Prolixletter
Freitag, 26. Februar 2021
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Verschiedenes

 
Parkleitsystem in der Freiburger Innenstadt nur eingeschrÀnkt funktionsfÀhig
Bahnhofgarage, Konzerthausgarage, Rotteckgarage, Garagen am KollegiengebÀude und am Martinstor sind betroffen

Verkehrslenkung fĂ€llt auch am Mega-Samstag, 6. Oktober, zum großen Teil aus

Aufgrund eines Kabelschadens ist das dynamische Parkleitsystem seit heute nur sehr eingeschrĂ€nkt funktionsfĂ€hig. Ein Bagger einer privaten Baufirma hat bei Tiefbauarbeiten eine Art „Hauptschlagader“ des Verkehrsrechners durchtrennt, wodurch die DatenĂŒbermittlung zwischen einigen ParkhĂ€usern der Innenstadt und dem Verkehrsrechner unterbrochen wurde.

Betroffen sind die Bahnhofsgarage, die Konzerthausgarage, die Rotteckgarage, die Garagen am KollegiengebĂ€ude in der Rempartstraße und Am Martinstor am Platz der UniversitĂ€t. Dadurch können die freien ParkplĂ€tze nicht an die Parkleitzentrale ĂŒbermittelt werden. Zudem sind mehrere Wegweiser nicht mehr mit der Zentrale verbunden, weshalb die Anzeigen dort dunkel bleiben. Daher ist eine korrekte und umfassende Anzeige von freien ParkplatzkapazitĂ€ten in mehreren InnenstadtparkhĂ€usern weder online noch auf den Wegweisern möglich.

Die an den verbleibenden Schildern und im Internet angezeigte Zahl an freien StellplÀtzen kann zudem von der tatsÀchlichen Menge abweichen.


Die Baufirma arbeitet unter Hochdruck an der Behebung des Schadens. Leider hat sich jetzt herausgestellt, dass dieses nicht so ohne weiteres auf die Schnelle möglich ist. Daher wird die vollstĂ€ndige Wiederinbetriebnahme des Parkleitsystems frĂŒhestens Anfang nĂ€chster Woche erst möglich sein.

Damit fĂ€llt das Parkleitsystem als wichtiger Baustein in der innerstĂ€dtischen Verkehrslenkung leider auch am kommenden Mega-Samstag, 6. Oktober, zum großen Teil aus.

Die Schwabentorgarage, die Garagen am Landratsamt und an der Volksbank sind unabhÀngig davon aufgrund von Bauarbeiten weiterhin geschlossen.

Besucherinnen und Besucher, die vor allem am Mega-Samstag in die Freiburger Innenstadt wollen, werden dringend gebeten, Busse und Straßenbahn zu nutzen oder per Rad oder Fuß in die Innenstadt zu kommen.
 
 

 
Dichterer Takt am Megasamstag in Freiburg
Am Mega-Samstag, 6. Oktober, verdichtet die Freiburger Verkehrs AG (VAG) im SpĂ€tverkehr den Takt aller Stadtbahnlinien. Nach 22.30 Uhr wird auf allen Linien bis 0.30 Uhr alle 15 Minuten eine Straßenbahn fahren. Danach folgt dann in weiten Teilen des Stadtbahnnetzes der Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt.
 
 

 
Projekte-Fonds 2018 fĂŒr bĂŒrgerschaftliches Engagement
Wieder wurden 18 Gruppen, Initiativen oder Vereine gefördert

KĂŒrzlich trat die Jury zur Vergabe der Mittel des Freiburger Projektefonds 2018 zusammen. Die Vertreterinnen und Vertreter aus der Freiwilligen-Agentur, dem Verein FARBE, der Projektstelle BE, dem SelbsthilfebĂŒro, dem Verein Treffpunkt und der Stabsstelle BĂŒrgerschaftliches Engagement haben ĂŒber 28 FörderantrĂ€ge mit einem Antragsvolumen von 12.200 EUR beraten, die im Sommer eingegangen waren.

