Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Hamburg: BO’s „Fanfest“ erobert Fanfeste im Wunderland
„Man kann es fĂŒhl’n dieser Vibe macht sich ĂŒberall breit
Alle ready wie Konfetti zugezwinkert High Five
Denn das is’ keine Party Digger, das ’n Fanfest“

Die WM steht vor der TĂŒr und das erste Lied in der Geschichte des Wunderlandes in den Startlöchern. Das Miniatur Wunderland hat die Kulisse geliefert und DAS BO den Sound zur WM. Das Resultat dieser Zusammenarbeit ist ab sofort bei YouTube, MyVideo & Co zu sehen und ab dem 30. Mai bei iTunes, Amazon und Google Play digital zu kaufen.

„Wir trĂ€umen davon mit unserem gemeinsamen Lied „Fanfest“, die Fanfeste der Republik zu erobern. Es ist hat unglaublich viel Spaß gemacht, ĂŒber Monate an diesem Lied zu feilen und uns alle schon seit Wochen in WMStimmung versetzt. Wir können den Auftakt kaum erwarten und hoffen mit dem Track einen kleinen Beitrag fĂŒr einen langen, fröhlichen und erfolgreichen Sommer in Brasilien zu liefern,“ erklĂ€rt Gerrit Braun vom Miniatur Wunderland und fĂŒgt hinzu: „Zumindest auf allen Fanfesten im Wunderland wird das Lied tausende kleine Preiserlein in Euphorie versetzen. Wie schön wĂ€re es, wenn aus etwas Kleinem, etwas ganz Großes wird.“

Das Video erzĂ€hlt die Geschichten von zwei Jungen, die des Nachts ins Wunderland einbrechen und ihre TrĂ€ume zum Leben erwecken lassen. Und wie sollte es kurz vor einer WM auch anders sein -nach und nach hauchen sie immer mehr Figuren Leben ein, die dann mit ihnen ihr Traumfußballfest feiern – ihr persönliches Fanfest.

„Seit einigen Jahren habe ich mit den Gedanken gespielt einen Track zur WM zu machen. Ich hatte nur ĂŒberhaupt keine Lust auf ein Ole-Ole, wir trinken Bier und holen den Pokal Hit. FĂŒr mich ist das Besondere der Vibe, der wĂ€hrend einer WM in der Luft liegt. Es kommen Menschen aller Farben, Geschlechter und jeden Alters zusammen und feiern den gemeinsamen Traum. Genau dieser einenden Stimmung wollte ich mit diesem Track Ausdruck geben. FĂŒr mich wĂ€re es das GrĂ¶ĂŸte, wenn das Lied bis und vor allem am 13. Juli den Fans auf den Fanfesten GlĂŒck bringt und der gemeinsame Traum wahr wird.“, erklĂ€rt DAS BO.

Das Video kann ĂŒber YouTube geteilt werden:
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Bilanz FrĂŒhjahrsmess‘: Bestes FrĂŒhjahrswetter sorgt fĂŒr volle Boulevards und Fah
Gelungenes DebĂŒt: Studententag mit Open Stage

Bei bestem FrĂŒhjahrswetter startete die Freiburger FrĂŒhjahrsmess‘ 2014 rekordverdĂ€chtig. FWTM-Teamleiter Thomas Barth: „Vor allem am sonnigen ersten Mess‘-Wochenende steppte der BĂ€r.“ Insgesamt kamen an den 11 Messetagen vom 16. bis 26. Mai 160.000 Besucher und genossen das bunte Treiben zwischen FahrgeschĂ€ften, Spielbuden, ImbissstĂ€nden und dem Warenmarkt.

Auch der erstmals durchgefĂŒhrte Studententag wurde gut angenommen. Viele Studentinnen und Studenten freuten sich ĂŒber die Rabatte, die die FahrgeschĂ€fte am Mittwoch nach Vorzeigen des Studierendenausweises gewĂ€hrten. Abends zeigten sieben Bands und Comedians auf der Open Stage im Festzelt ihr Können. Auch in Zukunft soll der Studententag in Kooperation mit dem Uni-Radio immer Mittwochs wĂ€hrend der Freiburger Mess‘ stattfinden.
 
