Prolixletter
Samstag, 22. Januar 2022
  --- Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf diesere Seite  --- Kennen Sie schon unser Informationsportal wodsch.de?
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
NĂ€chste Woche beginnt Befragung fĂŒr „Urban Audit 2018“
Wie zufrieden sind die Freiburgerinnen und Freiburger mit der LebensqualitÀt in ihrer Stadt?

500 reprĂ€sentativ ausgewĂ€hlte Freiburgerinnen und Freiburger erhalten in den nĂ€chsten Wochen einen Anruf vom IFAK-Institut in Taunusstein. Anlass ist die europaweite Befragung zur LebensqualitĂ€t im Rahmen von „Urban Audit 2018“. Mit diesem Projekt erhebt die EuropĂ€ische Kommission Grundlageninformation ĂŒber die Lebensbedingungen in europĂ€ischen StĂ€dten. Die Stadt Freiburg beteiligt sich nach 2006, 2009, 2012 und 2015 bereits zum fĂŒnften Mal an einer koordinierten telefonischen Erhebung in 24 deutschen StĂ€dten, die sich an die Befragung der EU anlehnt.

Dabei geht es um Fragen zur öffentlichen Sicherheit und die Zufriedenheit der BĂŒrger mit den Lebensbedingungen und Infrastrukturangeboten in ihrer Stadt. Zudem werden die drei aus Sicht der Befragten drĂ€ngendsten politischen Probleme abgefragt. Daneben werden die ĂŒblichen soziodemographischen Merkmale erhoben: Alter, Geschlecht, Schulausbildung und Berufsstatus.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Gleichwohl bittet das Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung alle BĂŒrger, die per reprĂ€sentativem Zufallsverfahren ausgewĂ€hlt wurden, den Interviewern des Meinungsforschungsinstituts IFAK telefonisch Auskunft zu geben. Die ausgewĂ€hlten Personen Ă€ußern ihre Meinung stellvertretend fĂŒr eine Vielzahl von MitbĂŒrgern.

Der Datenschutz ist in allen Phasen der Erhebung und der Auswertung gewĂ€hrleistet. RĂŒckschlĂŒsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Die gewonnenen Daten werden vom Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsverarbeitung ausgewertet und veröffentlicht.
 
 

 
Freiburg: Schneller zum Einsatz
Feuerwehr Freiburg startet Pilotprojekt mit neuem Bevorrechtigungssystem

„Sitraffic Stream“ sichert im Notfall grĂŒne Welle fĂŒr Einsatzfahrzeuge auf der Eschholzstraße

Freiburg wĂ€chst, und mit der Bevölkerungszahl steigt auch die Zahl der EinsĂ€tze fĂŒr die Feuerwehr. Doch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen erschwert das Vorankommen der Einsatzfahrzeuge. Darum startet die Feuerwehr Freiburg nun ein Pilotprojekt mit einem neuen System der Verkehrslenkung, das ihren Einsatzfahrzeugen auf der Eschholzstraße im Notfall ein Vorrecht einrĂ€umt.

Dieses System heißt „Sitraffic Stream“ und wurde in Freiburg von zwei FachĂ€mtern fĂŒr den örtlichen Bedarf optimiert. Bei einem Ortstermin haben es BĂŒrgermeister Stefan Breiter, Ralf-Jörg Hohloch, Leiter des Amtes fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz (ABK), und Hans-Georg Herffs, der oberste Verkehrsplaner im Garten- und Tiefbauamt (GuT), heute vorgestellt.

Dabei betonte BĂŒrgermeister Breiter: „Um einer Person in Notlage helfen zu können, ist allerhöchste Eile geboten. Da muss unsere Feuerwehr enge Hilfsfristen einhalten. Besonders bei EinsĂ€tzen in Freiburgs Norden ist die verkehrliche Erreichbarkeit zunehmend schwieriger geworden. Nun soll Sitraffic unserer Feuerwehr in Zukunft helfen, die entscheidenden Minuten frĂŒher vor Ort zu sein.“

Feuerwehr und Rettungsdienste sind rechtlich verpflichtet, Hilfsfristen mit einem definierten Zielerreichungsgrad einzuhalten. So gibt das Rettungsdienstgesetz des Landes Baden-WĂŒrttemberg vor, dass spĂ€testens 15 Minuten nach einem Notfall ein Rettungsmittel vor Ort sein muss. Das ist gerade in StĂ€dten durch die Zunahme des motorisierten Verkehrs immer schwerer einzuhalten; auf der B 31 (Höhe Ganter) sind es durchschnittlich 55.000 Fahrzeuge pro Tag.


Mittels moderner Technik wirkt die Stadt Freiburg dem nun entgegen. Sogenannte Bevorrechtigungs-Systeme sind in der Lage, freie Fahrt fĂŒr herannahende Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Dazu fĂŒhrt jedes Fahrzeug ein ZusatzgerĂ€t mit sich: die On-Board Unit (OBU) mit integrierter GPS-Antenne zur satellitengesteuerten Ortung. Das GPS meldet die Position des Fahrzeugs auf 5 Meter genau an die Zentrale. Von dort aus werden alle Ampeln, denen es sich auf der Einsatzroute nĂ€hert, auf GrĂŒn geschaltet. Hat es die Kreuzung verlassen, meldet sich die OBU am nĂ€chsten Meldepunkt ab, und die Zentrale veranlasst das Umschalten der Ampel auf Normalbetrieb. In der Regel dauert der Eingriff in den Normalbetrieb weniger als eine Minute.

Neben dem wichtigen Zeitgewinn bietet die Sonderschaltung einen weiteren Vorteil: Einsatzfahrzeuge mĂŒssen nicht mehr rote Ampeln ĂŒberfahren, wĂ€hrend die Ampeln fĂŒr den querenden Verkehr auf GrĂŒn stehen. Dank „Sitraffic Stream“ erhalten alle ĂŒbrigen Verkehrsströme, auch Stadtbahnen, „Rot“ angezeigt. Das erhöht die Sicherheit fĂŒr alle Beteiligten, inklusive der Einsatzfahrzeuge.

Bereits im Jahr 2014 hat die Feuerwehr Freiburg in einem Pilotprojekt das System im Stadtverkehr getestet. Danach floßen die Ergebnisse in Fahrzeit-Simulationen ein – und siehe da, das System brachte auf den ausgewĂ€hlten Strecken signifikante Verbesserungen. Also ließen das Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz und die Abteilung Verkehrsplanung im Garten- und Tiefbauamt an der Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft Karlsruhe eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellen. Ein Student des Geo-Informationsmanagements sollte im Rahmen der Bachelorarbeit konkret prĂŒfen, ob ein Bevorrechtigungs-System an Ampeln die LeistungsfĂ€higkeit der Freiburger Feuerwehr verbessern könne und ob es wirtschaftlich darstellbar wĂ€re.

