Prolixletter
Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburger Platz der Alten Synagoge
Dialogverfahren zu den Fundamentresten zwischen Stadt und den beiden jĂĽdischen Gemeinden ist abgeschlossen

Dokumentations- und Informationszentrum ĂĽber den Nationalismus in Freiburg geplant

Fundamentreste der Alten Synagoge sollen im neuen Zentrum wĂĽrdigen Platz finden

Die Dialogrunde der Stadtverwaltung mit den beiden jüdischen Gemeinden zum Umgang mit den Fundamentresten der Alten Synagoge ist abgeschlossen. Vorausgegangen waren unterschiedliche Erwartungshaltungen und kontroverse Diskussionen in der Bürgerschaft im Zusammenhang mit dem neu gestalteten Platz der Alten Synagoge mit dem Erinnerungsbrunnen. Von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, der Presse und von den beiden jüdischen Gemeinden wurde Kritik an der Stadtverwaltung und ihrem Vorgehen beim Fund der Fundamentreste der Alten Synagoge geäußert.

Daraufhin hat die Verwaltung auf Initiative des Baudezernates im September 2017 einen extern moderierten Dialog zwischen der Stadt, der Israelitischen Gemeinde K.d.ö.R. sowie der Liberalen Jüdischen Gemeinde - Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Freiburg e.V. ins Leben gerufen und erfolgreich gestaltet. Im April wurde dieses Verfahren nach insgesamt zehn Sitzungen mit gemeinsam unterzeichneten Ergebnissen und Empfehlungen abgeschlossen, die jetzt dem Gemeinderat am 10. Juli zur Entscheidung vorgelegt werden.


Wichtigstes Ergebnis des Moderationsverfahrens ist die wieder aufgenommene Idee eines zentralen Dokumentationsund Informationszentrums über den Nationalsozialismus in Freiburg (NS-Doku- und Infozentrum). Diese Idee unterstützen beide jüdischen Gemeinden mit Nachdruck. Dort sollten möglichst viele gut erhaltene Fundamentsteine der alten, 1938 zerstörten Synagoge, in einem Mahnmal präsentiert werden. Außerdem sollen die Namen der ermordeten Jüdinnen und Juden in Freiburg in dem NS-Doku- und Infozentrum sichtbar gemacht werden. Bei der Erarbeitung eines detaillierten Konzepts werden die Jüdischen Gemeinden weiter einbezogen. Den Grundsatzbeschluss für das NS-Doku- und Infozentrum soll der Gemeinderat noch vor der Sommerpause beschließen. Demnach soll dieses bis Ende 2020 realisiert sein.

In dem achtmonatigen Dialog wurde auch festgehalten, dass die Idee eines ergänzenden Mahnmals auf dem Platz der Alten Synagoge nicht mehr verfolgt wird.

Außerdem sollen beide jüdischen Gemeinden jeweils ein Sandsteinmodell der Alten Synagoge erhalten, die die Stadt Freiburg finanzieren wird. Nachdem bereits während der Dialogrunde provisorische Informationsstelen und das Gurs-Schild beim Synagogenbrunnen aufgestellt wurden, haben sich Stadtverwaltung und die beiden jüdischen Gemeinden darauf verständigt, ein digitales Informationspanel, ähnlich jenem am Eingang des Freiburger Münsters, zu installieren. Das Panel soll unter anderem Informationen über die Geschichte der Synagoge, die Hintergründe der Zerstörung, die Namen der Opfer und Informationen über jüdisches Leben in Freiburg beinhalten.

Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach ist sich sicher, dass die Empfehlungen und Ergebnisse dieses Dialogs die künftige Erinnerungskultur in Freiburg prägen werden. „Aktuell sind wir mitten in Überlegungen, wie der Synagogenbrunnen noch stärker als Ort der Erinnerung in den Fokus der Bürgerinnen und Bürger gerückt werden kann und wie die Nutzung des Platzes der Alten Synagoge mit dem Brunnen künftig gehandhabt wird. Hier wird es noch weitere Maßnahmen geben, da wir aktuell feststellen müssen, dass unsere Bitte um einen respekt- und würdevollen Ort der Erinnerung nicht von allen respektiert wird“.

