Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Reiseveranstalter: Deutliche Preisunterschiede bei ähnlichen Reisen
Gleiches Hotel und fast identische Leistungen – aber 542 Euro Preisunterschied für eine 10-tägige Reise in die Dominikanische Republik für zwei Personen. Das ist nur ein Beispiel für die Preisunterschiede zwischen den großen sechs Reiseveranstaltern, die die Stiftung Warentest jetzt ermittelt hat. Ob Familien-, Paar-, Fernreisen oder All-inklusive-Reisen: Dertour liegt mit den Preisen für seine Pauschalreisen meist 13 bis 20 Prozent über dem Durchschnittspreis, während beispielsweise Schauinsland-Reisen sieben bis elf Prozent unter dem Mittelwert liegt. Dieses Ergebnis hat die Stiftung Warentest jetzt in der Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht.

Um herauszufinden, wie teuer die Reiseveranstalter ihre Urlaubspakete schnüren, definierte die Stiftung Warentest 30 Reisewünsche und ermittelte anhand dieser Reisen die günstigsten passende Angebote der Anbieter. Paarreisen gibt es beispielsweise bei FTI rund 11 Prozent preiswerter als zum Durchschnittspreis, während die günstigsten Preise bei Dertour 20 Prozent darüber liegen. Und Alltours mit seinem Werbeslogan „Alles – aber günstig“ ist preislich nicht der Günstigste, sondern liegt eher im Mittelfeld.

Die Stiftung Warentest untersuchte neben dem Preisniveau auch die Kundenzufriedenheit, das Nachhaltigkeitsengagement und die Geschäftsbedingungen der großen Reiseveranstalter. Bei der Prüfung auf unzulässige Klauseln und verbraucherunfreundliche Regelungen in den AGB fand sie bei FTI deutliche Mängel. Beispielsweise behält sich der Veranstalter vor, Reisen, bei denen die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, zwei Wochen vor Reisebeginn abzusagen. Bezahlt werden müssen sie aber 30 Tage vor Beginn.

Viele Anbieter nutzen erlaubte, aber verbraucherunfreundliche Klauseln. Etwa bei Stornokosten: Bei kurzfristigen Absagen betragen sie bis zu 90 Prozent. Verbraucherunfreundlich, so die Meinung der Stiftung Warentest.

Kommt es zu Problemen zwischen Reiseveranstalter und Kunden, könnten diese – wie in anderen Branchen üblich – in einem Schlichtungsverfahren geklärt werden. Das wäre für Kunden deutlich preiswerter als ein Gerichtsverfahren. Aber alle sechs großen Reiseanbieter erklären, dass sie sich nicht an einer Schlichtung beteiligen.

Der Test Pauschalreiseveranstalter findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und ist seit 21.12.2017 online im Internet abrufbar ...
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Geräuschreduzierende Kopfhörer
Ăśberwiegend guter Ton und ein Schadstoffproblem

Auch Bluetooth-Kopfhörer können inzwischen störenden Umgebungslärm vermindern. Im Kopfhörer-Test der Stiftung Warentest gelang das den meisten Modellen beachtlich gut. Auch die Tonqualität ist überwiegend gut, trotz Funkverbindung und Geräuschreduktion. Kritik gab es an einigen mangelhaften Gebrauchsanweisungen und dem hohen Schadstoffgehalt in einem AKG-Kopfhörer.

Die Technik für die Geräuschunterdrückung ist komplex und für drahtlose Kopfhörer relativ neu: Mikrofone registrieren Umgebungsgeräusche und erzeugen ein gegenphasiges Signal für Gegenschall. Im Idealfall heben sich Schall und Gegenschall auf – der Nutzer hört nur die Musik oder auch einfach nur Stille. Die Funktion kostet je nach Modell einen Aufpreis von rund 80 bis 120 Euro im Vergleich zu herkömmlichen Kopfhörern.

