĂŒndigt, das GerĂ€t nicht mehr zu produzieren.

Zwei Rasenroboter der Marken Honda und Bosch wurden mit dem Gesamturteil „Gut“ bewertet. Sie sind die sichersten im Test und die MĂ€hergebnisse sind auch im Dauertest gut. GĂŒnstig sind sie nicht: Testsieger Honda Miimo 300 kostet 2.550 Euro. Etwas umstĂ€ndlicher in der Bedienung aber auch „gut“ ist ein GerĂ€t von Bosch fĂŒr 1.500 Euro.

Der ausfĂŒhrliche Test „Rasenroboter“ erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.4.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/thema/rasenmaeher abrufbar.
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Freiburg: Brand einer Lagerhalle
Am Mittwoch gegen 12.45 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle ein Notruf ĂŒber einen Brand einer Lagerhalle im Bereich des alten GĂŒterbahnhofes. Kurz darauf war selbst von der Leitstelle aus die RauchsĂ€ule erkennbar.

Der Brand entstand durch Arbeiten an der Dacheindeckung, welcher sich zwischen Bitumenschicht und Holzverschalung weiterfraß. Bei eigenen Löschversuchen hatte eine Person Rauchgase inhaliert und wurde zur AbklĂ€rung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der großen Ausdehnung des Daches und der seitlichen GiebelwĂ€nde war der Brandherd nur sehr schwer zu erreichen. Eine Drehleiter wurde zwischen dem GebĂ€ude und der Bahnstrecke in Stellung gebracht, um von dort den Brand zu bekĂ€mpfen. Da die Oberleitungen gefĂ€hrlich nahe waren, musste die Bahnstrecke in Richtung Norden gesperrt werden, was im Bahnverkehr zu erheblichen BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhrte. Über eine zweite Drehleiter wurde ein Wenderohr in Stellung gebracht, welches von oben die Flammen niederschlug. Das Dach selbst konnte nicht betreten werden, da die StabilitĂ€t dessen nur schwer einschĂ€tzbar war. Ein Innenangriff mit Löschrohren wurde durch eine innenliegende Verschalung des Daches erschwert.

Um die versteckten Glutnester zu löschen, die sich immer wieder mit Rauchaustritten und kleineren Flammen bemerkbar machten, musste das Dach des denkmalgeschĂŒtzten Lokschuppens auf eine LĂ€nge von ca. 15 Metern entfernt werden. Hierdurch zogen sich die Nachlöscharbeiten bis gegen 20.30 Uhr. Da sich eine lange Einsatzdauer abzeichnete, wurden dienstfreie KrĂ€fte der Berufsfeuerwehr alarmiert, um die Feuerwache zu besetzen und die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Freiburg mit ihren Sonderfahrzeugen wieder herzustellen.
 
 

 
Apotheken: Apotheken beraten eher schlecht als recht
Ob klassische Vor-Ort-Apotheke oder Versandapotheke: Beide Sparten kommen ihrer Beratungspflicht zu wenig nach. Das zeigt der aktuelle Test der Stiftung Warentest. Insgesamt erkannten die Versender Wechselwirkungen besser als ihre Kollegen vor Ort. Diese wiederum berieten solider zu rezeptfreien Medikamenten.

Mit sieben verschiedenen Testaufgaben meldeten sich Tester verdeckt bei 17 Versandapotheken und 21 Vor-Ort-Apotheken im Raum Dresden, Frankfurt am Main und Hannover. Bei drei Aufgaben hĂ€tten die Apotheker auf ein kritisches Zusammenspiel der Medikamente hinweisen mĂŒssen. Bei drei weiteren Aufgaben ging es um die Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Im letzten Fall war eine Rezeptur fachgerecht herzustellen.

Viele Fehler wĂ€ren einfach zu vermeiden gewesen: So warnt Apotheken-Software bei Wechselwirkungen zwischen eingegebenen Arzneien. Versender scheinen diese Programme hĂ€ufiger zu benutzen als Vor-Ort-Apotheken. Letztere wiederum informierten umfassender und solider ĂŒber rezeptfreie Arzneien und ihre Einnahme. Insgesamt fragten Mitarbeiter bei beiden Sparten zu wenig nach. Dabei ist dies wichtig, damit die ausgewĂ€hlten Mittel optimal zu den Beschwerden passen.

Testsieger bei den Versandapotheken ist die Deutsche Internet Apotheke, sie erkannte sĂ€mtliche Wechselwirkungen. Bei den Vor-Ort-Apotheken schnitt die Marien-Apotheke in Hannover am besten ab. Nur jeweils drei weitere Apotheken in beiden Kategorien erhielten das Testurteil „gut“.