Die Mitglieder des Dialogs einigten sich weiterhin, dass der Platz der Alten Synagoge, dessen Gestaltung auf einem breit angelegten Beteiligungsverfahren beruht, mit dem Brunnen kein Mahnmal oder Gedenkort im eigentlichen Sinne sein kann, sondern ein Ort der Erinnerung. Dies schließt selbstverständlich mit ein, dass an Gedenktagen, wie zum
Beispiel an jüdischen Feiertagen, dort Gedenkfeiern stattfinden können.

Und Baubürgermeister Martin Haag bedankt sich bei den Mitgliedern des Dialogverfahrens für die offene, konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit. „Das Verfahren hat gegenseitiges Vertrauen aufgebaut und so eine wesentliche Grundlage für das neue Dokumentations- und Informationszentrums gelegt.“

„Deshalb, so Kulturbürgermeister von Kirchbach, „habe ich mit dem künftigen Oberbürgermeister der Stadt Freiburg Martin Horn abgestimmt, dass wir diesen Prozess unter Regie meines Dezernates fortführen, um im Dialog weitere Punkte, die uns verbinden, wie beispielsweise die Aufbereitung der Geschichte des Grundstücks der Alten Synagoge, gemeinsam anzugehen“.
 
 

 
Resolution Bahndirektverbindung Colmar-Freiburg
Wieder mit der Bahn von Freiburg nach Colmar

Klaus Schüle (stv. Vorsitzender): „Die aktuellen Umstände bieten eine historische Chance!“

Die CDU-Fraktion hat aus diesem Grund eine Resolution in den Gemeinderat eingebracht, die in der gestrigen Sitzung beschlossen wurde. „Wir setzen uns dafür ein, dass noch in diesem Jahr die Wiederherstellung der Bahnlinie beschlossen wird“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende und betont: „22 Kilometer Ausbaustrecke – das muss zu stemmen sein!“

Die einstimmige Unterstützung dieses Vorhabens zeigt das breite Bündnis und den gemeinsamen Willen, der hinter dem Wunsch nach einer Wiederherstellung steht. „Wir danken unseren Stadtratskolleginnen und -kollegen für dieses deutliche Votum“, so Schüle.

In dieser Resolution fordert der Freiburger Gemeinderat u.a. die Verantwortlichen auf EU-Ebene, im Bund, im Land und in der Region auf, sich für eine zeitnahe Grundsatzentscheidung einzusetzen. Denn die politischen Umstände sind gut: Im Jahr von Elysée 2.0., im Rahmen eines neuen Schwunges in den Deutsch-Französischen-Beziehungen und im Zuge des Zukunftsprozesses Fessenheim muss die einmalige politische Situation genutzt werden, um dieses für die Entwicklung der grenzüberschreitenden Achse Colmar-Freiburg zentrale Projekt durchzusetzen.

In ganz Europa gibt es keine vergleichbare Situation, in der zwei Städte bzw. Agglomerationen in dieser Größenordnung nicht bahnmäßig miteinander verbunden sind. Seit der Zerstörung der Rheinbrücke bei Breisach im Jahr 1945 ist die 1878 eröffnete Eisenbahnverbindung Colmar – Freiburg unterbrochen.
 
 

 
RegioBĂĽndnis appelliert an den kĂĽnftigen Freiburger OB Horn
Das RegioBündnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen mit 15 Vereinigungen aus Landwirtschaft, Umwelt- und Naturschutz mit über 6000 Mitgliedern in der Stadt Freiburg appellierte jüngst mit Schreiben an den künftigen OB Freiburgs Martin Horn, die für den 24.7.2018 geplanten Beschlüsse des Gemeinderats zur Städtebaulichen Entwicklungsmaß­nahme (SEM) Dietenbach und zur Einleitung der Änderung des Flächennutzungplans dazu abzusagen zugunsten besserer Alternativen. Diese seien zu finden in einigen Gebieten des Perspektivplans, von denen das RegioBündnis u.a. den kleinen Neubaustadtteil Zähringen-Nord befür­wor­te, und bei der Innenentwicklung mit dezentral verteilten „virtuellen Stadtteilen“ auf großen Parkplät­zen sowie in und auf Dächern, wo bezahlbarer Wohnraum schaffbar sei. Wohnraum sollte keinesfalls im Außenbereich etwa auf landwirtschaftlichem Boden und auch nicht in Kleingärten errichtet werden.
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Freiburg: Granada- und Lembergallee ist saniert
Die Granadaallee/Lembergallee mit der Kreuzung Hermann-Mitsch-Straße ist saniert. Die Bauarbeiten können planmäßig abgeschlossen werden.

