Prolixletter
Dienstag, 25. Januar 2022
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: OB Mentrup: "Wir sind Halle"
Tiefes MitgefĂŒhl nach Attentat in Partnerstadt / Anschlag ist auch ein Terrorakt gegen jeden Einzelnen von uns / Kondolenzbuch liegt morgen ab 9 Uhr im Rathaus aus

Nach dem Attentat in Karlsruhes Partnerstadt Halle, bei dem zwei Menschen beim gestrigen höchsten jĂŒdischen Fest Jom Kippur in der NĂ€he der Synagoge erschossen und zwei weitere schwer verletzt wurden, hat OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup seinem Hallenser Amtskollegen, Dr. Bernd Wiegand, sein tiefes MitgefĂŒhl ausgedrĂŒckt.

Wörtlich schrieb Mentrup: "Jetzt hat ein solcher Anschlag in unserer Partnerstadt stattgefunden, die vielen von uns mit ihrer Geschichte, ihrem Stadtbild und ihren Menschen so vertraut und so nah ist, wir eine Familie darstellen, Halle ist auch Karlsruhe, Karlsruhe ist auch Halle - ĂŒber alle Entfernungen hinweg. Und deshalb ist der Anschlag auch ein Terrorakt unmittelbar gegen uns, gegen jeden Einzelnen von uns, wir sind Halle, das spĂŒren wir gerade jetzt ganz intensiv."

Er habe mit großer ErschĂŒtterung und Fassungslosigkeit von dem Attentat erfahren. Auch im Namen der Partnerstadt Karlsruhe und ihrer BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ĂŒbermittle er "unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tiefstes MitgefĂŒhl angesichts dieses Aktes antisemitischer und rassistischer Gewalt. In Gedanken sind wir bei den Opfern und allen, die ihnen nahe stehen".

Karlsruhe sei "entsetzt ĂŒber diesen menschenverachtenden Anschlag" und verurteile das brutale Verbrechen auf das SchĂ€rfste. Die Tat sei "nicht nur ein Angriff auf das Leben unschuldiger Menschen, sondern auch ein Angriff auf uns alle – auf unsere Grundwerte und Lebensvorstellungen, die eine demokratische, pluralistische und offene Gesellschaft auszeichnen."

Mentrup weiter: "Wir wollen und werden uns daher weiter mit aller Macht antisemitischen und rassistischen Strömungen entgegenstellen. Sie zielen auf eine Spaltung unserer Gesellschaft ab. Es ist gerade eine wichtige Grundlage unserer Gesellschaft, dass alle Menschen ohne Ansehen von Religion, NationalitÀt oder Geschlecht die gleichen Rechte und den gleichen Wert haben. Eine Aushöhlung dieser Menschenrechte werden wir nicht zulassen."

Mentrup bat Wiegand, die Karlsruher Anteilnahme und UnterstĂŒtzung an die JĂŒdische Kultusgemeinde Halle und das Umfeld des betroffenen LadengeschĂ€fts weiterzugeben, ebenso wie das tiefempfundene MitgefĂŒhl an die Verletzten und an die Angehörigen der Opfer.

Kondolenz an die JĂŒdische Kultusgemeinde Karlsruhe

Seine Anteilnahme drĂŒckte Mentrup ebenso dem Vorsitzenden der JĂŒdischen Kulturgemeinde Karlsruhe, Dr. Petr Kupershmidt, aus. In dem Schreiben heißt es unter anderem: "Wir werden eine Ausgrenzung von Religionen oder NationalitĂ€ten nicht akzeptieren. Seien Sie versichert, dass wir diesen grausamen Akt der Gewalt zutiefst verurteilen. Seien Sie gleichzeitig versichert, dass wir an Ihrer Seite stehen. Seite an Seite werden wir uns jedwedem Terror, jedwedem Extremismus und jedwedem Angriff auf unsere gemeinsamen freiheitlich-demokratischen Grundwerte entgegenstellen."

Kondolenzbuch liegt aus

Ein Kondolenzbuch fĂŒr alle, die Anteil nehmen wollen, liegt morgen, 11. Oktober, ab 9 Uhr im Unteren Foyer des Rathauses am Marktplatz aus.
 
