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Donnerstag, 9. Dezember 2021
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Verschiedenes

 
Freiburg: GebÀudebrand Ebnet-Steinhalde
26.07.2019, 10:33 Uhr. Ein Notruf alarmierte die EinsatzkrĂ€fte der Berufsfeuerwehr zu einem Barackenbrand. Durch weitere eingehende Notrufe, welche ein Übergriff auf das nebenstehende WohngebĂ€ude meldete, wurde von der Integrierten Leitstelle die Alarmierung auf das Alarmstichwort „GebĂ€udebrand“ erhöht. Durch die Erhöhung des Alarmstichwortes wurden die zustĂ€ndigen Freiwilligen EinsatzkrĂ€fte der Abteilung Ebnet und Kappel umgehend nachalarmiert.

Durch die Hanglage hatte das 3. Obergeschoss eine Erdterrasse auf der sich eine GartenhĂŒtte aus Holz befand, welche durch den Brand vollends zerstört wurde. Das Feuer griff auf die nahe gelegene Sauna und das WohngebĂ€ude ĂŒber. Durch die schnell eingeleitete Riegelstellung konnte aber ein grĂ¶ĂŸerer Brandschaden an der Sauna und dem WohngebĂ€ude vermieden werden.

Der Brand war schnell unter Kontrolle und auch abgelöscht. Nach den Nachlöscharbeiten konnte die Einsatzstelle an die Polizei ĂŒbergeben werden. Eine Person wurde an den Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ĂŒbergeben.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz

 
BĂ€ume leiden unter der Trockenheit: jeder Liter Wasser hilft
Die Stadt Freiburg ist dankbar fĂŒr die Mithilfe der Bevölkerung

In den Abend- und Morgenstunden können die BÀume das Wasser am besten aufnehmen

FĂŒr jedermann sichtbar leiden die BĂ€ume im Stadtgebiet von Freiburg unter der anhaltenden Trockenheit. WĂ€hrend die BĂ€ume in schattigen Lagen und an Stellen mit Zugang zu Wasser, wie beispielsweise an BĂ€chen und GrĂ€ben, noch gut mit der Trockenheit zurechtkommen, sind viele andere StraßenbĂ€ume betroffen. Diese haben nicht nur mit Wassermangel, sondern auch mit dem fĂŒr BĂ€ume ungĂŒnstigen Umfeld zu kĂ€mpfen. Hitzestress, Bodenverdichtung durch hĂ€ufiges Befahren der Baumscheiben, AnfahrschĂ€den und kleine Baumscheiben machen den BĂ€umen zusĂ€tzlich zu schaffen.

Die BĂ€ume reagieren auf den Wassermangel, indem sie einen Teil ihres Blattwerks abwerfen und dadurch die Verdunstung verringern. Dies heißt nicht, dass die BĂ€ume eingehen. Es handelt sich vielmehr um einen natĂŒrlichen Schutzmechanismus. Allerdings können lang anhaltende und immer wieder auftretende Trockenperioden auch Ă€ltere BĂ€ume an ungĂŒnstigen Standorten zum Absterben bringen.

Der Stadt bleibt dann nichts anderes ĂŒbrig, als die BĂ€ume durch Neupflanzungen zu ersetzen. Dabei wird darauf geachtet, dass die ausgewĂ€hlten Baumarten besser mit den Folgen des Klimawandels, wie hĂ€ufigere Trockenperioden und zunehmender Hitzebelastung, zurechtkommen. Nicht selten sind dies mittlerweile Baumarten, die in Deutschland nicht heimisch sind oder ZĂŒchtungen heimischer Baumarten, die Trockenheitsresistent sind.

