Prolixletter
Samstag, 4. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg ohne FREIeBÜRGER?
Seit vielen Jahren gibt der Verein FREIeBÜRGER e.V. Menschen in sozialen Notlagen die Möglichkeit, sich durch den Verkauf der Straßenzeitung etwas hinzuzuverdienen, den Tag durch die Verkaufszeiten wieder zu strukturieren und darĂŒber wieder in Kontakt zu anderen Mitmenschen zu kommen. GegrĂŒndet wurde der Verein FREIeBÜRGER e.V. im Jahre 1998 durch Menschen von der Straße. Ausschlaggebend war damals das von der Stadtverwaltung durchgesetzte Bettelverbot.

Seit der Agenda 2010 haben sich fĂŒr viele Menschen die LebensumstĂ€nde sehr verschlechtert, die Spaltung der Gesellschaft geht weiter voran. Auch in Freiburg steigen die Zahlen der Armen und Obdachlosen. Der angespannte Wohnungsmarkt macht es fĂŒr Ă€rmere Menschen fast unmöglich, eine Wohnung zu finden. Der FREIeBÜRGER hat in seinem bald 20-jĂ€hrigen Bestehen ĂŒber 150 Menschen die Möglichkeit gegeben, durch den Verkauf der Straßenzeitung ihre wirtschaftliche Situation etwas zu verbessern. Im Laufe der Jahre haben es mit Hilfe des FREIeBÜRGER mehrere Dutzend Menschen geschafft, ihr Leben zu stabilisieren, eine Wohnung zu finden und eine feste Arbeitsstelle zu bekommen. In seiner Straßenzeitung berichtet der FREIeBÜRGER immer wieder ĂŒber das Leben und die Probleme Ă€rmerer Menschen und ĂŒber die GrĂŒnde der Verarmung immer weiterer Teile der Gesellschaft. Wir sehen uns auch als Vorreiter beim Benennen von sozialen Problemen in Freiburg. Wir waren u.a. auch VorkĂ€mpfer fĂŒr ein Sozialticket in Freiburg (unterstĂŒtzen diese Forderung seit 1998).

Nun sind wir selbst auf dem Weg in eine finanzielle Notlage. Seit Jahren steigen die Kosten fĂŒr Personal und Produktion der Straßenzeitung beim FREIeBÜRGER e.V. Gleichzeitig sind die Verkaufszahlen in den letzten Monaten massiv zurĂŒckgegangen. Das liegt u.a. daran, dass einige VerkĂ€ufer in die Jahre gekommen sind und mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen zu kĂ€mpfen haben und deshalb nicht mehr so oft an ihrem Verkaufsplatz stehen.

Auf der anderen Seite gibt es immer weniger PlĂ€tze, wo wir verkaufen dĂŒrfen. Einige Konzerne untersagen uns, vor ihren GeschĂ€ften einen VerkĂ€ufer zu platzieren. Denn oft wird der Eingangsbereich an WerbestĂ€nde von Telefonanbietern oder Zeitungsverlage vermietet.

Auch der langwierige Umbau der Innenstadt fĂŒhrt zum zeitweiligen Verlust fester VerkaufsplĂ€tze, mit dem Verschwinden der kleinen LĂ€den in Freiburg sind weitere VerkaufsplĂ€tze verschwunden. Zudem ist die Innenstadt fĂŒr viele Freiburger nicht mehr attraktiv, ein Teil der einstigen KĂ€ufer und Leser kommt heute nicht mehr an den Verkaufsstellen vorbei. Die Innenstadt ist inzwischen fest in der Hand von Menschen aus dem Umland und Touristen. Außerdem hat sich auch das Leseverhalten im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung besonders bei jungen MitbĂŒrgern verĂ€ndert.

Die GrĂŒnde fĂŒr die sinkenden Verkaufszahlen sind also vielfĂ€ltig.

