Prolixletter
Samstag, 22. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Vermögenswirksame Leistungen und ETF-SparplÀne
Mit kleinen MonatsbeitrÀgen viel erreichen

Jeder weiß, dass Kleinvieh auch Mist macht. Das lĂ€sst sich auf die Geldanlage ĂŒbertragen: Wer jeden Monat schon eine kleine Summe anlegt, kann ĂŒber die Jahre ein Vermögen aufbauen. Wenn die Firma mitmacht, umso besser, dann können Arbeitnehmer vermögenswirksame Leistungen (VL) nutzen. Die Stiftung Warentest stellt in der MĂ€rz-Ausgabe von Finanztest VertrĂ€ge fĂŒr vermögenswirksame Leistungen vor sowie ETF-SparplĂ€ne, bei denen man auch mit wenig Geld in der Aktienwelt mitmischen kann. Finanztest hat berechnet, was ein ETF-Sparplan auf den weltweiten Aktienmarkt ĂŒber 30 Jahre gebracht hĂ€tte: Mit einer Sparrate von 25 Euro im Monat hĂ€tten Anleger am Ende 27.600 Euro erzielt.

„UngefĂ€hr die HĂ€lfte der Berechtigten verzichtet auf VL“, wundert sich Finanztest-Projektleiter BoĆĄtjan Krisper, „damit verlieren sie einen Haufen Geld.“ Der Tipp: Beim Betriebsrat oder in der Personalstelle nachfragen, was einem zusteht. Dann eine passende Anlageform aussuchen – das kann beispielsweise ein Aktienfonds sein, ein Bausparvertrag oder ein Banksparplan. Trotz Niedrigzinsen gibt es auch hier Angebote, von denen Zinssparer sonst nur trĂ€umen. Je nach Verdienst kann es auch eine Sparzulage vom Staat geben. Und dann vielleicht den Vertrag aufstocken, um noch mehr zu sparen. Finanztest empfiehlt fĂŒr VL – und ĂŒbrigens auch fĂŒr eigenstĂ€ndiges Sparen – vor allem ETF-SparplĂ€ne. Vorteil: Sie sind preiswert, flexibel, unkompliziert und vielseitig und nicht so riskant, wie viele glauben. Außerdem versprechen sie eine gute Rendite – wenn man lange Zeit sparen und warten kann, falls die Kurse zum Auszahltermin gerade im Keller sind. Eins jedenfalls sei sicher, so Finanztest: Von Geld auf dem Sparbuch allein werde niemand reich. In dieser verstĂ€ndlichen, 16-seitigen Anleitung bekommen Anleger Tipps, wie sie einfach und ohne Probleme ETF kaufen und ein Depot eröffnen können.

Die beiden Tests zu VertrĂ€gen fĂŒr vermögenswirksame Leistungen und ETF-SparplĂ€nen finden sich in der MĂ€rz-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest online unter www.test.de/vl und www.test.de/etf-sparplan.
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Richtige Abfalltrennung fÀngt klein an
ASF wĂŒrdigt das besondere Engagement des St. Andreas Kindergarten in Weingarten

Um Interesse am Umweltschutz zu wecken und die Bedeutung einer konsequenten Abfalltrennung zu verinnerlichen, ist es besonders wichtig, bereits in Kindergarten das Freiburger Entsorgungssystem und dessen Umweltvorteile vorzustellen. Mit Beratungen und einem breiten Aktionsangebot fĂŒr Kinder vermittelt die Freiburger Abfallwirtschaft diesen Zusammenhang bereits seit langem, möchte ihn in den kommenden Jahren jedoch mithilfe weiterer Angebote noch bekrĂ€ftigen.

Am Anfang stehen die einfachen Regeln der Abfalltrennung und die Wertstoffeimer fĂŒr Papier, Verpackung sowie Bioabfall. Dabei werden die ZusammenhĂ€nge am leichtesten verinnerlicht, wenn Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis hin zum eigenen Zuhause das gleiche Abfalltrennsystem vorfinden. HierfĂŒr bietet die AbfallpĂ€dagogik der ASF KindergĂ€rten UnterstĂŒtzung bei der Wahl der richtigen AbfallbehĂ€lter und hĂ€lt passende Aufkleber zur Abfalltrennung vor.