Am Mittwochnachmittag, 27. Juni, werden die Beschilderungen abgebaut und der Verkehr wieder freigegeben. Im Anschluss müssen nur noch die provisorischen Überfahrten zurückgebaut werden. Diese Arbeiten werden bis spätestens Mittwoch, 4. Juli, dauern. In dieser Woche kann es nochmals zu geringen Verkehrsbehinderungen kommen.

Neben dem Einbau eines neuen Asphalts wurde auch die Querung fĂĽr den FuĂź- und Radverkehr am Knotenpunkt Hermann-Mitsch-StraĂźe verbessert. Zudem hat die Badenova eine Wasserversorgungsleitung und eine Stromleitung verlegt.

Die gesamten Bauarbeiten dauerten fast drei Monate und wurden aufgrund der langen Sanierungsstrecke in mehrere Bauabschnitte eingeteilt.

Weitere Informationen ĂĽber aktuelle Baustellen Freiburg erhalten Sie online ...
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Freiburg: Mehrere Pkw brennen im Gewerbegebiet Hochdorf
In der Nacht zum Dienstag rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Hochdorf zu einem Pkw Brand aus. Vor Ort musste festgestellt werden, dass 13 Fahrzeuge in Flammen standen, 10 davon in Vollbrand. Mit schwerem Atemschutz und Löschschaum wurde das Feuer bekämpft. An einigen Fahrzeugen musste mit hydraulischem Spreizgerät Zugang zum Motorraum geschaffen werden um den Brand zu bekämpfen. Zur Unterstützung waren die die Freiwilligen Feuerwehren Unterstadt und Stühlinger im Einsatz.

Die Brandursache und die Schadenhöhe wird durch die Polizei ermittelt.
 
 

 
Freiburg: 10 Jahre Green City
In zehn Jahren insgesamt 250 000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der ganzen Welt

Internationaler Ruf Freiburgs weiter ungebrochen

Weltweiter Austausch zu den Freiburger Nachhaltigkeitskonzepten durch Kongresse, Städtepartnerschaften und zahlreiche internationale Projekte

OB Salomon: „Städte sind der Motor der nachhaltigen Entwicklung weltweit. Freiburg hat in den vergangenen 10 Jahren diese Idee und seine Kompetenzen in professioneller Weise in die Welt getragen.“

Freiburg hat in den letzten zehn Jahren seinen Ruf als Green City gefestigt und qualitativ professionalisiert. In dieser Zeit hat Freiburg nicht nur einige hochkarätige Öko-Preise bekommen (z. B. 2010 Bundeshautstadt im Klimaschutz, 2012 Deutscher Nachhaltigkeitspreis), sondern hat insgesamt 250 000 Fachbesucherinnen und Fachbesuchern aus aller Welt zu Gast gehabt. Das städtische Green City Büro und seine Partner haben für diese Gruppen spezifische Besuchsprogramme zu den Themen Ökologie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausgearbeitet. Neben Fachdelegationen waren zwischen 2008 bis 2017 auch zahlreiche offizielle MinisterDelegationen zum Beispiel aus Japan, Singapur, Australien, Irland Malaysia, Norwegen, Indien und Israel zu Gast in Freiburg und haben sich über Freiburg als Öko-Stadt informiert. Diese Aufmerksamkeit für die „Green City“ Freiburg zeigt, dass Freiburgs Kurs einer nachhaltigen Stadtentwicklung weltweit beachtet und anerkannt wird. Die zahlreichsten Fachgäste kamen aus Südkorea, Japan und, Frankreich, China und Italien. Aus den exotischsten Ländern kamen in den vergangenen zehn Jahren Gäste beispielsweise aus Aserbaidschan, Bhutan, Tasmanien oder Kambodscha. Das beliebteste Ziel innerhalb Freiburgs ist bei den Delegationen der Stadtteil Vauban.

