Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Fahrradschlösser: Sicherheit ab 30 Euro
Von den 20 geprĂŒften Fahrradschlössern können die Tester nur 5 empfehlen. Fast doppelt so viele Schlösser fallen im Test durch. Die Stiftung Warentest hat fĂŒr die August-Ausgabe der Zeitschrift test Fahrradschlösser zu Preisen von 20 bis 160 Euro untersucht, darunter BĂŒgel-, Falt-, Ketten- und Panzerkabelschlösser. Sie versprechen einen hohen Diebstahlschutz, den jedoch viele nicht halten können. Die Ergebnisse reichen von gut bis mangelhaft.

Die BĂŒgelschlösser behaupten sich bei den Aufbruchversuchen am besten. Gleich vier der sechs geprĂŒften Modelle meistern den Test gut. Darunter auch ein preiswertes Schloss fĂŒr 30 Euro von Decathlon. Ein Spaßverderber fĂŒr Fahrraddiebe ist auch ein Kettenschloss von Abus – mit 160 Euro das teuerste Modell im Test. Dagegen waren schon nach wenigen Sekunden die Faltschlösser von Fischer und Prophete geknackt. Kunststoff kaschiert ihren relativ dĂŒnnen Metallkern.

Fahrradfahrer mĂŒssen ihr Schloss immer wieder anfassen, deshalb sollte es auch schadstofffrei sein. Doch sieben Schlösser enthalten krebserregende oder krebsverdĂ€chtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder problematische Phthalat-Weichmacher in kritischen Mengen. Darunter sind auch WiederholungstĂ€ter: In Schlössern der Marken OnGuard und Sekura fanden die Tester schon 2015 gesundheitsgefĂ€hrdende Stoffe in hohen Mengen.

Der ausfĂŒhrliche Test erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 27.07.2017 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/fahrradschloss abrufbar.
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Stereoanlage aufrĂŒsten
Wie Musik von PC und Smartphone auf die Anlage kommt

Im Wohnzimmer steht eine Stereoanlage, die aber nur CDs, Kassetten und Platten abspielt? Mit ZusatzgerĂ€ten wird die Anlage fit fĂŒr die Zukunft. Die Stiftung Warentest hat jetzt Bluetooth-EmpfĂ€nger, WLan-EmpfĂ€nger und Netzwerk-Receiver getestet, die Musik von Streamingportalen, Smartphone oder Netzwerkfestplatte auf die Anlage ĂŒbertragen. Die gute Nachricht: Beim Klang mĂŒssen KĂ€ufer keine Einbußen hinnehmen, bei Kosten und Handhabung gibt es jedoch erhebliche Unterschiede.

Die einfachste Variante sind Bluetooth-EmpfĂ€nger, die an die HiFi-Anlage gesteckt werden und drahtlos Musik empfangen. Sie lassen sich ohne großen Aufwand einrichten, sind mit 22 bis 65 Euro sehr preiswert und empfangen Musik ohne hörbaren QualitĂ€tsverlust. Alle getesteten Produkte schneiden gut oder sogar sehr gut ab. Nachteil von Bluetooth: Die Reichweite ist begrenzt und die Musik spielt nur auf einer Anlage in einem Zimmer.

Mithilfe von WLan-EmpfĂ€ngern können verschiedene Musikquellen auch ĂŒber grĂ¶ĂŸere Distanzen angezapft werden. FĂŒr die besten Produkte im Test zahlen Musikfans jedoch um die 400 Euro, einige Produkte sind im Test zudem nur ausreichend oder mangelhaft. Auch die Konfiguration ist aufwĂ€ndiger als mit Bluetooth-GerĂ€ten.

Eine dritte Lösung ist, den alten VerstĂ€rker auszumustern und durch einen modernen Receiver mit Netzwerkfunktion zu ersetzen. An ihn lassen sich nicht nur CD- und Plattenspieler anschließen, er verarbeitet auch drahtlose Musik von Smartphone, PC und Internet. Zum Teil lĂ€sst sich damit sogar ein komplettes Heimkino mit Surround-Sound einrichten. Der Testsieger ist fĂŒr gut 400 Euro zu haben. Einige Produkte schneiden im Test aber auch nur ausreichend ab.