Insgesamt wurden 18 Gruppen, Initiativen oder Vereine durchschnittlich 300 Euro bereitgestellt, um sie in ihrer Öffentlichkeitsarbeit oder bei der Qualifizierung von Akteuren zu unterstĂŒtzen. Dazu gehören unter anderem der TV Tiengen von 1928, der Schachklub FreiburgZĂ€hringen, die Allianz fĂŒr Werte-orientierte Demokratie, der Verein Frauenhorizonte, die Brasilien-Initiative Freiburg, die Anti-AtomGruppe und die BĂŒrgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald.

Mit dem Betrag setzte der Projektefonds auch 2018 den Auftrag des Gemeinderates um, die Akteure und ihre AktivitÀten im zivilgesellschaftlichen Engagement zu fördern und finanziell zu entlasten.

BĂŒrgerschaftliche AktivitĂ€ten sind so vielfĂ€ltig und bunt wie das Leben, sie tragen viel zur Entwicklung und LiebenswĂŒrdigkeit von Freiburg bei. Dabei bringen die Engagierten nicht nur Zeit ein, sondern oft auch eigenes Geld, um ihr Vorhaben umsetzen zu können. Das beginnt bei Fortbildungen, geht ĂŒber das Erstellen von Flyern und endet nicht beim BĂŒrobedarf. Um den Kostenaufwand zu begrenzen und das bĂŒrgerschaftliche Engagement nicht an 300 Euro scheitern zu lassen, wurde der Freiburger Projektefonds geschaffen.

Er soll einen Teils der anfallenden Kosten fĂŒr Printmedien, Porto, Telefon und BĂŒromaterial, Info-Veranstaltungen, Tagungen, Workshops sowie Aufwendungen fĂŒr Weiterbildung im Rahmen der Zielsetzung der Gruppen ĂŒbernehmen und damit die Umsetzung der Projekte erleichtern. Dies soll der Motivation der Engagierten bei der WeiterfĂŒhrung ihrer Projekte dienen, ihrer Leistungen anerkennen und dem Zusammenhalt in der BĂŒrgerschaft nutzen.

Die Vielfalt der AktivitĂ€ten, fĂŒr die AntrĂ€ge auf Förderung gestellt werden, ist Jahr fĂŒr Jahr beeindruckend. Auch diesmal spiegelte sie viele Bereiche wider, in denen sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger engagieren: Gesundheitsförderung, Soziales, Pflege, Migration, Asylbewerber, FlĂŒchtlinge, Umwelt, Wirtschaft, Nachbarschaftshilfe, Wohnen im Alter, Selbsthilfe, Entwicklungshilfe, Stellung der Frau, Kultur, Eine Welt, Bildung und Weiterbildung, Stadtentwicklung, Fundraising, Politik und Interessenvertretung sowie Nachhaltigkeit.

Die Mehrzahl der AntrĂ€ge liegt im dreistelligen Bereich und ĂŒberschreitet die bescheidene Fondssumme, die zur VerfĂŒgung steht, regelmĂ€ĂŸig um ein Vielfaches. So hat die Vergabe-Jury jedes Mal eine schwierige Aufgabe, da fast alle AntrĂ€ge die Vergabekriterien erfĂŒllen. Eine Zwischenbilanz nach acht Jahren Projektefonds ergibt indes, dass die Bereitschaft der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, sich zum Wohl der Gemeinschaft zu engagieren, groß ist und eher zunimmt.
 
 

 
Mehrfache Auszeichnungen und QualitÀtssiegel
BADEPARADIES SCHWARZWALD unter anderem zum familienfreundlichsten Bad in Deutschland ausgezeichnet.

Award-Regen fĂŒr das BADEPARADIES SCHWARZWALD in Titisee. In den vergangenen Monaten und Jahren durfte sich das beliebte Wellness- und Erlebnisbad im Schwarzwald ĂŒber zahlreiche Auszeichnungen freuen. Die herausragende QualitĂ€t der Angebote und Attraktionen, gepaart mit der Leidenschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erlebnis- und Erholungswelt, spiegeln sich in jeder einzelnen PrĂ€mierung wieder und bestĂ€tigen fortwĂ€hrend den Erfolg.

Eine ganz besondere Auszeichnung stellt hierbei der Parkscout Publikums Award dar. Da, wie der Name es bereits in sich trĂ€gt, dieser Award von der Instanz verliehen wird, fĂŒr die das gesamte Team im BADEPARADIES SCHWARZWALD tagtĂ€glich sein Bestes gibt: den GĂ€sten. Die vergangenen Jahre erlangte das «Paradies» im Schwarzwald hierbei stets hervorragende Bewertungen und wurde mit Platz 1-3 immer auf den obersten RĂ€ngen platziert.

