Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Auslandskrankenversicherung: Urlaub unterm Corona-Schirm
Bei Auslandskrankenversicherungen gibt es viele sehr gute und günstige Tarife für den unverzichtbaren Schutz auf Auslandsreisen. Doch nicht alle decken eine Covid-19-Erkrankung ab. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest weltweit geltende Jahresverträge von Auslandskrankenversicherungen für Familien (43 Tarife) und Einzelpersonen (52 Tarife) überprüft. Es lohnt sich, die Tarife zu vergleichen.

Selbst für Reisen ins europäische Ausland ist eine Auslandskrankenversicherung ratsam. Der Schutz der gesetzlichen Krankenkasse reicht oft nicht und greift bei Reisen, die noch weiter weg führen, gar nicht. Das kann für Reisende sehr teuer werden. Ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland kostet zum Beispiel im schlimmsten Fall mehrere Tausend Euro.

Einige Reiseveranstalter bieten einen kostenfreien Covid-19-Zusatzschutz an. Die Angebote sind aber an bestimmte Buchungs- und Reisezeiten gebunden und greifen nicht bei anderen Erkrankungen. Daher ist bei Auslandsreisen eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, die Covid-19 einschließt, besser geeignet.

Viele Tarife aus unserem Vergleich bieten Reisenden in diesen Fällen Sicherheit für wenig Geld. So kostet der günstigste sehr gute Jahrestarif für unter 50-jährige Alleinreisende nur 7,92 Euro. Für junge Familien ist das preiswerteste sehr gute Angebot für 18,60 Euro zu haben. Die Preise zu vergleichen lohnt sich vor allem für Senioren, da sie im Alter steigen: Das günstigste Angebot für über 65-Jährige kostet nur 8 Euro.

Der Test Auslandsreisekrankenversicherung findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/reisekrankenversicherung abrufbar.
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Tourist Information Freiburg öffnet wieder
Am Freitag, 21. Mai 2021, öffnet die Tourist Information Freiburg am Rathausplatz ihre Türen wieder für Gäste sowie Freiburgerinnen und Freiburger. Bis auf Weiteres ist die Tourist Information montags bis freitags von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr, samstags von 09:30 Uhr bis 14:30 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr besetzt. Die Öffnungszeiten können sich aufgrund der aktuellen Lage grundsätzlich jederzeit ändern. Die FWTM wird dann entsprechend informieren.

Innerhalb der Räumlichkeiten der Tourist Information gelten die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln, die Registrierung ist vor Ort auch über die Luca-App möglich. Zusätzlich wird vor dem Eingang das Info-Fahrrad stehen, sodass bei gutem Wetter auch eine Beratung unter freiem Himmel möglich ist.
 
 

FWTM tritt „Charta der Vielfalt“ bei
Charta der Vielfalt (c) FWTM
 
FWTM tritt „Charta der Vielfalt“ bei
Ein Zeichen fĂĽr Toleranz in der Arbeitswelt:

Freiburg, 18.5.2021. Passend zum heutigen „Deutschen Diversity-Tag“ hat die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) die Beitrittserklärung zur „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und setzt damit ein wichtiges Zeichen für Toleranz in der Arbeitswelt. Mit der Unterzeichnung geht die kommunale Gesellschaft eine veröffentlichte Selbstverpflichtung ein, Chancengleichheit für ihre Mitarbeitenden sicherzustellen sowie Vielfalt und Wertschätzung im Unternehmen zu fördern. Die Charta der Vielfalt ist einebundesweite Initiative unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin, die sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld einsetzt. Sie wurde im Jahr 2006 von vier Unternehmen ins Leben gerufen.

Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzu bringen. Die Wertschätzung der Mitarbeitenden – unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft – steht dabei im Mittelpunkt.