Kopfbügel und Ohrmuschel des N60NCBT des Anbieters AKG enthalten gesundheitsschädliche und sogar krebserregende Stoffe. Und zwar deutlich mehr, als die Europäische Chemikalienverordnung erlaubt. Die Stiftung Warentest vergibt das Urteil Mangelhaft und empfiehlt Käufern, das Produkt nicht mehr zu nutzen und zurückzugeben.

Weitere Kritikpunkte: Fünf Gebrauchsanweisungen von den insgesamt 14 getesteten Produkten waren mangelhaft. Vier Kopfhörer beurteilten die Prüfer als im Alltag „deutlich warm“, dies kann vor allem im Sommer unangenehm sein.

Der komplette Kopfhörer-Test findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test und online im Internet ...
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Freiburg zwischen den Jahren: Die Öffnungszeiten der städtischen Ämter
Der Bürgerservice (Fehrenbachallee 12) hat am Samstag, 23., Mittwoch, 27., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet. Am Samstag, 30. Dezember, und Dienstag, 2. Januar, bleibt der Bürgerservice geschlossen.

Das Amt fĂĽr Kinder und Jugendliche (Kaiser-Joseph-Str. 143) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Das Amt fĂĽr Liegenschaften und Wohnungswesen (Fahnenbergplatz 4) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Das Amt für öffentliche Ordnung (Fehrenbachallee 12) hat am Samstag, 23., Mittwoch, 27., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet. Am Samstag, 30. Dezember, und Dienstag, 2. Januar, bleibt das Amt geschlossen.

Das Amt fĂĽr Schule und Bildung (Berliner Allee 1) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen

Das Amt für Soziales und Senioren (Fehrenbachallee 12) hat am Mittwoch, 27., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet. Die Notübernachtung in der Beratungsstelle für Wohnungslose (OASE) nimmt Menschen täglich von 19 bis 22 Uhr auf.

Das Baurechtsamt (Fehrenbachallee 12) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen

Die Bürgerberatung(Rathausplatz 2-4) hat am Mittwoch, 27. und, am Donnerstag, 28. Dezember verkürzte Öffnungszeiten von 8 bis 16 Uhr. Am Freitag, 29. Dezember, ist die Bürgerberatung regulär von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Das Telefon-Service-Center ist an allen drei Tagen jeweils unter Tel. 201-0 und 115 von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

Der Eigenbetrieb Friedhöfe und der Bestattungsdienst (Friedhofstraße 8) hat am Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, regulär von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Der Bestattungsdienst ist an allen Tagen rund um die Uhr unter Tel. 0761/273044 erreichbar.

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung (Fehrenbachallee 12) hat von Mittwoch, 27., bis Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet.

Das Forstamt (Günterstalstraße 71) bleibt von Samstag, 23. Dezember bis Montag, 1. Januar, geschlossen. Notfälle und Wildunfälle können unter Tel. 0175/9322476 gemeldet werden. Das Tiergehege Mundenhof hat an allen Tagen regulär geöffnet.

Das Garten- und Tiefbauamt (Fehrenbachallee 12) hat am Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet.

Die Kontaktstelle Frau und Beruf (Rathausplatz 2-4) ist von Freitag, 22. Dezember bis zum 1. Januar geschlossen.

Das Kulturamt (MĂĽnsterplatz 30) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Das Planetarium (Bismarckallee 7g) ist am Samstag, 23., Mittwoch, 27. bis Samstag, 31. Dezember, regulär geöffnet. Geschlossen ist es am Heiligabend, am Montag, 25., und Sonntag, 31. Dezember sowie an Neujahr.

Das SeniorenbĂĽro (Fehrenbachallee 12) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Die Stadtbibliothek (Münsterplatz 17) hat am Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet. Geschlossen hat sie am 31. Dezember und an Neujahr.
Die Stadtteilbibliotheken Haslach, Mooswald und Rieselfeld sowie die Fahrbibliothek bleiben vom 24. Dezember bis 8. Januar durchgehend geschlossen

Die Stadtkämmerei mit Stadtkasse (Fahnenbergplatz 4) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Die Städtischen Museen haben am Samstag, 23., Dienstag, 26., Mittwoch, 27. bis Samstag, 30. Dezember, regulär geöffnet. Am Sonntag, 1. Januar, öffnet nur das Augustinermuseum von 12 bis 17 Uhr seine Türen. Geschlossen sind die Museen am Heiligabend, am Montag, 25. und Sonntag, 31. Dezember.