 

 
Bilanz: JAZZFESTIVAL FREIBURG | 14. - 22.09.2019
Veranstaltet von E-WERK und Jazzhaus Freiburg

Den Auftakt zum Jazzfestival 2019 machte am Samstag, den 14.09. der Musikzug durch die Innenstadt mit der Brassband Brass2Go. Zum abendlichen Minigipfel kamen 870 Besucher zu Konzerten in 11 LokalitÀten. Das Eröffnungskonzert dieses von Thomas Fenselau organisierten und kuratierten Abends machte Rieke Katz im vollen Jazzhaus.

Das eigentliche Konzertprogramm zeichnete sich in diesem Jahr durch eine leichte Fokussierung auf Skandinavien aus. So gestaltete das Tord Gustavson Trio das ausverkaufte Eröffnungskonzert am Sonntagabend, Jakob Karlzon und Karl Seglem spielten ein außergewöhnliches Doppelkonzert am 18. September im Jazzhaus und mit Jakob Bro war einer der großen skandinavischen Jazzgitarristen im Forum Merzhausen zu Gast. Spannende jĂŒngere Acts gab es unter anderem bei dem gefeierten Konzert von Yazz Ahmed am 17. September oder beim Abschlusskonzert am 22. September von Indra Rios Moore im Jazzhaus. Eines der Highlights 2019 war der Auftritt der Londoner Formation Portico Quartet, die den Saal des E-WERKs eindrucksvoll musikalisch ausfĂŒllten.

Das Konzert des legendÀren Archie Shepp musste leider zu Festivalbeginn verletzungsbedingt abgesagt werden. Als Alternative fand ein durchweg gut besuchter Konzertabend mit drei Freiburger Formationen im E-WERK-Restaurant Fluxus statt.

Des weiteren bot das Jazzfestival auch 2019 einige Formate fĂŒr die lokale Szene, etwa durch die Jam Night am Dienstag im Jazzhaus, der Reihe Klangformator im E-WERK oder der Outdoor-Veranstaltung „Jazz 'n' Green“ am Abschlusssonntag. Hier fanden bei perfektem SpĂ€tsommerwetter rund 1.500 Besucher*innen den Weg in den Stadtgarten, wo ab 14 Uhr verschiedene Freiburger Formationen auftraten.

Auch 2019 wieder dabei war der Jazzkongress im Gasthaus SchĂŒtzen, bei dem der Vorjahresgewinner des Jazzfestival-Pianowettbewerbes David Tixier als Duo mit Maxime Berton zu hören war, sowie die von Thomas Bauser gestaltete Hammond Jazz Night im vollen jos fritz cafĂ©.

Zu den Konzerten in den verschiedenen HĂ€usern kamen in diesem Jahr 1.655 Besucher.
Der RĂŒckgang um 355 Besucher im Vergleich zum Vorjahr ist deckungsgleich mit der erwarteten Besucherzahl bei Archie Shepp (KapazitĂ€t 380). Somit können wir trotz des sehr bedauerlichen Ausfalls des Samstagskonzertes von einem durchweg erfolgreichen Festival sprechen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nĂ€chste Festival vom 19. bis 27. September 2020.

Besucher*innen der neun Festivalkonzerte : 1655
Besucher*innen Minigipfel: 870
Besucher*innen Jam Night & Jazz'n'Green: ca. 1.600
 
 

 
Freiburg: Neubau Stadtbahn Messe – Verkehrsumstellung in der Madisonallee
Nachdem die Zufahrt zum neuen SC-Stadion („Planstraße Ost“) nach rund zwei Wochen Bauzeit fertiggestellt ist, kann in der Madisonallee der Autoverkehr stadtauswĂ€rts wieder einspurig bis zur Hermann-Mitsch-Straße gefĂŒhrt werden.
Gleichzeitig wird der stadteinwĂ€rtige Verkehr dem aktuellen Baufortschritt entsprechend bis zur Kreuzung Emmy-Noether-Straße einspurig auf der Gegenfahrbahn der Madisonallee gefĂŒhrt und verschwenkt dann im Kreuzungsbereich vor der heutigen Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 4 wieder auf die rechte Fahrbahnseite in die Berliner Allee.
 
