Prolixletter
Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: Neue Skateanlage im Dietenbachpark wird eingeweiht
Curbs und Ledges - Skaterinnen und Skater können ab sofort ihr Können zeigen

Curbs und Ledges, gemeint sind Bordsteine und Abs√§tze, sind auf der neuen Skateanlage im Dietenbachpark vorzufinden. Diese beiden sind aber nur zwei von vielen neu gebauten Herausforderungen f√ľr die Skaterinnen und Skater. Auch ein Double-Set, Treppe mit drei Stufen, anschlie√üend ein Meter gerade Fl√§che, dann wieder eine Treppe mit drei Stufen, k√∂nnen dort gefahren werden.

Die neue Anlage, die heute im Westen Freiburgs eingeweiht wird, ist die gemeinsam von Stadt und Skatern gefundene L√∂sung. ‚ÄěNach jahrelanger Suche nach einem geeigneten Standort sind wir froh, dass die vielen Skater jetzt endlich eine neue Anlage haben. Mein ganz besonderer Dank gilt der Eugen-Martin-Stiftung, die mit einer Spendensumme von 90.000 Euro den Bau der Anlage erst m√∂glich gemacht hat‚Äú, so Baub√ľrgermeister Martin Haag.

Die Initiative ‚ÄěSkatement‚Äú, der sich viele Freiburger Skaterinnen und Skater angeschlossen haben, hatte bereits 2009 mit einer Unterschriftenaktion mit mehr als 2000 Unterschriften einen Skatepark gefordert, da es kein ausreichendes Angebot in Freiburg gibt.

Verschiedene Standorte, wie den Seepark, den Karlsplatz, den Eschholzpark, den Dietenbachpark, den Jugendtreff St. Georgen sowie den Z√§hringer Park wurden vom Garten- und Tiefbauamt (GuT) in den letzten Jahren eingehend untersucht. Als Favorit ging der Dietenbachpark aus dem Verfahren, da dort bereits eine veraltete Skatefl√§che besteht. Alle zuvor untersuchten Standorte schieden aufgrund mangelnder Attraktivit√§t oder baurechtlicher und l√§rmschutzrechtlicher Gr√ľnde aus. Auch die Skater selbst favorisierten den Dietenbachpark.

Die Stadt bedankt sich beim Stadtteil Weingarten f√ľr die dortige Akzeptanz der neuen Skateanlage und bittet die Skaterinnen und Skater daher darum, sich diesem Entgegenkommen durch eine r√ľcksichtsvolle Nutzung der Anlage und der Umgebung erkenntlich zu zeigen.

Im Fr√ľhjahr 2014 fand eine erste Abstimmung zwischen den Skatern, dem Planungsb√ľro sowie dem GuT statt. Hierbei wurde besprochen, welche Elemente in der Planung ber√ľcksichtigt werden sollen und wie diese bestm√∂glich in die Topografie der Dietenbachanlage eingebunden werden k√∂nnen.

Da das zur Verf√ľgung stehende Gel√§nde mit rund 3000 Quadratmeter relativ gro√ü ist, wurde ein Vorentwurf gemeinsam mit den Skatern f√ľr das gesamte Areal erstellt. Aufgrund der hohen Kosten f√ľr die gesamte Skateanlage wurde das ambitionierte Vorhaben in insgesamt vier Bauabschnitte unterteilt. Begonnen wurde nun mit dem ersten Bauabschnitt. Ziel ist, schon jetzt eine gut befahrbare Anlage zu erhalten, die sowohl den Anspr√ľchen von Anf√§ngern wie auch denen von Profis mit ihren unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gerecht wird. Im ersten Bauabschnitt wurden haupts√§chlich so genannte Streetelemente verbaut, also eine Nachbildung von Treppen, Stufen, Curbs und Ledges, die hier endlich legal befahren werden d√ľrfen.

So brachten die Skater bei den regelm√§√üig gemeinsam stattfindenden Baustellenterminen ihr Fachwissen in die noch offenen Detailfragen ein, damit die Anlage den Anspr√ľchen der k√ľnftigen Nutzer auch tats√§chlich entspricht.