Das Standesamt (Rathausplatz 2-4) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen. Für Bestattungsunternehmen ist am 27. bis 29. Dezember von 8 bis 12 Uhr für eilige Überführungen und Bestattungen ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, der telefonisch unter den Telefon-Nummern 201-3182 und 201-3183 erreichbar ist. Für Nottrauungen aufgrund lebensgefährlicher Erkrankungen mit ärztlicher Bescheinigung sind bei der Rettungsleitstelle Freiburg unter der Telefon-Nummer 0761/201-3315 Kontaktdaten hinterlegt. Terminierte Trauungen finden am 28. bis 30. Dezember statt.

Die Stelle zur Gleichberechtigung (Rathausplatz 2-4) bleibt vom Donnerstag, 21. Dezember bis Freitag, 5. Januar, geschlossen.

Das Umweltschutzamt (Fehrenbachallee 12) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Das Vermessungsamt (Fehrenbachallee 12) bleibt von Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.

Ortsverwaltungen:

Ortsverwaltung Ebnet (Steinhalde 6): bleibt von Mittwoch, 27., bis Freitag, 29. Dezember, sowie am Freitag, 5. Januar, geschlossen. Notfallbereitschaft (Sterbefälle) besteht am Mittwoch, 27., und Freitag, 29. Dezember, von 9 bis 11 Uhr unter Tel. 0761/696898-0 (Frau Schwörer).

Ortsverwaltung Hochdorf (Hochdorfer Straße 4): hat am Mittwoch, 27., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet.

Ortsverwaltung Lehen (Breisgauer Straße 61): hat am Mittwoch, 27., und Donnerstag, 28., Freitag regulär geöffnet. Am Freitag, 29. Dezember und Freitag, 5. Januar ist die Ortsverwaltung geschlossen.

Ortsverwaltung Munzingen (Romanstr. 3): bleibt von Mittwoch, 27., bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen. Notfallbereitschaft (Sterbefälle) an allen drei Tagen unter der Tel.: 07664-4545.

Ortsverwaltung Opfingen (Dürleberg 2): ist von Samstag, 23., Mittwoch, 27., bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen. Notfallbereitschaft für Sterbefälle besteht unter Tel. 07664/3922 und 0160/7669261.

Ortsverwaltung Waltershofen (Schulhalde 12): hat am Mittwoch, 27., Donnerstag, 28., Freitag, 29. Dezember, regulär geöffnet.

Gemeindesekretariat St. Georgen (Blumenstr. 9): bleibt von Mittwoch, 27., bis Freitag, 29. Dezember, geschlossen.
 
 

 
Freiburg: 3.500stes Stadt-Starter Paket wurde ausgegeben
Am vergangenen Dienstag, den 12. Dezember 2017, wurde das 3.500ste Stadt-Starter Paket fĂĽr NeubĂĽrgerinnen und NeubĂĽrger der Stadt Freiburg am VAG-Schalter in der Radstation ausgegeben.

Als 3.500ste Abholerin erhielt Johanna Williams eine zusätzliche Überraschung als frühzeitiges Weihnachtsgeschenk. VAG-Vorstand Oliver Benz überreichte am 18. Dezember 2018 eine Jahreskarte der Schauinslandbahn und zwei Frühstücksgutscheine für das Bergrestaurant auf dem Schauinsland.

"Eines der wichtigsten Bedürfnisse in den ersten Tagen in einer neuen Stadt ist es, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden und diese kennenzulernen. Genau hier setzt das von Stadt Freiburg und FREI.MOBIL gemeinsam entwickelte "Stadt-Starter Paket" an", betont der VAG Vorstand. "Mit der Jahreskarte der Schauinslandbahn möchten wir Frau Williams die Möglichkeit geben, die neue Heimat und ihre Umgebung gleich auch von oben kennenzulernen."