Besonders erfreulich ist es natĂŒrlich, wenn sich Bildungseinrichtungen selber engagieren. Wie beispielsweise der Kindergarten St. Andreas aus Weingarten, der mit dem Jahresthema „Die Schöpfung bewahren“, die unterschiedlichen Perspektiven der natĂŒrlichen Umgebung betrachtet und die Kinder fĂŒr die Begegnung mit der Natur sensibilisiert. Schnell stellte sich bei den Kindern im Zuge der Naturerfahrung die kritische Wahrnehmung fĂŒr herumliegende AbfĂ€lle ein.

Die Erzieherinnen haben ein vielfĂ€ltiges Angebot, bestehend aus Liedern, Geschichten, Experimenten und Bastelideen ausgearbeitet, um die Kinder an das Thema heranzufĂŒhren. Zur fachlichen UnterstĂŒtzung wurde Frau Gill als pĂ€dagogische Fachkraft der ASF eingeladen. Frau Gill: „Abfallentsorgung ist ein Alltagsthema, an dem schon die Kleinsten aktiv teilnehmen. Auf spielerische Weise erfahren die Kinder von mir, was mit den Freiburger AbfĂ€llen passiert und warum es im Sinne des Ressourcenschutzes ist, AbfĂ€lle zu vermeiden und den Rest gut zu sortieren“.

Loni SchĂ€fer, seit 18 Jahren Leiterin des katholischen Kindergartens St. Andreas, sieht „in dem Erleben von Schöpfung nicht nur Naturbegegnung, sondern auch Erziehung zu umweltbewusstem Verhalten. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Kinder auf den Alltag vorzubereiten und Abfalltrennung ist ein wichtiger Teil davon.“

Um das besondere Engagement des St. Andreas Kindergartens zu wĂŒrdigen, stellte die ASF dem Team kindgerechte AbfallbehĂ€lter und Aufkleber zur richtigen Abfalltrennung zur VerfĂŒgung. Ein gemeinsamer Rundgang mit den Kindern ĂŒber den Recyclinghof der ASF in der Hermann-Mitsch-Straße war fast schon obligatorisch.

KindergĂ€rten, die sich ĂŒber die Angebote der ASF informieren wollen, wenden sich an Susanna Gill, sie ist erreichbar unter gill@abfallwirtschaft-freiburg.de. Infos zur Abfallberatung in KindergĂ€rten findet man auf den Serviceseiten der ASF in der Rubrik „Abfallberatung in KindergĂ€rten“ unter www.abfallwirtschaft-freiburg.de
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Rad-Querung FR2 ĂŒber Lehener Straße wird gebaut
KĂŒnftig Vorfahrt fĂŒr den Radverkehr

Lehener Straße auf Höhe GĂŒterbahnbrĂŒcke muss fĂŒr drei Wochen fĂŒr den Autoverkehr gesperrt werden

Auf zwei Strecken quer durch Freiburg haben Radfahrerinnen und Radfahrer Vorfahrt: auf dem Dreisamuferradweg (FR1) und auf dem GĂŒterbahn-Radweg (FR2). Der Ausbau des FR2 geht nun weiter. Ab Donnerstag, den 14. MĂ€rz beginnt das Garten- und Tiefbauamt (GuT) mit den Bauarbeiten, um den Radfahrenden eine bevorrechtigte Querung der Rad-Vorrang-Route FR2 ĂŒber die Lehener Straße im Bereich der GĂŒterbahnbrĂŒcke zu ermöglichen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen.

Die vorhandene Kreuzung des FR2 an der Lehener Straße wird so umgestaltet, dass die Rad-Vorrang-Route FR2 vor der Lehener Straße Vorrang erhĂ€lt. Die neue Vorfahrt wird mit entsprechenden Schildern und Markierungen angezeigt.

