Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: CSD behindert Bus- und Stadtbahnverkehre
er Christopher Street Day (CSD), der am 18. Juli von 15 bis 22 Uhr stattfindet, hat in der Innenstadt starke Auswirkungen auf alle Stadtbahnlinien sowie auf die Buslinien 10, 14 und 27.
Da der Zeitplan des Umzuges nicht genau vorhergesagt werden kann, wird die VAG so flexibel wie möglich reagieren, um die BeeintrĂ€chtigungen fĂŒr die FahrgĂ€ste möglichst gering zu halten.

1. Phase
Der Umzug startet vom StĂŒhlinger Kirchplatz und verlĂ€uft zunĂ€chst durch die Eschholzstraße. In dieser Zeit fĂ€hrt die Stadtbahnline 5 von Norden kommend von „Technisches Rathaus“ zur „Bissierstraße und zurĂŒck. Die Linien 1 und 3 fahren von Westen her bis „Technisches Rathaus“. Die Linien 1,3 und 5 aus Littenweiler, Vauban und Rieselfeld kommend enden in dieser Phase des Umzuges beim Stadttheater.
Die Buslinie 10 fĂ€hrt von der Lehener Straße kommend Richtung „Technisches Rathaus und von dort weiter zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).

2. Phase
Wenn der Umzug das Siegesdenkmal erreicht, kann die Linie 2 aus ZĂ€hringen kommend nur bis Okenstraße verkehren. Aus der Gegenrichtung, von GĂŒnterstal kommend, fĂ€hrt die 2 bis zum Bertoldsbrunnen. Die Buslinie 27 kann nicht zur Haltestelle „Stadtgarten“ fahren sondern fĂ€hrt direkt zurĂŒck durch die Habsburgerstraße.

3. Phase
Die dritte Phase beginnt, wenn die Parade das Schwabentor erreicht. Bis dieser Bereich wieder frei ist kann die Stadtbahnlinie 1 aus Littenweiler bis zum Schwabentor nicht fahren.

4. Phase
Schließlich erreicht der Umzug die Kaiser-Joseph-Straße. In dieser Zeit sind alle Stadtbahnlinien betroffen. Die Linie 1 fĂ€hrt von Littenweiler kommend bis Bertoldsbrunnen und von Landwasser aus bis Technisches Rathaus. Die Stadtbahnlinie 2 verkehrt von GĂŒnterstal bis „Lorettostraße“ und in der Gegenrichtung von ZĂ€hringen bis Siegesdenkmal. Die Linien 3 und 5 fahren von Vauban und Rieselfeld kommend bis „Heinrich-von Stephan-Straße“. Von „Haid“ kommend fĂ€hrt die Linie 3 bis „Technisches Rathaus“. Die Linie 5 aus Norden kommend biegt dann am Technischen Rathaus wieder ab Richtung Bissierstraße. FĂŒr diesen Betriebsabschnitt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen der Heinrich-von Stephan-Straße und der Johanneskirche eingerichtet.

5. Phase
Gegen Ende des Umzuges verlĂ€uft dieser zurĂŒck auf dem Weg zum StĂŒhlinger Kirchplatz nochmal durch die Eschholzstraße. In dieser Zeit wird wieder so gefahren, wie in „Phase 1“ geschildert.
 
 

 
Freiburg: Sonderfahrten zu „Sea You 2015“
Zum Open-Air-Festival „Sea You 2015“, das am 18. und 19. Juli am Tunisee stattfindet wird durch die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ein Bus-Sonderverkehr zwischen Freiburg Hauptbahnhof und dem Veranstaltungsort eingerichtet.

Am Samstag, 18. Juli, fahren die Busse zwischen 11.30 Uhr und 16.00 Uhr alle 10 Minuten. Danach bis 22.30 alle 40 Minuten.
Am Sonntag, 19. Juli, wird zwischen 11.30 Uhr und 16.30 Uhr ein 15-Minuten-Takt und danach bis 20.30 Uhr ein Stundentakt angeboten. Bei entsprechendem Bedarf werden noch zusÀtzliche Fahrten erfolgen.

Die RĂŒckfahrt nach Festivalende erfolgt bedarfsorientiert.
 
 

 
Freiburg: Erster „Urbos 100“ geht ins Liniennetz
Mit einer ersten offiziellen Ausfahrt fĂŒr geladene GĂ€ste begann bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) am Mittag des 16. Juli 2015 das Zeitalter der „Urbos 100“ Stadtbahnfahrzeuge.

Nach einer kleinen Feierstunde fĂŒr geladene GĂ€ste rollte ein geschmĂŒckter Urbos zur ersten offiziellen Ausfahrt vom Betriebshof der VAG. Am Abend desselben Tages gab es dann noch zwei weitere Fahrten fĂŒr FahrgĂ€ste, die sich auf einen Aufruf im VAG Kundenmagazin „Facetten“ hin dafĂŒr beworben hatten – diese PlĂ€tze waren ĂŒbrigens schon einen Tag nach Erscheinen des Heftes komplett ausgebucht.