Auch auf internationalen Konferenzen wie zuletzt 2015 beim Global Leader Summit in Abu Dhabi 2015 oder beim Weltklimagipfel in Bonn im November 2017 hat Oberbürgermeister Dieter Salomon die Freiburger Nachhaltigkeitskonzepte- und ziele vorgestellt, Strategien anderer Städte kennengelernt und wertvolle Kontakte knüpfen können: „Auf diesen internationalen Konferenzen waren unsere Freiburger Konzepte sehr gefragt. Da Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch von den Städten als Schlüsselakteure umgesetzt werden müssen, konnten wir unsere Ideen und Konzepte in viele Teile der Welt tragen.“

Auch die Qualität des Austausches mit Fachleuten und Offiziellen ist in den vergangenen Jahren stetig verbessert worden: So sind die Kooperationen mit Fachagenturen und Partnern unter anderem bei jährlichen Fachgesprächen für Wissenstransfer, neuste Themen und Konzepten vertieft worden. Das Themenfeld ist in den Jahren breiter geworden und neben den Themen aus Ökologie, Klima- und Umweltschutz sind auch soziale und neue stadtplanerische Themen dazu gekommen. Seit neustem werden auch der Green Industry Park, der neue Stadtteil Dietenbach, das neue Rathaus im Stühlinger und Themen zu Ernährung und Konsum bei den Fachdelegationen als Thema angeboten.

Von großer Bedeutung sind auch Kooperationen und Netzwerke mit Freiburger Partnerstädten und anderen interessierten Städten. So sind zahlreiche „Memorandums of Understandings“ und „Letter of Intent“ zustande gekommen. Unter anderem ist mit Tel Aviv über Nachhaltigkeit, Verkehr und Energieeffizienz eine Kooperation abgeschlossen worden, mit Seoul zu Erneuerbare Energien, Stadtplanung und Fahrradsysteme, und mit einigen Städten des Balkan-Raumes zu Klima und Energie. Auch zahlreiche chinesische Städte sind an Freiburger Themen interessiert und haben sich über Themen aus Ökologie, Wirtschaft Umwelt und Wissenschaft informieren lassen.

Schließlich ist auch die Konferenzreihe der „Local Renewables zu einem wichtigen Instrument des fachlichen Austauschs mit internationalen Fachleuten geworden. Die Konferenz ist von der Stadt Freiburg und ICLEI - Local Governments for Sustainability entwickelt worden und hat bereits sieben Mal in Freiburg (davon zweimal mit Veranstaltungen in Basel) stattgefunden. Im Zentrum der Kongresse standen Themen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, nachhaltige Stadtplanung und nachhaltige Verkehrspolitik. Vergangenes Jahr hat sogar ein internationaler Ableger der Local Renewables in Nagano/Japan mit hochrangigen Fachleuten aus Wissenschaft und Politik stattgefunden, an der OB Salomon teilgenommen hat. So hat auch diese Freiburger Konferenz für Nachhaltigkeit mittlerweile Ausstrahlung in der ganzen Welt.

Die nächsten Local Renewables finden in Freiburg (und Basel) Ende Oktober 2018 statt. Fast zur gleichen Zeit wird es eine Konferenz der Partnerstädte in Freiburg geben, die die sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen auf lokaler Ebene zum Thema hat. Ebenso plant das Green City Büro dieses Jahr noch in Zusammenarbeit mit dem Green City Cluster der FWTM einen Thementag Wirtschaft, der sich auf einen gegenseitigen Austausch konzentrieren wird.
 
 

 
Kreativpark Lokhalle Freiburg feierlich eröffnet
Neues Innovationszentrum fĂĽr Entrepreneure und Start-ups der Smart Green Economy & der Kultur- und Kreativwirtschaft

Am 22. Juni 2018 wurde der Kreativpark Lokhalle Freiburg auf dem ehemaligen Güterbahnhofareal eröffnet. Rund 300 geladene Gäste, Mieter_innen, Partner_innen und die zahlreichen Unterstützer_innen waren erschienen. Die Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt von dem Betriebskonzept und der einzigartigen Atmosphäre der Containerbüros in dem alten Gewölbe. Der Kreativpark ist ein neues Start-up- und Innovationszentrum für Unternehmen und Gründer_innen aus den Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der Smart Green Economy. Die FWTM als Trägerin und das Innovations- und Gründerzentrum Grünhof als Betreiber, hatten zu der Eröffnung eingeladen.

Nach der Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Dieter Salomon, Hanna Böhme, Hagen Krohn, Lars Bargmann und Prof. Schäfer – moderiert von Rudi Raschke – präsentierten sich einige der Mieter_innen mit Speed-Pitchings. Foodtrucks, Barbetrieb und DJs sorgten anschließend dafür, dass die Gäste netzwerken, verweilen und sich gut unterhalten konnten.