„Toleranz und Motivation spielen in der Unternehmenskultur der FWTM eine zentrale Rolle“ sagt FWTM-Geschäftsführer Daniel Strowitzki. „Bereits im Jahr 2019 hat die FWTM eine Deklaration der Deutschen Aidshilfe unterzeichnet und damit ein Zeichen für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben gesetzt“, ergänzt FWTM-Geschäftsführe rin Hanna Böhme. „In unserer Funktion als Wirtschaftsförderin wollen wir weiter mit gutem Beispiel vorangehen und das Thema Vielfalt in unser Netzwerk tragen."

Der Deutsche Diversity-Tag, der von der Charta der Vielfaltiniti iert wurde und in diesem Jahr bereits zum 9. Mal stattfindet, soll den Vielfaltsgedanken im Rahmen von verschiedenen Aktionen, die von den beteiligten Unternehmen veranstaltet werden, fest in der Arbeitswelt verankern. Im kommenden Jahr wird sich die FWTM ebenfalls am Aktionstag beteiligen und sich auf lokaler Ebene intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

Mehr Informationen zur Charta der Vielfalt sowie zum Deutschen
Diversity-Tag gibt es online ...
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Freiburg: Ferienangebote fĂĽr Kinder und Jugendliche
Ferienspaß trotz Corona: Auf der Internetseite www.freiburger-ferien.de informiert die Stadt Freiburg über coronakonforme Angebote für Kinder und Jugendliche in den Pfingstferien und weiteren Ferien 2021. Bereits jetzt finden sich dort über 70 Präsenz- und Online-Veranstaltungen wie Zirkuscamp, Capoeira oder Back-Club – und täglich kommen weitere dazu.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind fĂĽr viele Kinder und Jugendliche nicht einfach. Die gewohnten Freizeitangebote konnten sie in den letzten Monaten oft gar nicht oder nur online nutzen. Umso erfreulicher ist es, dass die neue Corona-Verordnung in den Pfingstferien Angebote fĂĽr Kinder und Jugendliche unter Pandemiebedingungen erlaubt. Voraussetzung sind feste Kleingruppen, ein Hygienekonzept und die Einhaltung der Maskenpflicht. Das Ferienangebot darf auch stattfinden, wenn die Inzidenz in Freiburg ĂĽber 100 steigt. Die Kinder mĂĽssen dann zwei Mal pro Woche einen negativen Corona-Test nachweisen. Infos zu den aktuell geltenden Rahmenbedingungen und Inzidenzwerten gibt es auf www.freiburger-ferien.de.

Die Teilnahme an den Angeboten ist nur nach vorheriger Anmeldung bei den Veranstaltern möglich. Im Infektionsfall werden die Anmeldedaten an das Gesundheitsamt weitergegeben.

Das Amt für Kinder, Jugend und Familie bedankt sich bei allen Akteuren, die ihre coronakonformen Angebote auf www.freiburger-ferien.de eingestellt haben und wünscht den Freiburger Kindern und Jugendlichen schöne Ferien.
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Ratenkredite: Kriterien fĂĽr die Kreditvergabe oft nicht nachvollziehbar
Ein Ratenkredit ist kein Selbstläufer. Es kommt vor, dass Banken Kreditanträge ohne Erklärung ablehnen, obwohl Kundin oder Kunde glaubt, sich den Kredit leisten zu können. Oder sie verlangen einen viel höheren Zins als in der Werbung. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest bei 21 Banken und Sparkassen nachgefragt, welche Kriterien für die Kreditvergabe wichtig sind, welche Rolle die Schufa dabei spielt, und informiert über die Konditionen der Ratenkredite.

Wer einen Kredit aufnehmen will, muss volljährig sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Wird der Kredit nicht über die Hausbank beantragt, müssen meistens eine Gehaltsabrechnung der vergangenen drei Monate, aktuelle Kontoauszüge für die Ermittlung der Einnahmen und Ausgaben vorliegen. Für die Ausgaben setzen einige Banken häufig nicht die tatsächlichen Werte an, sondern Erfahrungswerte, denn sie fragen die Ausgaben der Kunden nicht einzeln ab. Wenn der Kreditantrag abgelehnt wird, sollten Kunden das Gespräch mit der Bank suchen und persönlich Einnahmen und Ausgaben erläutern.