Bei der Anmeldung auf dem Amt für Bürgerinformation im Rathaus im Stühlinger erhalten Neubürgerinnen und Neubürger ihren "Schlüssel zu Freiburg" in Form eines Coupons. Dieser Coupon kann in der Tourist-Info am Rathausplatz, im VAG-Kundenzentrum pluspunkt, Salzstraße 3, oder am VAG-Schalter in der Radstation am Hauptbahnhof gegen das "Stadt-Starter Paket" getauscht werden. Das "Stadt-Starter Paket" besteht aus einem praktischen Stoffbeutel, der eine Fülle von Informationsmaterialien und Giveaways, hauptsächlich rund um das Thema Mobilität in Freiburg, sowie Gutscheine unterschiedlichster Art enthält. Die von Stadt Freiburg und FREI.MOBIL by VAG gemeinsam erarbeitete Broschüre "Zu Hause in der Stadt der kurzen Wege" enthält darüber hinaus ein Anforderungsformular für einen kostenlosen REGIO24-Fahrschein, eine Berg- und Talfahrt der Schauinslandbahn, Rabattgutscheine von Carsharing-Anbietern und Fahrradverleih-Anbietern sowie Flyer und Broschüren mit tiefergehenden Informationen.

zum Bild oben:
Johanna Williams (2. v. rechts) hat das 3.500 Stadtstarter-Paket für Neubürger abgeholt. VAG Vorstand Oliver Benz sowie Julia Scheer (links) und Sabrina Rieth von FREI.MOBIL überreichten der Jubiläumskundin dafür einige Geschenke (Jahreskarte Schauinslandbahn und ein Gutschein für Frühstück für zwei Personen)
 
 

 
Verkehre der Freiburger Verkehrs AG an den Feiertagen
An den Feiertagen bietet die Freiburger Verkehrs AG (VAG) folgendes Fahrplanangebot an.

Heilig Abend:

An Heilig Abend wird im Tagesverkehr auf allen Stadtbahnlinien ein 15-Minuten-Takt mit direktem Anschluss am Bertoldsbrunnen gefahren. Von 19 Uhr an verkehren die Stadtbahnlinien im 30-Minuten-Betrieb.
Die Buslinien verkehren ganztägig im 30-Minuten-Takt. Die Abfahrtszeiten sind an die veränderten Ankunftszeiten der Straßenbahnlinien angepasst.
In der Nacht von Heilig Abend auf den 1. Weihnachtsfeiertag wird kein Nachtverkehr ("Safer Traffic") angeboten.

Weihnachtsfeiertage, 25. und 26. Dezember:

An den Weihnachtsfeiertagen gilt der normale Sonntagsfahrplan. Es findet kein Nachtverkehr statt.

Silvester, 31. Dezember:

An Silvester wird bis gegen 19 Uhr der Sonntagsfahrplan gefahren, danach wird bis 23.30 Uhr im Stadtbahnnetz ein 15-Minuten-Takt mit direktem Anschluss am Bertoldsbrunnen angeboten.

Wegen der zu erwartenden Feierlichkeiten rund um den Bertoldsbrunnen wird es im direkten Innenstadtbereich wieder eine Betriebsunterbrechung geben. Letzte Fahrtmöglichkeiten in die Innenstadt – oder heraus – bestehen mit dem Anschluss um 23.30 Uhr am Bertoldsbrunnen. Nach einer mindestens halbstündigen Betriebspause starten die Bahnen an den Endhaltestellen dann wieder gegen 00.20 Uhr.

Nach Mitternacht verkehren die Stadtbahnlinien 1,3,4 und 5 bis etwa 5 Uhr im 20-Minuten-Takt. Die Stadtbahnlinie 2 fährt in dieser Zeit alle 30 Minuten.