Nun soll die EinfĂŒhrung des Bevorrechtigungs-Systems bis 2022 ausgebaut werden. Dazu wurden entsprechende Gelder im Doppelhaushalt 2019/2020 vorbehaltlich der Genehmigung des Gemeinderats eingestellt.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurden 2018 bereits die Anfahrtsrouten verkehrsplanerisch und einsatztaktisch begutachtet. Der Verkehrsleitrechner im GuT erhielt Systemkomponenten fĂŒr das Bevorrechtigungs-System, die SteuergerĂ€te an den Ampeln wurden teilweise ausgetauscht und fĂŒr das neue System umprogrammiert. In den Jahren 2019/20 soll mit den beantragten Haushaltsmitteln zunĂ€chst die nördliche Anfahrtsroute ausgebaut werden, 2021/22 könnte dann die östliche Anfahrtsroute folgen. Ob sich weitere Routen fĂŒr das Bevorrechtigungs-System eignen, wird im Verlauf begutachtet.

FĂŒr die Anfahrtsroute Nord, via Eschholz-, Hohenzollern-, Heiliggeist-, Friedhof-, Waldkircher und ZĂ€hringer Straße, mĂŒssen 19 Ampeln mit der entsprechenden Steuerungstechnik nachgerĂŒstet werden. Auf der Anfahrtsroute Ost, ĂŒber OchsenbrĂŒcke, Lessing-, Schiller-, Schwarzwald- und Hansjakobstraße, sind es 16 Ampeln.

In der Pilotphase im ersten Halbjahr 2018 wurden auf der Nord-Route entlang der zentralen Achse Eschholzstraße die Ampeln an den Kreuzungen zur Ferdinand-Weis-Straße, zur Engelbergerstraße, zur Wannerstraße und zur Lehener Straße mit dem Bevorrechtigungs-System ausgestattet. Gerade die Kreuzung Wannerstraße bildet dank der Stadtbahn-Linien 1, 3, 4 und 5 einen Brennpunkt mit hohem Verbesserungspotential. Allerdings ist hier auch der grĂ¶ĂŸte Einrichtungsaufwand notwendig.

Bei der Auswahl der Strecken hat die Feuerwehr auch berĂŒcksichtigt, wie hĂ€ufig sie einen Abschnitt fĂŒr die Anfahrt zu EinsĂ€tzen nutzt. Da von der Feuerwache in der Eschholzstraße 118 ĂŒber die nördliche Eschholzstraße (tĂ€glich rund 15.000 Fahrzeuge) auch die UniversitĂ€tsklinik und das neugestaltete GĂŒterbahnhofareal angefahren werden, ist hier weiterhin mit vielen Einsatzfahrten zu rechnen. Das erleichtert die Analyse der tatsĂ€chlichen Verbesserung.
 
 

 
Freiburg: Neubau Stadtbahn Rotteckring
Bauabschnitt zwischen Bertoldstraße und Rosastraße fertig – Weitere 300 Meter der 1,9 Kilometer langen Strecke am Rotteckring sind abgeschlossen

Nun geht es Schlag auf Schlag mit der Fertigstellung der neuen Stadtbahn auf dem Rotteckring. Zwischen Bertoldstraße und Rosastraße ist ein weiterer Bauabschnitt am Ring abgeschlossen. Bis Ende des Jahres werden zwei weitere Abschnitte des Großprojekts - Friedrichring und KronenbrĂŒcke - folgen.

Bei der Eröffnung des vierten Bauabschnittes am Rotteckring betonte OberbĂŒrgermeister Martin Horn, dass der Ă€ußerst ambitionierte Zeitplan des bislang grĂ¶ĂŸten innerstĂ€dtischen Projekts eingehalten werden kann und der Abschnitt nach 15 Monaten termingerecht fertiggestellt wurde. Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag bedankte sich bei seinen Fachleuten im federfĂŒhrenden Garten- und Tiefbauamt (GuT) fĂŒr die gute Koordinierung der Großbaustelle und bei den Anwohnerinnen und Anwohnern fĂŒr ihr VerstĂ€ndnis wĂ€hrend der Bauarbeiten.

Die neue Stadtbahn wird ab Mitte MĂ€rz 2019 von der Kronenstraße ĂŒber die Werthmannstraße, den Rotteckring, den Fahnenbergplatz und den Friedrichring bis zum Siegesdenkmal fahren. Das Großprojekt wurde im Februar 2015 mit dem Abriss und dem Neubau der KronenbrĂŒcke begonnen. Zahlreiche Leitungen mussten im Vorfeld verlegt und mehrere Bauwerke parallel gebaut werden.

Nach dem Umbau hat sich der Rotteckring sichtbar verÀndert.
Insgesamt entstand hier ein großzĂŒgiger Bereich mit Boulevardcharakter, der mit Granitplatten aus den Vogesen belegt ist und der weitgehend den FußgĂ€ngern vorbehalten bleibt. Unter einer neuen Baumreihe aus SĂ€ulenhainbuchen, die den Verlauf des Boulevards betont, entstanden Aufenthaltsmöglichkeiten am Rand der Altstadt hin zum Colombipark. Zwischen der Rathausgasse und Unterlinden begleitet ein neu gebautes, 130 Meter langes Freiburger BĂ€chle, den Altstadtrand.

Zudem wurde an der Gleiskreuzung an der Bertoldstraße die neue barrierefreie Haltestelle Stadttheater gebaut. An dieser Haltestelle besteht kĂŒnftig die Möglichkeit auf die Linien, die zwischen Bertoldsbrunnen und Hauptbahnhof die neue Strecke kreuzen, umzusteigen. Die ursprĂŒnglich in der Eisenbahnstraße installierte Toilette wurde in Richtung des stark frequentierten Platzes der Alten Synagoge versetzt.

Die Einfahrt zur Rotteckgarage wurde mit einer neuen Zufahrt auf die Westseite verlegt und die alte Zufahrt zu einem Technikraum umgebaut. Die neue Rampe taucht in Tieflage ab und unterquert dann mit dem neuen Bauwerk den Rotteckring mit Stadtbahn. Die neue Einfahrt kann nun von Norden her angefahren werden.

Zwischen der neu errichteten Zufahrt zur Rotteckgarage und den Gleisen der Stadtbahn können die Radlerinnen und Radler sicher zwischen der Stadtbahn und der Tiefgaragenzufahrt vorbeifahren.

Am Knotenpunkt Rotteckring/Eisenbahnstraße kreuzt die neue Stadtbahntrasse die frĂŒhere FußgĂ€ngerunterfĂŒhrung zwischen Eisenbahnstraße und Rathausgasse. Diese UnterfĂŒhrung wurde mit dem Bau der neuen Stadtbahn bereits im Jahr 2015 geschlossen. FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger können den Rotteckring oberirdisch mit einer akustisch ausgestatten Ampel sicher queren.

An der EinmĂŒndung der Eisenbahnstraße in den Rotteckring in Richtung Friedrichring sind entlang auf der grĂŒnen Gleiskörper der Stadtbahn auf beiden Seiten Fahrstreifen als Radfahrstraßen ausgeschildert. Vor dem Colombihotel wurde eine Fahrgasse fĂŒr den Anlieger- und Lieferverkehr gebaut.