Gleichzeitig bekommen wir immer wieder Lob fĂŒr einzelne Artikel oder gesamte Ausgaben von Einzelpersonen, Institutionen, Vereinen, etc.

Der Verkauf der Straßenzeitung und die im Heft abgedruckte Werbung sind die einzigen sicheren Einnahmen. Ansonsten finanziert sich der FREIeBÜRGER durch einen Mietzuschuss der Stadt Freiburg, einige Arbeitsplatzsponsoren und zahlreiche Spender. Im Moment verlieren wir jeden Monat einen vierstelligen Betrag, es ist abzusehen, dass wir spĂ€testens im FrĂŒhjahr 2018 kein Geld mehr haben, um die Produktion der Straßenzeitung weiter zu fĂŒhren, GehĂ€lter fĂŒr die Mitarbeiter zu bezahlen oder unsere VerkĂ€ufer zu betreuen.

Die Löhne der Mitarbeiter sind sehr knapp (Mindestlohn, Minijob
) bemessen, mit viel persönlichem Einsatz kĂ€mpfen sie auch außerhalb der Arbeitszeiten fĂŒr den Erhalt der Straßenzeitung und fĂŒr mehr soziale Gerechtigkeit im Land.

Viele Mitarbeiter sind im Laufe der Jahre ernsthaft erkrankt und mit zunehmendem Alter fallen immer mehr Personen immer wieder und immer lĂ€nger aus. Die Mehrarbeit wird von den ĂŒbrigen Mitarbeitern mit immer mehr Einsatz und einem immer höheren Arbeitspensum erledigt. Zur Zeit ist das Team an der Grenze der Belastbarkeit und gleichzeitig schmelzen die durch Sparsamkeit aufgebauten RĂŒcklagen durch die zu geringen Verkaufszahlen ab. Aufgrund von finanziellen EngpĂ€ssen können wir schon lĂ€nger die VerkĂ€ufer nicht mehr so betreuen, wie wir es gerne möchten. Auch andere Aufgaben werden nur notdĂŒrftig erledigt, da die aufwendige Suche nach neuen VerkĂ€ufern, AusfĂ€lle durch Krankheit im Team, das schrumpfende finanzielle Budget, etc. die Möglichkeiten beschrĂ€nken.

Und: Wir sind keine Einrichtung der Stadt Freiburg, auch wenn viele, die sich an uns wenden, dies glauben. Diese Menschen gehen davon aus, dass wir eine stĂ€dtische Einrichtung fĂŒr Soziale Angelegenheiten sind oder zumindest großzĂŒgig von der Stadt Freiburg gefördert werden. Deshalb rufen immer wieder Menschen, die mit Obdachlosen oder anderen armen Menschen zu tun haben, an, und fragen, ob wir nicht Wohnungen, ÜbernachtungsplĂ€tze, kurzfristige Hilfen, etc. anbieten können.

Diese Menschen sind dann sehr erstaunt darĂŒber, dass wir ein unabhĂ€ngiger Verein sind, der die Straßenzeitung FREIeBÜRGER veröffentlicht und nur geringfĂŒgige UnterstĂŒtzung durch die öffentliche Hand erhĂ€lt. Gerne geben wir diesen dann Auskunft, an welche Stellen sich von Obdachlosigkeit betroffene Menschen wenden können.

Immer wieder sind also nicht die Einrichtungen der Stadt Freiburg die erste Adresse beim Thema Obdachlosigkeit, sondern die BĂŒrger wenden sich zuerst an den Verein FREIeBÜRGER.

Wir können leider ohne weitere finanzielle UnterstĂŒtzung auf Dauer unsere Arbeit nicht aufrecht erhalten. Die festen Mitarbeiter in der Redaktion können kaum von ihrem Geld leben und nicht noch mehr Stunden in die Arbeit beim FREIeBÜRGER investieren, auch die ehrenamtliche KrĂ€fte sind komplett ausgeschöpft.

Deshalb brauchen wir die Hilfe der Freiburger BĂŒrger.