Die drei k√ľnftigen Bauabschnitte umfassen Highlights wie beispielsweise eine gro√üe ‚ÄěBowl‚Äú-Fl√§che, ausgebildet wie ein flacheres Nichtschwimmer- und tieferes Schwimmerbecken mit abgerundeten, befahrbaren R√§ndern. Auch soll ein ‚ÄěSnakerun‚Äú, gebaut werden, eine Riesenschlange mit bis zu 1,2 Meter tiefen, befahrbaren Absenkungen sowie weiteren Geschicklichkeits- und Streetelementen. Die Kosten f√ľr diese weiteren drei Bauabschnitte sind auf 425.000 Euro gesch√§tzt, sind derzeit aber noch nicht finanziert.

Neben der ma√ügeblichen Finanzierung der Eugen-Martin-Stiftung hat die Autobahnmeisterei Freiburg den neuen Skatepark unterst√ľtzt. Sie stellte drei ausrangierte Betonschutzw√§nde zur Verf√ľgung, die nun von den Skatern befahren werden k√∂nnen.

Koordiniert wurden die Arbeiten vom GuT, gebaut wurde vom Herbst 2014 bis in das Fr√ľhjahr. Die Baukosten f√ľr den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 175.000 Euro, die Eugen-Martin-Stiftung √ľbernahm 90.000 Euro, 85.000 Euro wurde √ľber einen der Stadt √ľbertragenden Nachlass finanziert.
 
 

 
Freiburg: Teilabriss des Dreikönigshauses
Einsturzgefahr nach Brand: Mittelteil des Dreikönigshauses wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch abgerissen

Der Mittelteil des Dreik√∂nigshauses an der Schwarzwaldstra√üe 29, der bei einem Brand am 11. April schwer besch√§digt wurde, wird in der Nacht von morgen, Dienstag, 5. Mai, auf √ľbermorgen, 6. Mai, abgerissen. Der Hauptteil der Arbeiten findet im VAG-verkehrsfreien Zeitraum zwischen 1 und 4 Uhr nachts statt. Bagger und weiteres schweres Ger√§t r√ľcken ab 22 Uhr an, werden aber so platziert, dass es zu keinen Behinderungen des Stra√üenbahn- und Autoverkehrs kommen muss. Der Gehweg vor dem Geb√§ude bleibt gesperrt.

Das Geb√§udemanagemt (GMF) als Hausherr hat den Abriss mit der VAG, der Polizei und der unteren Verkehrsbeh√∂rde, dem Garten- und Tiefbauamt, abgestimmt. Die Arbeiten werden samt Zerkleinern, Sortieren und Abtransport des Schutts eine knappe Woche dauern und folgen einer Abrissverf√ľgung, die das Baurechtsamt am 23. April erlassen hat. Umgehend hatte das GMF mit den notwendigen Vor- und Sicherungsarbeiten begonnen, die jetzt abgeschlossen sind.

Die Abrissverf√ľgung gilt nur f√ľr das Mittelhaus, das beim Brand vor vier Wochen schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. F√ľr die beiden anderen Geb√§ude, in denen u.a. der Essenstreff untergebracht ist, sind keine Abbruchma√ünahmen vorgesehen. Es ist geplant, den Essenstreff am Mittwoch, 1. Juli, wieder zu er√∂ffnen. Derzeit ist er in der Diakonie (Ferdinand-Wei√ü-Str.) untergebracht.

Die Nachbarn sind √ľber den bevorstehenden Abriss informiert.
 
 

 
Karlsruhe: Neues Kinderparadies im Sonnenbad
Wenn das Wetter sch√∂n wird, zieht es viele in die Schwimmb√§der. Vieles wird den Besucherinnen und Besuchern dort geboten, damit sie sich wohlf√ľhlen und die Zeit genie√üen.

Das Karlsruher Sonnenbad bekommt nun eine neue Attraktion, die sich speziell an die kleinen Besucher richtet. Am Montag, 4. Mai, er√∂ffnen B√ľrgermeister Martin Lenz, B√§derchef Oliver Sternagel und der Vorstand des Freundeskreises Sonnenbad, Frank Gurock, um 14 Uhr den neu gestalteten Spielplatz. Dieser ist mit Hilfe des Freundeskreis entstanden, die den Bau mit Sponsorengeldern unterst√ľtzten.