Der ausfĂŒhrliche Test „Apotheken“ erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 25.4.2014 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/apotheken abrufbar.
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Freiburg richtet „Tag der Deportierten“ im Camp de Gurs aus
– Gedenkfeier im frĂŒheren Internierungslager der badischen und PfĂ€lzer Juden

OB Dieter Salomon spricht am Sonntag im Namen der badischen StÀdte

Im Oktober 1940 wurden 6500 Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland nach Gurs deportiert, darunter fast 400 aus Freiburg

Die Stadt Freiburg richtet in diesem Jahr fĂŒr die badischen StĂ€dte die Gedenkfeier zum „Tag der Deportierten“ in der kleinen sĂŒdfranzösischen Gemeinde Gurs aus, in die 1940 rund 6500 Juden aus Baden, der Pfalz und dem Saarland deportiert worden sind. Zu der Feierstunde auf dem Friedhof der Deportierten am kommenden Sonntag (27. April) reist eine Abordnung des Gemeinderats mit OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon. Angemeldet sind auch Delegationen mit BĂŒrgermeistern und GemeinderĂ€ten aus Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Pforzheim, Offenburg, Baden-Baden, Bruchsal, Konstanz, Lörrach, Emmendingen und Weinheim sowie der JĂŒdischen Gemeinden aus Baden und der Pfalz.

Bei der Gedenkfeier wird Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon im Namen der badischen StĂ€dte sprechen. Weitere Redner sind unter anderem der deutsche Generalkonsul von Bordeaux, Hans-Werner Bussmann, Vertreter der jĂŒdischen Gemeinden und Paul Niedermann, einer der letzten noch ĂŒberlebenden Zeitzeugen. Der heute 86jĂ€hrige war als Kind aus seiner Heimatstadt Karlsruhe nach Gurs verschleppt worden und konnte mit seinem jĂŒngeren Bruder aus dem Lager fliehen. Paul Niedermann berichtet bis heute regelmĂ€ĂŸig in Freiburger Schulen und kirchlichen Einrichtungen ĂŒber seine Zeit im Lager Gurs.

Der jĂ€hrliche „Tag der Deportierten“ erinnert an den Leidensweg der badischen und PfĂ€lzer Juden, die auf Befehl der Nazi-Gauleiter am 20.Oktober in das Camp nahe der spanischen Grenze verschleppt worden waren. Knapp 400 kamen aus Freiburg. Seit einigen Jahren erinnert das Bronzerelief eines vergessenen Mantels auf der Wiwili-BrĂŒcke ĂŒber den Hauptbahnhof an den Abtransport der letzten Juden, die damals noch in der Stadt verblieben waren.

Im Camp de Gurs waren ursprĂŒnglich FlĂŒchtlinge aus dem spanischen BĂŒrgerkrieg 1936 bis 1939 interniert. Obwohl im unbesetzten Frankreich gelegen und offiziell unter französischer Verwaltung stehend, diente Gurs den Nazis ab 1940 als Internierungslager fĂŒr deportierte Juden aus Deutschland und anderen europĂ€ischen LĂ€ndern. Von den 6500 Menschen starben rund 2000 bereits in Gurs durch Hunger, KĂ€lte und EntkrĂ€ftung. Die meisten wurden in den Jahren 1941 und 1942 in die Vernichtungslager des Ostens gebracht und dort ermordet. Nur wenige ĂŒberlebten oder konnten fliehen, unter ihnen die weltberĂŒhmte Philosophin, Publizistin und Heidegger-SchĂŒlerin Hannah Arendt, die aus ihrem Exil in Paris nach Gurs verschleppt worden war, oder der Freiburger Rechtsanwalt und frĂŒhere SPD-Stadtrat Robert Grumbach, der nach seiner RĂŒckkehr einer der ersten EhrenbĂŒrger nach 1945 wurde.

Von dem ursprĂŒnglichen Lager ist heute nur noch wenig erhalten. Auf dem Friedhof der Deportierten sind zahlreiche Opfer bestattet worden. Seit Anfang der 1960er besteht eine GedenkstĂ€tte, deren Unterhalt ebenso wie die Pflege der GrabstĂ€tten von den badischen StĂ€dten unterstĂŒtzt wird, die im jĂ€hrlichen Wechsel auch den „Tag der Deportierten“ jeweils am letzten April-Wochenende organisieren.
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NĂ€chtliche ÜberfĂ€lle auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz und in der Altstadt
Zur Hilfe fĂŒr Opfer und TĂ€ter eine Anfrage der CDU-Stadtratsfraktion