Sie können uns unterstĂŒtzen mit...
...dem Kauf einer Straßenzeitung
...dem Vermitteln eines VerkÀufers
...die Straßenzeitung im Bekanntenkreis vorstellen
...der Schaltung einer Werbeanzeige
...einer Spende
...einer Sachspende
...der Förderung eines Arbeitsplatzes

Haben Sie Fragen zur finanziellen Situation des Vereins? VorschlÀge, wie man uns helfen kann?
Interessieren Sie sich fĂŒr unsere Arbeit?

Dann kontaktieren Sie uns:

FREIeBÜRGER
Engelbergerstr. 3
79106 Freiburg
Tel. 0761 / 319 65 25 (BĂŒrozeiten: Mo-Do 12-16 Uhr, Fr 12-15 Uhr)
info@frei-e-buerger.de

Bankverbindung:
Iban: DE80 6809 0000 0002 4773 27 BIC: GENODE61FR, Volksbank Freiburg
 
 

 
Stadt Freiburg bei Facebook aktiv
Neuer Medienkanal der Stadt fĂŒr Informationen, Service und Termine

Seit Montag ist die Stadt Freiburg unter www.facebook.com/stadtfreiburg zu erreichen. Die Stadtverwaltung öffnet damit einen zusÀtzlichen Kommunikationskanal mit aktuellen Informationen, Servicetipps und Veranstaltungsterminen.

Ziel des stĂ€dtischen Facebook-Accounts ist es, die Vielfalt stĂ€dtischer Themen breiter zu streuen und Menschen zu erreichen, die sich hauptsĂ€chlich ĂŒber soziale Netzwerke informieren. Außerdem kann die Stadtverwaltung ĂŒber diesen Kanal zeitnah informieren und ihr Handeln transparenter und offener machen. Schließlich bietet der Facebook-Kanal den Userinnen und Usern die Möglichkeit, sich mit Fragen und Anregungen an die Verwaltung zu wenden. Um Barrierefreiheit zu erreichen, werden Nachrichten, die auf Facebook veröffentlicht werden, auch auf www.freiburg.de kommentierbar sein. Die digitale Interaktion mit der Stadtverwaltung ist also nicht an den Facebook-Account gebunden.

Die Facebook-Seite ergĂ€nzt den Online-Auftritt www.freiburg.de sowie die bestehenden KanĂ€le @freiburg auf Twitter und stadtfreiburg auf Youtube. Einen Überblick ĂŒber alle stĂ€dtischen Social-Media-AktivitĂ€ten bietet www.freiburg.de/socialmedia. Die Verantwortung fĂŒr alle Online-Auftritte der Stadt Freiburg liegt bei der Online-Redaktion im BĂŒro fĂŒr Kommunikation.
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Freiburger Ferienpass wird 40
265 Angebote mit 3.381 PlĂ€tzen fĂŒr Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren

Verkaufsstart: Montag, 10. Juli, Anmeldung ab Mittwoch,19. Juli

Großes Eröffnungsfest am 31. Juli ab 14 Uhr im Stadtgarten

Vierzig Jahre wird er jung, der Freiburger Ferienpass. Ungebrochen munter, bunt und lebendig ist das Programm geblieben, auch in diesem Jahr. Das Ferienpass-Team im Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie (AKI) hat 265 Angebote mit 3.381 PlĂ€tzen fĂŒr Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren im bewĂ€hrten blauen BĂŒchlein zusammengestellt. Im ersten Jahr bot der Ferienpass gerade mal 20 Veranstaltungen an.

Gefeiert wird der runde Geburtstag auch: Als Spezialangebote zum JubilÀum wird das Eröffnungsfest am 31. Juli in diesem Jahr vier Stunden dauern, es gibt JubilÀums-Rabatte bei kommerziellen Anbietern unter Vorlage des Freiburger Ferienpasses, man kann vier Angebote anstelle der sonstigen drei buchen, es gibt keine Unterscheidung in limitierte und Standard-Angebote, ein Gewinnspiel sowie die Verlegung der Anmeldezeit auf Mittag, 12 Uhr.