WĂ€hrend Ă€ltere BĂ€ume, die ein ausgeprĂ€gtes Wurzelwerk im Untergrund haben, eine Trockenperiode ĂŒberbrĂŒcken können, mĂŒssen JungbĂ€ume mit Wasser versorgt werden. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) ist deshalb zurzeit tĂ€glich mit dem sogenannten Gießwagen unterwegs und bewĂ€ssert die JungbĂ€ume kontinuierlich. Da die KapazitĂ€ten des GuT nicht ausreichen, um alle JungbĂ€ume im Stadtgebiet zu gießen, werden zusĂ€tzlich Fremdfirmen zur UnterstĂŒtzung beauftragt. Auf diese Weise werden etwa 600 BĂ€ume pro Woche mit rund 200 Liter Wasser pro Gießgang versorgt in der Hoffnung, dass die Hitzeperiode nicht allzu lange andauert.

Wie viele andere GroßstĂ€dte ist das GuT der Stadt Freiburg ĂŒber die Mithilfe aus der Bevölkerung sehr dankbar. WĂ€hrend der momentanen Wetterlage, unter der insbesondere unsere stressgeplagten StraßenbĂ€ume besonders zu leiden haben, tut dem Baum jeder Liter Wasser gut.

Ein großes Dankeschön an alle Mithelferinnen und Mithelfer, die uns und den BĂ€umen mit einer Wassergabe helfen. Insbesondere in den Abend- und Morgenstunden können die BĂ€ume das Wasser am besten aufnehmen.
 
 

 
Stadtbild verbessern, verstÀrkt gegen illegale Graffiti vorgehen
15 Institutionen haben die neue Initiative „Graffiti-Alarm – FĂŒr ein schönes Stadtbild“ gegrĂŒndet

Viele Kommunen kĂ€mpfen mit illegalen Graffiti. Die Kosten fĂŒr ihre Beseitigung sind hoch; laut einer Studie des Deutschen StĂ€dtetags summieren sie sich bundesweit alljĂ€hrlich auf 200 Millionen Euro. In Freiburg hat die Stadt 2018 rund 238.000 Euro fĂŒr die Beseitigung der SchĂ€den allein auf eigenen Objekten ausgegeben.

JĂŒngst hat die Kommunale KriminalprĂ€vention der Stadtverwaltung nun zu einem Informationsaustausch wegen des Umgangs mit illegalen Graffiti eingeladen. Dabei schlossen sich 15 Freiburger Institutionen zur neuen Initiative „Graffiti-Alarm – FĂŒr ein schönes Stadtbild“ zusammen, um verstĂ€rkt gegen illegale Graffiti vorzugehen und sich kĂŒnftig mit Erfahrungs- und Fachwissen gegenseitig zu unterstĂŒtzen. Ziel der Initiative: Das Stadtbild soll verbessert werden.

Beim GrĂŒndungstreffen gab zunĂ€chst Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach einen Überblick ĂŒber die bisherigen Maßnahmen der Stadt Freiburg, die der Gemeinderat beschlossen hat. Dabei betonte er: „Je mehr Betroffene SchĂ€den durch illegale Graffiti anzeigen, desto klarer wird der Auftrag an die Politik, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. So haben wir vereinbart, SchĂ€den durch illegale Graffiti und Tags ab einer GrĂ¶ĂŸe von einem halben Quadratmeter zeitnah per Foto zu dokumentieren und bei der Polizei anzuzeigen. Gleichzeitig haben wir 14 gut zugĂ€ngliche FreiflĂ€chen, wo Graffiti ausdrĂŒcklich erlaubt und erwĂŒnscht sind.“

Die teilnehmenden Institiutionen sind sich einig, dass schnelles Entfernen der SchĂ€den die Anzahl und GrĂ¶ĂŸe neuer Schmierereien in der Umgebung senkt.

Vertreter der Polizei haben beim Treffen ĂŒber die aktuelle Lage, Möglichkeiten der Anzeigeerstattung und Erfolge der Ermittlungen berichtet. Um Straftaten zu registrieren, ist eine Anzeige erforderlich; sie kann einfach per Mail mit Foto im Anhang ans zustĂ€ndige Revier nördlich oder sĂŒdlich der Dreisam erfolgen, also an freiburgnord.prev@polizei.bwl.de oder freiburg-sued.prev@polizei.bwl.de.