 

 
Infocontainer fĂŒr die Baustellen Rotteckring und Bertoldsbrunnen eröffnet
Was, wann, wo, wie und wie lange lĂ€uft - gebĂŒndelt viele Baustelleninformationen an einem Ort

Zwei Großbaustellen in der Innenstadt mit vielen unterschiedlichen aufwĂ€ndigen Bauarbeiten: Der Umbau fĂŒr die neue Stadtbahn Rotteckring lĂ€uft bereits mit vorbereitenden Leitungsverlegungen und der Baubeginn im Bereich Bertoldsbrunnen/Kaiser-Joseph-Straße Anfang Juni ist schon absehbar.

Damit jeder weiß, was, wann, wo, wie und wie lange lĂ€uft, gibt es ab Samstag einen Infocontainer am Platz der Alten Synagoge am Rotteckring, der mit umfassendem Informationsmaterial ĂŒber beide Großbaustellen bestĂŒckt ist. ZusĂ€tzlich wird der Container auch personell stundenweise besetzt sein; die Fachkraft wird interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern ihre Fragen zu den einzelnen Bauabschnitten erlĂ€utern.

Den neuen Baustelleninfocontainer wird BaubĂŒrgermeister Martin Haag am Samstag, 24. Mai, um 11 Uhr gemeinsam mit Stephan Bartosch, Technischer Vorstand der Freiburger Verkehrs-AG (VAG), Volker Geis, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Badenova Netz, JĂŒrgen Bolder, Leiter des Eigenbetriebs StadtentwĂ€sserung (ESE) und den Fachleuten vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) am Platz der Alten Synagoge offiziell eröffnen.

Die VAG und die Badenova informieren vor allem ĂŒber die Gleiserneuerung am Bertoldsbrunnen, die am 10. Juni beginnt. Die Badenova wird im Auftrag der Stadt den dortigen, ĂŒber hundert Jahre alten Mischwasserkanal sanieren. Das GuT informiert in dem Container umfassend ĂŒber den Bau der Stadtbahn Rotteckring und ĂŒber die Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge.

ZunĂ€chst ist der Infocontainer drei Mal in der Woche fĂŒr je eine Stunde besetzt: Dienstags, mittwochs und donnerstags von jeweils 12.30 bis 13.30 Uhr. Aber auch außerhalb der Sprechzeiten bietet er vor Ort die Möglichkeit, sich ĂŒber die beiden Großbaustellen zu informieren. Ein Touchscreen-Bildschirm ist installiert, der von außen bedient werden kann und ĂŒber den in den nĂ€chsten Tagen viele unterschiedliche Informationen ĂŒber die beiden Innenstadtbaustellen abgerufen werden können. Der Bildschirm soll tĂ€glich von 8 bis 22 Uhr in Betrieb sein.

Mit dem Baubeginn der Straßen- und Gleisarbeiten in der Werthmannstraße und den BrĂŒckenbauarbeiten an der KronenbrĂŒcke voraussichtlich Anfang 2015 werden die Informationszeiten ab Jahresende im Infocontainer deutlich ausgeweitet.

Der Infocontainer bleibt bis zur Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge voraussichtlich bis Herbst 2015 stehen; danach wird er in den Rotteckring/Friedrichring umgesetzt.

Der Baustelleninfocontainer wurde von der Stadt Freiburg fĂŒr die Bauarbeiten rund um den Rotteckring und die neue Stadtbahnlinie Rotteckring beschafft und soll nach 2018 fĂŒr andere Baustellen weiterverwendet werden. An den Kosten des Infocontainers von rund 25.000 Euro beteiligen sich neben der Stadt auch VAG, ESE und die Badenova mit jeweils 5000 Euro.

Weitere Informationen ĂŒber aktuelle Baustellen in der Stadt Freiburg erhalten Sie im Internet unter www.freiburg.de/baustellen.
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Hamburg: Im kleinen wie im großen Maßstab: „Du bist entscheidend“
Wahlmotivationskampagne der BĂŒrgerschaft kommt ins Miniatur Wunderland

Kleiner Maßstab, große Wirkung: Die Wahlmotivationskampagne der Hamburgischen BĂŒrgerschaft kommt ins Miniatur Wunderland. Bis zur Europa- und Bezirkswahl am 25. Mai werden die Straßen und PlĂ€tze der grĂ¶ĂŸten Modelleisenbahnanlage der Welt mit Plakaten geschmĂŒckt, auf denen die Motive der Kampagne „Du bist entscheidend!“ zu sehen sind. Damit sollen auch die Besucher des Miniatur Wunderlands auf die anstehenden Wahlen aufmerksam gemacht werden.