Ab Montag, den 10. Juli, kann man den Pass kaufen, ab Mittwoch, den 19. Juli, 12 Uhr sich fĂŒr die Angebote anmelden. Die Veranstaltungen finden vom 31. Juli bis 8.September statt.

Einzig die Entscheidung, welches Angebot es nun sein soll, wird schwer: soll es Luftgewehrschießen, Comics zeichnen, Papier schöpfen, eine FĂŒhrung im Narrenmuseum, Longboardfahren lernen, FledermĂ€use fliegen sehen, tanzen wie die Superstars, Baumklettern oder Kanu fahren sein oder aber doch Raketen bauen? Im kleinen, dicken blauen BĂŒchlein sind alle Angebote eingeordnet nach Alter, Zeit, Kategorie und ausfĂŒhrlich beschrieben. Auch gibt es 19 spezielle Angebote fĂŒr MĂ€dchen, fĂŒr Jungen fĂŒnf. Hinweissymbole erleichtern das Finden von Angeboten, die behindertengerecht, barrierefrei oder mit geringen Deutschkenntnissen nutzbar sind. Insgesamt 79 Angebote kosten keinen weiteren Beitrag.

Dann findet vom 29. August bis 2. September das 12. Freiburger KinderKunstDorf unter dem Motto „Tierisch gut“ mit Spiel, Kunst, Musik und Theater im Eschholzpark statt. Der Abenteuerspielplatz Freiburg-Weingarten bietet im Rahmen des Freiburger Ferienpasses ein einwöchiges offenes Angebot vom 4. bis 8.September an.

Bei der Vorstellung des Programms dankte BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik vor allem den 84 engagierten ehren- und hauptamtlichen Veranstalterinnen und Veranstaltern fĂŒr die große und bunte Programmvielfalt. „Wieder ist ein tolles und reiches Programm entstanden!“, freut sich Stuchlik zusammen mit dem Team des Ferienpasses aus dem AKI.

Online kann schon jetzt geschnuppert werden: Die Seite www.freiburger-ferienpass.de ist bereits offen. Wie im Vorjahr zahlen die Freiburger Kinder 11,50 Euro fĂŒr den Pass, jedes weitere Geschwisterkind 9,50 Euro. Kinder aus den Umlandgemeinden oder zu Besuch in Freiburg bezahlen 17,50 Euro, jedes weitere Geschwisterkind 14,50 Euro. Bei Vorlage der gĂŒltigen Freiburger FamilienCard erhĂ€lt jedes Freiburger Kind eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,50 Euro auf den Kaufpreis. Auch in diesem Jahr ist fĂŒr Freiburger Kinder und Jugendliche das Einlösen von Gutscheinen fĂŒr Bildung und Teilhabe beim Freiburger Ferienpass möglich. Zum Erwerb des Ferienpasses muss ein Passfoto, Kinder-, Personal- oder SchĂŒlerausweis, Bargeld und, falls vorhanden, die Freiburger FamilienCard oder die Gutscheine fĂŒr Bildung und Teilhabe fĂŒr jedes Kind/Jugendlichen mitgebracht werden.

Die Inhaberinnen und Inhaber des Freiburger Ferienpasses können vom 31. Juli bis 8.September wieder zum vergĂŒnstigten Schwimmbadeintritt von 70 Cent die stĂ€dtischen SchwimmbĂ€der besuchen.

Auch die Last-Minute-Angebote gibt es wieder, die ĂŒber die vier anmeldepflichtigen Angebote hinaus gebucht werden können. Genau zwischen sieben Tagen (168 Stunden) und 24 Stunden vor Beginn eines Angebotes ist dies sowohl ĂŒbers Internet als auch ĂŒber das Telefon möglich, falls es zu diesem Zeitpunkt noch freie PlĂ€tze gibt.