Die Anschlüsse am Bertoldsbrunnen bleiben wegen des zu erwartenden Andrangs in der Innenstadt und der anschließend erforderlichen Reinigungsarbeiten bis 5 Uhr unterbrochen: Die Linien 1, 3, 4 und 5 aus Westen enden dann am Stadttheater, die Linien 2, 3 und 5 aus Richtung Süden kommend am Holzmarkt. Die Linie 1 aus Littenweiler endet an der Schwabentorschleife und die Linie 4 aus Norden (Zähringen) kommend endet am Siegesdenkmal.

Die Buslinien fahren ebenfalls rund um die Uhr. Nach einer Betriebspause um Mitternacht verkehren sie bis in die Morgenstunden im 60-Minuten-Takt, jeweils abgestimmt auf die Zeiten der StraĂźenbahnen.

Ausnahmen
Linie 21: Reguläres Betriebsende gegen 20.15 Uhr.
Linie 34: Letzte Abfaahrtszeit ab Keidel-Mineral-Thermalsbad ist um 16.32 Uhr.

AST: Die AST-Verkehre verkehren in der Silvesternacht infolge des regulären Linienverkehrs sowie aufgrund einer Überlastung des Taxigewerbes nicht.
 
 

 
Freiburger MĂĽllabfuhr ĂĽber Weihnachten
Die Weihnachtsfeiertage bringen in diesem Jahr erhebliche Verschiebungen der MĂĽllabfuhrtermine mit sich.

Da erster und zweiter Weihnachtstag auf den Montag beziehungsweise auf den Dienstag fallen, muss die ASF diese Abfuhrtermine verlegen. Für die Freiburgerinnen und Freiburger ergeben sich dadurch folgende Veränderungen:

Die Müllabfuhr von Montag, 25. Dezember, wird auf Samstag, 23. Dezember, vorgezogen. Dies betrifft die östlichen Stadtteile von Kappel bis zur Wiehre und Günterstal.

Die MĂĽllabfuhr von Dienstag, 26. Dezember, wird auf Mittwoch, 27. Dezember verlegt. Davon sind die Stadtteile Unterwiehre, Vauban, St. Georgen, Haslach und Weingarten betroffen.

Durch diese Regelung verschieben sich die ĂĽbrigen Abfuhrtermine in der Weihnachtswoche um einen Tag.

An den Weihnachtsfeiertagen sind die Recyclinghöfe, die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck und die Beratungsstellen der ASF geschlossen.
 
 

 
Schreit auf! Gegen sexualisierte Gewalt
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂĽd | Ausgabe 363
(November / Dezember 2017)

Sexualisierte Gewalt im Kontext von Kriegen, Flucht und Migration ist in den letzten Jahren immens angestiegen. Extreme Ausformungen sind Feminizide in Lateinamerika, „korrektive“ Vergewaltigungen von Lesben in Südafrika oder Foltergefängnisse für Schwule in Tschetschenien. Es zeigt sich: Wer von der (patriarchalen) Norm abweicht und Rollenzuschreibungen ablehnt, ist weltweit ein potentielles Opfer von sexualisierten und geschlechterbasierten Gewaltausübungen.

Der Themenschwerpunkt fokussiert sexualisierte Gewalt als eine Form von Machtmissbrauch. Es handelt sich dabei nicht ausschließlich um physische, sondern auch um psychische Übergriffe wie sexuelle Belästigung, Drohungen oder Zwangsverheiratung Minderjähriger. Wir fragen uns: Was sind die spezifischen Hintergründe dieser Gewalt? Wie äußert sie sich konkret? Und nicht zuletzt: Was kann dagegen getan werden?
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EinbĂĽrgerungsfeier fĂĽr die 2017 eingebĂĽrgerten Migrantinnen und Migranten
OberbĂĽrgermeister Dieter Salomon begrĂĽĂźte die neuen Freiburgerinnen und Freiburger

545 Menschen aus 80 verschiedenen Herkunftsländern haben in Freiburg in den letzten zwölf Monaten die deutsche Staatsangehörigkeit erworben Der Freiburger Integrationspreis 2017 - Für eine offene Stadt geht an den Verein „zusammen leben“, der sich für die Integration von geflüchteten Menschen und Migrantinnen und Migranten engagiert.