VAG Vorstand Stephan Bartosch sagte nach seinen begrĂŒĂŸenden Worten, dass die gekauften Fahrzeuge bestens den gewĂŒnschten Anforderungen entsprechen “PĂŒnktliche Lieferung, gute Testfahrten und schnelle und problemlose Inbetriebnahmen sprechen fĂŒr das Fahrzeug samt Hersteller. Auch das ruhige Fahrverhalten und der gute Fahrkomfort ĂŒberzeugen. Ich bin mir sicher, dass auch unsere FahrgĂ€ste dies zu schĂ€tzen wissen werden. Dank der weit fortgeschritten Barrierefreiheit im Freiburger Stadtbahnnetz stellen auch die zwei großen MultifunktionsflĂ€chen vor allem fĂŒr Personen im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Rollatoren eine neue QualitĂ€t dar.“

OberbĂŒrgermeister Dr. Dieter Salomon erinnerte daran, dass VAG und Stadt derzeit „das grĂ¶ĂŸte Ausbauprogramm in der ĂŒber 100jĂ€hrigen Geschichte der Freiburger Straßenbahnen stemmt. In die insgesamt vier neuen Streckenabschnitte fließen Investitionen von ĂŒber 150 Millionen Euro. Ein wichtiger Teil dieses Pakets ist auch die Erneuerung und VergrĂ¶ĂŸerung des Fahrzeugparks, denn neue Strecken brauchen auch zusĂ€tzliche Fahrzeuge."

FĂŒr den Hersteller, die im spanischen Beasain beheimatete „Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles“ (CAF), merkte Koen de Clercq (Area Direktor CAF D-A-CH) an: „CAF ist stolz auf den erfolgreichen Markteintritt in Deutschland mit dem Urbos Freiburg, zumal Freiburg und sein Stadtbahnbetrieb ein großes Renommee aufweist“

Die sechs neuen Fahrzeuge werden wegen anstehender Netzerweiterungen und zur Modernisierung des Fahrzeugparks benötigt. Eine zweite Lieferung von weiteren sechs Urbos 100 erfolgt im Jahr 2017.

In den Linieneinsatz werden die ersten Urbos 100 am 27. Juli gehen.

Der Auftrag an CAF erfolgte nach einer europaweiten Ausschreibung, an der sich mehrere Hersteller beteiligt hatten. Über den genauen Kaufpreis, der neben den Fahrzeugen auch Ersatzteile sowie ein Servicepaket beinhaltet, wurde Stillschweigen vereinbart. Er liegt jedoch unter 40 Millionen Euro.


Das Fahrzeug

Der Urbos 100 zeichnet sich durch ein großzĂŒgiges Innenleben und ein durchdachtes Sicherheitskonzept aus. Doch auch die Ă€ußere Erscheinung „unserer Spanierin“ kann sich sehen lassen. Ihre geschwungene „lĂ€chelnde“ Front kommt ebenso dynamisch daher wie Ihre ruhige aber kraftvolle Fahrweise.

Die Straßenbahnen tragen den Namen Urbos. Der Typ Urbos 1 wurde 2004 erstmals ausgeliefert. Seitdem wurde das Fahrzeug stĂ€ndig weiterentwickelt. Seit 2010 wird die Version gefertigt, welche auch in Freiburg zum Einsatz kommt. Mittlerweile rollen die Urbos unterschiedlicher Baureihen zum Beispiel in Nantes, Edinburgh oder Stockholm. Doch das Einsatzgebiet reicht auch bis SĂŒdamerika, Australien und Taiwan.


Das Innenleben

Die Fahrzeuge sind zu 100 Prozent in Niederflurtechnologie ausgefĂŒhrt. Innerhalb des Fahrzeugs sind keine Stufen vorhanden.

Das 7-teilige Multigelenkfahrzeug, das an beiden Enden FahrerstĂ€nde aufweist („Zweirichtungsfahrzeug“) ist mit knapp 42 Metern LĂ€nge so lang wie die Combinos. Drei der vier Fahrwerke sind angetrieben, und verfĂŒgen ĂŒber eine elektrische Gesamtleistung von 900 kW. Das vierte Fahrwerk ist nicht angetrieben, hat jedoch ein passives Bremssystem.

An jeder Wagenseite befinden sich 5 DoppeltĂŒren mit einer Durchgangsbreite von ĂŒber 1,30 m sowie eine EinzeltĂŒr. Das Fahrzeug bietet Platz fĂŒr 241 FahrgĂ€ste und verfĂŒgt ĂŒber 66 + 6 SitzplĂ€tze.