Um die Verkehrssicherheit zu gewĂ€hrleisten, werden zur Verbesserung der Sicht vorhandene ParkplĂ€tze entfernt. Außerdem wird dem Autoverkehr deutlich angezeigt, dass der Radverkehr auf der Lehener Straße die Vorfahrt hat. Dazu wird die Fahrbahn erhöht und mit rötlichem Pflaster ausgelegt. So erkennen Autofahrende sofort, dass sie die Geschwindigkeit verringern mĂŒssen. Vergleichbar sind die anstehenden Arbeiten mit der bevorrechtigten Querung des Dreisamuferradwegs FR 1 im Bereich des Sandfangwegs.

WĂ€hrend der Bauzeit muss die Lehener Straße in Höhe der GĂŒterbahnbrĂŒcke fĂŒr den Autoverkehr gesperrt werden. Von der Sundgauallee und von der Berliner Allee kommend wird die Lehener Straße zur Sackgasse. Die Umleitung fĂŒhrt ĂŒber die Sundgau- und Berliner Allee. Alle Radwege und Fußverbindungen können aber weiterhin genutzt werden. Das GuT bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr die mit den Bauarbeiten verbundenen Behinderungen.

Mit dem Radkonzept 2020 wurde beschlossen, die Rad-Vorrang-Route FR2 entlang der GĂŒterbahn als eine von drei Pilotrouten auszubauen. Im SĂŒden und in der Mitte Freiburgs ist der Radweg schon in grĂ¶ĂŸeren Teilen vorhanden und schafft damit schnelle und attraktive Verbindungen fĂŒr den Radverkehr. Durch Aus- und Neubau weiterer Abschnitte soll eine durchgĂ€ngige Rad-Vorrang-Route durch ganz Freiburg geschaffen werden.

Zuletzt wurde auf dem FR2 Mitte 2017 die kreuzungsfreie FĂŒhrung unter der Breisacher Straße fertiggestellt. Schon lĂ€nger erleichtern Durchstiche unter Opfinger Straße und MĂŒhlenweg sowie eine BrĂŒcke ĂŒber die Ferdinand-Weiß-Straße die Fahrt.

Nach der Querung der Lehener Straße werden ein neuer Radweg in der Hartmannstraße und Radfahrstreifen im GĂŒterbahngelĂ€nde folgen, sĂŒdlich der Dreisam der Ausbau eines Weges am KronenmĂŒhlenbach sowie die Einrichtung einer Fahrradstraße in der Badenweilerstraße - auch hier mit Bevorrechtigung des Radverkehrs. Der Radverkehr auf der Vorrang-Route FR2 ist damit weitgehend unabhĂ€ngig vom ĂŒbrigen Verkehr und anderen Verkehrsmitteln gegenĂŒber bevorrechtigt.
 
 

 
„Die Stadt weiterentwickeln – Freiburg bleiben“
Prozess zur Neuaufstellung des FlÀchennutzungsplan 2040 wird vorgestellt

Neuer FNP stellt die Weichen fĂŒr die Zukunft – Wie sieht die Stadt von ĂŒbermorgen aus?

Auftaktveranstaltung beginnt Ende MĂ€rz – In den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren ist ein offener und transparenter Beteiligungsprozess vorgesehen

Der FlĂ€chennutzungsplan 2040 wird neu aufgestellt. Wie entwickelt sich Freiburg bis zum Jahr 2040 rĂ€umlich weiter und welche VerĂ€nderungen mĂŒssen wir aktiv steuern, um die LebensqualitĂ€t und das wirtschaftliche, ökologische und soziale Gleichgewicht in der Stadt zu erhalten? Um diese vielschichtigen Fragen beantworten zu können, hat der Gemeinderat die Verwaltung vor zwei Jahren beauftragt, den FlĂ€chennutzungsplan (FNP) mit integriertem Landschaftsplan (LP) neu aufzustellen.

„Freiburg soll auch noch in zwanzig Jahren eine Stadt fĂŒr alle sein. Deswegen mĂŒssen wir jetzt ĂŒberlegen, wie wir unsere FlĂ€chen in der Zukunft langfristig nutzen möchten“, erlĂ€utert OberbĂŒrgermeister Martin Horn.