Oberbürgermeister Dieter Salomon:„Optimale Bedingungen für junge Startups sind eine wichtige Voraussetzung, um die Innovationskraft des Standorts zu stärken und junge Talente in der Stadt halten zu können. Mit dem Kreativpark in der Lokhalle bietet Freiburg ein in dieser Form einzigartiges Ambiente für junge Menschen und Unternehmen, die hier Ideen für die Zukunft entwickeln. Eine Besonderheit ist auch die Zusammenarbeit zwischen dem jungen Grünhof-Team als Betreiber und der Wirtschaftsförderung Freiburg FWTM als Träger und Schirmherr. Das Konzept passt zur Green City, die hier ein neues kreatives Milieu als Standortfaktor bieten wird.“

FWTM-Geschäftsführerin Hanna Böhme: „Der Kreativpark ist für die FWTM ein weiterer, wichtiger Baustein im Rahmen der Startup, Innovations- und Technologieförderung für den Standort Freiburg und das regionale „Ökosystem“ für Gründer_innen. Der Kreativpark ist die Möglichkeit - Startrampe und innovative Ideenschmiede für kreative Köpfe in Freiburg zu sein. Wünschenswert wäre es, wenn unser vielerorts traditioneller und sehr erfolgreicher Mittelstand und die kreativen Köpfe an diesem Ort eine Brücke schlagen, gemeinsam an Ideen arbeiten und sich bereichern. Ein erster Schritt dorthin ist sicherlich auch der „Smart Green Accelerator.“

„Wir freuen uns sehr, unserer wachsenden Community aus Startups, Kreativen und Techies künftig zwei Standorte anbieten zu können, um ihre innovativen Ideen in die Tat umzusetzen. Mit dem Kreativpark sind wir nun endlich in der Lage, der großen Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmöglichkeiten Rechnung zu tragen und unseren Förderprogrammen „Smart Green Accelerator“ und „Social Innovation Lab“ eine neue Heimat zu geben“, so Hagen Krohn, gemeinsamer Geschäftsführer des Grünhofs mit Martina Knittel.

Frank Böttinger, Eigentümer der Lokhalle Freiburg: „Kreativität braucht kreative Räume – einen besseren Ort als unsere nun mit neuem Leben gefüllte, rund 120 Jahre alten Lokhalle kann man sich hierfür kaum vorstellen“

Die FWTM, die den Kreativpark von der Firma Planwerk Freiburg gepachtet hat, ist Träger und Schirmherr des „Container-Parks“. Die FWTM fördert das Innovations- und Startup Zentrum im Rahmen der Wirtschaftsförderung finanziell und beratend. Der Grünhof übernimmt die Betriebsführung des Kreativparks mit vielfältigen innovativen Konzepten.

Das neue GrĂĽndungs- und Innovationszentrum Kreativpark Lokhalle Freiburg bietet:

• flexible und feste Co-Working Arbeitsplätze, die auch in Teilzeit gebucht werden können;
• voll möblierte und ausgestattete Teamspaces für 2-8 Personen;
• mehrere Besprechungs- und Workshop Räume;
• Multifunktionsfläche für bis zu 100 Personen;
• Möglichkeiten zu Begegnung, Kommunikation und Austausch;
• Zugang zu einer aktiven Community von Entrepreneuren und Gründer_innen;
• professionelle Infrastruktur (1 Gigabit Glasfaser, Feste IP, Professionelle Druckerstation, VoIP Telefonie, Cloudspeicher, Empfang Service, Gemeinschaftsküche, etc.);
• Sitz des neuen Smart Green Startup Accelerator, ein Förderprogramm mit dem ambitionierte Startups der Green Economy auf den Markt gebracht und bereits zu Beginn mit zukunftsorientierten Unternehmen vernetzt werden (www.smartgreen-accelerator.de).
• Sitz des Social Innovation Labs, in dem innovative Gründungsideen im Bereich des sozialen Sektors hervorgebracht und weiterentwickelt werden (www-social-innovation-lab.org)

Im Park ebenfalls verortet wird das auf Initiative von FWTM entstehende Cluster Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Stelle des Popbeauftragten, die als Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Verwaltung zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft über den Kreativpark hinaus fungieren und fördern werden. Zu deren Handlungsfelder zählen unter anderem Vermittlung von Räumen und Spielstätten, Förderung von branchenübergreifender Vernetzung, Stärkung der Sichtbarkeit, Organisation von Veranstaltungen und Beratungsangeboten sowie als Kontakt- und Beratungsstelle für alle Belange der Kultur- und Kreativbranchen sowie der Popkultur.

