Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Freiburg: Munzingen, Opfingen und Waltershofen gehen online
Kunden von Inexio stehen bis zu 100 Mbit/ s zur VerfĂĽgung

Knapp ein Jahr hat es von der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages bis zur Fertigstellung der neuen Glasfasernetze gedauert. In diesen Tagen hat das Telekommunikationsunternehmen Inexio buchstäblich das Licht in der neuverlegten Glasfaser angeschaltet. Damit stehen den Bürgerinnen und Bürgern in den drei Ortschaften Munzingen, Opfingen und Waltershofen ab sofort moderne und leistungsfähige Anschlüsse ans Internet mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Wartezeiten und sich drehende Eieruhren beim Surfen im Internet gehören nun endgültig der Vergangenheit an.

„Das enorme Engagement vor Ort hat sich ausgezahlt“, freut sich Baubürgermeister Martin Haag und erinnert an den Start des Projektes.„Inexio benötigte in den drei Ortschaften als Grundlage für den Ausbau zwischen 80 und 130 Verträgen. Diese kamen mit viel Enthusiasmus der Initiativen und Ortschaftsräte sowie Ortsverwaltungen in Munzingen, Opfingen und Waltershofen zusammen, so dass wir am 11. August 2015 den Vertrag zum Ausbau unterzeichnen konnten.“

Inzwischen hat Inexio rund zehn Kilometer Leerrohre und Glasfaserkabel gebaut, 33 eigene Technikstandorte installiert und die Anbindung an das überregionale Glasfasernetz realisiert. „Die ab sofort verfügbaren Bandbreiten, die wir mit Hilfe des Vectoring auf hohem Niveau stabilisieren, erlauben eine komfortable Nutzung des Internets“, erläutert Linda Neu, Vertrieb Kommunen bei Inexio. „Mit bis zu 100 Mbit/s kann man auch datenintensive Anwendungen, wie etwa das Streaming von Filmen, die Einbindung des Heimarbeitsplatzes in ein Unternehmensnetzwerk und vieles mehr - ohne Wartezeiten umsetzen.“

Rund eine Million Euro hat Inexio in den Breitbandausbau investiert. „Eine Investition in eine der grundlegenden Infrastrukturen unserer Zeit“, ist sich Bürgermeister Haag sicher. „Die Initiative von Inexio zeigt, dass der Breitbandausbau im Wettbewerb erfolgreich ist – ohne dass immer Zuschüsse aus Steuermitteln gezahlt werden müssen. Munzingen, Opfingen und Waltershofen profitieren vom privatwirtschaftlichen Engagement.“

In den nächsten Wochen wird Inexio nun die Kunden - abhängig von der Restlaufzeit der bestehenden Verträge - auf das neue Netz umschalten. Rechtzeitig vor diesem Termin erhalten die Kunden eine Benachrichtigung und einige Tage vor dem Umzug wird die neue Hardware zugesandt.

Wer sich noch einen der neuen leistungsfähigen Anschlüsse sichern möchte, der findet unter www.myquix.de alle Informationen rund um die Tarifpakete von Inexio sowie die entsprechenden Formulare zum Download. Zusätzlich wird das Unternehmen nach den Sommerferien in den Orten weitere Beratungsveranstaltungen anbieten.
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Tiefer See Maulbronn: Baden im Klosterweiher
Schon seit 1898 ist der Tiefe See in Maulbronn ein öffentlicher Badesee. Seine Geschichte reicht aber noch weit länger zurück. Oberhalb des UNESCO-Weltkulturerbes Kloster Maulbronn legten ihn die Mönche vermutlich schon im 12. Jahrhundert beim Bau der Klosteranlage an. Er diente nicht nur als Wasserreservoir und zur Fischzucht, das Wasser konnte auch zu Verteidigungszwecken in die rund um das Kloster verlaufenden Gräben abgelassen werden. Heute kann man hier inmitten eines Weltkulturerbes baden.
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Freiburg: Gemeinderat wählt Leiterin des Amts für Migration und Integration
Katja Niethammer ist die neue Leiterin des Amts für Migration und Integration. Der Gemeinderat wählte heute die promovierte Islamwissenschaftlerin einstimmig in geheimer Wahl. Sie tritt zum 1. Januar 2017 ihren Dienst an und folgt auf Werner Hein, der das zum 1. Juni neu gegründete Amt bislang kommissarisch leitete.