Und BaubĂŒrgermeister Martin Haag ergĂ€nzt: “Im neuen FNP bringen wir unsere vielschichtigen Erfahrungen des bislang gĂŒltigen FNPs 2020 mit ein. Abseits aktueller Debatten um die Freiburger Wohnungspolitik werden wir sĂ€mtliche NutzungsansprĂŒche behutsam abwĂ€gen.“

Was ist ein FlÀchennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan?
Mit dem FNP werden fĂŒr ganz Freiburg die Ziele fĂŒr die gesamte FlĂ€chennutzung dargestellt und damit die kĂŒnftige rĂ€umliche Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2040 bestimmt. Der Landschaftsplan (LP) ist dabei die fachliche Grundlage fĂŒr eine nachhaltige, flĂ€chen- und landschaftsschonende Entwicklung, indem er beispielsweise Themen aus den Bereichen Landschaft, LebensrĂ€ume fĂŒr Tiere und Pflanzen, Biologische Vielfalt, Wasser oder auch Klima und Luft in einem gutachterlichen Plan verbindet.

Unterschiedlichste Nutzungen wie beispielsweise Wohnen, Gewerbe, MobilitĂ€t oder Sport mĂŒssen im FlĂ€chennutzungsplan abgebildet werden. Dazu wird im aktualisierten FNP untersucht, ob die Anordnung und Zuordnung dieser FlĂ€chen optimiert werden kann, um ein gutes Nebeneinander zu erzielen und mögliche Potenziale fĂŒr neue Entwicklungen zu finden. Dabei werden mit dem LP die Belange von Natur und Landschaft fĂŒr eine nachhaltige Siedlungsentwicklung berĂŒcksichtigt.

Warum funktioniert der aktuell gĂŒltige FNP 2020 nicht mehr?
Der aktuelle FNP gilt seit 2006. Seitdem hat sich vieles in der Stadt verĂ€ndert. Die Bevölkerung ist stĂ€rker gewachsen, als damals angenommen wurde. Soziale Einrichtungen, FreirĂ€ume, Verkehrswege und Bildungseinrichtungen mĂŒssen an die verĂ€nderten Anforderungen angepasst werden. Andere Themen wie beispielsweise Klimaanpassung haben an Bedeutung gewonnen, und die auf Basis des Perspektivplans identifizierten neuen PotenzialflĂ€chen wie ZĂ€hringen-Nord oder StĂŒhlinger-West bieten Chancen zur Umstrukturierung und erfordern ein neues Nachdenken ĂŒber die gesamte FlĂ€chennutzung in Freiburg.

Was bedeutet der neue FNP 2040 fĂŒr aktuelle Planungen und Projekte?
Bereits laufende Planungen und Projekte des aktuell gĂŒltigen FNP sind von dem neuen FNP 2040 nicht betroffen. Bis 2023 werden daher alle Planungen weiterlaufen, bevor der neue FNP beschlossen und durch das RegierungsprĂ€sidium Freiburg genehmigt wird.

Der vom Stadtplanungsamt vor zwei Jahren fertiggestellte Perspektivplan bietet derzeit die Grundlage zu den wohnbaulichen Entwicklungspotenzialen der Stadt. Der Plan zeigt genau auf, wo die Versorgung und Erreichbarkeit mit wohnortnahen GrĂŒn- und FreirĂ€umen unzureichend ist oder wo eine bauliche Nachverdichtung möglich ist. Damit der Perspektivplan seine gewĂŒnschte Wirkung erzielen kann, muss er in die Bauleitplanung integriert werden. Und dies kann nur in dem neuen FNP abgebildet werden. Der neue FlĂ€chennutzungsplan 2040 steht wie der Perspektivplan Freiburg unter dem Motto „Die Stadt weiterentwickeln – Freiburg bleiben!“

Über die im Perspektivplan behandelten Themen Wohnen und Freiraum hinaus sind Fragen der gewerblichen Entwicklung, der Energie- und WĂ€rmeversorgung, der Entwicklung und des Erhalts von Natur und Umwelt, der sozialen, kulturellen, verkehrlichen, sportbezogenen sowie der Versorgungsinfrastrukturen zu betrachten und mĂŒssen in die Planungen mit einfließen.