Das 1975 eingeweihte Mahnmal zum Gedenken an die Verfolgten des Naziregimes stand bis zum Umbau des Rotteckrings an der Ecke zum „Schwarzen Kloster“ im Bereich der GebĂ€ude der Volkshochschule. Die von Walter Schelenz geschaffene Bronzeplastik erhielt im Zuge der Umgestaltung ihren neuen Platz in Richtung Rathausgasse.

Der Rand des Colombiparks in Richtung Innenstadt wurde ebenfalls neu gestaltet. Über eine niedrigere Sandsteinmauer ist der Zugang zum Colombipark auf ganzer LĂ€nge vom Rotteckring aus möglich. Zugleich kann die Sandsteinmauer als Sitzgelegenheit genutzt werden. Außerdem erhielt der Park an der Ecke Eisenbahnstraße einen neuen barrierefreien Zugang.

Wie auch in allen anderen Abschnitten des Gesamtprojektes wurde besonderer Wert auf behindertengerechte AusfĂŒhrung gelegt. Fahrbahnquerungen wurden mit speziellen RollstuhlĂŒberfahrtssteinen sowie Blindenleitstreifen ausgestattet. An der Ecke Eisenbahnstraße/Colombipark ist zudem noch ein Blindenstadtmodell vorgesehen.

Außerdem sind in diesem Bauabschnitt 220 FahrradbĂŒgel versetzt und 45 neue BĂ€ume gepflanzt worden. Die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) installierte im Zuge dieser Baumarbeiten neun unterirdische AbfallbehĂ€lter sowie zwei unterirdische GlasbehĂ€lter.

Die Kosten fĂŒr den Tief-, Gleis- und Straßenbau in diesem Bauabschnitt lagen bei 5 Millionen Euro. FĂŒr die Rotteckgaragenzufahrt kommen noch 1,9 Millionen Euro und fĂŒr den RĂŒckbau der UnterfĂŒhrung an der Eisenbahnstraße weitere 150.000 Euro hinzu.
 
 

 
Freiburg: Fahrscheine jetzt direkt im Taxi
Das Frauen-Nacht-Taxi wird nutzerinnenfreundlicher

Frauen und MĂ€dchen vor sexualisierter Gewalt und BelĂ€stigungen im öffentlichen Raum schĂŒtzen – das ist der Grund fĂŒr das Frauen-NachtTaxi. Ende 2017 wurde es von der Verkehrs-AG in Zusammenarbeit mit der stĂ€dtischen Stelle zur Gleichberechtigung der Frau eingefĂŒhrt. FĂŒr 7 Euro bringt es die Nutzerinnen bis vor ihre HaustĂŒr.

Analog den Safer-Traffic-Verkehren der VAG fĂ€hrt das Sammeltaxi in den NĂ€chten auf Samstag und auf Sonntag und vor ausgewĂ€hlten Feiertagen von Mitternacht bis 4 Uhr morgens, jeweils zur vollen Stunde. Bis die VAG-Haltestelle Siegesdenkmal fertig gestellt ist, fahren die Taxen in der Seitenstraße Auf den Zinnen ab.

Um das Frauen-Nacht-Taxi nutzerinnenfreundlicher zu machen, haben VAG und Stadt das Angebot nachgebessert: Neuerdings kann der Fahrschein auch direkt im Taxi erworben werden. Zudem wird der Abfahrtsort im Dezember verlegt, sobald die VAG-Haltestelle Siegesdenkmal fertig gestellt ist.

Im laufenden Semester wird das Frauen-Nacht-Taxi ĂŒbrigens von der Evangelischen Hochschule Freiburg evaluiert.
 
 

 
Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn seit 100 Tagen im Amt
Bilanz: RĂŒckblick und Ausblick

Neue Schwerpunkte bezahlbares Wohnen und Digitalisierung spiegeln sich im kommenden Doppelhaushalt 2019/2020 wider ebenso wie die Themen Kitaausbau, Schulsanierungen, eine StÀrkung der Stadtteile und Ortschaften

OB Horn: „Es geht nicht um 100 Tage, sondern vielmehr um erste konkrete Schritte in die richtige Richtung. Nun gilt es, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und gemeinsam mit dem Gemeinderat, den Dezernenten und der Verwaltung Freiburg voranzubringen“, erklĂ€rt Martin Horn.

Seit hundert Tagen ist OberbĂŒrgermeister Martin Horn im Amt. Zum Amtsantritt hatte der neue OberbĂŒrgermeister die Umsetzung eines 100-Tage-Programms angekĂŒndigt, Stichtag ist folglich der 8. Oktober. In den ersten drei Monaten hat sich OB Horn den zentralen politischen Schwerpunktthemen gestellt. WĂ€hrend eines umfangreichen Sommerprogramms besuchte er unter anderem Dezernate, Ämter, Ortsverwaltungen und Eigenbetriebe. Er verschaffte sich einen Überblick ĂŒber die Arbeit und Vielfalt der öffentlichen Einrichtungen, lernte das Personal in der Verwaltung kennen und zeigte sich von der Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beeindruckt. DarĂŒber hinaus hat OB Horn mit den angekĂŒndigten BĂŒrgergesprĂ€chen begonnen und viel Konkretes umgesetzt.

Die folgende Bilanz zeigt, was unter dem neuen OB bereits angepackt wurde und wie der aktuelle Stand bei den unterschiedlichen Punkten des 100-Tage-Programms ist.

Die neuen Schwerpunkte spiegeln sich im kommenden Doppelhaushalt 2019-2020 wider

„Zu einer der wichtigsten Aufgaben eines OberbĂŒrgermeisters gehört die Einbringung eines genehmigungsfĂ€higen und verantwortungsvollen Haushalts“, so Martin Horn. Dieser wird ein Rekordvolumen von ĂŒber 100 Millionen an Investitionen beinhalten und Freiburg fit fĂŒr die Zukunft machen.“

In Zusammenarbeit mit FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter sowie BĂŒrgermeisterkollegen und -kollegin wurde gemeinsam ein erster Entwurf mit einem Gesamtvolumen von deutlich ĂŒber zwei Milliarden Euro erarbeitet. Welche Schwerpunkte im Haushalt gesetzt werden sollen und welche Investitionen sich dahinter verbergen, wird in der Haushaltsrede des OberbĂŒrgermeisters Anfang Dezember deutlich werden. Nur so viel vorab: Schwerpunktthemen wie Wohnen und Digitalisierung finden hier ihren sichtbaren Niederschlag ebenso wie die Themen Kitaausbau, Schulsanierungen, eine StĂ€rkung der Stadtteile und Ortschaften. Aber auch langjĂ€hrige Forderungen wie die Erhöhung des stĂ€dtischen Einkaufsetats der Museen zur Förderung der bildenden Kunst werden berĂŒcksichtigt.