Ab dem 7. August ist der Pass auch im FerienpassbĂŒro, Auf der Zinnen 1, 2. OG im Karlsbau, 79098 Freiburg, nach telefonischer Terminvereinbarung zu kaufen. Auch die BĂŒrgerberatung im Innenstadtrathaus verkauft wĂ€hrend der Sommerferien bis einschließlich 1. September weiterhin den Ferienpass.

Wegen des vierzigjĂ€hrigen JubilĂ€ums gibt es einige besondere Aktionen. So ermöglicht das „Rabatt-Special“ bei Vorlage des Freiburger Ferienpasses ErmĂ€ĂŸigungen bei folgenden Anbietern. Die genauen Konditionen sind im Programmheft und auf der Homepage des Freiburger Ferienpasses zu finden:

- CinemaxX Freiburg
- Ebneter KulturSommer e.V.
- Escape Room & Mind Arena
- FUN Strand
- KinderGalaxie GmbH
- Kino Friedrichsbau, Harmonie & Kandelhof
- Maisfeldlabyrinth Opfingen
- Le Parc du Petit Prince
- Regio BĂ€der GmbH
- StÀdtische Museen Freiburg
- Zirkus Knie

Bei einem JubilĂ€ums-Gewinnspiel, das in das Heft des Ferienpassprogramms integriert ist und auch ĂŒber die Homepage abgerufen werden kann, warten tolle Preisen. Es gibt ein RĂ€tsel zu lösen sowie bei einem Malwettbewerb mitzumachen. Einsendeschluss ist der 31. August

Meilensteine der letzten 40 Jahre:

- 1978 erstmalige „Aktion Ferienpass“ durch Jugendamt Freiburg: 20 Angebote
- 1980 bereits 2000 erreichte Kinder, 200 Angebote, freie Nutzung Verkehrsmittel, Schwimmbad
- 1986 Zwei Preismodelle – mit und ohne Verkehrsmittelnutzung
- 1993 Höhepunkt mit 2.700 verkauften PÀssen seit 1994 keine kostenfreie Verkehrsmittelnutzung mehr
- 2002 neues Layout zum 25-jÀhrigen JubilÀum
- 2003 EinfĂŒhrung der Online-Anmeldung
- 2005 Preisanpassung auf 11,50 Euro, seither keine Erhöhung; EinfĂŒhrung der ErmĂ€ĂŸigung Freiburger FamilienCard
- 2012 EinfĂŒhrung der Bezahlmöglichkeit mit „Gutscheinen fĂŒr Bildung und Teilhabe“
- 2016 Filterfunktion erweitert: barrierefrei, inklusiv, mit geringen Deutschkenntnissen nutzbar

Wie im letzten Jahr betrug der stĂ€dtische Etat fĂŒr den Ferienpass 75.800 Euro. Im letzten Jahr wurden 1.090 PĂ€sse verkauft.
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G20-Protestwelle
Über 18.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger trotzen dem schlechten Wetter und fordern einen Politikwechsel

Hamburg, 02. Juli 2017 - Mit einem Protestmarsch durch die Innenstadt, ĂŒber 130 Booten auf der Alster und einem Meer aus Bannern und Transparenten demonstrierten am Sonntag dem schlechten Wetter zum Trotz ĂŒber 18.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in Hamburg unter dem Motto: “G20 Protestwelle - Eine andere Politik ist nötig”. Im Vorfeld des Gipfels forderten sie von den Staats- und Regierungschefs der G20 konkrete Schritte, um gerechten Welthandel zu schaffen, das Klima zu retten, soziale Ungleichheit zu bekĂ€mpfen und die Demokratie zu stĂ€rken. Dazu aufgerufen hatte ein breites BĂŒndnis aus Gewerkschaften, Umwelt-, Landwirtschafts- und Verbraucherschutzorganisationen, BĂŒrgerrechts- und kirchlichen Organisationen.