Mit dem FNP 2040 wird die Stadt strukturell auf zukĂŒnftige Entwicklungen vorbereitet. DafĂŒr mĂŒssen Prognosen und Trends in den Bereichen Wohnen, MobilitĂ€t, Klimaschutz, Industrie 4.0 oder Smart City erkannt, ausgewertet und auf ihre Relevanz fĂŒr die Stadtentwicklung ĂŒberprĂŒft werden.

Außerdem werden die rĂ€umlichen Weichen fĂŒr die Zukunft der Stadt bis zum Jahr 2040 gestellt. Aus diesem Grund will die Stadtverwaltung die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Akteure und Interessensgruppen in einem offenen und transparenten Beteiligungsprozess mitnehmen.

Was ist konkret geplant?
Unter dem Leitsatz „Die Stadt weiterentwickeln – Freiburg bleiben“ sind vier öffentliche Projekt- und Beteiligungsphasen in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren vorgesehen.

Phase 1: Zukunftsforen 2040 - „FĂŒr VerĂ€nderungen und Zukunftsthemen sensibilisieren“
Die erste Phase, die noch in diesem Monat startet, soll einen Blick in die Zukunft geben und dafĂŒr werben, den Wandel durch eine gemeinsame Planung konstruktiv zu gestalten. Bei den Zukunftsforen stellen Expertinnen und Experten unterschiedliche Trends der Stadtentwicklung vor, geben AnstĂ¶ĂŸe fĂŒr die FNP-Neuaufstellung und blicken ĂŒber den Tellerrand hinaus. Im Fokus der Veranstaltungen stehen die Fragen: Welche Entwicklungen sind fĂŒr den FlĂ€chennutzungsplan und Landschaftsplan relevant? In welchen Bereichen sind wir bereits gut aufgestellt? Wo brauchen wir noch mehr Hintergrundinformationen, um die Entwicklung besser steuern zu können?

Die Termine im Einzelnen:

Am Montag, 25. MĂ€rz, um 18 Uhr beginnt das 1. Forum mit der Auftaktveranstaltung „Wie verĂ€ndert sich Stadt? Zukunftstrends der Stadtentwicklung“.

Das 2. Forum „GrĂŒn in der Stadt von ĂŒbermorgen. Wie grĂŒne Infrastrukturen unsere LebensqualitĂ€t bestimmen“, findet am
Mittwoch, 10. April, um 19 Uhr statt.

Das 3. Forum „Neue DenkanstĂ¶ĂŸe fĂŒr die MobilitĂ€t der Zukunft. Wie wir uns ĂŒbermorgen fortbewegen“, findet am
Montag, 6. Mai, um 19 Uhr statt.

Das 4. Forum „Zukunft der Arbeit in der Stadt. Gewerbe, Dienstleistung und Produktion im urbanen Raum.“, findet am
Montag, 20. Mai, um 19 Uhr statt.

Das 5. und letzte Forum „Perspektiven des Wohnens“, findet
Montag, 24. Juni, um 19 Uhr statt.

Alle Veranstaltungen finden im Runden Saal im Konzerthaus statt, eine Live-Video-Übertragung ist vorgesehen. Den LiveStream können Interessierte unter www.freiburg.de/fnp2040 verfolgen.

Phase 2: Nach der ersten Phase sollen in einer nĂ€chsten Phase ab Herbst 2019 die Zukunftstrends zu möglichen Entwicklungen fĂŒr Freiburg zusammengefĂŒgt werden, um die Weichen fĂŒr die weitere Entwicklung Freiburgs zu stellen. Dabei sollen Zukunftsszenarien als Entscheidungsgrundlage dienen.