Der Spielplatz unter den B√§umen bietet f√ľr die Kinder viele M√∂glichkeiten zum Spielen und f√ľr Erwachsene zum Verweilen und die Seele baumeln zu lassen.

In einem gro√üen, mit Holzpalisaden eingefassten Sandplatz, gibt es jede Menge zu entdecken. Ein sechseckiger Spielturm dient als Sandwerk, inklusive Aufzug, Sch√ľttrohr, Sieb und drehbare Stufenrinne, ein Pfahlhaus mit Treppe sowie ein kleines Landhaus.

Bei der zweisitzigen Schaukel k√∂nnen Kinder ausprobieren, wie hoch sie kommen und auf der Balancierkombination mit Pollern, Mikadost√§bchen, Bl√ľtenkreis und Schlupfbl√ľten kann die Balancierf√§higkeit getestet werden. Diese ist auf der knapp √ľber zwei Meter hohen Kletterpyramide mit Tauwerk, die sich um die eigene Achse dreht, ebenfalls gefragt. Die lange Edelstahlrutsche am Kletterturm bietet nicht nur einen tollen Blick √ľber den Spielplatz, sondern auch eine spa√üige Art, wieder nach unten zu kommen.

Die Fantasie wird durch zwei große Wackelpferde, Trecker mit Ladewagen, Schäfchen sowie Pferd mit Hänger und Fohlen angeregt.

Beim Sitztreff "Gorilla" kann Jung und Alt dem Treiben auf dem Spielplatz und dem Beach-Volleyball-Feld zuzusehen und eine Bank-Tisch-Kombination lädt zum Vespern ein.
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Karlsruhe: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?
Umfrage des Deutschen Instituts f√ľr Urbanistik jetzt online

St√§dte sollen klimaneutral, ressourceneffizient, lebenswert und sozial sein. Doch wie l√§sst sich das erreichen? Die Initiative "Wissenschaftsjahr" setzt auf die Zusammenarbeit von Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft sowie B√ľrgerinnen und B√ľrgern und hat deshalb zusammen mit dem Deutschen Institut f√ľr Urbanistik (Difu) eine Umfrage aufgesetzt. In ihr k√∂nnen B√ľrgerinnen und B√ľrger ihre W√ľnsche und Erwartungen an die Stadt der Zukunft √§u√üern. Denn das Wissenschaftsjahr, das die Initiative Wissenschaft im Dialog und das Bundesforschungsministerium gemeinsam seit dem Jahr 2000 ausrichten, widmet sich 2015 dem Thema "Zukunftsstadt".

Die Umfrage ist seit diesem Monat online und unter der Adresse www.difu.de/wissenschaftsjahr/2015/ms-wissenschaft zu finden. Sie umfasst zehn Fragen, die anonym beantwortet werden k√∂nnen. Es geht unter anderem darum, wie wir in Zukunft wohnen wollen, wie und wo wir lernen, wo wir einkaufen oder wie wir von A nach B kommen. Ziel der Umfrage ist es, die W√ľnsche und Visionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Hinblick auf ihre ‚ÄěZukunftsstadt‚Äú zu erfahren. Nur wenn Politik, Verwaltung und Wissenschaft die Interessen und W√ľnsche der B√ľrgerinnen und B√ľrger kennen, ist es m√∂glich, darauf zu reagieren. Daher wird das Difu die Karlsruher Ergebnisse anschlie√üend auch der Stadt Karlsruhe zur Verf√ľgung stellen.

Karlsruhe geh√∂rt zu den 52 ausgew√§hlten St√§dten, Gemeinden und Landkreisen, die im Wissenschaftsjahr 2015 gemeinsam mit B√ľrgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ f√ľr ihre Kommune entwickeln. Passend dazu legt auch die MS Wissenschaft vom 15. bis 18. Juli im Karlsruher Rheinhafen an. Die Ausstellung ‚ÄěZukunftsstadt" an Bord des Schiffes steckt voller Ideen und Erkenntnisse der Forschung und l√§dt mit 30 - meist interaktiven - Exponaten dazu ein, sich mit den Chancen und Herausforderungen der Stadt der Zukunft zu besch√§ftigen. Es geht um Mobilit√§t und Vernetzung, Energie und Klima, aber auch um Natur in der Stadt, um neue Wohnformen sowie soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Auch an Bord k√∂nnen Besucherinnen und Besucher die Difu-Umfrage beantworten. Das Schiff ist am 15. April in Dresden zu seiner gro√üen Tour durch rund 40 St√§dte in Deutschland und √Ėsterreich gestartet.