Im Fahrzeuginneren befinden sich zwei Multifunktionszonen, die mit 6 Klappsitzen ausgestattet sind. Diese Zonen sind fĂŒr das Abstellen von RollstĂŒhlen, Rollatoren und Kinderwagen vorgesehen und werden entsprechend gekennzeichnet. ZusĂ€tzliche horizontale Haltestangen mit Haltewunschtastern verbessern das Platzangebot. FĂŒr den Zustieg mobilitĂ€tseingeschrĂ€nkter FahrgĂ€ste an den wenigen nicht entsprechend ausgebauten Haltestellen in der Innenstadt sind Klapprampen vorhanden. Der Kontakt zum Fahrer kann dort ĂŒber Sprechstellen an den TĂŒrportalen oder den Multifunktionsbereichen hergestellt werden – ein Novum im Freiburger Fuhrpark.

Zum Schutz der FußgĂ€nger sind sĂ€mtliche Aussparungen an der Fahrzeugfront und an den Seiten durchgehend tief verkleidet, außerdem verfĂŒgt das Fahrzeug ĂŒber einen neuartigen Überrollschutz im Frontbereich.


Fahrgastraum

Der Fahrgastraum wird mit modernen Materialien gestaltet, welche auch bei intensiver Nutzung stabil und widerstandsfĂ€hig sind und somit eine lange Lebensdauer erreichen können. Die Materialien lassen sich einfach reinigen und Verschleißteile wie zum Beispiel die SitzbezĂŒge können leicht ausgetauscht werden. Die Haltestangen werden wie bei allen Freiburger Fahrzeugen in Edelstahl ausgefĂŒhrt. Durch die großen, getönten FensterflĂ€chen gelangt sehr viel Licht in den Innenraum. An der Decke befinden sich zwei durchgehende LichtbĂ€nder, welche auch bei Dunkelheit fĂŒr eine sehr gute Ausleuchtung des Innenraumes sorgen. Über Sensoren wird die Innenraumbeleuchtung automatisch den AußenlichtverhĂ€ltnissen angepasst.

Der gesamte Fahrgastraum ist klimatisiert, wobei aus ökologischen GrĂŒnden eine gute Entfeuchtung der Luft und nur eine mĂ€ĂŸige Temperaturabsenkung realisiert werden. Im Winter sorgen zusĂ€tzliche WarmluftheizgerĂ€te fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige, behagliche Temperatur.

Die Multifunktionsbildschirme versorgen den Fahrgast mit allen erforderlichen Informationen ĂŒber den Linienverlauf. Zum Schutz unserer FahrgĂ€ste und des Fahrpersonals erhĂ€lt das Fahrzeug eine Videoanlage. Außerdem befinden sich in jedem Fahrzeug zwei Fahrkartenverkaufsautomaten der neuen Generation, die auch Geldscheine und EC-Karten akzeptiert.


Wagenaufbau

Die tragenden Teile der Wagenkastenmodule bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Eingesetzt werden Stahlprofile im Be­reich der hochbelasteten LĂ€ngstrĂ€ger, Aluminiumprofile und Aluminiumbleche fĂŒr QuertrĂ€ger, Böden, TĂŒrschwellen, Decken und SeitenwĂ€nde sowie Verbundelemente aus verschiedenen Werkstoffen fĂŒr die Innenraumausstattung.

Die Untergestelle der einzelnen Module sind ĂŒber Kugelgelenkverbindungen gekoppelt, im Dachbereich sorgen je eine starre und eine flexible Gelenkverbindung fĂŒr die sichere KraftĂŒbertragung.

Das Fahrzeug weist ein Leergewicht von 53 t auf.


Außendesign

Der Urbos 100 verfĂŒgt ĂŒber ein zeitgemĂ€ĂŸes Außendesign ohne dabei aufdringlich zu wirken. Abgerundete Formen ohne ĂŒberstehende Anbauteile verbessern die Fahrdynamik und vermindern die FahrgerĂ€usche. Die bisher immer sehr auffĂ€lligen, großen Außen­spiegel werden durch Kamerasysteme ersetzt, die dem Fahrer eine gute Sicht ĂŒber die gesamte LĂ€ngsseite ermöglichen.
In der Grundversion werden die Fahrzeuge in den Freiburger Farben Weiß, Rot und Schwarz ausgeliefert. Die Fahrzeuge können auch problemlos wie bisher mittels Klebefolien als bunte WerbetrĂ€ger genutzt werden.


Die Firma CAF

CAF ist ein spanischer Hersteller von Schienenfahrzeugen mit Sitz in Beasain im Baskenland. Das Unternehmen ging hervor aus einer EisenhĂŒtte, wurde 1917 als Fabrik zur Herstellung von Waggons neu gegrĂŒndet und besteht in seiner jetzigen Form seit 1971. Das Produktportfolio reicht vom Hochgeschwindigkeitszug ĂŒber U- Bahnen und S- Bahnen bis zu den Straßenbahnen. CAF ist international tĂ€tig und hat z.B. auch schon U-Bahnen nach Washington D.C. geliefert. In Bezug auf die verkauften Straßenbahnfahrzeuge nimmt CAF derzeit in Europa den 2. Platz ein. Die Lieferung der neuen Straßenbahnen fĂŒr Freiburg ist der erste Auftrag fĂŒr CAF in Deutschland.