Aus 80 verschiedenen Herkunftsländern kommen die 545 Bürgerinnen und Bürger, die zwischen 1. Dezember 2016 und 30. November 2017 von der Ausländerbehörde der Stadt als Deutsche eingebürgert worden sind. Dazu fand auf Einladung der Stadt zum elften Mal eine Einbürgerungsfeier im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses statt. Oberbürgermeister Dieter Salomon überreichte außerdem bei diesem feierlichen Anlass den Freiburger Integrationspreis 2017.

Die Migrantinnen und Migranten, die nun deutsche Staatsangehörige geworden sind, kommen aus aller Herren Länder – die Palette der bisherigen Staatsangehörigkeiten reicht von Ägypten bis Zypern In diesem Jahr sind es 545 – nur 2016 waren es mit 566 noch mehr Einbürgerungen. Einen Höchstwert erreicht dagegen die Zahl der Herkunftsländer, hier wurde die 80 zwar bereits einmal erreicht, nämlich 2015, aber noch nie übertroffen. Im letzten Jahr waren es 77 verschiedene Herkunftsländer.
Auffallend ist in diesem Jahr, dass es ein EU-Land unter die Top 3 geschafft hat, nämlich Großbritannien. Der Kosovo liegt an 1. Stelle, und Großbritannien als neue Nummer 2 hat die Türkei sogar von Platz 1 auf Platz 3 verdrängt. Es liegt nahe, dabei einen Zusammenhang mit dem Brexit zu vermuten.

Zum mittlerweile fĂĽnften Mal fand im Rahmen der EinbĂĽrgerungsfeier auch die Verleihung des Freiburger Integrationspreises - FĂĽr eine offene Stadt statt, der 2011 aus dem Gemeinderat heraus ins Leben gerufen und 2012 erstmals vergeben wurde.
Dieses Jahr haben 17 Initiativen, Gruppen und Vereine Bewerbungen für den Preis eingereicht oder wurden vorgeschlagen. Eine Jury aus Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, Mitgliedern des Migrantinnen- und Migrantenbeirats und Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach hat alle Bewerbungen gesichtet und den Preise vergeben.

„Die hochkarätigen Einreichungen für den Integrationspreis und das hier sichtbare, beeindruckende Engagement der zahlreichen in Flüchtlingshilfe und Integrationsförderung aktiven Initiativen und Vereine belege anschaulich, mit wieviel Einsatz in Freiburg Integration gelebt werde“, so Oberbürgermeister Dieter Salomon. Freiburg sei und bleibe eine Stadt, in der für Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit kein Platz sei, betonte Salomon im Rahmen der Veranstaltung.

Ausgezeichnet mit dem Integrationspreis der Stadt Freiburg 2017 wurde der Verein „zusammen leben e.V.“. Der im Jahr 2015 gegründete, gemeinnützige Verein mit Sitz in Freiburg möchte einen „Begegnungsraum schaffen zwischen Menschen mit Fluchterfahrung, MigrantInnen und Freiburgerinnen und Freiburgern.“ Dazu entwickelt der Verein Begegnungsmöglichkeiten, um Berührungsängste abzubauen und den direkten Kontakt zwischen diesen Gruppen zu fördern.

Die BegrĂĽndung der Jury:
Einfach und effektiv, das ist das Geheimrezept der Arbeit des nicht nur an Jahren, sondern auch von der Zusammensetzung seiner Mitglieder her sehr jungen Vereins. „zusammen leben“ zeichnet sich aus durch Formate, die scheinbar einfach daherkommen und mit denen jeder etwas anfangen kann. Hier ist das Angebot nicht Mittel zum Zweck, sondern der Zweck selbst: Gärtnern, Kochen, gemeinsam Essen oder Kaffee trinken.
Das Besondere, was viele berührt und begeistert, ist die offene, einladende und inspirierende Atmosphäre, die jede und jeden mitnimmt und allen Beteiligten das Gefühl verleiht, akzeptiert zu sein und „mitgenommen“ zu werden. Das, was bei „zusammen leben“ im Kleinen so vorbildlich gelingt – das Miteinander auf Augenhöhe mit einfachen Mitteln zu gestalten, Raum für Neugier und gegenseitiges Kennenlernen zu schaffen -, ist die Aufgabe, die sich der Gesellschaft als Ganzes stellt.