Ebenfalls von sehr hohem Wert ist die Verleihung des «Park Star Awards» von DERTOUR. Bewertet von ĂŒber 10.000 Experten verschiedenster DERTOUR ReisebĂŒros, reprĂ€sentiert dieser Award die Meinung derer, die es wissen mĂŒssen. Jahrelange Erfahrung in Kombination mit dem Feedback der Kunden, ergeben ein Fazit das sicherlich verlĂ€sslich ist.

Ebenfalls wurde das BADEPARADIES SCHWARZWALD von der «Welt am Sonntag» im Rahmen eines umfassenden Rankings mit Platz 1 als familienfreundlichstes Erlebnisbad in ganz Deutschland auszeichnet. Noch einmal unterstrichen wurde diese Bewertung durch die Verleihung des QualitĂ€tssiegels «familien-ferien in Baden-WĂŒrttemberg» im Sommer 2018. Diese Auszeichnung soll nicht nur Unternehmen in ihrer Orientierung an den BedĂŒrfnissen der Familien bestĂ€tigen, sondern Familien wiederum bei der Suche nach dem idealen Ausflugsziel unterstĂŒtzen.

Ebenfalls in 2018 sind zwei weitere wichtige Meilensteine in der Erfolgsgeschichte des BADEPARADIES SCHWARZWALD datiert. Durch die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Verbraucherstudien wurde das QualitĂ€tssiegel «Herausragend» verliehen. Die Bewertungsgrundlage hierfĂŒr stellt unter anderem die Analyse zuvor festgelegter Kategorien wie Erlebniswert, Erholungswert und Familienfreundlichkeit dar. Sie bezieht aber auch immer eine umfassende Kundenbefragung und somit ganz individuelle Erfahrungserlebnisse mit ein. «Herausragend» stellt die höchste Bewertungskategorie dar.

Auch durch das Parkscout Plus Magazin erfolgte ein hohes Lob und eine wertvolle Ehrung. Das BADEPARADIES SCHWARZWALD zÀhlt, zusammen mit seiner Partneranlage in Erding und dem Tropical Island, zu den besten drei ErlebnisbÀdern in Deutschland.

Die Vielzahl der Auszeichnungen unterstreicht abermals die hervorragende QualitÀt der Angebote und die einmalige UrlaubsatmosphÀre im BADEPARADIES SCHWARZWALD.

«Von Angang an war es fĂŒr uns alle von grĂ¶ĂŸter Bedeutung, unseren GĂ€sten die bestmögliche QualitĂ€t in allen Bereichen zur VerfĂŒgung zu stellen. DafĂŒr stand unser GrĂŒnder Josef Wund und auch in Zukunft werden wir alle gemeinsam unser Bestes geben, damit wir die bisherige Erfolgsgeschichte in seinem Sinne und gemĂ€ĂŸ den WĂŒnschen und Vorstellungen unserer GĂ€ste weiter fortfĂŒhren können.» so Jochen Brugger, GeschĂ€ftsleiter vom BADEPARADIES SCHWARZWALD.
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Freiburger Mietpreisstopp
Stadt Freiburg verzichtet bis auf weiteres auf Mieterhöhungen bei der Freiburger Stadtbau (FSB)

OberbĂŒrgermeister Horn weist als Aufsichtsratsvorsitzender der Freiburger Stadtbau (FSB) Mietmoratorium an Start des Dialogprozesses ĂŒber zukĂŒnftige Wohnungspolitik und StĂ€rkung der FSB mit Gemeinderat und Akteuren in den nĂ€chsten Monaten

OB Horn: „Mit dem freiwilligen Verzicht auf Mieterhöhungen setzt Freiburg ein klares Zeichen fĂŒr bezahlbaren Wohnraum. Die Entscheidung ĂŒber die generelle Mietenpolitik der FSB sollte kĂŒnftig beim Gemeinderat liegen.“