Geeignete technische PrĂ€ventionsmaßnahmen werden verstĂ€rkt geprĂŒft und entsprechend den Möglichkeiten umgesetzt. Dazu zĂ€hlen BegrĂŒnen, AbzĂ€unen, Beleuchten, farblich Gestalten oder VerĂ€ndern der Fassaden-OberflĂ€che mittels Spezialfarbe oder Beschichtung. Hierbei ist der gegenseitige Austausch wertvoll. So hat die BN Netze GmbH mit der Gestaltung ihrer TrafohĂ€uschen sehr gute Erfahrungen gemacht. Generell gibt es auch gute Erfahrungen mit Fassadengestaltungen.

Ein jĂ€hrliches Treffen soll die Möglichkeit bieten, sich ĂŒber Aktionen auszutauschen und aktuelle Probleme an die Stadtverwaltung zu melden. Die Teilnehmenden von „Graffiti-Alarm“ verstĂ€ndigten sich abschließend darauf, dass jedes Mitglied Sprayer, die auf frischer Tat ertappt werden, sofort unter 110 an die Polizei meldet.

Ihre Bereitschaft, gemeinsam gegen illegale Graffiti vorzugehen haben bisher bekundet: Justiz, Polizei, FWTM, Verband Haus & Grund Freiburg, Wohnungsunternehmen (z.B. Bauverein Breisgau eG, Freiburger Stadtbau GmbH, Heimbau Breisgau eG, Vonovia), VAG, Stiftungen der Erzdiözese Freiburg, Evangelische Kirche, Amt fĂŒr Vermögen- und Bau BW (UniversitĂ€ts- und LandesgebĂ€ude).

Auch nicht direkt betroffene Institutionen sind bei „Graffiti-Alarm“ als Mitglieder willkommen. Wer sich dafĂŒr interessiert, findet NĂ€heres auf www.freiburg.de/kriminalpraevention. Sabine Burkhardt, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Kommunalen KriminalprĂ€vention, ist ĂŒber graffiti@stadt.freiburg.de zu erreichen.

Info-Box: Private EigentĂŒmer erhalten Beratung und ggf. finanzielle UnterstĂŒtzung zur Beseitigung wiederholter SchĂ€den ĂŒber den Verein Sicheres Freiburg (www.sicheres-freiburg.de). Der Verein verrĂ€t auch, wo Farbe erlaubt ist und nach Lust und Laune gesprayt werden darf, und fördert legale Street-Art- und Kunstprojekte. Die 14 legalen FreiflĂ€chen im Stadtgebiet stehen auf www.freiburg.de/graffiti.
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Farbschutz-Shampoos: Bringt nichts
Farbschutz-Shampoos bringen nicht mehr als herkömmliche Shampoos. Im Test war keins von ihnen in der Lage, die Farbe des kolorierten Haars ĂŒber Wochen zu erhalten. Von 15 Shampoos, die mit Farbschutz werben, schneiden deshalb 10 mit mangelhaft und 5 mit ausreichend ab. Die Preise reichen vom gĂŒnstigen Drogerieprodukt fĂŒr 1,35 Euro bis zum 28 Euro teuren Shampoo von Judith Williams.

„Bis zu 12 Wochen Farbschutz“ oder „schĂŒtzt die Farbe vor dem Auswaschen“ lauten die Werbeversprechen der Shampoo-Anbieter. Einer Umfrage zufolge erwarten fast 90 Prozent der Frauen, dass die Farbe des kolorierten Haars deutlich oder etwas lĂ€nger hĂ€lt, wenn sie Farbschutz-Shampoo benutzen. Zwölfmal wuschen die Tester gefĂ€rbte NaturhaarstrĂ€hnen mit Farbschutz-Shampoos, um einen Zeitraum von sechs Wochen zu simulieren. Sie bestrahlten die StrĂ€hnen auch mit UV-Licht. Doch keines von ihnen erhĂ€lt die Farbe von koloriertem Haar zufriedenstellend. ErnĂŒchternd: Sechs der mangelhaften Produkte schĂŒtzen nicht besser als ein Repair-Shampoo fĂŒr geschĂ€digtes Haar und sogar schlechter als ein Kindershampoo. Beide hatten die Tester zum Vergleich herangezogen.