„Mit unserer Motivationskampagne wollen wir die Menschen nicht belehren, sondern humorvoll klarmachen: Nur wer wĂ€hlt, kann mit gestalten und Einfluss nehmen“, sagt Carola Veit, PrĂ€sidentin der Hamburgischen BĂŒrgerschaft. „Mit der PrĂ€sentation der Kampagnenmotive im Maßstab des Miniatur Wunderlands zeigen wir deren Inhalte in einem vertrauten Umfeld. Damit unterstreichen wir, dass der Gang zur Wahl selbstverstĂ€ndlich sein sollte.“

„Im Wunderland leben mehr als 215.000 Figuren. Jede einzelne davon ist verschieden – die eine mag Bambule, die andere Schrebergarten. So wie im wahren Leben auch“, betont Frederik Braun, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Miniatur Wunderlands. „Wer diese Vielfalt wahren will, sollte wĂ€hlen gehen. Darum unterstĂŒtzen wir die Wahlmotivationskampagne der Hamburgischen BĂŒrgerschaft.“
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Neuauflage des Freiburger Kursbuches fĂŒr das 2. Halbjahr in Vorbereitung
Die bewĂ€hrte Kombination von Print- und Online-Ausgabe geht in die 17. Auflage. Alle großen und kleinen Freiburger Kursanbieter sind aufgerufen sich jetzt noch unter www.freiburger-kursbuch.de einzutragen.

Im grĂ¶ĂŸten Verzeichnis Freiburger Kursanbieter prĂ€sentieren sich zahlreiche kleine und große Kursanbieter, die in Sachen Aus-, Fort- und Weiterbildung interessant sind. Hierbei werden die vielfĂ€ltigsten Lebensbereiche von Arbeit, Beruf, Bildung ĂŒber Sprachen, Gesundheit, Körper, Selbsterfahrung bis hin zu Kunst, Tanz und Theater abgedeckt.

ZusÀtzlich zur halbjÀhrlich erscheinenden Printausgabe gibt es eine Online-Ausgabe, in der alle enthaltenen Kursangebote laufend aktualisiert und durch aktuelle Meldungen ergÀnzt werden. Moderne Internetfunktionen wie eine Lokalisierungsfunktion von Kursorten via Google-Maps sowie QR-Codes, die ein schnelles Auffinden aktuellster Kursinformationen mittels Smartphone ermöglichen, sind selbstverstÀndlich.

NatĂŒrlich verfĂŒgt die Online-Ausgabe auch ĂŒber ein so genanntes responsive Webdesign, d.h. die Darstellung passt sich automatisch und optimal an die GrĂ¶ĂŸe des AusgabegerĂ€tes (Desktopcomputer, Notebook, Tablet, Smartphone) an.

Durch das Freiburger Kursbuch können Kursanbieter und Kurssuchende bequem zueinander finden. Die 17. Printausgabe fĂŒr das zweite Halbjahr 2014 ist in Vorbereitung. Neue Kursanbieter sollten sich beeilen, der Redaktionsschluss ist am 15. Mai. Die kostenlose Verteilung beginnt bereits im Juni. Im Internet findet man es unter www.freiburger-kursbuch.de.

Übrigens können sich Freiburger Kursanbieter auch mit einem kostenfreien Minieintrag in die Online-Ausgabe eintragen - auf Dauer soll so ein möglichst umfassendes Kursanbieterverzeichnis fĂŒr Freiburg zur VerfĂŒgung stehen.
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Stadt Freiburg sucht: Mietwohnungen fĂŒr FlĂŒchtlinge
Wohnheimunterbringung behindert die Integration. Nun sucht die Stadt WohnungseigentĂŒmer, die an FlĂŒchtlinge vermieten

Weltweit sind Menschen vor wirtschaftlichen Krisen, kriegerischen Auseinandersetzungen und Diskriminierung auf der Flucht. Viele von ihnen hoffen, Sicherheit und Zukunft im reichen Europa zu finden. In Deutschland ist die Zahl der FlĂŒchtlinge im Vorjahr auf eine halbe Million gestiegen. Das Integrationsministerium Baden-WĂŒrttemberg rechnet in diesem Jahr mit 18.000 zusĂ€tzlich ankommenden Menschen, vor allem aus Afghanistan, Syrien und vom Balkan.