Die 1971 gebürtige Leonbergerin studierte Islamwissenschaft sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und promovierte 2007 an der Freien Universität Berlin. Danach lehrte sie als Professorin für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg, wo sie auch den Bereich Islamwissenschaft interimsmäßig leitete. Sie übernahm Lehrstuhlvertretungen in Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin und der Georg-August-Universität Göttingen.

Seit 2013 war Katja Niethammer für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Auslandseinsätzen in Jordanien, im Tschad und im Irak tätig. In Jordanien koordinierte sie unter anderem die IKRK-Aktivitäten in Camps für syrische Flüchtlinge. Seit 2015 war sie Delegierte im Tschad und leitete dort die humanitären Teams, um tschadische Binnenflüchtlinge zu versorgen.

Zuletzt verantwortete sie die IKRK-Programme zum Schutz von Flüchtlingen, Gefangenen und der Zivilbevölkerung im Südirak.
 
 

 
Freiburg: Im Liegestuhl auf dem MĂĽnsterplatz
Mit Liegestühlen auf dem Münsterplatz und einem bunten Programm im und um das Münster feierte der ökumenische C-Punkt am Wochenende sein kleines Jubiläum. Dabei erwiesen sich die Liegegelegenheiten vor der Kooperatur für Touristen und Einheimische als Renner. Stets waren die 50 bequemen Holzklappliegen belegt. Auch auf dem Platz vor dem C-Punkt, dem Kirchenladen mit der ökumenischen Cityseelsorge in der Herrenstraße waren zahlreiche Besucher und Interessierte froh über die Erholungsmöglichkeit mitten in Freiburg.
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Ulm: Mit dem Ulmer Spatz in See stechen
Ein Ulmer Spatz soll der Sage nach einst beim Bau des berühmten Münsters geholfen haben. Seither ist er sprichwörtlich in aller Munde. Als Ulmer Spatzen können heute auch die örtlichen Fußballer gemeint sein, die Ulmer generell oder die vorwitzigen Sperlinge in den Gassen der Altstadt. Ein ganz besonderer Spatz aber schippert auf der Donau und zeigt den Passagieren bei einer 60-minütigen Rundfahrt die Schokoladenseiten Ulms. Eigentlich war das Schiff aus dem Jahr 1935 schon reif für den Schrottplatz, als sich die Lebenshilfe Donau-Iller seiner annahm. Inzwischen ist es rundum aufpoliert, mit neuester Technik versehen und in einen barrierefreien Zustand versetzt. Denn zum Team an Bord gehören Menschen mit und ohne Handicap. Täglich außer Montag stechen sie von Mai bis Oktober mit dem „Ulmer Spatz“ in See und ermöglichen Gästen und Einheimischen eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art.
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Soziale Milieus
Neues Themenheft der Landeszentrale

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ bietet mit 15 fachkundigen Aufsätzen ein breit angelegtes Panorama zu Sozialstrukturen, Milieus und Schichten sowie deren Analyse. Bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) ist das Heft jetzt erschienen.

Die meisten Abhandlungen beziehen sich auf Deutschland, ein Beitrag untersucht “Soziale Milieus in Europa“, ein weiterer nimmt mit dem Titel „Politische Lebenswelten in Baden-Württemberg“ eine Landesperspektive ein. Mehrere Abhandlungen sind einzelnen Gruppen oder Schichten gewidmet; so fragt ein Aufsatz: „Verunsicherte Milieus – eine Mittelschicht in Abstiegsangst?“, ein weiterer wirft den Blick auf die „Lebenswelten von (türkeistämmigen) Zuwanderern“. Eine Analyse zu sozialen Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis und der Beitrag „Jugend: Partizipation und Engagement im Wandel“ ergänzen diese Milieustudien.