Phase 3: Diskussion der Konsequenzen - „VerĂ€nderungsbedarfe fachlich ableiten und Entscheidungen transparent machen“
In der dritten Phase, die voraussichtlich ab Mitte 2020 startet, sollen die Erkenntnisse aus den vorausgegangenen Zukunftsforen ausgewertet werden. Ziel dieser Phase ist es, zwischen Politik, BĂŒrgerschaft und Verwaltung ein möglichst weitgehendes Einvernehmen zu den notwendigen VerĂ€nderungen und Anpassungen zu finden und entsprechende Planungsalternativen fĂŒr Freiraum und Freizeit, Verkehr, Gewerbe, Bildung oder Wohnen zu diskutieren.

Phase 4: Entwurf zum FlĂ€chennutzungsplan und Landschaftsplan - „Einzelthemen zu einem Gesamtbild zusammenfĂŒgen

Die vierte Phase fĂŒhrt die Ergebnisse der Diskussion anhand der fachlichen und rechtlichen Vorgaben und beschlossenen Eckpunkte zu einem Planentwurf zusammen. Dabei sind die komplexen BezĂŒge und rĂ€umlichen AbhĂ€ngigkeiten der Nutzungen untereinander wie beispielsweise Erschließbarkeit, Infrastrukturen oder kurze Wege zu berĂŒcksichtigen.

An der Planerstellung in dieser Phase sind vor allem Fachbehörden und VerbĂ€nde, die Region und die Nachbarkommunen intensiv beteiligt. Die EntwĂŒrfe fĂŒr den FNP 2040 und den integrierten Landschaftsplan werden durch den Gemeinderat beschlossen und durch das RegierungsprĂ€sidium genehmigt.

OB Horn: „Ich wĂŒnsche mir, dass wir bei diesem Prozess zur Neuaufstellung des neuen FlĂ€chennutzungsplans möglichst viele Freiburgerinnen und Freiburger mitnehmen. Wir wollen die Chance ergreifen, um gemeinsam ĂŒber die zukĂŒnftige Entwicklung Freiburgs öffentlich zu diskutieren und Impulse aus der BĂŒrgerschaft, der unterschiedlichen Akteure und Interessengruppen zu integrieren. Die Voraussetzungen dafĂŒr sind mit den geplanten Beteiligungsformen geschaffen. Ich freue mich darauf.“
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Informationen zum Fahrplanwechsel im Stadtteil Mooswald
Bei einer Informationsveranstaltung des BĂŒrgervereins Mooswald am Montag, 11. MĂ€rz, 19 Uhr, im Fritz-HĂŒttinger-Haus, Am HĂ€gle 1, möchte die Freiburger Verkehrs AG Änderungen bei den Linien 4,10, 22 und 36 vorstellen, die sich mit dem Fahrplanwechsel am 16. MĂ€rz ergeben werden.
 
 

 
Saugroboter: Nur zwei saugen gut
Auf den ersten Blick sorgen Saugroboter fĂŒr blanke Böden, selbst auf Teppich holen sie einiges an Staub und Fasern heraus. Einen guten Boden­staubsauger ersetzen sie jedoch nicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Unter­suchung. Veröffent­licht ist der Test der acht Saugroboter zu Preisen zwischen 405 und 950 Euro in der MĂ€rz-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Saugroboter funk­tionieren am besten in RĂ€umen mit glatten Böden und ĂŒber­sicht­licher Einrichtung. In verwinkelten, zugestellten Zimmern mit hohen TĂŒrschwellen kommen die Sauger schnell an ihre Grenzen. Auch hoch­florige Teppiche bremsen sie aus. TĂ€glich einge­setzt können die Kleinen jedoch beim Hausputz helfen. Zwei Saugroboter schneiden gut ab, fĂŒnf sind befriedigend. Ein GerĂ€t haben die Tester mit Ausreichend bewertet. „Mit der Saug­leistung und der sehr effektiven Filter­wirkung eines guten Staubsaugers können aber selbst die besten Saugroboter nicht konkurrieren“, so Cecilia Meusel, Expertin der Stiftung Warentest.