Die ausfĂŒhrlichen Tests erscheinen in der August-Ausgabe der Zeitschrift test (seit 27.07.2017 am Kiosk) und sind bereits unter www.test.de/musikhoeren abrufbar.
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Freiburg: Neues SC-Stadion - Siegerentwurf ausgewÀhlt
OB Salomon: „Architektur und FunktionalitĂ€t haben ĂŒberzeugt.“

Jetzt finale VertragsgesprÀche mit Totalunternehmer

Veröffentlichung des Siegerentwurfs im Laufe der nÀchsten Wochen

SC hat Investitionsbudget erhöht

Einstimmig hat sich der Aufsichtsrat der Stadion Freiburg ObjekttrĂ€ger GmbH & Co. KG (SFG) am heutigen Freitag zum Bau des neuen Stadions am Wolfswinkel auf einen Siegerentwurf und damit auch auf einen Totalunternehmer geeinigt. Damit folgte der Aufsichtsrat der Empfehlung der SFG-GeschĂ€ftsfĂŒhrung. Die EntwĂŒrfe wurden in der Aufsichtsratssitzung ausfĂŒhrlich vorgestellt und nach festgelegten Kriterien fachlich bewertet.

Freiburgs OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon: „Der Entwurf passt sehr gut zu Freiburg und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Sowohl die Architektur als auch die FunktionalitĂ€t des Stadions haben voll ĂŒberzeugt. Das angewandte Verfahren hat sich als erfolgreich erwiesen.“

Fritz Keller, PrĂ€sident des SC Freiburg: „Die Vorfreude auf unser neues Stadion ist durch diese wichtige Entscheidung weiter gestiegen. Ich bin fest davon ĂŒberzeugt, dass das neue Stadion eine Heimat fĂŒr alle SC-Fans, die Freiburgerinnen und Freiburger sowie die Menschen in der Region werden wird. Die Geduld, die alle bis zur PrĂ€sentation jetzt noch aufbringen mĂŒssen, wird sicher belohnt.“

Sowohl der Entwurf als auch der Name des erfolgreichen Bieterkonsortiums können aus vergaberechtlichen GrĂŒnden noch nicht veröffentlicht werden, da das Gesamtverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Es werden noch letzte VertragsgesprĂ€che gefĂŒhrt, darĂŒber hinaus ist eine Einspruchsfrist einzuhalten. Der Siegerentwurf wird im Laufe der nĂ€chsten Wochen von Stadt und SC Freiburg bekannt gegeben.

Die Bieterkonsortien setzen sich aus einem federfĂŒhrenden Bauunternehmer, einem ArchitekturbĂŒro und weiteren IngenieurbĂŒros zusammen. Das Bauunternehmen stellt den Vertragspartner der SFG dar und fungiert als sogenannter Totalunternehmer.

Im Rahmen des Verfahrens wurde der Wirtschaftsplan – wie bereits am vergangenen Dienstag vom Freiburger Gemeinderat beschlossen – angepasst: Der SC Freiburg hat jĂŒngst sein Stadionbudget um 3,4 Millionen Euro erhöht. Da der Verein bereits im April dieses Jahres eine Erhöhung von 3,05 Millionen Euro vorgenommen hatte, war es jetzt erforderlich, den Wirtschaftsplan 2017 der SFG um einen Anpassung von 6,45 Millionen Euro fortzuschreiben.

Die Anpassung des Budgets wird – wie im BĂŒrgerentscheid vorgesehen – alleine vom SC Freiburg getragen und bedeutet keine Erhöhung der stĂ€dtischen Kosten oder des stĂ€dtischen Risikos. Alle VertrĂ€ge des Projekts waren im Vorfeld darauf ausgelegt worden, bei einer möglichen Budgeterhöhung so zu verfahren. Auch der SFG-Aufsichtsrat stimmte dem neuen Wirtschaftsplan am Freitag zu.

Nach Abschluss des Bieterverfahrens wird die SFG bis Ende des Jahres gemeinsam mit dem Totalunternehmer die Bauantragsunterlagen erarbeiten.