OberbĂŒrgermeister Martin Horn hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Aufsichtsrates der FSB in der heutigen Sondersitzung bis auf weiteres ein Mietmoratorium der FSB-Mieten angewiesen. Er hat damit entsprechend der Hauptsatzung von seinem Recht Gebrauch gemacht, sein Weisungsrecht zu Mieterhöhungen anzuwenden. Von der Aussetzung der Erhöhung der Mieten sind freifinanzierte Wohnungen und Satzungsmieten bei der FSB ab sofort betroffen. OB Horn: „Ich möchte damit ein klares Zeichen fĂŒr bezahlbaren Wohnraum setzen, wie in meiner Antrittsrede im Juli angekĂŒndigt. Dort, wo wir Einfluss haben, wollen wir ihn auch direkt nutzen und gegen die Mietspirale auf dem Wohnungsmarkt vorgehen.“

OberbĂŒrgermeister Horn kĂŒndigte weiter an, in den nĂ€chsten Monaten ĂŒber eine StĂ€rkung der FSB mit der FSB-GeschĂ€ftsfĂŒhrung und dem Gemeinderat zu diskutieren. Deshalb befĂŒrwortet OberbĂŒrgermeister Horn, wie in einem fraktionsĂŒbergreifenden Antrag gefordert, die Mietpolitik der FSB im Gemeinderat transparent zu diskutieren. DafĂŒr wird es im November eine Klausurtagung der FSB und dem Gemeinderat geben. Im Anschluss sollen ĂŒber Drucksachen zur Wohnungs- und Mietpolitik der Stadt Freiburg diskutiert und entschieden werden. Die Verwaltung prĂŒft deshalb eine Änderung der Hauptsatzung mit dem Ziel, dass kĂŒnftig die grundsĂ€tzliche Linie und Eckpunkte in der stĂ€dtischen Mietpolitik der FSB im Gemeinderat festgelegt wird. OB Horn: „Das Thema ist fĂŒr die gesamte Stadtpolitik zu wichtig, um es auf den Kreis im Aufsichtsrat zu beschrĂ€nken. Neue Wege fĂŒr die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnen sollten wir gemeinsam transparent und öffentlich diskutieren.“
 
 

 
Apfelschwemme - Was tun?
Nach einem schwierigen Jahr fĂŒr die Landwirtschaft mit Hitze, DĂŒrre und massiven ErnteausfĂ€llen durch menschengemachten Klimawandel gibt es, nicht nur in SĂŒdbaden, zumindest eine sehr gute Apfel- und Zwetschgenernte. Manche reden sogar von einer Apfelschwemme.

Viele Äpfel – was tun? Der BUND Regionalverband am SĂŒdlichen Oberrhein hat dazu einen etwas „altmodisch klingenden“, gleichzeitig aber sehr modernen, nachhaltigen Tipp: Einfach dann Äpfel, Birnen und Zwetschgen essen, wenn sie reif sind und wenn es viele gibt. Das heißt jetzt, am besten direkt beim Landwirt, Obst kaufen, verschiedene Rezepte mit Äpfeln ausprobieren, Apfelmus oder getrocknete Apfelringe selber machen und einheimischen, lokalen Apfelsaft trinken. Nach dem trockenen Hitzesommer gibt es zum Teil viele, aber kleine FrĂŒchte die nicht „der Norm“ entsprechen, aber dennoch lecker sind. Wer „Global denkt und lokal kauft“, findet auch fĂŒr diese FrĂŒchte vielseitige Verwendung

Der Tipp passt nicht ganz in eine Zeit, in der uns eine geschickte Werbung dazu bringt, an Weihnachten Erdbeeren zu kaufen. Nicht nur unter Klimagesichtspunkten ist es aber sinnvoll, regional und saisonal zu kaufen. Immer grĂ¶ĂŸere Mengen an Apfelsaft und Apfelsaftschorle kommen zwischenzeitlich aus China. Der klimafeindliche Ferntransport ist viel zu billig und mit chinesischen Hungerlöhnen kann unsere Landwirtschaft nicht mithalten. Es ist gewollt und Ă€rgerlich, dass auf den GetrĂ€nkeflaschen das Herkunftsland nicht groß und deutlich gekennzeichnet ist. Apfelsaftimport aus China, Polen oder Weißrussland lohnt sich fĂŒr die Saft-Firmen nur dann, wenn der Saft aus Konzentrat hergestellt ist. Darum: Beim Apfelsaftkauf auf die Kennzeichnung „Direktsaft“ oder „nicht aus Konzentrat“ achten!