Finanztest warnt vor „Schufa-freien“ Krediten. Anbieter dieser Kredite wissen, dass in der Regel nur Kunden kommen, die anderswo erfolglos einen Kredit beantragt haben. Ein solcher Vertrag hat oft deutlich höhere Zinsen, denn diese Banken haben – bedingt durch ihre Klientel – ein größeres Ausfallrisiko. Das kompensieren Sie durch höhere Zinsen.

Mehr zum Thema Ratenkredite findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/ratenkredite.
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Selbstjustiz statt Dialog
Unbekannte errichten gefährliche Hindernisse auf Mountainbikestrecken

Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbikeverein verurteilen dieses Vorgehen und mahnen RĂĽcksichtnahme und Toleranz an

Unbekannte haben vor einer Woche auf verschiedenen Wegen im Stadtwald mit Ästen und Kronenteilen Barrieren gebaut. Unter anderem geschah dies auch an schwer einsehbaren Stellen auf schmalen Wegen, die für das Radfahren freigegeben, als solche ausgeschildert sind und gemeinsam genutzt werden dürfen. Betroffen war selbst eine Downhill-Strecke, die Mountainbikes vorbehalten ist. Das städtische Forstamt, der Schwarzwaldverein und der Mountainbike-Verein Freiburg verurteilen dieses Vorgehen scharf. Wer statt konstruktiver Kritik den Weg der Selbstjustiz einschlägt, handelt kriminell und gefährdet Leib und Leben Dritter.

Wer den Wald besucht, muss immer mit waldtypischen Gefahren wie abgebrochenen Ästen oder Kronenteilen rechnen. Also muss man die Aufmerksamkeit beim Wandern oder die Geschwindigkeit beim Radfahren anpassen, um natürlichen Gefahren ausweichen zu können. Mutwillig auf Wanderwegen Hindernisse zu errichten, die eine gravierende Gefahr darstellen und Unfälle provozieren, ist aber in keiner Weise hinnehmbar. Im Einzelfall kann es strafrechtliche Konsequenzen haben.

Die bereits am Wochenende vor Christi Himmelfahrt entdeckten Barrieren wurden glücklicherweise nach ihrer Entdeckung weitgehend beseitigt, bevor Schlimmeres passieren konnte. In einem Fall am Hirzberg wurde auch ein Brett mit Nägeln verwendet. Einen der Fälle hat der Entdecker bereits zur Anzeige gebracht.

In den vergangenen Monaten ist, auch pandemiebedingt, die Zahl der Waldbesucherinnen und -besucher stark gestiegen. Dadurch kommt es leider immer wieder zu Konflikten. Insbesondere der ungewöhnlich starke Trend zum Radfahren im Wald trifft auf Menschen, die wandernd oder spazierend Erholung in ungestörter Natur suchen. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, sind aber Rücksichtnahme und Toleranz gefragt. Das Forstamt, der Schwarzwaldverein und der Mountainbike-Verein appellieren stets gemeinsam, einander mit Respekt zu begegnen und die geltenden Regeln einzuhalten. Dabei sollten Radfahrende auf Wegen, die für die gemeinsame Nutzung freigegeben sind (breite Forstwege, schmale Wege mit entsprechender Beschilderung), bei Begegnungen besonders umsichtig fahren. Auch im Wald gilt nicht das Recht des Stärkeren.