Wohnen ist ein soziales Grundrecht

Als zentrales Ziel, aktuell wie auch fĂŒr die kommenden Jahre, setzt OberbĂŒrgermeister Horn die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum: „Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen! So viel steht fest. Was ebenfalls feststeht: Der Markt allein wird es nicht richten - das bekommen Wohnungs- und Immobiliensuchende schon viele Jahre zu spĂŒren, nicht nur in Freiburg, aber hier leider in besonderem Ausmaß.“

Wer in Freiburg eine Wohnung sucht und der rasant steigenden Preisspirale nichts entgegensetzen kann, weicht notgedrungen ins Umland aus. „Wohnen ist ein soziales Grundrecht. Daher erklĂ€re ich dieses Thema zur Chefsache und setze neue wohnungspolitische Schwerpunkte auf meine Agenda“, so Martin Horn.

Zu diesen zÀhlen vor allem:

‱ Strategische StĂ€rkung und wohnungspolitische Ausrichtung der Freiburger Stadtbau mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Das Mietmoratorium markiert den Beginn dieses Prozesses mit Gemeinderat, FSBGeschĂ€ftsfĂŒhrung und Verwaltung.

‱ Politische UnterstĂŒtzung fĂŒr die konsequente Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses zur 50-Prozent-Quote fĂŒr sozial geförderten Wohnraum bei Neubauprojekten.

‱ DurchfĂŒhrung einer Klausur von Gemeinderat und Aufsichtsrat der FSB mit allen Dezernenten sowie den betroffenen FachĂ€mtern zum Thema „Wohnen“ am 6. November 2018. Gefolgt von einer Generaldebatte im Gemeinderat mit dem Schwerpunkt „Wohnen in Freiburg“ am 27. November 2018.

‱ Externe Impulse zur Sicherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnen in Freiburg verspricht eine Expertenkonferenz am 18. MĂ€rz 2019. „Über den Tellerrand schauen und von den Besten lernen“, ist der Wunsch von OB Horn fĂŒr diese Veranstaltung.

‱ Förderung des Erhalts und bessere Nutzung von Wohnraumpotentialen in der Stadt durch neue wohnungspolitische Instrumente. Dazu zĂ€hlen der Aufbau eines Leerstandskatasters, der Beschluss von Erhaltungssatzungen sowie Maßnahmen zur Reduzierung unerwĂŒnschter LeerstĂ€nde – sprich Zweckentfremdung. Die Vorbereitungen fĂŒr alle steuernden Maßnahmen sind auf den Weg gebracht. Wichtige GesprĂ€che mit externen Akteur_Innen wie „Wiehre fĂŒr alle“ oder „Familienheim“ sowie stĂ€dtischen FachĂ€mtern und anderen Akteuren sind bereits erfolgt oder terminiert.

‱ Begegnung der steigenden Nachfrage nach Wohnraum durch neue Baugebiete wie StĂŒhlinger-West, das idealerweise ausschließlich mit gemeinwohlorientierten Investoren realisiert werden soll. StĂŒhlinger-West bietet die Chance fĂŒr eine soziale, grĂŒne und innovative Stadtteilerweiterung. Die zweite Stufe des stĂ€dtebaulichen Wettbewerbs lĂ€uft bereits an.

Um all die Themen und Maßnahmen rund um das Thema „Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnen“ besser steuern und koordinieren zu können, wird ein „Referat bezahlbares Wohnen (RbW)“ bereits mit dem Beginn des nĂ€chsten Jahres die Arbeit aufnehmen. Dieses wird als dem OberbĂŒrgermeister zugeordnete Stabsstelle dezernatsĂŒbergreifend arbeiten, die damit verbundenen Themen bĂŒndeln und so gezielter steuern können. Die neue Dynamik soll zukunftsweisende Ideen und Lösungswege fördern.

Blick nach vorn: Strategien zur Digitalisierung

„Die Digitalisierung ist eines der zentralen Zukunftsthemen und wirkt sich auf allen Ebenen auf die Gesellschaft, unser Alltagsleben, Wirtschaft und Wissenschaft und auch auf die Verwaltung aus“, untermauert Martin Horn die Bedeutung der Digitalisierung.

In der Stadt mit den jĂŒngsten Einwohnerinnen und Einwohnern Deutschlands stellen sich der OberbĂŒrgermeister und die Verwaltung dieser Aufgabe und werden die Entwicklung in Freiburg im Interesse der BĂŒrgerschaft aktiv vorantreiben.

„Die Innovationsgeschwindigkeit ist hoch, daher will und muss auch die Verwaltung den Takt deutlich erhöhen“, so der OberbĂŒrgermeister.

Erste Schritte sind eingeleitet und werden konsequent fortgefĂŒhrt: Open Data, digitale Akte, EinfĂŒhrung der E-Rechnung und in der Folge schlankere Strukturen in der Verwaltung. Der Breitbandausbau ist flĂ€chendeckend notwendig, öffentliches WLAN in Freiburg soll sukzessive aufgebaut werden, die Digitalisierung der Schulen steht an.

Eine erste Zwischenbilanz sieht wie folgt aus:

‱ Bei einem Vernetzungstreffen verschiedener Start-Ups mit dem OberbĂŒrgermeister wurde die Bedeutung der engeren Zusammenarbeit zwischen Stadt und Nutzern herausgearbeitet. Dabei geht es auch um die Frage, welche Produkte oder Dienstleistungen die Unternehmen und jungen Start-Ups beisteuern können, um die Digitalisierung in der Stadt zu beschleunigen. Aus dem ersten Vernetzungstreffen sollen regelmĂ€ĂŸige Arbeitstreffen zu einzelnen, konkreten Themen werden. Das nĂ€chste Treffen mit Freiburger Start-Ups, der FWTM sowie weiteren Akteuren ist bereits terminiert.

‱ Mit einer Auftaktveranstaltung am 6. November werden auch die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger Freiburgs in einen Beteiligungsprozess die Digitalisierung aktiv mitgestalten. Gemeinsam mit der Verwaltung, mit Partnern und unterstĂŒtzenden Institutionen soll eine digitale Strategie fĂŒr die Stadt weiterentwickelt werden.

‱ Eine große Herausforderung ist die Digitalisierung der ĂŒber sechzig stĂ€dtischen Schulen. Diese Aufgabe wird die Stadtverwaltung die nĂ€chsten Jahre begleiten. Das Ziel ist klar: Das Lernen, Lehren und Arbeiten muss an Freiburgs Schulen mit modernen Mitteln und guter Ausstattung erfolgen, der „smart school“ gehört die Zukunft. So wie sich Alltag und Berufswelt modernisieren, so verĂ€ndern sich auch die Ausbildungsprofile – und das beginnt bereits wĂ€hrend der Schulzeit. Deshalb mĂŒssen wir jetzt investieren, damit die Kinder von heute bestens qualifiziert sind fĂŒr die digitale Welt von morgen.