Das Bebauungsplanverfahren zum Stadionneubau liegt im Zeitplan: Der Bebauungsplanentwurf ist momentan in der sechswöchigen Offenlage. Das bedeutet, dass Stellungnahmen und Einwendungen der BĂŒrgerschaft sowie von TrĂ€gern öffentlicher Belange noch bis zum 7. August eingereicht werden können. Nach PrĂŒfung und AbwĂ€gung der Einwendungen ist der nĂ€chste Verfahrensschritt die Planreife. Diese ist bis Ende des Jahres zu erwarten, der Satzungsbeschluss ist fĂŒr FrĂŒhjahr 2018 vorgesehen. UnabhĂ€ngig von der Planreife sind bereits ab Herbst dieses Jahres am Standort Wolfswinkel vorbereitende Arbeiten vorgesehen Mit der Planreife können dann Anfang 2018 erste Erschließungsarbeiten fĂŒr den Stadionbau beginnen.
 
 

 
Verwaltungschef der Evangelischen Kirche wechselt von Freiburg in die Ortenau
FRIEDHELM ROTH HAT WESENTLICHE KIRCHLICHE REFORMEN MITGESTALTET

Freiburg. Friedhelm Roth, Verwaltungsleiter der Evangelischen Kirche in Freiburg wird Anfang kommenden Jahres Freiburg verlassen und nach Offenburg wechseln. Dort wurde er zum GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Evangelischen Verwaltungszweckverbandes Ortenau gewĂ€hlt. Roth (58) ist seit Herbst 2004 Chef der Kirchenverwaltung in Freiburg, zunĂ€chst mit Sitz in der Goethestraße 2 und seit zehn Jahren im Ernst-Lange-Haus.

Stadtdekan Markus Engelhardt sagte: „Der Weggang von Friedhelm Roth ist fĂŒr die evangelische Kirche in Freiburg ein gar nicht auszumessender Verlust.“ Er habe in mehr als 13 Jahren durch die Schaffung einer einheitlichen Stadtkirche und die Konsolidierung ihrer Finanzen und Liegenschaften ganz wesentlich dazu beigetragen, „der Kirche der Freiheit Gestalt zu geben“, so das Zitat des ehemaligen Dekans Traugott SchĂ€chtele. Bemerkenswert: Friedhelm Roth wird in der Ortenau Nachfolger seines Bruders Eberhard Roth, der dort bisher Leiter des Evangelischen Verwaltungszweckverbandes war und nun als hauptamtlicher Vorstand ins Paul-Gerhardt-Werk berufen wurde.
FĂŒr Stadtdekan Markus Engelhardt ist der Weggang auch persönlich eine „tiefe ZĂ€sur“, sagt er. Fast sein ganzes Pfarrerdasein habe er mit Roth zusammengearbeitet, zunĂ€chst in Konstanz, wo Roth vor seiner Freiburger Zeit die Verwaltung leitete, und schließlich seit zehn Jahren „ganz eng in der Leitung der Freiburger Kirche“.

Mit Friedhelm Roth als Verwaltungschef mĂŒsse „ein Dekan nie schlaflose NĂ€chte haben“, so Engelhardt. „Herr Roth hat unendlich viel fĂŒr uns getan – Grund genug, ihn zwar mit großer Trauer, aber mit Respekt und allen guten WĂŒnschen nun in seine Ortenauer Heimat ziehen zu lassen. Gottes Segen möge ihn begleiten."

Bei der Evangelischen Kirche in Freiburg sind rund 280 Mitarbeitende angestellt, die meisten im KindertagesstĂ€ttenbereich. Friedhelm Roth lebt in Lahr und kehrt nun mit dem Wechsel heim in seinen Heimatkirchenbezirk Ortenau, den flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸten Kirchenbezirk der Evangelischen Landeskirche.
 
 

 
Freiburg startet Beteiligungsprozess im Projekt Zukunftsstadt
Aktive Beteiligung der Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Zukunftsdialog

Wie soll die Stadt von morgen aussehen? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startete. Als eine von bundesweit 20 StĂ€dten und Gemeinden startete Freiburg im Januar dieses Jahres in die zweite Phase des Wettbewerbs.