Saugroboter navigieren auto­nom, die aktuell geprĂŒften Modelle lassen sich zudem per App programmieren damit sie dann saugen, wenn niemand zu Hause ist, manche senden sogar Video­bilder live aufs Handy.

Der Test Saugroboter findet sich in der MÀrz-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/saugroboter abruf­bar.
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Kinderbetreuung: Wegweiser zum Kitaplatz
Trotz Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz bleibt die Suche mĂŒhsam. In vielen StĂ€dten und Gemeinden sind die Betreuungsmöglichkeiten fĂŒr Ein- bis DreijĂ€hrige rar. Doch nach dem Gesetz steht jedem Kind ab einem Jahr seit 2013 ein Kitaplatz zu. Ob kommunale, private oder kirchliche TrĂ€ger die Betreuung ĂŒbernehmen, ist fĂŒr den Rechtsanspruch unerheblich. Finanztest zeigt, wie Eltern am besten vorgehen, um die Chance auf einen Kitaplatz zu erhöhen, gibt Tipps zum Vertrag und informiert ĂŒber die Kosten.

Sobald Eltern wissen, dass sie einen Betreuungsplatz fĂŒr ihr Kind benötigen, sollten sie ihren Bedarf beim JugendhilfetrĂ€ger anmelden, meist das Jugendamt des Landkreises oder der Stadt. Sieht eine Kommune kein zentrales Vormerksystem vor, können VĂ€ter und MĂŒtter sich direkt in einer oder mehreren Einrichtungen anmelden. Es ist auch sinnvoll, sich in Kitas persönlich vorzustellen, sogar schon vor der Geburt. Viele Eltern schreiben ihr Kind deshalb auf unzĂ€hlige Wartelisten. Ein bundesweit gĂŒltiges Anmeldeverfahren gibt es nicht.

Wer trotz aller MĂŒhen keinen Kitaplatz findet, muss sich an das Jugendamt des Landkreises wenden. Es sollte dann fĂŒr das Kind einen Platz bei Tageseltern oder in einer Einrichtung anbieten. Kommt jedoch ein ablehnender schriftlicher Bescheid oder reagiert das Jugendamt innerhalb von drei Monaten nicht, können Eltern vor dem Verwaltungsgericht klagen.

AusfĂŒhrlich berichtet die Zeitschrift Finanztest in der MĂ€rz-Ausgabe und online unter www.test.de/faq-kinderbetreuung.
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Heimat hört nicht an der Grenze auf
Karlsruhe und Straßburg planen Zusammenarbeit / Umweltplakette, Gesundheit und MobilitĂ€t Thema

Mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrages zu Beginn dieses Jahres wurde eine neue Grundlage geschaffen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit in grenznahen Gebieten zu erleichtern. Diese Neuerungen nahmen Karlsruhes OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup und Robert Herrmann, PrĂ€sident der Eurometropole Straßburg, zum Anlass, bei einer gemeinsam ins Leben gerufenen Konferenz ĂŒber die Möglichkeit konkreter Kooperationen der beiden großen MetropolrĂ€ume am Oberrhein zu diskutieren. MobilitĂ€t, Wirtschaft und Raumentwicklung waren zentrale Themenblöcke und viele politische Vertreterinnen und Vertreter aus der Region kamen, um sich grenzĂŒberschreitend abzustimmen.