Was „zusammen leben“ neben der Vereinsidee auszeichnet, sind die Macherinnen und Macher: Sie sind jung, um die 30, spontan, kreativ. Und sie verfolgen ihre Mission aus einem Wir-Gefühl heraus, dem sich Geflüchtete, von denen viele auch zu dieser Altersgruppe gehören, zugehörig fühlen. Kurzum: Im besten Sinne ein gesamtgesellschaftliches Projekt, mit Perspektive und dem Potenzial, unsere Gesellschaft nachhaltig zu verändern.

Bewerben für den Integrationspreis der Stadt Freiburg können sich Gruppen, Firmen, Einzelpersonen, aber auch Schulen und andere Institutionen, die sich beispielhaft gegen Rassismus, für Flüchtlinge oder Migranten und für ein gelungenes Miteinander der Kulturen einsetzen. Mit dem Integrationspreis möchte die Stadt Freiburg das Engagement Ehrenamtlicher würdigen, herausragende Projekte belohnen und auf deren Bedeutung aufmerksam machen.

Der Freiburger Integrationspreis wurde 2017 zum mittlerweile sechsten Mal vergeben. Er wurde 2012 auf Anregung der Stadträtin Dr. Sylvie Nantcha ins Leben gerufen, 2012 hatte sich der Gemeinderat einstimmig dafür ausgesprochen, den Freiburger Integrationspreis dauerhaft zu etablieren. Die Grundidee des Preises ist es, besondere Verdienste und außergewöhnliche Initiativen, Projekte und Aktivitäten im Bereich der Integration und des interkulturellen Zusammenlebens zu würdigen.

Erster Preisträger war 2012 die Initiative „Zeit für Kinder“, bei der sich Ehrenamtliche für Kinder aus dem Flüchtlingswohnheim Hammerschmiedstraße engagieren. 2013 gab es zwei Preisträger, den Verein „Wahlkreis 100 %“, der sich für das Wahlrecht von Migranten einsetzt, und das Projekt „Kick for girls“, das Mädchen für den Sport, insbesondere für Fußball, begeistern möchte. 2014 wurde die Redaktion der interkulturellen „InZeitung“ ausgezeichnet. 2015 Jahr gab es wieder zwei Preisträger, nämlich die „Flüchtlingshilfe Freiburg“, die per Internetauftritt zahlreiche Ehrenamtliche für die aktive Unterstützung von Flüchtlingen zusammenruft, und die Jugend-AG des Bürgervereins Weingarten unter dem Namen „Jugend baut Brücken“. Und im letzten Jahr wurden erstmal gleich drei Projekte ausgezeichnet: der Verein „Stadtpiraten e.V.“, die Initiative „Denk mal…“ und der internationale Frauenabend „Nur für Frauen“.

Musikalisch wurden die Einbürgerungsfeier und Preisverleihung auch in diesem Jahr vom Heim- und Fluchtorchester begleitet. Das 2012 gegründete internationale Orchester unter der Leitung von Ro Kuijpers entstand auf Initiative des Theaters Freiburg. Regelmäßig trifft sich das bunt besetzte Ensemble und studiert eigene, speziell für das Orchester geschriebene Stücke ein, die von Kuijpers selbst oder vom Posaunisten Pascal Beck geschrieben werden, und die mittlerweile auch auf eigenen CDs veröffentlicht wurden.
Das Heim- und Fluchtorchester ist international besetzt: Unter anderem mit FlĂĽchtlingen aus Syrien und Irak, dazu kommen Roma und Studierende aus Freiburg, Zugezogene aus Oberbayern und Afrika und alteingesessene Freiburger Bobbele.
 
 



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