Nochmals bitten Forstamt, Schwarzwaldverein und Mountainbike-Verein nun alle Wanderer und Spaziergänger, die beschilderten Downhill-Strecken nicht zu betreten, und alle Radfahrenden, Wege zu meiden, die schmaler als 2 Meter und nicht für die gemeinsame Nutzung freigegeben sind. Das Forstamt hat für alle Personen, die den Wald besuchen, viele attraktive Angebote geschaffen, die klar ausgeschildert sind. Nur durch ihre rücksichtsvolle Nutzung kann ein Miteinander im Wald auch in dieser schwierigen Zeit gelingen.
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Das neue Rathaus im Stühlinger ist europaweit größtes Nullenergiegebäude
Messungen von Fraunhofer ISE belegen nun: Das ehrgeizige Konzept funktioniert

Freiburgs Rathaus im Stühlinger, das am 21. November 2017 mit höchsten energetischen Zielen den Betrieb aufnahm, hält, was es verspricht. Es wurde als Netto-Nullenergiegebäude geplant und gebaut. Nun belegen Messungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE: Das enorm ehrgeizige Konzept funktioniert tatsächlich.

Nach seiner Fertigstellung vor vier Jahren hat ein Fraunhofer-Team das Gebäude in den ersten Betriebsjahren detailliert vermessen und analysiert. Inzwischen liegt dessen Fazit vor – und es ist rundum positiv: Die Zielwerte aus der Planung und die tatsächlichen Verbrauchsdaten im RIS stimmen weitgehend überein. Gebäude und Anlagentechnik sind hocheffizient, der Energieverbrauch zur Gebäudekonditionierung (Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Trinkwassererwärmung, was dem Primärenergiebedarf entspricht) wird vollständig durch lokale Nutzung erneuerbarer Energien gedeckt.

Das Ziel „Nullenergiegebäude“ ist damit erreicht. Ein Nullenergiegebäude ist ein Gebäude, das primärenergetisch bilanziert im Verlauf eines Jahres so viel Energie selbst generiert wie es benötigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat Freiburg mit seinem neuen Verwaltungszentrum damit das europaweit größte Verwaltungsgebäude (22.000 Quadratmeter Nutzfläche) als Nullenergiegebäude umgesetzt.

Baubürgermeister Martin Haag freut sich über die nun vorliegende Bestätigung: „Wir haben mit unserem Rathaus im Stühlinger tatsächlich erreicht, woran sich in dieser Größenordnung zuvor niemand gewagt hat. Wir haben ein zukunftsorientiertes Energiekonzept mit innovativer, aber schlanker Gebäudetechnik realisiert, bei hohen Anforderungen an den Komfort für die Bürgerschaft wie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und sehr ansehnlich ist das Bauwerk obendrein.“

Das RIS ist der erste von drei geplanten Bauabschnitten für ein Projekt, bei dem die Stadt Freiburg verschiedene Dienststellen, die zuvor in 16 Standorten über die Stadt verteilt waren bzw. noch sind, im Rahmen einer Verwaltungskonzentration an einem Standort bündeln will. Im Sommer 2017 zogen 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Gebäude ein, im November folgten die Öffnung des Bürgerservicezentrums und damit der Publikumsverkehr.

Als Bemessungsgrundlage für die Primärenergiebilanz dient laut Fraunhofer ISE die Energieeinsparverordnung (EnEV), die zum Zeitpunkt der Gebäudeerrichtung gültig war. Sie definiert den zu berechnenden Energiebedarf für Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Kühlung und Trinkwassererwärmung. Nutzungsabhängiger Bedarf, etwa für Arbeitsgeräte, EDV oder die Kantine, wird beim Bilanzieren nicht berücksichtigt.

Will man bei großen Gebäuden eine ausgeglichene Primärenergiebilanz durch Energiegewinnung am Gebäude erreichen, stehen Bauherrin und Ingenieure vor einer großen Herausforderung: Je mehr Geschosse es gibt, desto stärker wächst die Nutzfläche im Gebäude und damit der Energiebedarf. Die Gesamtfläche auf Dach und Fassaden, die zur Energiegewinnung zur Verfügung steht, nimmt dagegen nur moderat zu. Das Rathaus im Stühlinger begegnet dieser Fragestellung, indem es nahezu die gesamte Gebäudehülle zur Energiegewinnung nutzt. In die Fassade integrierte Photovoltaik dient der aktiven Energiegewinnung, ergänzt durch photovoltaisch-thermische Kombi-Kollektoren und einen Gas-Kessel.