Einige der Farbschutz-Shampoos pflegen immerhin gut, wie der Test bei den ausreichenden Produkten zeigt. Diese Eigenschaft besitzen aber auch herkömmliche Shampoos, heißt es in dem Testbericht.

Der Test Farb-Shampoos findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und kostenlos online ...
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Unseriöse Tests: Erfundene Warentests tÀuschen Verbraucher
Im Internet wimmelt es nur so vor erfundenen Warentests oder „Testsiegern“, die bei der Stiftung Warentest angeblich gut abgeschnitten haben, tatsĂ€chlich aber durchgefallen sind. Die Portale machen damit Kasse und tĂ€uschen Verbraucher. Wie man sogenannte Fake-Test-Portale erkennt, wird in der August-Ausgabe der Zeitschrift test erklĂ€rt.

Viele Verbraucher freuen sich, wenn sie Gratis-Testurteile im Netz finden. Doch meist haben die eine geringe bis gar keine Aussagekraft, vermeintliche Testsieger können sogar absolute Flops sein. Ein Beispiel: Ein mit Schadstoffen belasteter Kinderwagen bekam von der Stiftung Warentest das QualitĂ€tsurteil mangelhaft, ein Vergleichsportal pries ihn an und behauptete, er entspreche „rundum den Empfehlungen der Stiftung Warentest“. Mit dieser Masche lĂ€sst sich einfach Geld verdienen: Neben den angeblich getesteten Waren stehen weiterfĂŒhrende Links, die direkt zum Produkt bei OnlinehĂ€ndlern wie Amazon, Ebay oder Otto leiten. Klickt ein Besucher der Fake-Test-Seite auf einen Link und kauft das Produkt anschließend bei Amazon oder Co, kassiert der Betreiber der Webseite eine Provision – je nach Produktart zwischen 1 und 15 Prozent des Nettopreises.

Zahlreiche Fake-Test-Portale verstoßen gegen geltendes Recht, etwa das Urheber-, Wettbewerbs- oder Presserecht. Deshalb mahnen VerbraucherschĂŒtzer die Macher der Tests regelmĂ€ĂŸig ab. Oft ist das schwierig, weil auf den Seiten kein oder ein fragwĂŒrdiges Impressum zu finden ist. Um die Verwirrung perfekt zu machen, tummeln sich neben reinen Fake-Test-Portalen auch Webseiten mit Links zu Onlineshops, deren Mitarbeiter mal ein Produkt ausprobiert oder Kundenrezensionen ausgewertet haben. Danach erstellen sie eine fragwĂŒrdige Bestenliste und kĂŒren einen sogenannten Vergleichssieger.

Internetseiten mit unseriösen Tests lassen sich oft erkennen: Die falschen Tester bewerten hĂ€ufig alle Produkte positiv, schließlich wollen sie zum Kauf verleiten. Verweise zu Onlineshops sind ein untrĂŒgliches Zeichen dafĂŒr, dass das vermeintliche Testportal eine Provision von den HĂ€ndlern kassiert. Weil sie gar nichts testen, können die falschen Testportale ihre Untersuchungen auch nicht beschreiben. Seriöse Testorganisationen erlĂ€utern und veröffentlichen, auf welche Art und Weise sie die Produkte geprĂŒft und bewertet haben. Bei vielen Fake-Test-Seiten sucht man vergebens nach einem Impressum, obwohl das in Deutschland Pflicht ist. Gibt es doch ein Impressum, verweist es oft auf Adressen in weit entfernten LĂ€ndern. Professionelle Tests sind sehr aufwendig und teuer, deshalb werden sie in der Regel nicht kostenlos ins Netz gestellt.