Ausstellungsschiff und Difu-Umfrage laden dazu ein, im Jahr des 300. Stadtgeburtstags den Blick in die Zukunft zu richten und √ľber die Weiterentwicklung von Karlsruhe nachzudenken.
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Karlsruhe: Das Wohnumfeld verschönern
Stadt f√ľhrt 66. Blumenschmuckwettbewerb durch / Neuanmeldungen bis zum 20. Juni

Der j√§hrliche Blumenschmuckwettbewerb will die Beitr√§ge der B√ľrgerinnen und B√ľrger zur Verbesserung des Wohnumfelds im Karlsruher Stadtgebiet unterst√ľtzen. Auch beim diesj√§hrigen Wettbewerb, der in der F√§cherstadt bereits zum 66. Mal in ununterbrochener Reihenfolge stattfindet, sind alle Karlsruherinnen und Karlsruher aufgerufen, ihren unmittelbaren Lebensraum mit Blumen und Pflanzen zu gestalten.

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, Organisationen, Vereine, Gesellschaften oder Firmen, die eine Bepflanzung von Balkonen, Fenstern, Vorg√§rten oder K√ľbeln durchf√ľhren und unterhalten. Ausgeschlossen vom Wettbewerb sind Garten- oder Balkonpflanzungen, die nicht von √∂ffentlichen Wegen und Pl√§tzen aus eingesehen werden k√∂nnen. Eine Preisrichterkommission unter Leitung des st√§dtischen Gartenbauamts bewertet die Beitr√§ge der Teilnehmer im Juli und August nach einheitlichen Kriterien. Als Auszeichnungen winken Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen oder erste, zweite und dritte Preise aus wertvollen Pflanzen.

Karlsruherinnen und Karlsruher, die in den vergangenen drei Jahren schon einmal erfolgreich teilgenommen haben, sind automatisch wieder dabei und m√ľssen sich nicht nochmals anmelden. Neuanmeldungen sind bis zum 20. Juni m√∂glich. Entweder schriftlich an das Gartenbauamt, Lammstra√üe 7a, 76133 Karlsruhe, telefonisch unter der Rufnummer 0721/133-6754, per Fax unter 0721/133-6709 oder per E-Mail an: blumenschmuck@gba.karlsruhe.de.
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Tel Aviv verzichtet derzeit auf weitere formelle Städtepartnerschaften
Kooperations- und Freundschaftsvertrag soll Kontakte und Zusammenarbeit zwischen Tel Aviv und Freiburg gestalten und weiter entwickeln

OB Dieter Salomon: ‚ÄěKonkretes Abkommen f√ľr definierte Projekte erreicht dasselbe Ziel wie eine formelle Partnerschaft‚Äú

Die partnerschaftlichen Verbindungen sollen k√ľnftig mit einem eigenen ‚ÄěKooperations- und Freundschaftsvertrag‚Äú ausgestaltet und weiter entwickelt werden. Diesen Vorschlag wird Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon sp√§testens bis zur Sommerpause in den Gemeinderat einbringen und zur Abstimmung stellen. OB Salomon greift damit eine Anregung von Tel Avivs B√ľrgermeister Ron Huldai auf. Da die Stadt Tel Aviv derzeit aus grunds√§tzlichen Erw√§gungen von einer formellen St√§dtepartnerschaft absehen m√∂chte, schl√§gt Huldai vor, die bereits bestehenden sehr regen Verbindungen zwischen Freiburg und Tel Aviv in einem Vertrag zwischen beiden St√§dten zu benennen und Ziele der Zusammenarbeit zu definieren. In seiner Korrespondenz mit OB Salomon weist B√ľrgermeister Huldai ausdr√ľcklich darauf hin, dass ein solches Abkommen bei einer Weiterentwicklung flexibel sei und dem Charakter der St√§dteverbindung angepasst werden k√∂nne. √Ąhnliche Vertr√§ge hat die Stadt Tel Aviv bereits in den letzten drei Jahren mit Paris, Barcelona und Moskau abgeschlossen, die jeweils auf konkreten und erfolgreich laufenden Projekten basieren.