Nun wurde es konkret: Am vergangenen Dienstag, 18.07.2017, veranstaltete die Stadt Freiburg im Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) gemeinsam mit den Projektpartnern, AlbertLudwigs-UniversitĂ€t, Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme und Fraunhofer-Institut fĂŒr Kurzzeitdynamik, Ernst-Mach-Institut, einen sogenannten „Zukunftsdialog“.

Eingeladen waren rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel war es, gemeinsam Ideen und Forschungsfragen fĂŒr die Umsetzung einer Freiburger Vision 2030 zu entwickeln. Die Vision 2030 und mit ihr die drei

Schwerpunktthemen, Neue Wirtschaftsformen, Regionale ErnÀhrung und Nachhaltige Energieversorgung, wurden bereits 2016 durch Wissenschaft und Zivilgesellschaft in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt.

Der Zukunftsdialog war die Auftaktveranstaltung fĂŒr eine nun folgende Beteiligung im Rahmen des Projektes. Schon im Herbst wird in Fachforen konkreter an Bausteinen zur Entwicklung eines Planungs- und Umsetzungskonzepts fĂŒr die Vision 2030 in den drei Schwerpunktthemen gearbeitet. Am Ende der zweiten Projektphase sollen innovative Ideen fĂŒr Umsetzungsmaßnahmen stehen, mit denen sich die Stadt Freiburg fĂŒr eine Förderung in der dritten Phase des Kommunenwettbewerbs bewirbt. Im Fall einer erfolgreichen Bewerbung sollen diese Maßnahmen in sogenannten „Reallaboren“ in ausgewĂ€hlten Quartieren umgesetzt werden.

Alle weiteren Informationen zum Projekt und zu den Ergebnissen des Zukunftsdialogs im Internet (klicke auf "mehr") ...

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Reallabore sind eine neue Form der Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft . Sie bauen auf eine problemorientierte Zusammenarbeiten zwischen wissenschaftlichen FĂ€chern (InterdisziplinaritĂ€t) und eine intensive Partizipation mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung etc. (TransdisziplinaritĂ€t). Reallabore schaffen einen experimentellen Rahmen, daher der Begriff „Labor“, um vor Ort in ausgewĂ€hlten Bereichen soziale Lernprozesse anzustoßen und vom Wissen zum Handeln zu gelangen.
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Was fĂŒr die Augen, was auf die Ohren!
Natur entdecken, Technik erfahren, Geschichte erleben mit der kostenlosen Audio-Tour der Schauinslandbahn

Unter dem Motto Berg&Bahn- Erlebnis Schauinsland gibt es ein neues erlebbares Schauinslandbahn-Produkt, welches ab dem 27.7. 2017 fĂŒr die SeilbahngĂ€ste zur VerfĂŒgung steht. Es handelt sich um eine kostenlose Audio-Tour, welche Wissenswertes ĂŒber Natur, Technik und Geschichte von Berg und Bahn auf unterhaltsame Weise vermittelt.

Die Lauschtour beginnt bereits, sobald man in der Seilbahn Platz genommen hat. Auf der 20minĂŒtigen Fahrt werden dann spannende Geschichten von Berg und Bahn erzĂ€hlt. Die ĂŒber GPS angesteuerten Lauschpunkte lösen auf der Seilbahnfahrt automatisch aus. Ab Bergstation geht es dann weiter ĂŒber den Gipfelrundweg zum Aussichtsturm, an den Weidbuchen vorbei Richtung EnglĂ€nderdenkmal und, nahe dem Schniederlihof ĂŒber das Museums-Bergwerk zurĂŒck zur Bergstation. Dieser Rundweg lĂ€ĂŸt sich in ca. einer Stunde bewĂ€ltigen und ist teilweise asphaltiert, gutes Schuhwerk wird empfohlen. Mit einer GesamtlĂ€nge von ca. 3 Kilometern und einem Höhenunterschied von 145 m ist er vom Schwierigkeitsgrad mit leicht bis mittel einzustufen.