Entsprechend dem VerteilschlĂŒssel des Landes (2,13 Prozent der Ankommenden) muss Freiburg in diesem Jahr zusĂ€tzlich 400 Personen aufnehmen. Damit erhöht sich die Zahl der FlĂŒchtlinge von rund 1000 zu Jahresbeginn auf rund 1400 zum Jahresende. Davon befindet sich eine HĂ€lfte in der „vorlĂ€ufigen Unterbringung“ wĂ€hrend des Asylverfahrens; die andere HĂ€lfte sind anerkannte FlĂŒchtlinge bzw. besitzt einen bedingten Aufenthaltsstatus, etwa eine Duldung.

Wer als FlĂŒchtling nach Freiburg kommt, erhĂ€lt zuerst einen Platz in einem Wohnheim. Nach spĂ€testens zwei Jahren sollen die Menschen in eigene Wohnungen umziehen. Die RealitĂ€t sieht aber anders aus. Weil Wohnungen in Freiburg knapp sind, warten Betroffene oft viele Jahre auf eine Wohnung. Einzelne Familien leben seit einem Jahrzehnt oder lĂ€nger in einer Heimunterkunft. Bei der begrenzten gesetzlichen MaximalwohnflĂ€che je Person (bislang 4,5, ab 2016 7 Quadratmeter) ist an ein Familienleben nicht zu denken.

Die Stadt sieht deshalb die Wohnheimsituation als Übergangssituation, die es so schnell wie möglich zu beenden gilt. Durch die Lebensbedingungen vor Ort, die Enge, das Zusammenleben unterschiedlichster, teilweise verfeindeter NationalitĂ€ten und Kulturen, werden Probleme erzeugt, die die Menschen nicht hĂ€tten, wĂŒrden sie dort nicht leben mĂŒssen. Auch die durchschnittliche Erziehungskompetenz einer „Normalfamilie“ stĂ¶ĂŸt in krisenhaften Situationen wie einem Leben mit vielen Menschen auf engstem Raum an ihre Grenzen.

Aktuell sind in Freiburg 1101 FlĂŒchtlinge untergebracht. Davon sind 621 Asylbewerber (595 in Heimen/26 in Wohnungen), 472 Geduldete (280/192) sowie 8 Aussiedler (im Wohnheim). Seit Januar kamen 103 Asylbewerber nach Freiburg, 30 haben Freiburg verlassen.

Untergebracht sind die FlĂŒchtlinge in den sechs Wohnheimen Bissierstraße, Hammerschmiedstraße, Hermann-Mitsch-Straße, Hagelstauden, Schlangenweg und Mooswaldallee. Weil das Heim nur eine Zwischenlösung sein kann, sucht die Stadt jetzt WohnungseigentĂŒmer, die an FlĂŒchtlingsfamilien vermieten. Dabei tritt die Stadt als Hauptmieter auf und gibt die Wohnungen an die FlĂŒchtlinge weiter. Die Stadt ĂŒbernimmt eine Mietausfallgarantie und verpflichtet sich, die FlĂŒchtlinge bei der Integration ins neue Umfeld zu unterstĂŒtzen.

Bislang stellt die Freiburger Stadtbau mindestens 10 Wohnungen pro Jahr zur VerfĂŒgung, weitere werden nach deren Sanierung folgen. Außerdem ist die Erzdiözese mit gutem Beispiel voran gegangen und hat in der KartĂ€userstraße 64 vier Wohnungen bereitgestellt. Auch die Maria-Hilf-Gemeinde hat das ehemalige Pfarrhaus an der SchĂŒtzenallee als Zwischenlösung angeboten. Ebenso hat sich ein privater EigentĂŒmer bereit erklĂ€rt, sein komplettes Wohnhaus in der Habsburger Straße nicht am Markt zu platzieren, sondern zur Unterbringung von FlĂŒchtlingen an die Stadt zu vermieten.

OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon appelliert nun an private Haus- und WohnungseigentĂŒmer: „FlĂŒchtlinge sind Menschen, die es bei der Wohnungssuche am schwersten haben. Helfen Sie uns, diese Familien menschenwĂŒrdig in Wohnungen unterzubringen. Die Stadt ist bereit, die MietvertrĂ€ge abzuschließen und damit die pĂŒnktliche Mietzahlung zu garantieren. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag fĂŒr eine menschenwĂŒrdige Unterbringung der FlĂŒchtlinge und ihre Integration in die neue Heimat.“

Wer eine Wohnung hat, die er der Stadt fĂŒr FlĂŒchtlinge vermieten möchte, wendet sich bitte an das Amt fĂŒr Wohnraumversorgung, Herr Helde, Tel. 0761/201-3263, michael.helde@stadt.freiburg.de. Auf www.freiburg.de/wohnungen-fuer-fluechtlinge kann man sein Angebot inkl. GrĂ¶ĂŸe, Lage, Bauzustand und Betriebskosten der Wohnung unverbindlich abgeben. Anhand dieser Kriterien errechnet das Amt die Miethöhe entsprechend des Mietspiegels.
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Freiburg: Übergabe der neu gestaltenen CarrĂ©-Wiese auf dem Schloßberg
an OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon durch das Kuratorium Freiburg Schloßberg e.V.

Im FrĂŒhjahr 2014 hat das Bauunternehmen Bernd SĂ€nger aus Ebnet im Auftrag des Kuratoriums Freiburger Schloßberg die ehemaligen Bastionen des Fort CarrĂ© auf dem Freiburger Schloßberg wieder nachvollziehbar gemacht. Der Verlauf der im 17. Jahrhundert errichteten Bastionen kann nun im GelĂ€nde verfolgt werden. Die Maßnahme wurde durch Spenden von Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern ermöglicht und kostete 40.000,- €. Wie schon bei den vorigen Projekten, darunter der Aussichtsturm auf dem „SalzbĂŒchsle“ und die Treppe vom Kleinen Kanonenplatz zum Turm ĂŒbergibt das Kuratorium das von ihm organisierte und finanzierte Projekt in die Obhut und Verantwortung der Stadt.

Das „Fort CarrĂ©â€œ (Viereckfestung) liegt nördlich des „SalzbĂŒchsles“ mit dem 2002 errichteten Aussichtsturm und gehörte zum „Oberen Schloß“ (Fort Saint-Pierre) als einem von drei Teilen der Festung, die den ganzen RĂŒcken des Schloßbergs einnahm. Die annĂ€hernd quadratische Anlage mit vier Bastionen und zwei Toranlagen wurde nach der Eroberung Freiburgs im Jahr 1677 durch den Ingenieur-Architekten SĂ©bastien le Prestre de Vauban zusammen mit dem Bastionenring der Stadt geplant. Das kleine Fort bewachte den Übergang zwischen dem Oberen Schloß und dem Verbindungsweg zum weiter sĂŒdwestlich gelegenen „SalzbĂŒchsle“ und zum Unteren Schloß (Fort de l‘Aigle). Der Weg fĂŒhrte ĂŒber einen Graben mit ZugbrĂŒcke in das Fort. Im Inneren des Fort CarrĂ© lag ein Hof mit Zisterne und einem Haus fĂŒr den Festungskommandanten. Auch im Norden trennte ein Graben das Fort CarrĂ© vom Oberen Schloß. FĂŒr die Bastionen beiderseits des Nordeingangs nutzte man natĂŒrliche Felsformationen, die noch heute mĂ€chtig aufragen.

Der am 6. MĂ€rz 2012 verstorbene MitbegrĂŒnder und langjĂ€hrige GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Kuratoriums, Josef Diel hatte die Idee, die Dimensionen des Forts wieder im GelĂ€nde sichtbar zu machen. Schon im Zuge der Freilegung des Kommunikationswegs war das Innere des ehemaligen Forts als „CarrĂ©wiese“ planiert und mit RuhebĂ€nken gĂ€rtnerisch gestaltet worden. 2009 beschloss der Vorstand des Kuratoriums, das Projekt durchzufĂŒhren und begann mit dem Sammeln von Spenden. Im FrĂŒhjahr 2014 könnte der Entwurf von Josef Diel realisiert werden. Die Bastionskanten sind mit Betonsteinen nachgezogen, die Winkel und Spitzen mit entsprechend geformten Steinen ausgebildet und die beiden einstigen Zugangstore durch Pfeiler markiert. Die Baumaßnahme wurde mit der Denkmalpflege und dem Garten- und Tiefbauamt abgestimmt und behutsam vorgenommen, ohne all zu sehr in Landschaft und Natur einzugreifen.