Die Organisatoren der G20 Protestwelle erklĂ€ren: “Gemeinsam haben wir ein Zeichen fĂŒr soziale Gerechtigkeit, mehr Demokratie, die Rettung des Klimas und gegen neoliberale Politik gesetzt. Viele haben mit einem bunten, kreativen und friedlichen Protest deutlich gemacht, dass eine andere Politik nötig ist. Leider sind weniger Menschen gekommen, als wir erhofft haben. Trotzdem haben wir deutlich gezeigt, dass unsere Initiative fĂŒr einen Politikwechsel der G20-Staaten von der Mitte der Gesellschaft getragen wird. Von der Bundesregierung erwarten wir, dass sie sich fĂŒr eine gerechte Weltwirtschaftsordnung einsetzt. Das Pariser Klimaschutzabkommen muss endlich wirkungsvoll umgesetzt werden. Die G20 Staaten mĂŒssen endlich Maßnahmen zur Lösung der drĂ€ngenden Konflikte unserer Zeit anpacken: gerechter Welthandel, die Rettung des Klimas, die BekĂ€mpfung sozialer Ungleichheit und die StĂ€rkung der Demokratie weltweit.”

Im TrÀgerkreis der G20 Protestwelle wirken mit:
Greenpeace, Campact, NaturFreunde Deutschlands, Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), DGB Nord, Mehr Demokratie, Oxfam Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschland, World Wildlife Fund (WWF), Forum Umwelt & Entwicklung, Netzwerk Solidarische Landwirtschaft, PowerShift, IG Nachbau, Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft
 
 

 
Freiburg: VAG und RVF laden ViertklĂ€ssler zur „Entdeckerfreifahrt“ ein
Eltern von Kindern, die derzeit in der vierten Klasse sind, sollten in den kommenden Tagen gut darauf aufpassen, was ihre Kinder aus der Schule mit nach Hause bringen. Derzeit werden an allen vierten Klassen der Freiburger Grundschulen Gutscheine verteilt. Diese können in den VAG Kundenzentren pluspunkt, Salzstraße 3, und in der Radstation (HauptbahnhofsbrĂŒcke), sowie im DB-Reisezentrum gegen eine Regio24 Tageskarte fĂŒr 5 Personen eingelöst werden.

Sinn der Aktion ist es, die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die mit dem nĂ€chsten Schuljahr auf eine weiterfĂŒhrende Schule wechseln, mit der Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel vertraut zu machen. So kann der – in vielen FĂ€llen neue und oft auch weitere – Schulweg schon mal in aller Ruhe geĂŒbt werden.

Die Gutscheine, die im gesamten Gebiet des Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) genutzt werden können, sind bis zum 30. September 2017 gĂŒltig.
 
 

 
Sommer-Events im aquarado
BAD KROZINGEN. Das aquarado Freizeitbad bietet in diesem Sommer wieder jede Menge Badespaß. Von 2. Juli bis 3. September 2017 finden Veranstaltungen fĂŒr Jung und Alt statt.

Am Sonntag, den 2. Juli beginnt die Sommer-Aktion von 14.00 bis 18.00 Uhr mit dem Spielmobil Freiburg mit der „Spielkarre“ und tollen Spielen wie der Rollenrutsche, Brett- und Freispielen u. v. m.

Ein Meerjungfrauen-Schwimmen findet am Samstag, den 22. Juli und Sonntag, den 23. Juli statt. Der Kurs startet um 9.00 Uhr, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, dauert ca. zwei Stunden und kostet 29,90 € pro Person.

Bei den „Heitzmann-Tagen“ am Wochenende vom 29. und 30. Juli erhalten die Besucher mit einer VespertĂŒte der BĂ€ckerei Heitzmann kostenlosen Eintritt in das aquarado. Zudem wird ein buntes Programm mit Aqua-Sport, Schnuppertauchen und lustigen Spielen geboten.