Den Aachener Vertrag beim Wort nehmen

"Der Aachener Vertrag gibt uns die StĂ€rke zu sagen: Wir erwarten, dass man sich konkrete Probleme anhört", Ă€ußerte Mentrup gegenĂŒber den Medien. Bundes- und Landesregierung sollen verstehen, dass die "Heimat fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger am Oberrhein nicht an der Staatsgrenze aufhört", so das Stadtoberhaupt weiter. UnterstĂŒtzt wurde er dabei von Robert Herrmann, der sich darauf freute in Zukunft noch "schneller und kraftvoller voranzuschreiten", wenn es um die gemeinsame Planung geht. Ein konkretes Beispiel hierfĂŒr sahen beide in der gegenseitigen Anerkennung von Umweltplaketten und Vignetten, die momentan noch keine GĂŒltigkeit im jeweils anderen Land haben. "Das werden wir im Ausschuss fordern", bekrĂ€ftigte Mentrup und bezog sich damit auf eine neue Instanz, die im Rahmen des Aachener Vertrages gegrĂŒndet wird. Er könne sich zudem vorstellen den Vertrag "beim Wort" zu nehmen und ĂŒber eine Ausnahmeregelung nachzudenken, bei der stĂ€dtische Mitarbeitende keine Strafzettel an französische Autos mit gĂŒltiger Vignette verteilen. Gleiches wurde von französischer Seite vorgeschlagen.

Ein weiteres Thema waren KrankenhĂ€user und die Erleichterung von Abrechnungen durch die Krankenkassen. Da es keine direkte Handhabe gebe, wolle er sich fĂŒr dieses Thema ebenfalls im Ausschuss stark machen, erklĂ€rte OB Mentrup. Robert Herrmann ergĂ€nzte, dass es nun möglich sei, fĂŒr diese komplizierten VorgĂ€nge Experten der EuropĂ€ischen Kommission zu beauftragen, die sich intensiv damit beschĂ€ftigen.

Region mit gemeinsamen Projekten stÀrken

Ebenfalls beim PressegesprĂ€ch vertreten waren Landrat und Vorsitzender des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, Dr. Christoph Schnaudigel, der befand, dass die Konferenz in die Region strahle, der PrĂ€sident des "Conseil dĂ©partemental des Bas-Rhin" FrĂ©dĂ©ric Bierry, der den "Funktionsraum Oberrhein stĂ€rken" möchte, VizeprĂ€sident der "RĂ©gion Grand Est“ François Werner, der ein "Leitbild grenzĂŒberschreitender Kooperation" zu etablieren suchte und Generaldirektorin der ausrichtenden "L'Agence de DĂ©velopment et d'Urbanisme de l'AgglomĂ©ration Strasbourgeoise" Anne Pons, die sich "konkretes politisches Handeln" erhoffte, um die "Resilienz des Gebietes zu stĂ€rken."

Sie alle waren auch in verschiedenen thematischen Workshops und Podiumsdiskussionen vertreten. Im Bereich Wirtschaft ging es zum Beispiel um die "Upper Rhine Ports", die Kooperationen von Institutionen wie SEMIA, Frenchtec und dem Cyberforum oder den UniversitĂ€tszusammenschluss EUCOR. Die herausgehobene Bedeutung von reibungsloser, grenzĂŒberschreitender MobilitĂ€t wurde in einem weiteren Workshop hervorgehoben. Dabei ging es unter anderem um geplante Regiobus-Linien zwischen Rastatt und Haguenau, sich fortsetzende Radwege auf beiden Seiten des Rheins, die Probleme und Erfolge bei der Appenweierer Kurve oder die Abstimmung von FahrplĂ€nen.

Hintergrund:
Mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrages am 22. Januar dieses Jahres haben sich die Regierungen Deutschlands und Frankreichs auf die zukĂŒnftige Gestaltung ihrer Zusammenarbeit und Integration verstĂ€ndigt. Neben Themen wie Sicherheit, Außen- und Umweltpolitik oder der Zukunft Europas widmet sich das Dokument dezidiert der Vereinfachung von regionalen Kooperationen in deutsch-französischen Grenzgebieten. HauptsĂ€chlich sollen dem im Weg stehende Hindernisse einfacher beseitigt werden können. DafĂŒr sollen grenzĂŒberschreitende Instanzen nun angemessene Kompetenzen und Mittel erhalten. Sogar von angepassten Rechts- und Verwaltungsvorschriften sowie Ausnahmeregelungen wird gesprochen. In einem neu eingerichteten Ausschuss sollen auch regionale und lokale InteressentrĂ€ger Gehör finden, darunter StĂ€dte, Kommunen, Eurodistrikte und RegionalverbĂ€nde.
 
 



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