Alle Spenderinnen und Spender werden auf Tafeln namentlich genannt, die im Laufe der nĂ€chsten Wochen auf eigens gestalteten Steinen angebracht werden. Eine erste Tafel, die ĂŒber die Gesamtmaßnahme informiert, ĂŒbergibt der Vorsitzende des Kuratoriums, Marcel Thimm an OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon.
 
 

 
22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE KARLSRUHE 2014
22. EuropĂ€ische Kulturtage Karlsruhe 2014 als gelungenes Beispiel der kulturpolitischen Kooperation zwischen der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-WĂŒrttemberg in Stuttgart der Presse vorgestellt.

Vom 7. bis 25. Mai 2014 finden ĂŒber 100 Veranstaltungen zum Thema „2014–1914 / Frieden + Krieg“ statt. Die Veranstalter, das Kulturamt der Stadt Karlsruhe und das Staatstheater Karlsruhe, erinnern gemeinsam mit ĂŒber 30 weiteren deutschen und französischen Institutionen aus Kultur und Wissenschaft an den Beginn des Ersten Weltkrieges im August 1914. Mit zeitgenössischen kĂŒnstlerischen Mitteln nehmen sie auch dessen Folgen bis in die Gegenwart in den Blick. Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 7. Mai, im Kleinen Haus des Staatstheaters mit einem Vortrag des PrĂ€sidenten des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Andreas Voßkuhle.

„Die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE haben als grĂ¶ĂŸte Veranstaltung in Baden-WĂŒrttemberg zum Thema '100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs' eine Bedeutung, die bundesweit gilt“, so Ministerin Theresia Bauer auf der Pressekonferenz am 5.5. in Stuttgart. Sie bezeichnete das Festival ĂŒber die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ als gemeinsames Friedensprojekt.

Der Karlsruher OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup betonte, dass die EUROPÄISCHEN KULTURTAGE nicht nur eine historische, sondern auch eine kĂŒnstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema seien. „Als Residenz des Rechts besitzt Karlsruhe eine besondere Verpflichtung.“ Er verwies mit Blick auf Frankreich auf das gemeinsame Interesse, diese Epoche aufzuarbeiten.

Der Veranstaltungsreigen umfasst Ausstellungen, Konzerte, VortrÀge, Lesungen, Diskussionen, Oper, Schauspiel und Filme. Der Film war im Ersten Weltkrieg ein neues Medium. Die Kinemathek Karlsruhe zeigt filmische Auseinandersetzungen mit dem Thema Krieg bis in die Zeit des Vietnamkrieges.

Einen weiten Bogen spannt das Staatstheater Karlsruhe: Vom expressionistischen Drama „Gas I & II“ von Georg Kaiser, einer Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, ĂŒber aktuelle politische Dramatik, die sich mit den AufstĂ€nden in der TĂŒrkei und „KriegserklrĂ€ungen“ junger Autoren aus europĂ€ischen PartnerstĂ€dten in Ost und West befassen, bis zu John Adams Oper „Doctor Atomic“, in der es um die Verantwortung fĂŒr die Folgen des technischen Fortschritts geht. FĂŒr den Ersten Weltkrieg entwickelten Forscher technologische Neuerungen vom industriell erzeugten Giftgas ĂŒber Panzer bis zu Flugzeugen – die Entwicklung „Vom Giftgas zur Drohne“ diskutiert das Symposium des Zentrums fĂŒr Angewandte Kulturwissenschaften am Karlsruher Institut fĂŒr Technologie (KIT).


In weiten Kreisen der Bevölkerung der beteiligten Nationen wurde der Erste Weltkrieg mit großem Jubel begrĂŒĂŸt. Viele KĂŒnstler meldeten sich als Freiwillige. Wie Kriegserfahrungen ihr kĂŒnstlerisches Werk beeinflussten, zeigen die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und die StĂ€dtische Galerie Karlsruhe mit Werken aus ihren Sammlungen.