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Freiburg: Rathaus hisst Regenbogenflagge zum CSD
AnlĂ€sslich der in Freiburg geplanten Aktionen und Veranstaltungen zum Christopher Street Day am Freitag bis Sonntag (17. bis 19. Juli) zeigt auch das Rathaus Flagge im wahrsten Sinne des Wortes: OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon hat entschieden, dass zu diesem Anlass am Rathaus die Regenbogenfahne gehisst wird. Damit will das BĂŒrgermeisteramt bewusst ein Zeichen des Respekts und der Akzeptanz gegenĂŒber schwulen, lesbischen und anderen, nicht heterosexuellen Lebensweisen setzen. Zugleich versteht die Stadt die Beflaggung als ein Signal gegen jede Art von Homophobie und Intoleranz.
 
 

 
Freiburg: Erfrischender Sommerferienspaß
Sommerferienangebote in den Regio BĂ€dern

Aktiv durch die Sommerferien mit den Angeboten der Regio BĂ€der GmbH. Aqua-Zumba-Kurse im Strandbad, Schwimmkurse im Hallenbad Haslach und die Außenanlage des Westbades mit seinem attraktiven Kinderplanschbecken bleibt auch wĂ€hrend den Revisionsarbeiten geöffnet.

Aqua-Zumba im Strandbad
In den Sommerferien verwandelt sich das Nichtschwimmerbecken im Strandbad jeden Sonntagmorgen ab 10 Uhr zur Aqua-Zumba Oase. FĂŒr 5 Euro (pro Kurseinheit) zzgl. dem Eintritt ins Strandbad können alle GĂ€ste mit Andrea de Boer bei lateinamerikanischer Gutelaunemusik ihre HĂŒften kreisen lassen. Der Kurs findet jeden Sonntag vom 02. August bis 13. September statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Westbad-Außenanlage auch im August geöffnet
Vom 03. bis 30. August werden im Westbad die jĂ€hrlich anfallenden Revisionsarbeiten durchgefĂŒhrt. Um das Westbad auf dem gewohnten QualitĂ€tsstandard halten zu können, ist dies in diesem Zeitraum geschlossen.
Die großzĂŒgige Liegewiese sowie das Kinderplanschbecken bleiben jedoch geöffnet. Die kleinsten GĂ€ste des Westbades können sich nach Herzenslust im Kinderplanschbecken erfrischen und alle Sonnenhungrige auf der großzĂŒgigen Außenanlage des Westbades den Sommer genießen.
In der Zeit vom 3. bis 30. August können Kinder im Alter von null bis sechs Jahren in der Erlebniswelt, unabhĂ€ngig der Schließzeit des Hallenbads, Wasserspaß pur erleben. Die Liegewiese und der Beachvolleyballplatz stehen fĂŒr alle Zielgruppen tĂ€glich zwischen 11 und 17 Uhr, bei schönem Wetter, zur VerfĂŒgung. Erwachsene und Kinder ab vier Jahren zahlen in diesem Zeitraum einen reduzierten Eintrittspreis von nur einem Euro pro Person. Ab dem 31. August ist das Westbad wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Sommer-Intensivschwimmkurse im Hallenbad Haslach
Schwimmen lernen in den Sommerferien. Die Kurse werden in drei Leistungsstufen angeboten. Im AnfĂ€ngerkurs 1 sind Kinder ohne Schwimmerfahrung gut aufgehoben. Der AnfĂ€ngerkurs 2 richtet sich an Kinder mit wenig Schwimmerfahrung und beim Kurs fĂŒr Fortgeschrittene sind Schwimmabzeichen wie das Seepferdchen oder andere Schwimmabzeichen Voraussetzung.
Die Kurseinheiten belaufen sich auf jeweils 10x45 Minuten. Der Kurspreis liegt bei 65 Euro fĂŒr das Training zuzĂŒglich 23 Euro ermĂ€ĂŸigtem Eintritt in das Hallenbad Haslach.
Die Schwimmkurse finden zu unterschiedlichen Zeiten und Wochenabschnitten in den Sommerferien statt. Der erste Kurszeitraum ist vom 03. bis 14. August fĂŒr Kinder ohne und mit ein wenig Kurserfahrung gedacht. Er findet immer von Montag bis Freitag um 9.00 Uhr, 10.00 Uhr oder 11.00 Uhr statt.
Auch im zweiten Trainingszeitraum vom 17. bis 28. August trainieren die Kinder von montags bis freitags jeweils 10x45 Minuten. Der Kursbeginn fĂŒr AnfĂ€nger 1 / 2 ist um 12.00 Uhr. Kinder mit fortgeschrittenen Kenntnissen trainieren um 13.00 Uhr.
Die Anmeldung zu diesen Kursen erfolgt am 28. und 29. Juli von jeweils 17.30 bis 19.30 Uhr im Hallenbad Haslach, Carl-Kistner-Str. 67, 79115 Freiburg.
Alle weiteren wichtigen Informationen telefonisch unter: 0761 / 2105-520.