‱ Um diese komplexe Herkulesaufgabe mit hoher Geschwindigkeit und Effizienz in den nĂ€chsten Jahren erfolgreich bewĂ€ltigen zu können, braucht es eine noch bessere Vernetzung und Steuerung der verschiedenen Felder innerhalb der Stadtverwaltung. Deshalb sind fĂŒr die Themenbereiche Digitalisierung und den laufenden IT-Betrieb im Entwurf des kommenden Doppelhaushalts im Stellenplan neue Stellen und im Sachetat eine deutliche Budgetanhebung vorgesehen. Begleitet wird dieser Prozess von der Einsetzung eines stĂ€dtischen
Digitalisierungsbeauftragten, der unmittelbar dem ZustĂ€ndigkeitsbereich des OberbĂŒrgermeisters zugeordnet wird. Die notwendigen organisatorischen und personellen Fragen sind zurzeit in der letzten Abstimmungsphase und sollen noch 2018 eingebracht werden.

Im regen Austausch mit der BĂŒrgerschaft: offen und transparent

‱ Die Reihe der angekĂŒndigten monatlichen BĂŒrgersprechstunden wurde eröffnet: Los ging es bereits im September in Munzingen, unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit. Das nĂ€chste GesprĂ€ch folgt am 24. Oktober in Oberwiehre, Waldsee und Oberau. Die Termine finden jeden Monat rotierend in alphabethischer Reihenfolge in jeweils einem Stadtteil statt.

‱ Der OberbĂŒrgermeister ist auf vielen Ebenen ansprechbar, neue KommunikationskanĂ€le bieten den Freiburgerinnen und Freiburgern ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich direkt an ihn und die Spitzen der Verwaltung zu wenden. Mittels Post oder E-Mail, die Homepage der Stadt, Facebook, Instagram oder Twitter können BĂŒrgerinnen und BĂŒrger niederschwellig ihre Anregungen und Fragen an den OB richten und bekommen schnellstmöglich Antwort.

‱ Weitere Beteiligungsangebote der nĂ€chsten Zeit sind unter anderem:
- Am 24. Oktober das StadtteilgesprÀch Oberwiehre, Oberau, Waldsee
- Am 22. November die nÀchste Online-Sprechstunde auf Instagram um 17.45 Uhr
- Am 6. November der Auftakt der BĂŒrgerbeteiligung zur Digitalisierung
- Ab Januar 2019 der Beginn des öffentlichen Beteiligungshaushaltes

‱ Social Media KanĂ€le erreichen weitere und jĂŒngere Zielgruppen. Die Strategie ist, ĂŒber die Person des OberbĂŒrgermeisters Themen der Stadt und die Arbeit von Stadtverwaltung und Gemeinderat in den Fokus zu rĂŒcken und verstĂ€ndlich und transparent zu machen.

Weitere Themen des 100-Tage-Programms:

‱ Erhalt des Mooswaldes

Aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe, QualitĂ€t und Einzigartigkeit fĂŒr den Naturschutz bildet dieser Wald den bedeutendsten Landschaftsraum auf Freiburger Stadtgebiet. DarĂŒber hinaus ist der Mooswald ein bedeutsames Naherholungsgebiet fĂŒr die
westlichen Stadtteile. Deshalb hat OB Horn ein klares PlĂ€doyer fĂŒr den Erhalt des Mooswaldes abgegeben: „Der Schutz dieses fĂŒr den Freiburger Westen so wichtigen Waldgebietes ist von zentraler Bedeutung. Der Erhalt dieses Waldes fĂŒr die Freiburgerinnen und Freiburger ist fĂŒr mich ein klarer Auftrag“, so Martin Horn.

‱ Sauberkeit in der Innenstadt

Bei einem Besuch bei der ASF wurde deutlich, dass das MĂŒllaufkommen auf den öffentlichen PlĂ€tzen in Freiburg in den letzten zehn Jahren um die HĂ€lfte gestiegen ist. Konkrete Maßnahmen von OB Horn und der ASF zur Reduzierung und Beseitigung des MĂŒllaufkommens sind:

‱ UnterstĂŒtzung der Aktionswoche „Clean-up-Week 2018“ der Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer der Wirtschaftsjunioren Freiburg zur Sensibilisierung zur Vermeidung von PlastikmĂŒll.

‱ GesprĂ€che mit dem Dialogforum Innenstadt und der HĂ€ndlerinitiative Z‘ Friburg in der Stadt Anfang nĂ€chsten Jahres mit dem Ziel einer lebendigen, attraktiven Innenstadt – auch hier spielt unter anderem die Sauberkeit in der Innenstadt eine wichtige Rolle.

‱ Als erste konkrete Maßnahme wurde die Zahl der AbfallbehĂ€lter im Innenstadtbereich und am Seepark erhöht. Anfang nĂ€chsten Jahres werden dann in einer umfassenden Gemeinderatsdrucksache weitere Maßnahmen zur Stadtsauberkeit vorgeschlagen.

‱ KitagebĂŒhren

Oberste PrioritĂ€t haben Versorgungssicherheit und Transparenz bei der Platzvergabe. Daher soll der Ausbau der PlĂ€tze weiter vorangetrieben werden. Im Vergleich zu anderen Kommunen schneidet Freiburg bei den Betreuungsquoten sehr gut ab. Auch liegen die Freiburger Betreuungsstandards anerkanntermaßen deutlich ĂŒber dem Durchschnitt.

Trotz deutlich steigender Personalkosten werden die KitagebĂŒhren im Doppelhaushalt 2019/2020 nicht erhöht. Die Mehraufwendungen trĂ€gt der stĂ€dtische Haushalt. Dies fĂŒhrt de facto zu einer Entlastung von Familien.

„Zudem freue ich mich, dass sich auf Bundes- und Landesebene endlich einiges bewegt. In Aussicht gestellte Fördermittel sollen vor allem in die QualitĂ€t der Betreuung, aber auch in die
Reduzierung von GebĂŒhren investiert werden“, erklĂ€rt OberbĂŒrgermeister Horn.

100 Tage im Amt – die ersten drei Monate von insgesamt acht Jahren liegen hinter Martin Horn. Viele der im Wahlkampf formulierten Maßnahmen des 100-Tage-Programms konnten umgesetzt, prĂ€zisiert oder angestoßen werden. Weitere Themen sind in den Fokus gerĂŒckt wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Kultur, Soziales, Sport und GrĂŒnflĂ€chen.

„Mein Start hier in Freiburg und ganz besonders im Rathaus war großartig. Ich bin allen, die mich die letzten Wochen so tatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt haben, meinen Dezernentenkollegen, den Mitarbeitenden aus der Verwaltung, den GemeinderĂ€tinnen und - rĂ€ten sowie den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern Freiburgs sehr dankbar. Dies beinhaltet die vielen GlĂŒckwĂŒnsche, Anregungen, Tipps, die konstruktive Kritik sowie die breite UnterstĂŒtzung. Daher freue ich mich sehr darauf, mit Ihnen allen Freiburg in den nĂ€chsten Jahren gemeinsam zu gestalten“, so OberbĂŒrgermeister Martin Horn.
 