Der regionale Einkauf unterstĂŒtzt die hiesige Landwirtschaft, trĂ€gt so zum Erhalt unserer Kulturlandschaft bei und bietet damit auch Lebensgrundlagen fĂŒr eine vielfĂ€ltige Tier- und Pflanzenwelt.

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
 
 

 
Freiburg: Ehrung fĂŒr Zivilcourage
Verein Sicheres Freiburg bittet um VorschlÀge bis zum 30. September

Gerd Meyer in die Jury berufen

Zivilcourage zeichnet eine aktive Gesellschaft aus, die nicht wegsondern hinschaut. Um sie zu wĂŒrdigen, ehrt der Verein Sicheres Freiburg in Verbindung mit der KriminalprĂ€vention der Stadt Freiburg und dem Referat PrĂ€vention des PolizeiprĂ€sidiums alle zwei Jahre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die Zivilcourage in Freiburg gezeigt haben.

In diesem Jahr findet diese Ehrung am Montag, 26. November, im Historischen Ratssaal statt; es ist die vierte ihrer Art. Nun fordert der Verein Sicheres Freiburg alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger dazu auf, Personen zu benennen, die Zivilcourage gezeigt haben. Bis zum 30. September können diese Personen gemeldet werden, per Post (Sicheres Freiburg e.V., Rathausplatz 2-4, 79098 Freiburg) oder per Mail an info@sicheres-freiburg.de.

In die Jury fĂŒr die diesjĂ€hrige Ehrung hat der Verein Sicheres Freiburg den Politikwissenschaftler Prof. em. Dr. Dr. h.c. Gerd Meyer berufen. Er wird den Verein fachlich beraten, in der Vorbereitung unterstĂŒtzen und am Festakt in einem Fachvortrag die Bedeutung der Zivilcourage fĂŒr eine moderne, aktive Gesellschaft darlegen. Meyer hat von 1977 bis 2007 an der Uni TĂŒbingen gelehrt. Sein Arbeitsbereich war Mittel- und Osteuropa; politische Kulturen und politische Psychologie. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf Zivilcourage, politischer Partizipation und BĂŒrgerengagement.

Nicht erst seit dem verstĂ€rkten Aufkommen von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus ist Zivilcourage als demokratisches Verhalten in vielen Lebensbereichen gefragt – am Arbeits- und Ausbildungsplatz, in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen, in Vereinen und Parteien wie in staatlichen
Institutionen. Die Analyse und Förderung von Zivilcourage darf sich daher nicht beschrĂ€nken auf politische Kontexte, aktuelle Konflikte, Notlagen oder Bedrohungssituationen, in denen spontan gehandelt werden muss. Zivilcourage sollte verstanden werden als öffentliches Handeln im Alltag, als sozialer Mut in der Lebenswelt der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, als Element der Zivilgesellschaft.

Es geht um die alltĂ€gliche Meinungsfreiheit und die Akzeptanz von Widerspruch bis hin zur Anerkennung von Menschen, die sich einsetzen fĂŒr Recht und Gerechtigkeit, fĂŒr einen „aufrechten Gang“ und die Achtung der MenschenwĂŒrde. Gerd Meyer hat das Konzept der Zivilcourage oder des sozialen Muts seit 1966 wissenschaftlich untersucht und in verschiedenen BĂŒchern publiziert. Der Verein Sicheres Freiburg freut sich, mit Meyer einen ausgewiesenen Fachmann als Mitglied der Jury gewonnen zu haben.
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Freiburg: Freiluftkonzerte im Stadtgarten und am Waldsee
Am Sonntag, 30. September, gibt es zwei Freiluftkonzerte. Um 11 Uhr spielt der Musikverein Freiburg-Hochdorf im Musikpavillon im Stadtgarten. Dirigiert wird der Musikverein von Marlon Zickgraf. Um 11 Uhr spielt der Musikzug der Feuerwehr Freiburg unter der Leitung von Andreas Huck am Waldsee.

Informationen zu den einzelnen Terminen und auftretenden Musikvereinen online ...
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