Allgemeine Informationen zu den Öffnungszeiten der Freiburger BĂ€der
Das Hallenbad Haslach steht durchgĂ€ngig zu den gewohnten Öffnungszeiten zur VerfĂŒgung. Das Faulerbad ist aufgrund von Revisionsarbeiten bis einschließlich 13. September geschlossen. Das Hallenbad in Lehen hat vom 10. August bis 13. September seine Revisionssommerpause und das Hallenbad in Hochdorf schließt am 03. August und öffnet seine Tore wieder am 14. September.
Die FreibĂ€der Lorettobad, Freibad St. Georgen sowie Freiburgs Urlaubsdomizil Nummer eins – das Strandbad – haben tĂ€glich zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.

Veranstaltungshinweise

26. Juli – Benefiz-Tischtennis-Turnier – Strandbad
Am 26. Juli findet im Strandbad das jÀhrlich stattfindende Benefiz-Tischtennis-Turnier zu Gunsten des Fördervereins krebskranker Kinder statt. Auch in diesem Jahr ruft Freiburgs Ringerlegende Adolf Seger und Schirmherr der Veranstaltung zum Benefiz Sportereignis auf. Die Anmeldung erfolgt direkt im Strandbad oder auf der Startseite von badeninfreiburg.de. Turnierstart ist um 11 Uhr.

8. August – Große Zumba Party – Strandbad
Zumba Trainer aus der Region heizen mit rhythmischen Zumba Bewegungen und feuriger lateinamerikanischer Musik den GĂ€sten im Strandbad ein. Eine sommerlich, sportliche Veranstaltung fĂŒr Jedermann. Von 14.30 Uhr, beginnend mit Zumba fĂŒr Kids, hat die Regio BĂ€der GmbH sich ein abwechslungsreiches Programm ĂŒberlegt. Auch Aqua-Zumba steht an diesem Tag auf dem Programm. Getanzt wird bis 20.30 Uhr. Zu den Trainern zĂ€hlen Ivam da Silva, Camilo Cruz, Katja Schleibinger, Andrea de Boer und Marilyn Gonzales Walstrohm. Die Teilnahme ist kostenlos. Lediglich der Eintritt ins Strandbad ist zu zahlen. Das Strandbad wird an diesem Tag bis 21 Uhr geöffnet sein.

Alle Informationen zu den Öffnungszeiten, Kursen und Veranstaltungen unter: www.badeninfreiburg.de
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Rust: Happy Birthday Europa-Park
Deutschlands grĂ¶ĂŸter Freizeitpark feiert 40. Geburtstag

Am 12. Juli 1975 hat der mittlerweile grĂ¶ĂŸte Freizeitpark Deutschlands erstmals seine Tore geöffnet. Seit diesem Tag ist der Europa-Park kontinuierlich gewachsen und heute begeistern ĂŒber 100 Attraktionen und preisgekrönte Shows die Besucher. In der vergangenen Saison wurde zum ersten Mal die 5-Millionen-Besucher-Marke geknackt. Zahlreiche Auszeichnungen belegen diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, die in 2015 um ein weiteres Kapitel erweitert wird. Denn in diesem Jahr feiert der Europa-Park am 11. und 12. Juli seinen 40. Geburtstag – ein Großevent mit vielen Überraschungen wartet auf die Besucher:

Garantierter Achterbahnspaß bis Mitternacht inklusive beeindruckendem Feuerwerk, der Europa-Park JUNIOR CLUB – eine neue Online Spiel- und Lernplattform – startet, das erste Casual Game „Das geheimnisvolle Labyrinth von Schloss Balthasar“ von MackMedia erscheint, die interaktive Wasserattraktion „Whale Adventures – Northern Lights“ öffnet nach aufwĂ€ndiger Neuinszenierung wieder und Euromaus und Euromausi bekommen einen Vornamen.

Der Europa-Park wird 40 Jahre! Dieses JubilĂ€um wird mit einer spektakulĂ€ren Geburtstagsparty gefeiert, die am 11. Juli mit dem Sommernachtsfest startet. Auf vielen BĂŒhnen steht Live-Musik auf dem Programm, die Achterbahnen locken mit rasanten Fahrten und ein gigantisches Feuerwerk richtet die Blicke zum Himmel – und das alles bis 24 Uhr! Besonderes Highlight sind 350 Ballon-Stelen, die von prominenten Paten aus zahlreichen europĂ€ischen LĂ€ndern zu einer Lichternacht verwandelt werden.