 

 
Ein StĂŒck LebensqualitĂ€t fĂŒr Lahr
Nach einem erfolgreichen Ausstellungsjahr endet die Landesgartenschau Lahr

Mit einem fulminanten Abschlusstag und einem prall gefĂŒllten Programm organisiert von der kommenden Ausrichterstadt Überlingen endet die Landesgartenschau Lahr am kommenden Sonntag, 14. Oktober nach 186 beeindruckenden Veranstaltungstagen. „In den vergangenen Jahren und ganz speziell in den letzten sechs Monaten ist unsere Stadt gewachsen. Was wir in rund neun Jahren Planungszeit und nur knapp drei Jahren Bauzeit auf rund 38 Hektar FlĂ€che fĂŒr heutige und zukĂŒnftige Generationen gebaut haben, darauf können wir mehr als stolz sein“, betonte Lahrs OberbĂŒrgermeister Dr. Wolfgang G. MĂŒller. „Mit etwas mehr als 800 000 Besuchern haben wir unser gesetztes Ziel erreicht. FĂŒr die Million, die ich mir insgeheim als Ziel vorgenommen habe, hat uns die langanhaltende Hitze dieses Sommers einen Strich durch die Rechnung gemacht. Doch die Besucherzahlen sind nicht das Entscheidende, sondern dass, was wir als Stadt gewonnen haben.“ Das sind zum einen die drei neuen Parkteile und Daueranlagen die entstanden sind, aber auch der emotionale Wert, der sich nicht in Zahlen messen lĂ€sst. „Ganz persönlich hat mich am meisten die Gemeinschaft bewegt, das Entstehen neuer Beziehungen und Freundschaften verbunden mit einem unglaublich herzlichen und freundlichen Bild, dass die Besucher aus ganz Baden-WĂŒrttemberg und darĂŒber hinaus von uns mit nach Hause genommen haben.“

Auch Landesgartenschau-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Ulrike Karl zieht nach 186 Tagen und ĂŒber 4 000 Veranstaltungen ein positives Fazit: „Jeder der Teil dieses Teams war, ob in den Planungen, auf dem GelĂ€nde, bei den Ehrenamtlichen oder der Organisation der Veranstaltungen ist ein Teil dieser Familie geworden. Alle zusammen haben Großartiges geleistet und waren mit Herzblut dabei – das haben auch die Besucher wahrgenommen.“ Neben den gelungenen AusstellungsbeitrĂ€gen haben die GĂ€ste auch das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm schĂ€tzen gelernt. „Wir hatten einige Veranstaltungstage mit sehr vielen Menschen auf dem GelĂ€nde. Doch egal ob 1 000 oder 10 000 Menschen dabei waren – es war ein friedliches Miteinander, jedes Mal ein Happening fĂŒr sich“.

Das gemessen an den reinen Besucherzahlen der vorausgegangenen Landesgartenschauen nicht an den zahlenmĂ€ĂŸigen Erfolg angeknĂŒpft werden konnte, dafĂŒr sieht auch die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin die Hitze als einen entscheidenden Faktor. „Wir hatten allein mehr als 30 Tage ĂŒber 30 Grad und das dazu vor allem im August, der normalerweise gerade fĂŒr Familien einer der beliebtesten Ausflugsmonate ist“. Neben der langen Hitzewelle war auch die Anzahl der elsĂ€ssischen TagesgĂ€ste nicht so stark, wie im Vorfeld erwartet. „Unsere französischen Nachbarn lieben die Chrysanthema. Ihnen nun ein ganz anderes deutsches blumiges Konzept nahezubringen hat sich Schwieriger erwiesen, als vermutet“, so Ulrike Karl.

Trotz vieler heißer Sommertage begeisterte die Landesgartenschau Lahr die Besucher bis zum Schluss mit einem ĂŒppig blĂŒhenden Blumenflor und ĂŒberwiegend grĂŒnen WiesenflĂ€chen. Das ist fĂŒr Landesgartenschau GeschĂ€ftsfĂŒhrer Tobias de Haёn ein echter Grund zur Freude. „Unsere Aussteller und pflegenden Betriebe haben in diesem Sommer einen fantastischen Einsatz geleistet. DarĂŒber hinaus sind hier Daueranlagen entstanden, die den Lahrer auch lange nach Landesgartenschau eine große Bereicherung sein werden.“

Mit einer Vielzahl von Themen und SchaugĂ€rten prĂ€sentierten sich Aussteller, Partner und verschiedene Institutionen auf dem GelĂ€nde, der gesamte gĂ€rtnerische Berufsstand war auf verschiedenste Art und Weise in die Ausstellung eingebunden. Allein elf SchaugĂ€rten des baden-wĂŒrttembergischen Verbands fĂŒr Garten- Landschafts- und Sportplatzbau sowie 13 wechselnde Blumenausstellungen in der zukĂŒnftigen Sporthalle zeigten gĂ€rtnerisches und floristisches Handwerk auf höchstem Niveau. Angesichts der extremen Wetterbedingungen war Gerhard Hugenschmidt, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von bwgrĂŒn.de einmal mehr von seinen Kollegen begeistert: „Mit diesem Projekt hat die Stadt wirklich Bleibendes geschaffen, das ist großartige Landschaftsarchitektur“.

Abschlusstag
Der letzte Öffnungstag bietet den Besuchern eine emotionale Abschlussfeier, ein buntgefĂŒlltes BĂŒhnenprogramm der nĂ€chsten Ausrichterstadt und abends ein fulminantes Abschlussfeuerwerk. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit dem letzten Landesgartenschau-Gottesdienst. Der ökumenische Gottesdienst steht unter dem Motto „Danke sagen“ und wird vom neuen katholischen Dekan Dr. Mette und dem evang. Dekan Rainer Becker gestaltet und musikalisch vom kath. Kirchenchor Peter und Paul unter der Leitung von Tilo Strauß umrahmt. Ab 10.30 Uhr startet das Programm der Überlinger Gruppen. Auf der Kleingartenpark BĂŒhne prĂ€sentieren sich die Musikkapelle Lippertsreute, die Jugendkapelle Überlingen sowie der Höldinger Kulturverein und die Chor Lake Voices. Verschiedene Überlinger Chöre und Tanzgruppen können Besucher von 11.30 Uhr bis 14.30 auf der BĂŒrgerpark-BĂŒhne erleben, auch an weiteren Aktionsstandorten im GelĂ€nde prĂ€sentieren sich Überlinger Institutionen, Vereine und Gruppen. Ab 14.45 Uhr erfolgt der Einmarsch der Überlinger auf die E-Werk-BĂŒhne zur offiziellen FahnenĂŒbergabe, auch die Lahrer Gewinner-Blumenköpfe sowie Vertreter der AusstellungsbeitrĂ€ge sind dabei. Moderiert wird der offizielle Festakt von Dinah Steinbrink, musikalisch umrahmt von den Stadtkapellen Überlingen und Lahr. Gegen 16.30 Uhr heißt es dann Abschied nehmen: StaatsekretĂ€rin Friedlinge Gurr-Hirsch ĂŒbergibt die offizielle Landesgartenschau-Fahne von Lahrs OberbĂŒrgermeister Dr. Wolfgang G. MĂŒller an Überlingens OberbĂŒrgermeister Jan Zeitler. Abends wird ab 18 Uhr nochmals krĂ€ftig gefeiert. Mit der eigens fĂŒr diesen Anlass gegrĂŒndeten „Made in Lahr“-Band von Dozenten der Lahrer Musikschule und einem fulminanten Abschlussfeuerwerk gegen 20 Uhr.