Der Artikel „Unseriöse Tests“ findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und online ...
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Mit Karacho ĂŒber Stock und Stein
Heute wurde eine neue MTB-Übungsstrecke hinter der Jugendherberge eröffnet

Freiburg, 24. Jukli. Meister fallen nicht vom Himmel – aber manchmal fallen sie vom Rad. Vor allem Mountainbikes erfordern einiges an Übung, bis die Person, die darauf sitzt, ihr Bike auch in schwierigem GelĂ€nde sicher meistert. DafĂŒr sind Übungsstrecken hilfreich. Darum hat das Forstamt im Forstrevier Roßkopf hinter der Jugendherberge (KartĂ€userstraße) eine solche Strecke gebaut.

Heute wurde sie mit einem Pressetermin eröffnet. Dabei betonte UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik: „Ich freue mich ĂŒber diese neue Übungsstrecke, weil sie nicht nur allen Mountainbike-Fans neue Herausforderungen bietet. Sie ist auch ein Beleg fĂŒr einen gelungenen Beteiligungsprozess. Schließlich geht die Idee fĂŒr die Strecke auf eine Initiative von Jugendlichen des 8er-Rates zurĂŒck.“

Der 8er-Rat ist eine Initiative der Jugendarbeit beim Freiburger JugendbĂŒro. Hier sind SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus achten Klassen aus Freiburger Schulen vertreten. Vor drei Jahren hatten die Jugendlichen im Sportausschuss vorgeschlagen, im Stadtwald eine MTB-Übungsstrecke einzurichten, um die Fahrtechnik zu verbessern und UnfĂ€llen vorzubeugen. Daraufhin erhielt das Forstamt vom Gemeinderat einen PrĂŒfauftrag, dessen Ergebnisse 2017 vorlagen. Nach ausfĂŒhrlichen Diskussionen und Abstimmungen mit allen Beteiligten standen Streckenverlauf und bauliche Details fest; der Gemeinderat und der 8er-Rat stimmten zu, das Forstamt ĂŒbernahm die FederfĂŒhrung, der Verein Mountainbike Freiburg ĂŒbernahm die TrĂ€gerschaft und unterzeichnete den Gestattungsvertrag.

Nun gelten dieselben Regeln wie bei den MTB-Downhillstrecken im Stadtwald: Haftungsausschluss auf der Strecke, die Stadt als Waldbesitzerin haftet nur fĂŒr Baumgefahren entlang der Strecke, Bau und Beschilderung sind Sache des Vereins.

Die neue Übungsstrecke ist fĂŒr alle Mountainbikenden zugĂ€nglich. Sie ist als Rundkurs angelegt, 1,2 Kilometer lang und beginnt und endet an der Kreuzung Dachslochweg/Todtnauer Weg, 5 Minuten oberhalb der Jugendherberge bzw. des Waldspiel- und Grillplatzes Ochsengespann. Der „Downhill-Abschnitt“ ist 300 Meter lang und bietet zwei Linien mit unterschiedlich schweren Streckenelementen, die ein sicheres Erlernen der Fahrtechnik und ein effektives Training ermöglichen. FĂŒr den Bau der Strecke und die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen floss kein Geld aus der Stadtkasse. Alle Arbeiten und Ausgleichsmaßnahmen hat die Jugendabteilung des Vereins Mountainbike Freiburg ehrenamtlich ĂŒbernommen.

Bei der Eröffnung dankte BĂŒrgermeisterin Stuchlik den Jugendlichen des 8er-Rates fĂŒr ihr Engagement, aber auch dem Verein Mountainbike Freiburg, der sich seit Jahren fĂŒr ein gutes Miteinander mit anderen Waldnutzergruppen einsetzt, Verantwortung ĂŒbernimmt und konstruktiv mit dem Forstamt zusammenarbeitet. In diesem Fall ĂŒbernimmt die Jugendabteilung des MTB-Vereins eine Patenschaft fĂŒr den Dachsweiher, die dortige Grillstelle und das KleingewĂ€sser, das Richtung Waldspielplatz Ochsengespann fließt.