Ăśber den GrĂĽnhof:
Der „Grünhof“ ist ein privat betriebener und mit dem „StartGreen Award 2015“ ausgezeichneter Inkubator für die Freiburger Start-up und Nachhaltigkeitsszene. Das Startup- und Innovationszentrum in der Belfortstr. 52 hat seit November 2013 seine Pforten geöffnet, um kreativen MacherInnen, nachhaltigkeitsorientierten Innovateuren und Startup-Enthusiasten eine Heimat zu geben. Der Grünhof bietet eine Plattform für Gründungskultur, Unternehmertum, Gemeinwohlökonomie und Kultur. Die Grünhof GmbH organisiert die Vermietung der Arbeitsplätze und Räume, sowie die Innovationsprogramme mit Unternehmen. Der Grünhof e.V.-Verein für gesellschaftliche Innovationen organisiert alle gemeinnützigen Projekte und unterstützt sozial-ökologischen Initiativen.
www.gruenhof.org

Ăśber das Cluster Kultur- und Kreativwirtschaft Freiburg:
Das von der FWTM initiierte Cluster „Kultur- und Kreativwirtschaft Freiburg“ hat zum Ziel, die insgesamt elf Teilbranchen gemeinsam im Rahmen der Wirtschaftsförderung zu stärken, neue Verbindungen herzustellen und die Branchen am Standort besser zu positionieren. Als Kontaktstelle und Bindeglied zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen die Bedarfe der Branchen gebündelt – und die Möglichkeiten in Freiburg weiterentwickelt werden.
www.kreativwirtschaft-freiburg.de
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Lahr: Tausende Musiker, tausende BlĂĽten und ein himmliches MenĂĽ
Am Wochenende lockt ein Besuch mit vielen tollen Angeboten

2000 Musiker bringen das Gelände zum klingen, 1000 neue Blüten lassen die Blumenhalle in neuem Zauber erstrahlen und ein Zauberer sorgt am Sonntag für magische Momente. Einmal mehr ist am Wochenende jede Menge Unterhaltung auf dem 38 Hektar großen Gelände geboten. Bereits am Freitagabend stimmt die Grand Prix Maitrise mit Oldies und Hits des 20. Jahrhunderts auf das Wochenende ein, genauso wie „Bands on stage“. Von 19 Uhr an rocken junge Bands der städtischen Musikschule gemeinsam mit der Lahrer Band No Authority die Bürgerpark-Bühne. Mit lauten und leisen Klängen auf sieben Bühnen geht es beim Landes-Musik-Festival am Samstag weiter, das nicht nur die Landesgartenschau, sondern auch die Lahrer Innenstadt mit verschiedensten Ensembles zum Klingen bringt. Parallel dazu findet in der Vollsbank-Arena im Bürgerpark am 23. und 24 Juni der Volksbank Soccer-Cup 2018 statt, hier treten 48 Teams gegeneinander an und zeigen vielleicht das ein oder andere zukünftige Nachwuchstalent. Spannende auch die aktuelle Ausstellung des Treffpunkt Baden-Württemberg. Wie schaut es in einem Haftraum eigentlich in Realität aus? Dieser Frage können Besucher in den kommenden Tagen auf den Grund gehen, darüber hinaus bietet die Ausstellung immer wieder spannende Workshops für Groß und Klein an: am Sonntag unter dem Motto: „Neues aus Altem“. Spaß für die ganze Familie bietet der BZ-Familientag am Sonntag mit Hüpfburg, Kinderschminken und vielen weiteren tollen Extras, um 12 Uhr präsentieren sich die diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ auf der E-Werk-Bühne. Und damit noch lange nicht genug. Gleich zweimal heißt es um 11 und um 14 Uhr „Leckeres für heiße Tage“. SWR4-Moderatorin Stefanie Czaja kocht mit Foodstylist Andreas Miessmer ein fantastisches Outdoor-Menü.

Für Freunde der außergewöhnlichen Magie steht Felix Gauger bereit und wird die Besucher mit seiner besonderen Show auf der Bürgerpark-Bühne zum Staunen bringen. Eröffnet wird bereits die sechste Bumenschau unter dem Thema: „Wenn du eine Rose schaust“. Die Besucher dürfen sich auf duftende Rosenträume geformt zu außergewöhnlichen Kunstwerken freuen. Kochkunst, Kultur, Klangwunder, Kinderprogramm und Kräuterwissen – die Landesgartenschau macht’s an diesem Wochenende möglich!
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