Ausstellung/Betrieb:
Spannungsreicher Wechselflor:
Nachdem der Betrieb in den Monaten vor Ausstellungsbeginn mit NĂ€sse zu kĂ€mpfen hatte, konnte sich der FrĂŒhjahrsflor zum Ausstellungsstart in Bestform zeigen und der Sommerflor planmĂ€ĂŸig Anfang Juni gepflanzt werden. Die Planung lag in den HĂ€nden von Landschaftsarchitektin Birgit Rosenberger-Rausch, die Pflege und Produktion der Stauden erfolgte durch regionale Unternehmen. Über 180 Arten verschiedener Sommerstauden wie Sonnenhut, Verbene, Tagetes oder Dahlien bescherten den Besucher stets neue blĂŒtenreiche Aussichten. WĂ€hrend der außergewöhnlichen heißen und trockenen Sommermonate leisteten die gĂ€rtnerischen Pflegebetriebe Außergewöhnliches, um die Gesamtanlage von 38 Hektar in einem guten Zustand prĂ€sentieren zu können. Insgesamt waren wetterbedingt mehr WĂ€sserungsgĂ€nge wie geplant nötig, allerdings mussten die RasenflĂ€chen auch weniger wie angesetzt gemĂ€ht werden.

GelÀndeentwicklung
Mit der Anschaffung eines Trampolins Ende Juni wurde ein zusĂ€tzliches Angebot fĂŒr grĂ¶ĂŸere Kinder und Jugendliche geschaffen, das in direkter NĂ€he zum Jugendcafe einen guten Standort gefunden und regen Zulauf hatte.

WĂ€hrend der Ferien boten Ferienjobber Spielangebote und einen Fahrzeugverleih auf dem GelĂ€nde der Jugendverkehrsschule an. Mitte Juli eröffnet wurde die Ausstellung „Casa Magica“, eine eindrucksvolle Kunstinstallation, die in der Galerie der Blumenhalle ihren exponierten Platz gefunden hat. Sehr gut besucht waren auch die 13. Blumenschauen, besonders auch die Ausstellungseröffnungen.

Seit Anfang Juli war auch das Seepark-BÀhnle in Betrieb, das vor allen Àlteren Besuchern und Familien die Gelegenheit bot, das GelÀnde aus fahrender Perspektive zu entdecken. Insgesamt nutzten rund 20 000 FahrgÀste das Angebot.

Noch mehr Zahlen, Daten, Fakten:

Besucherzahl: ca. 800 000 Besuche
Davon: 20.450 Dauerkartenbesuche
Ca. 300 000 TagesgÀste
Besucherstarke Tage: 6. Mai, 13. Juli, 1. September, 22. September, 6. Oktober
Aktueller Sommerflor: rund 70 000 Sommerstauden
KĂ€ltester Tag: 26.4.2018 ca. 6 Grad (Nachttemperatur)
Heißester Tag: 04.08.2018 36,2 Grad
Regenreichster Tag: 10. Mai 2018 mit 38,1 L
Veranstaltungen: ca. 9150 Stunden wunderbare Unterhaltung
Gebuchte FĂŒhrungen: 773
Anzahl Busse: rund 1.200
Fußstapfen als Wegweiser: 641 AbdrĂŒcke
Ehrenamtlich geleistete Stunden gesamt: ca 20 000 Stunden
GelÀndedienst: ca. 7 000 Stunden

Was bleibt?
Die drei neugestalteten Parkteile bieten neuen Naherholungsraum fĂŒr Lahrer BĂŒrger und GĂ€ste. Mit einem Investitionshaushalt von insgesamt rund 60 Millionen wurden bleibende Werte fĂŒr heutige und zukĂŒnftige Generationen geschaffen. Vieles davon wĂ€re ohne die zusĂ€tzlichen Förderungen im Rahmen der Landesgartenschau nicht möglich gewesen
Der neu angelegten Seepark (rund 11 Millionen Euro)
mit dem Haus am See (ca 2,8 Millionen)
im Kleingartenpark
mit den neuangelegten Kleingartenparzellen
GebÀude interkulturelles Gartenprojekt (ca 228 000 Euro)
dem Netzwerk-Garten, der ebenfalls bestehen bleibt

im BĂŒrgerpark:
mit den großzĂŒgigen SportflĂ€chen
der neugebauten KindertagesstĂ€tte, die Platz fĂŒr einen fĂŒnfgruppigen Kindergarten bietet (5,2 Millionen)
der neuen Sporthalle + mit modernder Dreifeldhallte und Mehrzweckhalle unter einem Dach sowie einem angegliederten Vereinshof (19,7 Millionen)
dem weitlÀufigen Spielplatz im Mauerfeld (1,1 Millionen Euro)
dem römischen Streifenhaus (400 000 Euro)
der Jugendverkehrsschule (570 000 Euro)
Folgende Projekte stehen fĂŒr die zeitnahe Wirkung und
gleichzeitig fĂŒr die Nachhaltigkeit der Landesgartenschau:

Umbau des Bahnhofs (barrierefrei), des Bahnhofsvorplatzes und des Busbahnhofs sowie deren notwendige verkehrliche Anbindungen
Soziale Stadt Kanadaring: Sanierung von 272 Wohnungen, Neubau von Wohnungen, einer Quartiersmitte und StadthĂ€usern an der Schutter sowie neuer RĂ€ume fĂŒr die Gemeinwesensarbeit / K2 Sanierung und Umbau der ehemaligen Tonofenfabrik zum Stadtmuseum sowie Platzgestaltung vor der Tonofenfabrik und vor dem Lahrer Wahrzeichen Storchenturm
Diverse Straßenbaumaßnahmen
Mehr
 

 
Freiburg: 12 Monate Straßen- und Radwegbau der Neunlinden- und Hartmannstraße
Kanalisation in der Neunlindenstraße, Neubau eines Radweges, Sanierung der Hartmannstraße: Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung beginnt nĂ€chste Woche mit aufwĂ€ndigen Arbeiten im Stadtteil BrĂŒhl

Am Montag, 15. Oktober, beginnt der Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung (ESE) mit Kanalbauarbeiten in der Neunlindenstraße im Stadtteil BrĂŒhl. Bis Januar 2019 werden dort rund 300 Meter Abwasserkanal DN 1400 in offener Bauweise, sechs Schachtbauwerke und ein Entlastungsbauwerk hergestellt. In dieser Zeit ist die Neunlindenstraße nur bis zur Baustelle anfahrbar; eine Umleitung wird beschildert sein. FĂŒr die Dauer der Baustelle transportiert die Baufirma die AbfallbehĂ€lter der Anwohner zu den entsprechenden SammelplĂ€tzen und nach der Leerung zurĂŒck zu den GrundstĂŒcken.