Die Wärmeversorgung basiert auf einem Niedertemperatur-Konzept. Dabei kommen grundwasser-gekoppelte Wärmepumpen zum Einsatz. Heizung und Kühlung erfolgen über Flächensysteme, d.h. Betonkernaktivierung in Kombination mit Deckensegeln. Die Kühlung wird nahezu vollständig mit Umweltenergie über einen Grundwasserbrunnen realisiert. Die Deckung von Hochtemperatur-Wärme zur Trinkwassererwärmung – für Kantine und sanitäre Anlagen – erfolgt über einen solarthermisch unterstützten Gaskessel.

Das Fraunhofer ISE hat das Gebäude mit einem Forschungsprojekt jahrelang intensiv begleitet, von der Planungsphase über die Umsetzung bis hin zu den ersten Betriebsjahren. Das minutiöse Monitoring ergibt nun ein positives Ergebnis: die meisten ermittelten Kennzahlen stimmen mit den Zielwerten der Planung überein. Das ist bei neuen Gebäuden mit komplexer Anlagentechnik beileibe keine Selbstverständlichkeit. Doch das Fraunhofer-Team fand auch zwei Haare in der Suppe: So sind bei der Heizwärme die Verbrauchswerte zwar niedrig, bieten aber noch mehr Optimierungspotenzial. Auch die Beiträge aus der solarthermischen Anlage liegen noch unter den Erwartungen. In den ersten Betriebsjahren 2018 und 2019 hat das RIS innerhalb der anhand der EnEV definierten Bilanzgrenze knapp 5 Prozent mehr Primärenergie verbraucht als lokal erzeugt. Aus diesen Erfahrungen lassen sich Schlüsse zur weiteren Optimierung des RIS ziehen.

Peter Engelmann, Gruppenleiter Gebäudesystemtechnik am Fraunhofer ISE, betont: „Dennoch ist das Ergebnis als großer Erfolg zu werten, denn das Rathaus im Stühlinger stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass ein Gebäude dieser Größenordnung die Anforderungen an Klimaneutralität erfüllen kann.“

Das Forschungsprojekt wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE ist mit mehr als 1200 Mitarbeitenden das größte europäische Solarforschungsinstitut. Im Rahmen der Forschungsschwerpunkte Energieeffizienz, Energiegewinnung, Energieverteilung und Energiespeicherung schafft es technische Voraussetzungen für eine effiziente und umweltfreundliche Energieversorgung. Hierzu entwickelt das Institut Materialien, Komponenten, Systeme und Verfahren in insgesamt fünf Geschäftsfeldern. Eine Besonderheit des Fraunhofer ISE ist seine hervorragende technische Infrastruktur, die sich derzeit in acht Laborzentren und vier produktionsnahe Technologie-Evaluationszentren gliedert. Darüber hinaus verfügt das Institut über mehrere akkreditierte Testzentren. Das Institut ist Mitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, der größten Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. www.ise.fraunhofer.de
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Stadt unterstĂĽtzt Gastronomie und Einzelhandel in der Corona-Krise
Keine Gebühren für Nutzung öffentlicher Flächen

Erweiterte Außenflächen für die Gastronomie sind auch 2021 wieder möglich - auch auf Parkplätzen

Sperrzeiten für Außenflächen werden vereinheitlicht, unter der Woche ist um 23 Uhr Schluss, Freitagabend, Samstagabend und vor Feiertagen um 24 Uhr

Gastronomie auf Parkplatzflächen auch 2022 – Prüfung, ob das auch darüber hinaus möglich ist