Im Stadtkreis Freiburg besteht ein MTB-Streckennetz von 169 Kilometern (166 km im Stadtwald, 3 km im Staatswald). Darin sind alle Trails und Downhillstrecken enthalten. 85 Prozent (141 km) dieser Wege und Strecken sind ĂŒber 2 Meter breit, 15 Prozent (25 km) sind schmaler als 2 Meter. Damit liegt Freiburg 5 Prozent ĂŒber dem Zielwert, der in Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr Trails angestrebt wird.

Die neue MTB-Übungsstrecke ergĂ€nzt das bisherige Trio an spektakulĂ€ren Downhillstrecken fĂŒr Fortgeschrittene und Profis: Borderline (4,2 km), Canadian Trail (3,6 km) und Baden to the Bone (2,2 km im Staatswald).

Hinzu kommen fĂŒnf einfachere Trails: Hubbelfuchs (1,9 km), der Trail nach Wildtal (3,1 km), Badish Moon Rising (3,9 km), der Trail nach GĂŒnterstal (3,3 km) und der Uphill-Teil des Canadian Trail (1,5 km). Vor der Übungsstrecke waren die jĂŒngsten NeuzugĂ€nge die Downhillstrecke „Baden to the Bone“ (Oktober 2017) und der Trail „Badish Moon Rising“ (Oktober 2016).

Dieses vielfĂ€ltige Angebot ist in Deutschland einzigartig und wird in der Mountainbike-Szene regelmĂ€ĂŸig gefeiert ...
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Übergabe menschlicher Überreste
Das Projekt freiburg-postkolonial.de hat zwei SchĂ€del aus der Alexander-Ecker-Sammlung zur weiteren Erforschung ihrer Herkunft an das UniversitĂ€tsarchiv der UniversitĂ€t Freiburg ĂŒbergeben. Die beiden menschlichen SchĂ€del und die zugehörigen Unterkiefer waren im April 2019 – wenige Tage nach der Übergabe menschlicher SchĂ€del an eine australische Delegation in Stuttgart – im informationszentrum 3. welt (iz3w) anonym hinterlegt worden. Der Karton, in dem sie verpackt waren, war an den Freiburger Sozialwissenschaftler Dr. Heiko Wegmann, Leiter des Projektes freiburg-postkolonial.de, adressiert. Anhand der Beschriftungen der SchĂ€del unter anderem mit bestimmten Nummernpaaren ging Wegmann davon aus, dass sie frĂŒher Teil der anthropologischen Alexander-Ecker-Sammlung der UniversitĂ€t waren. Diese Vermutung hat der zustĂ€ndige Leiter des UniversitĂ€tsarchivs, Prof. Dr. Dieter Speck, anhand von zugesendeten Fotografien der SchĂ€del bestĂ€tigt.

Die UniversitĂ€t wird nun untersuchen, ob die SchĂ€del – wie es deren Beschriftung nahelegt – aus ehemaligen Kolonialgebieten stammen könnten. Wird diese Vermutung bestĂ€tigt, wird sie die RĂŒckgabe der menschlichen Überreste umgehend einleiten. Das staatliche australische RĂŒckfĂŒhrungsprogramm wurde von Wegmann bereits im April einbezogen und steht diesbezĂŒglich auch schon mit der UniversitĂ€t Freiburg in Kontakt.