Der Erste Weltkrieg wird in Deutschland durch die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg ĂŒber-lagert. Das Erinnern an den Ersten Weltkrieg bedeutet daher auch Spurensuche: Im Kunstprojekt „MĂ©moires perdues“ des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe machen sich eine KĂŒnstlerin und zwei KĂŒnstler mit zeitgenössischen Mitteln auf die Suche nach den bewusst oder unbewusst verschĂŒtteten Spuren des Ersten Weltkrieges in der Stadt. Erinnerung bestimmt auch das das 24-stĂŒndige Volkstheater-Projekt „100 Dokumente“ des Staatstheaters, in dem Karlsruherinnen und Karlsruher auf persönliche Wendepunkte zurĂŒckschauen.

Die StĂ€dtischen Historischen Museen Karlsruhe im Prinz-Max-Palais und im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg zeichnen in der Doppelausstellung „Der Krieg daheim“ die vielfĂ€ltigen Folgen des Krieges auf das Leben in der frontnahen Residenz nach. Diese war Garnisonsstadt und Standort großer Munitionsfabriken. Schnell wurde sie auch zum Lazarettstandort. Dass Soldaten an Neuigkeiten interessiert waren und sich im SchĂŒtzengraben mit Literatur ablenken wollten, zeigt die Badische Landesbibliothek Karlsruhe in der Ausstellung „Die Deutsche Feldpresse 1914/18“.

Ein Erfolg der EuropĂ€ischen Idee spiegelt sich in deutsch-französischen Projekten: Bereits im MĂ€rz öffnete das Generallandesarchiv Karlsruhe seine Pforten fĂŒr die erste lĂ€nderĂŒberschreitende Ausstellung „Menschen im Krieg. 1914 – 1918 am Oberrhein / Vivre en temps de guerre. Des deux cĂŽtĂ©s du Rhin 1914 – 1918“, die es gemeinsam mit den Archives dĂ©partementales du Haut-Rhin in Colmar zeigt. Weitere Projekte ĂŒberschreiten die Grenze, wie die Workshop-Performance „Gloire & Glanz“, die unter der FederfĂŒhrung des Staatstheaters Karlsruhe Jugendliche aus Frankreich und Karlsruhe zusammenfĂŒhrt.

Krieg findet auch musikalisch Niederschlag. In den Konzerten der Badischen Staatskapelle sind Werke gefallener KĂŒnstler zu hören, und zeitgenössische Komponisten setzen sich in Auftragsarbeiten des Staatstheaters mit dem Thema auseinander, unter anderem zu hören in der zweiten Ausgabe des Wandelkonzerts „NachtklĂ€nge“. Auch die Evangelische Stadtkirche, die Katholische Stadtkirche St. Stephan und weitere Ensembles wie das Studio Vocale oder das Klavierkonzert der vhs Karlsruhe bringen sich musikalisch ein. Mit einer AuffĂŒhrung von Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Evangelischen Stadtkirche enden die 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGE KARLSRUHE 2014.

Zahlreiche VortrĂ€ge bereichern das Programm. Auf zwei gilt es besonders hinzuweisen: Über WĂ€hrungskooperationen als „Eine Frage von Krieg oder Frieden“ spricht Joachim Nagel, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank; und der Richter am Internationalen Strafgerichtshof fĂŒr das ehemalige Jugoslawien Christoph FlĂŒgge behandelt das Thema „Friedenssicherung durch Völkerstrafrecht“.

Das Vermittlungsprogramm "Baustelle Frieden" wendet sich speziell an Kinder und Jugendliche.

Alle Informationen zu den 22. EUROPÄISCHEN KULTURTAGEN KARLSRUHE 2014 gibt es auch unter www.europaeische-kulturtage.de.

zum Foto oben:
v.l.n.r.: Jan Linders (Schauspieldirektor Staatstheater Karlsruhe), Dr. Frank Mentrup (OberbĂŒrgermeister Stadt Karlsruhe), Theresia Bauer (Ministerin fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttemberg), Dr. Susanne Asche (Leiterin Kulturamt der Stadt Karlsruhe)
© Michael Geipel, MWK
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