Die Entscheidung f√ľr einen Kooperations- und Freundschaftsvertrag und gegen eine formelle St√§dtepartnerschaft zum jetzigen Zeitpunkt sei kein Votum gegen Freiburg, sondern sei seit einiger Zeit √ľbliche Praxis in Tel Aviv, betonte B√ľrgermeister Huldai, der auch in der Vergangenheit immer f√ľr einen Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit Freiburg anstelle einer formellen Partnerschaft pl√§diert hatte. Der Grund: Weil Tel Aviv bereits Partnerschaften mit rund zwei Dutzend St√§dten in aller Welt unterh√§lt, verzichtet die Stadtregierung derzeit auf weiteren St√§dtepartnerschaften. Deshalb bestehen mit zahlreichen weiteren St√§dten Vereinbarungen, die h√§ufig erfolgreicher und lebhafter seien als Partnerschaften. In diesen Kreis geh√∂re auch Freiburg, stellt Huldai klar: ‚ÄěWir sch√§tzen die Beziehungen zu Freiburg sehr, und ebenso die sehr extensiven Aktivit√§ten auf beiden Seiten, die die wahre Bedeutung einer St√§dtefreundschaft einschlie√üen!‚Äú

Oberb√ľrgermeister Dieter Salomon begr√ľ√üt die Zusage. ‚ÄěDas ist keine √úberraschung, sondern best√§tigt die bisherigen Aussagen aus Tel Aviv. Ron Huldai und die Tel Aviver Stadtregierung haben immer deutlich gemacht, wie sehr sie an der Verbindung zu Freiburg und an einem Austausch √ľber Umwelt- und Klimaschutzpolitik interessiert sind. Das ‚ÄöMemorandum of Understanding‚Äė von 2012 hat bereits viele Themen und Projekte benannt. Das ist eine gute Grundlage f√ľr eine nachhaltige Zusammenarbeit.‚Äú Bereits in der Vergangenheit sei Freiburg bei offiziellen Veranstaltungen oder Jubil√§en in einer Reihe mit den offiziellen Partnerst√§dten genannt worden. Der Stadt Freiburg ist daran gelegen, dass die Vereinbarung anl√§sslich des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland unterzeichnet wird. Dieses Datum bildet auch den Schwerpunkt der Projekte, die f√ľr das laufende Jahr mit Tel Aviv verabredet worden sind.

Die Verbindungen zwischen der mit 400.000 Einwohnern zweitgr√∂√üten Stadt Israels und Freiburg reichen mehrere Jahre zur√ľck und sind vor allem vom heutigen Freundeskreis Freiburg ‚Äď Tel Aviv angesto√üen worden, der sich rund einem Jahrzehnt um eine partnerschaftliche Verbindung bem√ľht. 2009 war OB Dieter Salomon zum 100j√§hrigen Stadtjubil√§um nach Tel Aviv eingeladen worden; ein Jahr sp√§ter kam B√ľrgermeister Ron Huldai nach Freiburg, um sich √ľber das Klimaschutzkonzept und Stadtentwicklungsprojekte zu informieren.

Im Oktober 2011 nahm eine Delegation aus Israel an dem Kongress ‚ÄěLocal Renewables‚Äú teil und hatte dabei erste Gespr√§che mit dem Freiburger Rathaus gef√ľhrt. Im Mai 2012 schlie√ülich weilten Stadt- und Verkehrsplaner sowie Wohnungsbaufachleute mit B√ľrgermeister Martin Haag in Israel, und im Oktober 2012 unterzeichneten B√ľrgermeister Huldai und OB Salomon in Tel Aviv ein ‚ÄěMemorandum of Understanding‚Äú. An der Zeremonie nahmen damals auch der Deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, und Vertreter aller Gemeinderatsfraktionen teil.
 