Die kostenlose App „Lauschtour“ sollte man sich vor der Anreise bereits im Apple Store bzw. im Google Play Store auf sein Smartphone herunterladen, dann einfach die „Berg&Bahn“ Tour installieren und beim Einstieg in die Seilbahn die Tour starten. Sie funktioniert ĂŒbrigens auch umgekehrt auf der Talfahrt.

Die Audio-Tour wurde konzeptionell in Zusammenarbeit zwischen der Schauinslandbahn und der UniversitĂ€t Freiburg, dem Institut fĂŒr Geologie, Abt. Heritage Interpretation sowie in der technischen Umsetzung mit der Fa. Lauschtour entwickelt.

Die Schauinslandbahn wĂŒnscht ihren GĂ€sten viel LauschvergnĂŒgen!
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Jahresbilanz 2016 VAG Freiburg
Fahrgastrekord und Angebotsausweitungen

Knapp acht Millionen Linienkilometer haben die Busse und Stadtbahnen der Freiburger Verkehrs AG (VAG) im Jahr 2016 zurĂŒckgelegt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um knapp 500.000 Kilometer. Die Erhöhung um rund 6,5 Prozent – liegt insbesondere in der Erweiterung des Liniennetzes um die Stadtbahnlinie 4 in den Freiburger Westen begrĂŒndet, welche im Dezember 2015 in Betrieb genommen wurde. ZusĂ€tzlich wurde das Angebot nachfragebezogen auf einzelnen Linien verstĂ€rkt und bestehende Taktangebote abermals erhöht. Das erfreuliche Ergebnis: Die Fahrgastzahlen sind erneut auf einen Rekordwert gestiegen. So konnte die VAG 78.747.100 FahrgĂ€ste statistisch ermittelten, die – im vergangenen Jahr die Angebote der VAG genutzt haben. Das sind 1,762 Millionen – oder 2,3 Prozent – mehr, als noch 2015. „Dieses Ergebnis ist umso höher zu bewerten wenn man bedenkt, dass im FrĂŒhjahr fĂŒr lĂ€ngere Zeit der komplette Stadtbahnbetrieb im Bereich des Stadttheaters sowie die Stadtbahnlinie 1 im Sommer fĂŒr viele Wochen durch die Bauarbeiten an der SundgaubrĂŒcke und in der Sundgauallee unterbrochen war,“ stellte VAG Vorstand Stephan Bartosch bei einem MediengesprĂ€ch fest.

Analog der gestiegenen Fahrgastzahlen sind auch die Umsatzerlöse aus Verkehrsdienstleistungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,234 Millionen Euro auf 58,151 Millionen Euro angewachsen. ZÀhlt man noch weitere betriebliche Erlöse, wie beispielsweise die der Schauinslandbahn hinzu, welche auch 2016 ein ausgesprochen gutes Jahr hatte, ergeben sich im Saldo betriebliche ErtrÀge von 65,9 Millionen Euro.

Aus den hohen Investitionen in den kontinuierlichen Ausbau und in die Instandhaltung des Streckennetzes, sowie in die Neubeschaffung von Fahrzeugen und den konsequenten Ausbau des Angebotes resultieren entsprechend höhere Ausgaben.

In der Summe konnte die VAG das Jahr 2016 dennoch mit einer Kostenunterdeckung in Höhe von 18 Millionen Euro abschließen und liegt damit um rund sechs Millionen Euro besser als das ursprĂŒnglich geplante Ergebnis.

Bei dem MediengesprĂ€ch zeigten sich die VAG VorstĂ€nde Stephan Bartosch und Oliver Benz Ă€ußerst zufrieden mit den Entwicklungen im vergangenen Jahr: „Unser Ziel, durch eine Erweiterung des Verkehrsangebotes sowie einer Erhöhung der Kundenbindung die Fahrgastzahlen im Jahr 2016 erneut zu steigern, ist aufgegangen,“ bilanzierte Oliver Benz und verwies auf die beiden letzten Liniennetzerweiterungen ‚ZĂ€hringen‘ und ‚Messe‘ welches sich deutlich auf die auf die Zahl der FahrgĂ€ste ausgewirkt haben. Ebenfalls positiv zu bewerten sind die Anstrengungen zur Kundenbindung, vor allem im Bereich des Ausbildungsverkehrs. Das zum Schuljahr 2016/17 eingefĂŒhrte SchĂŒler-Abo hat die Erwartungen deutlich ĂŒbertroffen.