Die Corona-Pandemie trifft die Gastronomie und den Einzelhandel hart, die Auswirkungen sind teilweise existenzgefährdend, zahlreiche Arbeitsplätze sind gefährdet. Die Stadtverwaltung wird deshalb auch diese Branchen weiterhin unterstützen. So sollen etwa für die Gastronomie auch 2021 größere Außenflächen möglich gemacht werden, die auf Wegen, Plätzen und öffentlichen Parkplätzen genehmigt werden. Für die Gastronomie und den Einzelhandel sollen in diesem Jahr zudem keine Sondernutzungsgebühren für die Nutzung öffentlicher Flächen erhoben werden. Diese Regeln sollen für das ganze Jahr gelten.

„Die Attraktivität unserer Stadt lebt auch von der Vielfalt der Gastronomie und des Einzelhandels. Die Gebühren zu erlassen und die Möglichkeit, die Außenflächen zu vergrößern, hilft den Menschen, die in den Branchen arbeiten. So können wir als Stadt in dieser Krise weiter unbürokratisch unterstützen und zu einer lebendigen Innenstadt beitragen“, so Oberbürgermeister Martin Horn.

2020 hatte die Stadt Freiburg bereits ähnliche Sonderregeln ins Leben gerufen. Das hat maßgeblich zur Unterstützung der Geschäfte, Kneipen und Restaurants beigetragen. Betriebe des Einzelhandels nutzen öffentliche Fläche etwa für die Auslage ihrer Waren und von Werbeträgern neben ihren Geschäften. Gastronomische Betriebe konnten durch neue Flächen mehr Gäste bewirten, als das sonst unter den gültigen Corona-Regeln möglich gewesen wäre. Durch den Erlass von Gebühren der Gastronomie und den Mindereinnahmen bei den Parkplätzen verzichtet die Stadt im Jahr 2021 auf knapp 325.000 Euro. Im Bereich Einzelhandel nimmt die Stadt rund 60.000 Euro weniger Gebühren für Warenlager und Werbeträger auf öffentlichen Flächen ein. Im Jahr 2022 sollen die Gebühren wieder regulär erhoben werden.

Zukünftig gelten dieselben Sperrzeiten für alle gastronomischen Freisitzflächen. Unter der Woche ist um 23 Uhr Schluss, Freitagabend, Samstagabend und vor Feiertagen um 24 Uhr. Bislang galt die Sperrzeit von 22 Uhr für die erweiterten Außenflächen und die Flächen auf Parkplätzen. Auf den anderen Flächen galten hingegen die oben genannten Zeiten. Jetzt wird das einheitlich geregelt.

Gastronomie auf Parkplatzflächen
Außerdem soll geprüft werden, ob das Konzept „Gastronomie auf Parkplätzen“ auch nach der Corona-Krise in Freiburg eine Zukunft hat. Auch 2022 soll das möglich gemacht werden. Dann soll eine Evaluation stattfinden, die die Erfahrungen von 2020 bis 2022 unter die Lupe nimmt.

Bei der Auswertung sollen deshalb die Erfahrungen mit den Freisitzflächen auf Parkplätzen für die Jahre 2020 bis einschließlich 2022 ausgewertet und geprüft werden. Dabei sollen unter anderem die räumlichen, städtebaulichen und verkehrlichen Aspekte geprüft werden. Genauso geht es aber um die Interessen der Anwohnenden sowie der dort ansässigen Betriebe. Es soll anschließend betrachtet werden, wo Parkplätze dauerhaft für Gastro-Außenflächen infrage kommen und wo weiterhin nur eine temporäre Nutzung (maximal für sechs Monate) möglich wäre.

„Wir werden die Situation genau analysieren. Dort, wo es sinnvoll ist, wollen wir auch in Zukunft gastronomische Nutzung ermöglichen“, so Baubürgermeister Martin Haag.
 
 



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