 

 
Museumstipp: MAKING AFRICA - A CONTINENT OF CONTEMPORARY DESIGN
bis 13.09.2015
Weil am Rhein, Vitra Design Museum

Es ist Zeit, sich vom Bild des dunklen Kontinents zu verabschieden. In einer gro√üen Ausstellung wirft das Vitra Design Museum im Fr√ľhjahr 2015 ein neues Licht auf das zeitgen√∂ssische Design Afrikas. Anhand vielf√§ltiger Beispiele zeigt ¬ĽMaking Africa¬ę, wie Design den √∂konomischen und politischen Wandel auf dem Kontinent begleitet ‚Äď oder sogar f√∂rdert ‚Äď und welch enger Dialog dabei mit Kunst, Grafik, Illustration, Film, Fotografie, Architektur und Stadtplanung entsteht. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang die neuen Medien, die diesen Perspektivenwechsel erst m√∂glich machen. ¬ĽMaking Afrika¬ę wird entwickelt in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Kurator Okwui Enwezor und ist gef√∂rdert von der Kulturstiftung des Bundes. Die Ausstellung zeigt Objekte von Cheik Diallo, Brillenskulpturen von Cyrus Kabiru, Fotografien von M√°rio Macilau und Okhai Ojeikere, Bauten von Francis K√©r√©, digitale Animationen von Robin Rhode und Werke vieler anderer Gestalter aus den unterschiedlichsten Disziplinen.

zum Bild oben:
Vigilism, ¬ĽIdumota Market, Lagos 2081A.D.¬ę aus der ¬ĽOur Africa 2081A.D.¬ę Serie, Illustration f√ľr die Heritage Menswear Kollektion von Ikir√© Jones, 2013, ¬© Olalekan Jeyifous [vigilism.com] & Wal√© Oy√©jid√© [ikirejones.com]
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Freiburg: Jugendliche lassen sich konfirmieren
Viele Konfirmationsgottesdienste am Sonntag

Freiburg (gh). Etwa 325 Jugendliche im Alter um 14 Jahre lassen sich in diesem Jahr in evangelischen Kirchen im Stadtgebiet konfirmieren und werden gesegnet. Am vergangen Sonntag wurden bereits die ersten Konfirmationen in Tiengen und in der Christuskirche sowie in Merzhausen gefeiert. Am kommenden Sonntag, 26. April, mit dem kirchlichen Namen "Jubilate" wird es die meisten Konfirmationsgottesdienste geben (siehe Infobox).

Auch in einer katholischen Kirche wird Konfirmation gefeiert, weil die evangelische Kirche zu klein ist (Matth√§uskirche). Die Konfirmationsgottesdienste werden immer mit viel Liebe aufw√§ndig gestaltet. H√§ufig wird musikalisch Besonderes geboten. In Opfingen beispielsweise spielt die Jugendkapelle, ein ‚ÄěElternchor‚Äú tritt auf und es gibt Sologesang einer Solistin.

Im Konfirmationsgottesdienst best√§tigen die Konfirmanden ihr eigenes Ja zum christlichen Glauben. Sie werden durch die Pfarrerin, Pfarrer, Diakonin oder Diakon eingesegnet und ihnen wird ein pers√∂nliches Bibelwort zugesprochen (Konfirmandenspruch). Auch die vollg√ľltige Aufnahme in die Gemeinde wird mit der Konfirmation zugesagt.
Mit der Konfirmation sind die jungen Leute berechtigt das Patenamt auszu√ľben. Auch die Teilnahme am Heiligen Abendmahl ist jetzt uneingeschr√§nkt in allen evangelischen Gemeinden m√∂glich. Viele Konfirmanden hatten ja diese Zulassung, bezogen auf die eigene Gemeinde schon als Kinder oder zu Beginn der Konfirmandenzeit erhalten. So ist auch die gemeinsame Abendmahlfeier der ganzen Gottesdienstgemeinde zusammen mit Konfirmanden, den Eltern und Paten ein weiterer geistlicher H√∂hepunkt in diesen Tagen und Wochen der Konfirmationen.

Der Konfirmationsgottesdienst schließt auch die Zeit des Konfirmandenunterrichts (KU) ab. In ihm sollten die Jugendlichen einen persönlichen Bezug zum Glauben finden und festigen und die Vielfalt der eigenen Pfarrei bzw. Gemeinde mit ihren Aufgaben kennen lernen. Außerdem wurden sie angehalten regelmäßig den sonntäglichen Gottesdienst zu besuchen.