Am Sonntag, 12. Juli, beginnt der eigentliche Geburtstag mit einem ökumenischen Gottesdienst um 10.30 Uhr im Innenhof des Hotels Colosseo. Im Anschluss fĂŒhrt eine große Oldtimerparade durch die Straßen des Parks. Wer sich anschließend stĂ€rken und zugleich etwas Gutes tun möchte, kann um 12 Uhr zum Anschnitt der gigantischen Geburtstagstorte auf die AktionsflĂ€che kommen. Die Erlöse kommen den beiden ehrenamtlichen Fördervereinen „Santa Isabel e.V.“ und „einfach helfen e.V.“ zugute. Zur gleichen Zeit beginnt die große Kindergeburtstagsparty mit der Eröffnung des Europa-Park JUNIOR CLUB – einer einzigartigen Spiel- und Lernplattform im Internet. Der JUNIOR CLUB bietet spannende Spiele, kniffelige Quizfragen, Puzzles und vor allem jede Menge Spaß mit lehrreichem Hintergrundwissen. Gemeinsam mit Euromausi und Euromaus erleben die Kinder als virtuelle Einwohner des Europa-Park JUNIOR CLUB tolle Abenteuer in den Themenwelten Europas.

FĂŒr Groß und Klein geht der digitale Spaß weiter: mit dem Casual Game „Das geheimnisvolle Labyrinth von Schloss Balthasar“ erscheint am 12. Juli das erste Puzzle-Adventure von MackMedia auf dem Gaming-Markt. Das strategische Abenteuerspiel um die Euromaus und ihre Freunde richtet sich an alle Altersgruppen und ist nach der erfolgreichen Umsetzung der zwei 4D-Filme „Das Geheimnis von Schloss Balthasar“ und „Das Zeitkarussell“ der nĂ€chste große Wurf im Media-Angebot des weltweit grĂ¶ĂŸten saisonalen Freizeitparks. Das Spiel ist fĂŒr PC und Mac sowie Smartphones mit iOS, Android oder WindowsPhone erhĂ€ltlich.

Ab sofort können sich die Besucher auch auf einen runderneuerten Wasserspaß fĂŒr die ganze Familie freuen. Das interaktive Wasser-Spektakel „Whale Adventures – Nothern Lights“ prĂ€sentiert sich im IslĂ€ndischen Themenbereich mit einem neuen Eingang und zwei völlig neugestalteten Indoorbereichen. Die achtköpfige Besatzung erlebt auf ihrer Schifffahrt zahlreiche nordische Highlights wie wasserspeiende Geysire, spritzige Robben und prĂ€chtige Farbenspiele in der Felsgrotte. Zudem kann weiter mit Spritzkanonen auf Jagd gegangen werden. Die Crew wird dabei auf völlig neue Art und Weise Teil der Attraktion „Whale Adventures – Northern Lights“.

„Mit diesen Highlights möchten wir, die gesamte Familie Mack, zusammen mit unseren Freunden eine einzigartige Saison feiern. Außerdem möchten wir uns damit fĂŒr die jahrelange Treue und gemeinsame Zeit rechtherzlich bei unseren Besuchern bedanken. Wir freuen uns schon auf die nĂ€chsten Jahre mit ihnen“, sagt Europa-Park Inhaber Roland Mack.

Bereits seit Saisonbeginn sorgt das grĂ¶ĂŸte mobile digitale 360-Grad Kino der Welt fĂŒr magische Momente. Der Traumzeit-Dome verzaubert die Zuschauer und nimmt sie mit auf eine faszinierende Reise durch „Beautiful Europe“. Elf Projektoren in HD-QualitĂ€t sowie eine mĂ€chtige Soundkulisse bieten ein Filmerlebnis, das den Alltag vergessen und ein entspannendes Urlaubsfeeling entstehen lĂ€sst. Das Magic Cinema 4D entfĂŒhrt seine Zuschauer zum 40. Geburtstag des Europa-Park in ein weiteres Leinwandabenteuer von der Euromaus und ihren Freunden. „Das Zeitkarussell“ ist die zweite, eigene 4D-Produktion von MackMedia und ab dem 12. Juli erfĂ€hrt die Euromaus und Euromausi in dem Film wie ihr Vorname ist. Auch die tĂ€gliche Parade mit neuen Wagen und ĂŒber 100 KĂŒnstlern, der neugestaltete, 75 Meter hohe Euro-Tower oder die vier 55 Meter langen Express-FörderbĂ€nder vom Parkplatz bis zum Haupteingang machen den Aufenthalt im Europa-Park in seiner JubilĂ€umssaison zum 40. Geburtstag bequemer, aufregender und unvergesslicher.

FĂŒr die Sommernachtsparty bietet der Europa-Park ab 17 Uhr ein Mondschein-Ticket zum Preis von 38,50 Euro fĂŒr Erwachsene und 33 Euro fĂŒr Kinder (4-11 Jahre) an. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de.

Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2015 bis zum 08. November tĂ€glich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (lĂ€ngere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822/ 77 66 88. Weitere Informationen auch unter www.europapark.de.
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Freiburg: „Kultur erhebt sich“
- Auftaktveranstaltung zur Branchenumfrage stieß auf große Resonanz

Große Resonanz herrschte bei der Auftaktveranstaltung „Kultur erhebt sich“ im Freiburger Jazzhaus. 220 Kultur- und Kreativschaffende aus den unterschiedlichsten Branchen waren dem Aufruf von Stadt und FWTM gefolgt, um sich ĂŒber die geplante Befragung von Freiburger Kultur- und Kreativunternehmen zu informieren und mit den Referenten ins GesprĂ€ch zu kommen.

BegrĂŒĂŸt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends von Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon und FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann. OberbĂŒrgermeister Salomon hob in seiner BegrĂŒĂŸung die Bedeutung der Kultur- und Kreativbranche fĂŒr eine zukunfsfĂ€hige Stadt hervor und fĂŒhrte aus, dass die Veranstaltung nicht nur als Auftakt der Branchenumfrage, sondern auch zu einem offenen Dialog zwischen Stadt und den Beteilgten aus der Branche zu verstehen sei. FWTMGeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann betonte, dass die Kreativ- und Kulturwirtschaft und die Digitale Stadt in den kommenden Jahren eine deutliche wichtige Rolle im Rahmen der Wirtschaftsförderung einnehmen solle. Green City werde durch diese Themen sinnvoll ergĂ€nzt und erweitert.

Im Anschluss prĂ€sentierten zwei Gastreferenten inhaltliche Schwerpunkte zum Thema. Dieter Haselbach, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Zentrum fĂŒr Kulturforschung und Unternehemsberater fĂŒr Kultur in Berlin ließ das interessierte Publikum an seinen Gedanken unter den Stichworten „Kultur. Wirtschaft. KreativitĂ€t“ teilhaben. Reinhard Strömer vom Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirzschaft des Bundes gab unter dem Titel „Neuem neu begegnen. Förderliche Rahmenbedingungen fĂŒr die Kultur- und Kreativwirtschaft auf regionaler und lokaler Ebene“ zahlreiche Praxisbeispiele.

Die bisherige statistische Erhebung der FWTM auf Grundlage von Daten des statistischen Landesamtes dokumnetiert neben der großen kulturellen auch die wirtschaftliche Bedeutung der Branche: 10,6 Prozent der Freiburger Unternehmen gehören dem Kultur- und Kreativsektor an, der Sektor erwirtschaftet 6 Prozent des Bruttosozialprodukts in der Region. 9.000 BeschĂ€ftigte sind in den 11 Branchen beschĂ€ftigt, meist in Klein- und Kleinstunternehmen. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist die Kultur- und Kreativwirtschaft deutschlandweit, hinter der Automobilindustrie und dem Maschinenbau, der drittgrĂ¶ĂŸte Wirtschaftsfaktor. Zur elf Teilbereiche umfassenden Kultur- und Kreativbranche gehören der Buch-, Literatur-, Presse-, Werbe-, Architektur- und Kunstmarkt, die Rundfunk-, Film und Musikwirtschaft sowie der Darstellenden Kunst und die Software- und Gameindustrie.

Moderiert wurde der Abend, der eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum im Anschluss an die VortrÀge bot, von Kulturamtsleiter Achim Könneke. Auch er betonte nochmals, die Veranstaltung sei der Beginn eines Dialogs zwischen Stadt, FWTM und den Kultur- und Kreativschaffenden.

Um den Ist-Zustand aber auch die Herausforderungen der Kreativschaffenden besser erfassen zu können rufen FWTM und Kulturamt zu einer Online-Branchenbefragung auf. Darin wird u.a. gefragt, wo es in Freiburg Handlungsbedarf gibt und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden sollen, um die kreativen Branchen zu stĂ€rken. Auf Grundlage der Umfrageergebnisse sollen anschließend Handlungsfelder fĂŒr Politik und Wirtschaftsförderung bestimmt werden. Im Mittelpunkt des Prozesses steht dabei der intensive Dialog zwischen den Beteiligten, um gemeinsam nach Möglichkeiten UnterstĂŒtzung von Kreativschaffenden in Freiburg zu suchen und diese umzusetzen.

Zur Teilnahme an der Branchenbefragung sind alle Kreativschaffenden aufgerufen. Teilnahme unter www.kultur-erhebt-sich.de .