Im Anschluss an die Arbeiten des Eigenbetriebs StadtentwĂ€sserung beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit dem Ausbau des Radweges auf der nördlichen Straßenseite und der Sanierung der Hartmannstraße.

Die Rad-Vorrang-Route FR2 entlang der GĂŒterbahn wird seit Jahren ausgebaut und vom Land gefördert. SĂŒdlich der Uniklinik ist sie schon durchgĂ€ngig befahrbar, im Norden gibt es noch grĂ¶ĂŸere LĂŒcken. Der geplante Radweg entlang der Hartmannstraße und die Schutzstreifen in der Neunlindenstraße setzen dieses Vorhaben nun fort. Wenn der FR2 vollendet ist, werden die Uni-Klinik und das GĂŒterbahnhof-Areal fĂŒr den Radverkehr optimal erschlossen.

Die Hartmannstraße verlĂ€uft zwischen der GĂŒterbahnstrecke und dem Hauptfriedhof von der ElsĂ€sser Straße nach Norden, wo sie dann in einer Kurve in die Neunlindenstraße ĂŒbergeht. Entlang der Hartmannstraße gibt es derzeit noch kaum Anlagen fĂŒr Radverkehr.

Nur im sĂŒdlichen Abschnitt zwischen der ElsĂ€sser Straße und der BrĂŒcke der Breisacher Bahn gibt es in sĂŒdlicher Richtung einen gemeinsamen Geh-/Radweg, der aber hinter einem Parkstreifen liegt und mit knapp 2 Metern zu schmal ist. Nun wird er auf eine Breite von 3,70 Metern (plus 0,75 Meter Sicherheitstrennung zu den parkenden Autos) ausgebaut und kĂŒnftig in beide Richtungen benutzt. Der Parkstreifen wird dafĂŒr zur Straße hin verschoben und die Fahrbahn auf 6,50 Meter zurĂŒckgebaut.

Im nördlichen Bereich der Hartmannstraße ab der BahnbrĂŒcke wird der vorhandene Parkstreifen in einen 3,5 Meter breiten, ebenfalls in beide Richtungen befahrbaren Radweg aus- und umgebaut. Die ParkplĂ€tze entfallen, die Fahrbahn wird auf 6,30 Meter zurĂŒckgebaut.

In der Kurve zur Neunlindenstraße wird ein neuer Straßenanschluss ins GĂŒterbahngelĂ€nde gebaut. Auf dem GĂŒterbahngelĂ€nde wird der Radverkehr kĂŒnftig auf Radfahrstreifen entlang der neuen Paul-Ehrlich-Straße weitergefĂŒhrt. Straßenanschluss und Radfahrstreifen werden auf Kosten und im Auftrag des GrundstĂŒckseigentĂŒmers Aurelis gebaut und sind nicht Gegenstand der anstehenden Maßnahme.

In der Neunlindenstraße selbst werden als Anschluss an das bestehende Radwegenetz in der Waldkircher Straße Schutzstreifen fĂŒr den Radverkehr markiert. Im Übergangsbereich vom genannten neuen Straßenanschluss zum Schutzstreifen wird noch ein StĂŒck Geh- und Radweg gebaut, da in der Kurve kein gefahrloser Wechsel auf die beidseitig verlaufenden Schutzstreifen möglich ist und auch der Straßenquerschnitt nicht fĂŒr die Schutzstreifen ausreicht.

Im SĂŒden schließt der neu zu bauende Zweirichtungsradweg an die Killianstraße an, die durch das GelĂ€nde der Uni-Klinik verlĂ€uft und in Landeseigentum, aber öffentlich nutzbar ist. Diese FĂŒhrung hat allerdings einige MĂ€ngel und ist daher nur eine Zwischenlösung. Im nĂ€chsten Schritt soll auch hier ein separater Radweg entlang der Bahntrasse entstehen.

Im Norden schließt der Radweg an die Radstreifen durch das GĂŒterbahngelĂ€nde an, hier verlĂ€uft der Radweg FR2 weiter Richtung Tullastraße. In weiteren Abschnitten wird auch diese FĂŒhrung nach Norden fortgesetzt. Durch die Schutzstreifen in der Neunlindenstraße wird der Radweg an der Hartmannstraße auch an das bestehende Radwegenetz in der Waldkircher Straße angebunden.

FĂŒr den Ausbau wird (wie bereits fĂŒr die Kanalarbeiten) die Straße in mehreren Teilabschnitten voll gesperrt. WĂ€hrend der Arbeiten ist das Parken nur eingeschrĂ€nkt möglich. Danach wird ein Großteil der ParkplĂ€tze auf der nördlichen Straßenseite entfallen. Die Uni-Klinik wird auch wĂ€hrend der BauausfĂŒhrung wie bisher angedient.

Die Arbeiten kosten insgesamt rund 1,8 Millionen Euro und werden etwa 12 Monate dauern.
 
 

 
Freiburg: Wohnungsnotfallhilfe
Stadt lĂ€sst Baufenster fĂŒr neue Familienunterkunft in der Bötzinger Straße 50a freischneiden

Immer mehr Menschen ersuchen um Aufnahme bei der stĂ€dtischen Wohnungslosenhilfe; die bisherigen Standorte und Wohnheime sind ĂŒberbelegt. Daher baut die Stadt Freiburg aktiv die Versorgung fĂŒr Familien aus, wie auf der Pressekonferenz am 1. Oktober vorgestellt wurde. Ein zentraler Baustein der stĂ€dtischen Notfallhilfe ist die neue Familienunterkunft in der Bötzinger Straße 50a, die mindestens 90 PlĂ€tze enthalten und im kommenden FrĂŒhjahr eröffnen wird.

DemnĂ€chst können unter der Regie des stĂ€dtischen GebĂ€udemanagements die Bauarbeiten fĂŒr die Familienunterkunft beginnen. Um das Baufenster und die nötigen AbstandsflĂ€chen zum Waldrand herzustellen, mĂŒssen BĂŒsche und BĂ€ume auf einer FlĂ€che von 0,1 Hektar zurĂŒckgenommen und gefĂ€llt werden.

Diese Arbeiten fĂŒhrt das stĂ€dtische Forstamt durch; sie beginnen noch diese Woche und dauern drei oder vier Arbeitstage. Zum Einsatz kommt dabei ein GerĂ€t, das mit einem Greifarm vom Weg aus arbeitet, um die Natur und den Boden zu schonen und das Erdreich nicht zu verdichten.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 
AIDShilfeFreiburg.jpg
prospect graf     Kopie.jpg
prospect graf  1 Kopie.jpg
1

Copyright 2010 - 2022 Benjamin Jäger