Sehr geehrter Herr OberbĂŒrgermeister,

unsere Fraktion zeigt sich durch die Berichterstattung der Badischen Zeitung vom 19.04.2014 („Dunkle Serie an Straftaten“) sehr beunruhigt. Dem massiven Anstieg an nĂ€chtlichen ÜberfĂ€llen, der neben Diebstahl auch körperliche Gewalt beinhaltet, muss entschieden entgegen getreten werden. Keinesfalls dĂŒrfen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in unsere Stadt schutzlos gestellt werden. Wir dĂŒrfen stĂ€dtische Bereiche wie den StĂŒhlinger Kirchplatz nicht „aufgeben“. Als solches interpretieren wir die Empfehlung von Polizeiseite, diesen Platz nachts zu meiden, sofern man alleine unterwegs ist. Zudem wiegt die schwierige Situation unbegleiteter minderjĂ€hriger FlĂŒchtlinge schwer.

Daher bitten wir Sie um die Beantwortung der im Folgenden formulierten Fragen.

„No-go-Areals“ in Freiburg sind nicht hinnehmbar. Es ist fĂŒr uns völlig inakzeptabel, den StĂŒhlinger Kirchplatz nun als nĂ€chtlich zu meidende Zone auszuweisen. Wir bitten Sie daher dringend, gemeinsam mit der Polizei den Schutz fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger zu stĂ€rken. Wir können und dĂŒrfen nicht resignieren. Gleiches gilt fĂŒr den Bereich rund um den Hauptbahnhof, sowie fĂŒr die Altstadt. Hier gilt, wie fĂŒr alle anderen öffentlichen RĂ€ume der Stadt auch, dass die Sicherheit von den Behörden zu gewĂ€hrleisten ist. Unsere Fraktion besteht auf die Umsetzung dieses Anspruches. Ein besonderes Augenmerk sollte hierbei auch auf der PrĂ€vention liegen, reine PrĂ€senz könnte bereits abschreckend wirken.

1. Welche Maßnahmen plant die Stadtverwaltung, um auch den StĂŒhlinger Kirchplatz weiterhin nĂ€chtlich sicher betretbar zu halten?

Da sich die ÜberfĂ€lle vor allem auf Frauen und alkoholisierte Menschen hĂ€ufen, stellt sich neben vorrangigen Sicherheitsvorkehrungsmaßnahmen fĂŒr uns die Frage nach vermehrter AufklĂ€rung potentieller Opfer. Auch hier steht der Schutz durch PrĂ€vention fĂŒr uns im Vordergrund.

2. Welche Ideen hat die Stadtverwaltung bereits entwickelt, um auch die NachtschwÀrmer auf die vermehrte Gefahr aufmerksam zu machen?

Sofern dieser Anstieg nĂ€chtlicher ÜberfĂ€lle tatsĂ€chlich mit dem vermehrten Zustrom unbegleiteter jugendlicher FlĂŒchtlinge aus Nordafrika korreliert, bitten wir zudem dringend um eine verĂ€nderte Betreuung und Arbeit mit diesen ebenfalls SchutzbedĂŒrftigen. Uns erschreckt die Tatsache, dass bei nĂ€chtlichem Aufgreifen minderjĂ€hriger TĂ€ter niemand verantwortlich scheint (vgl. BZ-Artikel).

Wenn wir den jugendlichen FlĂŒchtlingen helfen wollen, dĂŒrfen wir sie selbstverstĂ€ndlich nicht sich selbst ĂŒberlassen. Ganz offensichtlich bedarf es hier eines genaueren Blicks. Der besondere Schutzstatus junger Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten darf nicht nur einen Schlafplatz und ausreichend Malzeiten bedeuten.

3. Wie sehen demnach die nĂ€chsten Schritte der Stadtverwaltung bezĂŒglich der Obhut und Betreuung der jugendlichen FlĂŒchtlinge aus?


FĂŒr die Beantwortung bedanken wir uns bereits vorab.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen


Wendelin Graf von Kageneck
Vorsitzender

und
Daniel Sander
Stadtrat
 
 

 
Landesgartenschau SchwĂ€bisch GmĂŒnd
Vom 30. April bis 12. Oktober 2014 findet die diesjĂ€hrige Landesgartenschau in SchwĂ€bisch GmĂŒnd statt. An 166 Tagen erstreckt sie sich von der historischen Stauferstadt ĂŒber ein angrenzendes Waldgebiet hinauf zum höher gelegenen Landschaftspark. Das Gebiet auf der reizvollen HochflĂ€che bei Wetzgau beschreibt den "Himmelsgarten" der Landesgartenschau SchwĂ€bisch GmĂŒnd 2014. Diesem angeschlossen ist der große Erlebniswald Taubental als "Himmelsleiter". Das Stadtgebiet GmĂŒnds kommt dem "Erdenreich" der Gartenschau gleich.
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