Neben der großen Online.Branchenbefragung ist im September ein erneutes Treffen in Form eines moderierten Workshops mit den Referenten des Abends geplant. Wer ĂŒber das Thema Kultur- und Kreativwirtschaft Freiburg weiter informiert werden möchte, kann sich per Mail bei gudrun.reber@fwtm.de anmelden.
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Karlsruhe: BĂŒrgermeister zeigen Flagge fĂŒr den Frieden
70 Jahre nach Hiroshima ist neuer AbrĂŒstungsprozess notwendig

Erstmals beteiligte sich Karlsruhe am Mittwoch, 8. Juli, am Flaggentag des weltweiten StĂ€dtebĂŒndnisses „Mayors for Peace“ (BĂŒrgermeister fĂŒr den Frieden), mit dem das Netzwerk den Verhandlungsbeginn fĂŒr ein ausnahmsloses Verbot von Atomwaffen fordert. Auf Einladung von OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup waren eine Reihe von GemeinderĂ€ten und Akteure im Bereich der Friedensarbeit zum Flaggenhissen vor das StĂ€ndehaus gekommen.

Im Mai 2014 hatte sich der Gemeinderat mit deutlicher Mehrheit fĂŒr den Beitritt der Stadt Karlsruhe zu "Mayors for Peace" ausgesprochen. "Die Forderung Atomwaffen abzuschaffen und den Atomwaffensperrvertrag durch die internationale Gemeinschaft einzuhalten, ist gerade fĂŒr StĂ€dte ein grundlegendes menschenrechts- und sicherheitspolitisches Anliegen", machte OB Dr. Mentrup deutlich. Zwar hĂ€tten StĂ€dte formaljuristisch keine außenpolitische Kompetenz, die Verantwortung fĂŒr die Sicherheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger verlange dennoch "in wichtigen Zukunftsfragen klar Position zu beziehen".

Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH) vom 8. Juli 1996, in dem die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen als Verstoß gegen internationales Recht und gegen Prinzipien des humanitĂ€ren Völkerrechts festgestellt wird. DarĂŒber hinaus hat der IGH die völkerrechtlich verbindliche Verhandlungspflicht zur vollstĂ€ndigen atomaren AbrĂŒstung festgestellt.

Weltweit befinden sich nach aktuellen Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI immer noch mehr als 15.000 Atomwaffen im Besitz von neun LĂ€ndern: USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea. Das sind zwar 500 Sprengköpfe weniger als noch in 2014, doch steht der Reduzierung der Waffen eine Modernisierung des vorhandenen Arsenals gegenĂŒber. Das betrifft auch die US-Atombomben, die in Deutschland bei BĂŒchel in der Eifel stationiert sind.

„Die bisherigen politischen Mechanismen fĂŒr AbrĂŒstungsprozesse greifen nicht wie erhofft. Es fehlt eine Rechtsnorm, die Atomwaffen verbietet", ist fĂŒr OB Dr. Mentrup "70 Jahre nach den AtombombenabwĂŒrfen auf Hiroshima und Nagasaki und vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Konflikte ein neuer AbrĂŒstungsprozess notwendig“.

Erst im Mai 2015 ging in New York die vierwöchige ÜberprĂŒfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages von 1970 ohne Einigung zu Ende. Die AbrĂŒstungsverpflichtung des Atomwaffensperrvertrags besteht zwar weiterhin, ist aber bisher kraftlos geblieben. Als einziges positives Ergebnis der Konferenz ist die große UnterstĂŒtzung fĂŒr die „HumanitĂ€re Initiative zu den Folgen einer Nuklearwaffendetonation“ festzuhalten. Mehr als 100 Staaten haben in New York erklĂ€rt, sich dem „Humanitarian Pledge“ anzuschließen, einer von Österreich 2014 initiierten ErklĂ€rung. Die UnterstĂŒtzer verpflichten sich, fĂŒr ein Verbot und die vollstĂ€ndige Vernichtung von Atomwaffen einzutreten.

"Die "Mayors for Peace-Fahne", die heute in Karlsruhe weht, weist auf den neuen Wind hin, der fĂŒr die nuklearen AbrĂŒstungsbemĂŒhungen von besonderer Bedeutung ist"; begrĂŒĂŸt OB Dr. Mentrup die "HumanitĂ€re Initiative" als neuen Impuls fĂŒr den AbrĂŒstungsprozess, mit dem "die Nichtnuklearstaaten ihre Stimme erheben". Nach dem Hissen der Fahne setzte der OB als erster UnterstĂŒtzer seinen Namen unter einen offenen Brief an die Bundesregierung, mit dem das FriedenbĂŒndnis Karlsruhe ein Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen weltweit fordert. Bis zum 1. September, dem Antikriegstag, will das FriedensbĂŒndnis möglichst viele Unterschriften sammeln und dann nach Berlin schicken.

zum Bild oben:
Ein sichtbares Zeichen fĂŒr eine friedliche Welt ohne Atomwaffen setzte das weltweite StĂ€dtebĂŒndnis "Mayors for Peace" mit dem Flaggentag am 8. Juli.
Erstmals hatte in Karlsruhe OB Dr. Frank Mentrup dazu GemeinderÀte und Akteure aus der Friedensarbeit vor das StÀndehaus eingeladen.
Foto: Stadt Karlsruhe
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