Ein „DLRG-Tag“ mit dem DLRG Bad Krozingen e. V. und vielen lustigen Spielen findet am Sonntag, den 6. August statt.

Am Sonntag, den 13. August kommt noch einmal das Spielmobil Freiburg mit der „Spielkarre“ von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Eine Woche spĂ€ter, am 20. August, wartet der „Schöller-Eis-Tag“ mit vielen lustigen Spielen auf die Besucher.

Am Sonntag, den 3. September gibt es Spiel und Spaß mit dem Bademeister mit lustigen Wasserspielen fĂŒr Groß und Klein.

Der Außenbereich hĂ€lt fĂŒr die Besucher eine ĂŒber 15.000 mÂČ große LiegeflĂ€che bereit und bietet Kindern, Jugendlichen und Familien ein vielfĂ€ltiges Freizeitangebot: Riesenröhren-Rutsche, Trio-Slide-Rutsche, Kletterturm, Trampolinanlage, Kinder-Matsch-Spielplatz, Beachvolleyball und MiniFußballfeld.

Wer an einer Fußballpartie interessiert ist, kann sich an der Kasse fĂŒr das Spielfeld anmelden und einen Fußball fĂŒr 30 Minuten ausleihen. Auf dem Kinder-Matsch-Spielplatz können die kleinen Besucher nach Herzenslust im Sand spielen, matschen, Wasser pumpen, Wasser anstauen, laufen lassen und ĂŒber eine Spirale wieder nach oben pumpen. Über verschiedene Rinnen gelangt das Wasser letztendlich auf den Matschplatz.

Die Öffnungszeiten im Sommer sind von Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 21 Uhr und am Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 20 Uhr. Das Sonnenaufgangsschwimmen findet dreimal in der Woche, jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 6 Uhr bis 8 Uhr, statt.

Weitere AuskĂŒnfte unter Telefon 0 76 33/40 08 510.
 
 

 
Freiburg: Schlossbergturm wird in den Sommerferien fertig gestellt
Die Eröffnung des Schlossbergturms verzögert sich erneut. Nach RĂŒcksprache mit der beteiligten Stahlbaufirma wird der Turm in den Sommerferien fertig gestellt.

Zuletzt war die Bauverwaltung der Stadt Freiburg davon ausgegangen, dass der Turm Mitte Juli wieder begehbar sein wĂŒrde. Dieser Termin ist nun nicht zu halten.

Derzeit befinden sich die Pylone und Anschlussbleche noch in der Werkstattbearbeitung, bevor sie in die Verzinkerei kommen. Zu Beginn der Produktion hat sich gezeigt, dass die Konstruktion im Hinblick auf die spĂ€tere Montage vereinfacht werden kann. Dies fĂŒhrte dazu, dass weitere Detailabstimmungen zwischen dem StatikbĂŒro und der ausfĂŒhrenden Firma notwendig wurden.

Seit dem 21. Mai 2015 ist der im Jahre 2002 errichtete Schlossbergturm gesperrt, weil seine sechs HolzstĂŒtzen schon nach wenigen Jahren unrettbar von Pilzen und SchĂ€dlingen befallen waren. Derzeit werden die neuen TrĂ€ger aus Stahl gefertigt. Ihre Montage vor Ort war ursprĂŒnglich fĂŒr Ende 2016 angekĂŒndigt und musste seither – auch wegen der anhaltend guten Baukonjunktur – mehrfach verschoben werden.
 
 

 
Amnesty International: Wer die Welt verÀndern will, muss sie kennen
Leider braucht es auch dieses Jahr mehr als 500 Seiten, um weltweite Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren.

Der "Amnesty International Report 2016/17" liefert eine fundierte Analyse der Lage der Menschenrechte: kurze Regionalkapitel und ausfĂŒhrliche Berichte zu 159 LĂ€ndern. Denn wer die Welt verĂ€ndern will, muss sie kennen.

Video-Botschaft zum "Amnesty International Report 2016/17" (klicke auf "mehr") ...
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