Meilensteine 2016

Die VAG ist dem Ziel einer Direktvergabe der Leistungen des stĂ€dtischen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) durch die Stadt Freiburg einen wichtigen Schritt nĂ€her gekommen. Im Oktober 2016 hatte der Gemeinderat die sogenannte „Vorabbekanntmachung zur Direktvergabe“ beschlossen. Nach der erfolgten entsprechenden Veröffentlichung der angestrebten Direktvergabe im europĂ€ischen Amtsblatt können nun die weiteren Schritte in die Wege geleitet werden. „Damit ist ein entscheidender Schritt in Richtung Direktvergabe erfolgt, erklĂ€rte Stephan Bartosch. Die endgĂŒltige Entscheidung zur Direktvergabe wird im November 2017 im Aufsichtsrat beraten und voraussichtlich im Dezember dieses Jahres in den Gemeinderat zur Beschlussfassung kommen - mit dem Ziel einer Umsetzung zur Jahresmitte 2018

„Mit der neuen Dachmarke „FREI.MOBIL by VAG“, erklĂ€rte Oliver Benz, „hat sich das Verkehrsunternehmen in Sachen vernetzter MobilitĂ€t im Umweltverbund breiter aufgestellt.“ FREI.MOBIL arbeitet daran die Verkehrsmittel des sogenannten Umweltverbundes, also Eisenbahn, Stadtbahn, Bus, Fahrrad, Carsharing und Taxi, im gesamten Freiburger Stadtgebiet zu einem MobilitĂ€tsangebot zu vernetzen. Aktuell hat FREI.MOBIL bereits 1733 Mitglieder, die neben Tipps und Informationen rund um die umweltfreundliche MobilitĂ€t auch Rabatte und VergĂŒnstigungen bei MobilitĂ€tsanbietern erhalten.

Erfreulich und in hohem Maße bewĂ€hrt haben sich die neuen Fahrzeuge des Typs Urbos sowie auch die in den ersten Monaten 2016 nach und nach in allen Stadtbahnen eingebauten neuen Fahrscheinautomaten. Die Straßenbahnen finden positiven Anklang und unser Kundinnen und Kunden wissen es zu schĂ€tzen, dass an den neuen GerĂ€ten nun auch mit Geldscheinen, EC-Karten, Geldkarte und GiroGo bezahlt werden kann.

Neben dem bekannten Ausbau neuer Strecken wurde aber auch 2016 in das bestehende Stadtbahnnetz investiert.
So mussten im FrĂŒhsommer 2016 die Linien 1, 3, 4 und 5 fĂŒr drei Wochen unterbrochen werden, da in der Bertoldstraße Gleissanierungen durchgefĂŒhrt wurden und parallel der Einbau der Weichen, die die kĂŒnftige Stadtbahn Rotteckring mit dem bestehenden Netz verbinden, eingebaut wurden.

Zwischen April und November hat die VAG die StadtbahnbrĂŒcke ĂŒber die Berliner Allee samt den Gleisen saniert und neue Schienen in der Sundgauallee eingebaut. Zusammen mit der Stadt Freiburg wurde zudem ebenfalls die SundgaubrĂŒcke saniert. FĂŒr diese Arbeiten war es notwendig, die Stadtbahnlinie 1 zwischen der Haltestelle Runzmattenweg‘ und Landwasser vom 25. Juli bis zum 11. September zu unterbrechen. Der zur ÜberbrĂŒckung im Vorfeld intensiv geplante und umfangreiche Schienenersatzverkehr wurde von den FahrgĂ€sten sehr gut angenommen. Eine besondere Herausforderung wĂ€hrend dieser Zeit stellten dabei die Sonderverkehre bei den Heimspielen des SC Freiburg da, welche jedoch reibungslos abgewickelt werden konnten.

Im Herbst 2016 beschĂ€ftigte die VAG der Gemeinderatsbeschluss zur EinfĂŒhrung eines SozialTickets, welches im VAG-Kundenzentrum pluspunkt zu erheblichem zusĂ€tzlichem organisatorischen und personellen Aufwand fĂŒhrte.