Auch die politischen Auswirkungen von Veränderungen in den sozialen Strukturen werden thematisiert, so in den Untersuchungen „Die Erosion sozialer Milieus und der Wandel des Wählerverhaltens“ und „Politikberatung angesichts schwindender Stammwähler“. Schließlich geht es um die Schlüsselfragen, ob sich die repräsentative Demokratie angesichts der Verschiebungen in einer Krise befindet und wie viel soziale Ungleichheit eine Gesellschaft überhaupt verträgt.

Die LpB-Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ richtet sich an das Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit. Sie bietet Bestandsaufnahmen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen und erscheint dreimal jährlich. Das 127-seitige Heft ist kostenlos und kann ausschließlich im Webshop der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bestellt werden: www.lpb-bw.de/shop.
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Separatismus | more Borders, more Nations
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂĽd | Ausgabe 355
(Juli/August 2016)

Separatistische Bewegungen haben weltweit Konjunktur. Sie scheinen vor allem als Reaktion auf die Umbrüche durch die fortschreitende Globalisierung zu boomen. Dabei handelt es sich bei den AkteurInnen meist um ethnische Gruppen, die es schon lange gibt und die nun ihr Recht auf eine eigene Nation einfordern. Hinzu kommt die Frustration über den Zentralstaat aufgrund religiöser, sprachlicher oder kultureller Differenzen.

Das jüngste Mitglied der Vereinten Nationen – der Südsudan – ist ein Resultat langwieriger Abspaltungskämpfe. Viele aktuelle internationale Krisen sind mit Sezessionen verknüpft, etwa auf der Krim. In Europa sind separatistische Bewegungen wie in Schottland oder Katalonien oft wohlstands-chauvinistisch motiviert, wobei fast immer ein regionaler Nationalismus mitspielt.

SezessionistInnen rechtfertigen ihr Bestreben meist mit dem Passus über das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ aus dem Völkerrecht - wobei sich jedoch die Frage stellt, wer das Selbst ist. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Themenschwerpunkt kritisch mit separatistischen Bewegungen rund um den Globus auseinander.
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Private Krankenversicherung: Wer sich nicht wehrt, zahlt selbst
Was Privatpatienten tun können, wenn die Versicherung die von ihnen bezahlten Behandlungskosten nicht oder nur teilweise erstattet, listet die Zeitschrift Finanztest in ihrer August-Ausgabe auf. Die Versicherungsexperten der Stiftung Warentest erklären, worauf Versicherte Anspruch haben und wie sie ihre Forderungen durchsetzen können, veröffentlicht in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und auf www.test.de/pkv-streit.

Wenn Krankenversicherer kürzen oder nicht zahlen wollen, zweifeln sie häufig die medizinische Notwendigkeit der Behandlung an, sehen Kosten oder Umfang der Behandlung als überhöht an oder geben an, dass die Leistung nicht im Versicherungsvertrag enthalten sei. Patienten sollten ihren Arzt deshalb vor der Behandlung fragen, ob es nach seiner Erfahrung zu Problemen bei der Erstattung durch die Krankenversicherung kommen kann. Ist dies der Fall, sollte man sich einen Kostenvoranschlag vom Arzt geben lassen und diesen beim privaten Versicherer einreichen.

Werden bereits gezahlte Rechnungen nicht erstattet, empfiehlt es sich, den Ombudsmann für die private Krankenversicherung einzuschalten. Das Verfahren ist für Versicherte kostenlos und die Versicherungen folgen in der Regel den Empfehlungen. Will die Versicherung nicht zahlen, sollte man sich von einem Anwalt beraten lassen, der möglichst Fachanwalt für Versicherungsrecht ist. Auch einige Verbraucherzentralen bieten eine kostenpflichtige Rechtberatung für Privatversicherte an.

Der ausfĂĽhrliche Artikel erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (seit 20.07.2016 am Kiosk) und ist im Internet abrufbar.
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