Die Ergebnisse der ersten Recherchen Wegmanns zur Beschriftung der SchĂ€del stehen im Einklang mit den Informationen aus der Datenbank des Freiburger UniversitĂ€tsarchivs. Demzufolge wurden sie wahrscheinlich in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts im Auftrag der Hamburger Firma Godeffroy beschafft. Die Firma handelte neben tropischen Produkten auch mit Ethnografika und menschlichen Überresten. Einer der SchĂ€del könnte demnach von einem australischen Aborigines stammen und von den Forschungsreisenden Amalie Dietrich (1821-1891) oder Eduard DĂ€mel (1822-1900) nach Deutschland gebracht worden sein. Dietrich hielt sich 1866/67 im Auftrage Godeffroys genau an dem Ort auf, der auf dem SchĂ€del bezeichnet ist. Auf welche Weise der SchĂ€del beschafft wurde, etwa durch Grabraub oder auf noch problematischere Weise, ist unklar. Der zweite SchĂ€del stammt laut Beschriftung von der Pazifik-Insel „Pleasent Island“, dem heutigen Nauru, das zwischen 1888 und 1919 vom Deutschen Reich kolonisiert wurde. Vermutlich um das Jahr 1885 wurden beide SchĂ€del an den Maler und Sammler Gabriel von Max (1840-1915) verkauft und gelangten 1936 in die Alexander-Ecker-Sammlung. Aus ihr sind sie vor dem Jahr 2000, als die Sammlung dem UniversitĂ€tsarchiv zugeordnet wurde, auf ungeklĂ€rte Weise verschwunden.

Die UniversitĂ€t Freiburg hat im April 2019 bereits acht SchĂ€del von Aborigines nach Australien restituiert und 14 SchĂ€del aus dem heutigen Gebiet von Namibia im MĂ€rz 2014 an eine namibische Delegation ĂŒbergeben. Im Falle Naurus bestehen noch keine Erfahrungen und Kontakte. Das Projekt freiburg-postkolonial.de und die UniversitĂ€t rufen weitere private Besitzerinnen und Besitzer von menschlichen Überresten, die vermutlich aus der Kolonialzeit stammen, dazu auf, sich mit geeigneten Stellen in Verbindung zu setzen und alle verfĂŒgbaren Begleitinformationen bereitzustellen. Die UniversitĂ€t ist jederzeit bereit, in Restitutionsfragen mit den entsprechenden Stellen in den HerkunftslĂ€ndern zusammenzuarbeiten.
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Wasserrettung aus Opfinger See ...
... und GebĂ€udebrand: Brand im LĂŒftungsschacht, Habsburger Straße

Insgesamt hatte die Feuerwehr Freiburg am 23.07.2019 von 07:00 – 21:00 Uhr 13 EinsĂ€tze zu bewĂ€ltigen. KleinbrĂ€nde im Freien, Brandmeldealarme, Tierrettungen und GasgerĂŒche mussten abgearbeitet werden.

Zwei EinsÀtze sind in der Pressemeldung hervorzuheben:

Gegen 18:46 wurde die integrierte Leitstelle von der Polizei in Kenntnis gesetzt, dass sich am Opfinger Baggersee eine Person in medizinischer Notlage sich an einer Boje im See festhĂ€lt und zu ertrinken droht. Daraufhin wurde der Wasserrettungszug der Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Opfingen alarmiert. Ebenfalls wurden der Rettungsdienst und der Notarzt alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle, war die Person bereits von BadegĂ€sten mit einem Paddel Board gerettet worden. Die Person wurde dem Rettungsdienst und dem Notarzt ĂŒbergeben. Dank des schnellen Eingreifens der BadegĂ€ste konnte der mĂ€nnlichen Person das Leben gerettet werden.

Gegen 20:18 Uhr bemerkten Passanten schwarzen Rauch aus einem LĂŒftungsschacht in der Habsburger Straße neben einer Bank. Über den Notruf 112 meldeten mehrere Anrufer den Brand der integrierten Leitstelle Freiburg. Der Disponent alarmierte mit dem Einsatzstichwort „GebĂ€udebrand“ umgehend den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen ZĂ€hringen und Herdern der Freiwilligen Feuerwehr.

Nach einer schnellen Erkundung durch die Feuerwehr vor Ort konnte festgestellt werden, dass im LĂŒftungsschacht im Keller Laub und Unrat in Brand geraten war. Der Technikraum wurde gewaltsam geöffnet. Der Brand konnte rasch unter Atemschutz gelöscht werden.

Nach einer Stunde konnte die Feuerwehr Freiburg den Einsatz beenden und die Einsatzstelle der Polizei ĂŒbergeben.

Die Feuerwehr Freiburg war mit 8 Fahrzeugen und 27 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.

Die Polizei Freiburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz



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