Ein Ereignis der besonderen Art ereignete sich am 2. September 2016, als eine hochschwangere Frau mit ihrem Schwiegervater auf dem Weg ins Krankenhaus war. Jedoch schafften sie es nicht mehr bis dorthin und bogen kurzerhand auf das GelÀnde des VAG Zentrums ab. Mit Hilfe einiger herbeigeeilter Mitarbeiter kam dann die kleine Amelie Mareike zur Welt.

Schauinslandbahn

Seit dem Umbau im Jahr 2013 hat die Schauinslandbahn Jahr fĂŒr Jahr neue Fahrgast- und Erlösrekorde erzielt. So auch 2016. Mit 346.827 Berg- und Talfahrten wurde das Vorjahresergebnis nochmals um 7.518 Fahrten (+2,2 Prozent) ĂŒbertroffen. Die ZuwĂ€chse haben sich ĂŒber die gesamte Tarifpalette erstreckt. Besonders hohe Wachstumsraten hatten die Jahreskarten und die Kombitickets. Mit 1,52 Millionen Euro konnten auch die Erlöse um 5,4 Prozent gesteigert werden. Investiert wurde vor allem in den Bereich der Barrierefreiheit. Hier sind vor allem die Neustrukturierung der Behindertentoiletten in Berg- und Talstation sowie die Einrichtung von FamilienparkplĂ€tzen an der Talstation zu nennen.

Ausblick 2017

Trotz der Linienunterbrechung in der Innenstadt wegen der Baustellen am Siegesdenkmal und der Gleiserneuerung in der nördlichen Kaiser-Joseph-Straße hĂ€lt der positive Trend bei den Fahrgastzahlen weiter an.

„Dank der mittlerweile abgeschlossenen Lieferung von insgesamt 12 Stadtbahnfahrzeugen des Typs Urbos 100 können wir jetzt den steigenden Fahrgastzahlen gerecht werden und bei notwendigen Angebotsverbesserungen flexibler reagieren,“ bilanzieren beide VorstĂ€nde . Zudem sehen sie durch die neuen Fahrzeuge auch eine QualitĂ€tsverbesserung, da die verbliebenen fĂŒnf Hochflurfahrzeuge immer weniger zum Einsatz kommen.“
 
 

 
Jahresbilanz 2016 der Stadtwerke Freiburg GmbH
Das Unternehmensergebnis der Stadtwerke Freiburg GmbH (Stw) wird von der GeschÀftsentwicklung ihrer Tochtergesellschaften Freiburger Verkehrs AG (VAG), Stadtwerke Freiburg BÀder GmbH (StwB), Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH (FFB) und Abwasser Freiburg GmbH (AWF) sowie dem Ergebnis aus der Beteiligung der der badenova AG & Co. KG bestimmt.

Neben dem Jahresfehlbetrag der VAG von 18,0 Millionen Euro trĂ€gt die Stw auch die Verluste der StwB (4,2 Millionen Euro), der FFB (0,2 Million Euro) und der AWF (0,0 Million Euro) aus dem Jahr 2016. Dagegen erhĂ€lt sie aus ihrer Beteiligung an der badenova AG & Co. KG fĂŒr diesen Zeitraum ErtrĂ€ge in Höhe von 16,6 Millionen Euro.

Die Stadtwerke schließt somit das GeschĂ€ftsjahr 2016 mit einem Jahresfehlbetrag von 6,2 Millionen Euro ab.

Zur Finanzierung des ÖPNV-Investitionsprogramms der VAG hat die Gesellschafterin Stadt Freiburg im GeschĂ€ftsjahr 2016 eine Einzahlung in Höhe von 5,0 Millionen Euro in die KapitalrĂŒcklage der Stw getĂ€tigt.

Aufgrund des Stadtbahnausbauprogramms bis 2020 und der fortgesetzten Kosten der BĂ€derbetriebe wird die Stadtwerke Freiburg GmbH auch in den Folgejahren mit JahresfehlbetrĂ€gen abschließen.
 
 



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