Auch beim KU hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vieles ge√§ndert. Der regelm√§√üige, einmal w√∂chentlich stattfindende Unterricht wird l√§ngst erg√§nzt, von ganzt√§gigen Treffen und zahlreichen Wochenenden sowie teilweise mehrt√§gigen Freizeiten. Eine Unterrichtsmischform, die in fast allen Gemeinden des evangelischen Kirchenbezirks mit unterschiedlicher Auspr√§gung praktiziert wird. Damit ist auch der alte ‚ÄěFrontalunterricht‚Äú, den manche √Ąltere noch aus ihrer Konfirmandenzeit kennen, bei zahlreichen Pfarrerinnen und Pfarrer sowie den vielen ehrenamtlich Mithelfenden l√§ngst √ľberholt.

Den Konfirmationsgottesdiensten schlie√üen sich in der Regel famili√§re Feiern an. Dabei wird den Konfirmierten von Familie, Nachbarn und Freunden gratuliert und es werden kleinere und gr√∂√üere Geschenke √ľberreicht.

Die Tradition der Konfirmation geht zur√ľck bis zu den Urspr√ľngen der Reformation, auf den in Stra√üburg wirkenden Reformator Martin Bucer.


√úbersicht: Konfirmationen in Freiburg 2015

Wiehre Innenstadt G√ľnterstal / Pfarrgemeinde (PG)-Ost
Christuskirche 1. Gruppe 19.4.2015, 10:00 23 Konfirmanden
Christuskirche 2.Gruppe 26.4.2015, 10:00 Uhr 16 Konfirmanden

Oberau PG-Ost
Friedenskirche 1. Gruppe 2.5.2015, 11 Uhr 17 Konfirmanden
Friedenskirche 2. Gruppe 03.5.2015, 10 Uhr: 12 Konfirmanden
F√ľr beide Konfirmandengruppen der Friedenskirche ist am Freitag
1. Mai im 19:00 Uhr der
Abendmahlsgottesdienst mit den Konfirmanden

Littenweiler
Auferstehungskirche 10. Mai 2015, 10 Uhr 24 Konfirmanden

Herdern / Zähringen/ PG Nord
Ludwigskirche 26.4.2015,
1. Gruppe 9 Uhr
2. Gruppe 11 Uhr zus. 30 Konfirmanden

Haslach / PG S√ľdwest
Melanchthonkirche 26.4.2015, 10.00 Uhr 7 Konfirmanden

Merzhausen /PG S√ľdwest
Johanneskirche Sa. 1. Gruppe 18.04 16.00 Uhr
So. 2. Gruppe 19.04 10.00 Uhr zus. 45 Konfirmanden

St. Georgen / PG S√ľdwest
Lukaskirche Vorabendgottesdienst mit Abendmahl Fr 24.04 18 Uhr
Samstag 1. Gruppe 25.04 14.00 Uhr
Sonntag 2. Gruppe 26.04 10.00 Uhr zus. 22 Konfirmanden

Rieselfeld /PG S√ľdwest
Maria-Magdalena-Kirche Vorabendgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl
Fr 08.05., 18.30 Uhr
Sa. 1. Gruppe 09.05 10.30 Uhr
Sa. 2. Gruppe 09.05 14.00 Uhr zus. 37 Konfirmanden

Weingarten / PG S√ľdwest
Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindezentrum
Vorabendgottesdienst mit Abendmahl Sa. 16.05 19 Uhr
So. 17.05 10.00 Uhr 8 Konfirmanden

Opfingen PG Tuniberg
Bergkirche Sonntag 26. 4 10.00 Uhr 16 Konfirmanden

Tiengen PG Tuniberg
Evang. Kirche 19. April 2015 10 Uhr 9 Konfirmanden

Mooswald / PG West
Markuskirche 26.04. (Jubilate) 9.30 Uhr 16 Konfirmanden

Landwasser / PG West
Zachäuskirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 15 Konfirmanden

St√ľhlinger /Hochdorf / PG West
Kreuzkirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 7 Konfirmanden

Bischofslinde Betzenhausen/ PG West
St. Albertkirche 26.04. (Jubilate) 10 Uhr 21 Konfirmanden
 
 



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