 

 
Objekte fĂŒr das kĂŒnftige NS-Dokuzentrum gesucht
Ende 2021 soll das Informations- und Dokumentationszentrum ĂŒber den Nationalsozialismus in Freiburg seine TĂŒren im ehemaligen Verkehrsamt, Rotteckring 14, öffnen. Die Planungen fĂŒr das „NS-Dokuzentrum“ laufen auf Hochtouren. Eine Dauerausstellung wird das Leben vor, wĂ€hrend und nach der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und des Terrors veranschaulichen. HierfĂŒr suchen die StĂ€dtischen Museen Freiburg Objekte aus der Zeit von etwa 1918 bis in die Nachkriegs- und Besatzungszeit um 1950.

Gefragt sind vor allem private Fotos, Dokumente und Dinge, die diese Epochen in Freiburg veranschaulichen. Dazu zĂ€hlen auch AlltagsgegenstĂ€nde, Spielzeug, Tonaufnahmen oder GemĂ€lde, die von den damaligen LebensumstĂ€nden zeugen. Besonders interessant sind GegenstĂ€nde, die das Schicksal jener Freiburgerinnen und Freiburger dokumentieren, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden oder Widerstand leisteten und sich dem Menschen verachtenden Terror entgegengestellt haben. Die Objekte mĂŒssen einen konkreten Bezug zur Stadt oder Region haben.

Kathrin Ellwart, Projektleiterin fĂŒr Konzeption und Einrichtung des NS-Dokuzentrums, nimmt die VorschlĂ€ge entgegen und prĂŒft, ob die angebotenen Objekte fĂŒr die Ausstellung in Frage kommen. Sie ist erreichbar unter der Rufnummer 0761 / 2012554, per Mail an kathrin.ellwart@stadt.freiburg.de oder postalisch ĂŒber die Adresse: StĂ€dtische Museen Freiburg, Dr. Kathrin Ellwart, Gerberau 15, 79098 Freiburg. Aus organisatorischen GrĂŒnden und weil die Geschichte jedes Objektes genau dokumentiert werden soll, bitte nichts vorbeibringen und keine GegenstĂ€nde mit der Post senden.
 
 

 
Freiburg: Brand in einem Treppenhaus, Rabenstraße
08.10.2019, 23:33 Uhr: Mehrere Anwohner meldeten eine starke Rauchentwicklung in einem Treppenhaus im Erdgeschoss eines 5-geschossigen WohngebĂ€udes. Daraufhin wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Abteilungen StĂŒhlinger und Unterstadt der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang starker Rauch aus dem Hauseingang und Feuerschein im Treppenhaus war sichtbar. Das Haus war mit einem BaugerĂŒst eingerĂŒstet, Personen flĂŒchteten ĂŒber das Treppenhaus und dem BaugerĂŒst ins Freie. Mit einem Trupp unter Atemschutz und einem Löschrohr wurde das Feuer im Treppenhaus abgelöscht. Sofort wurden weitere Trupps unter Atemschutz in das stark verrauchte Treppenhaus in Einsatz gebracht. Zwei Personen wurden dem Rettungsdienst mit Rauchgasintoxikation ĂŒbergeben. Eine weitere Person wurde mit Verbrennungen und Rauchgasintoxikation dem Rettungsdienst ĂŒbergeben.

Die Bewohner wurden auf der Straße gesammelt. Rasch konnte das Feuer gelöscht werden. Alle 17 Wohnungen wurden von der Feuerwehr geöffnet und kontrolliert.

Das Treppenhaus sowie die Wohnung wurden mit einem BelĂŒftungsgerĂ€t vom Rauch befreit.

Auf Grund der starken Rauch- und Brandbelastung sowie der fehlenden Stromversorgung, waren die Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner wurden in einem Bus der VAG gebracht. Die Unterbringung wurde vom HauseigentĂŒmer organisiert.

Nach rund zwei Stunden konnte die Einsatzstelle der Polizei und dem HauseigentĂŒmer ĂŒbergeben werden. Die Feuerwehr Freiburg war mit 10 Fahrzeugen und 35 Feuerwehrangehörigen im Einsatz.

Die Polizei Freiburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
 
 

 
Cookie-Urteil stÀrkt digitale PrivatsphÀre
EuGH-Urteil: Voreingestellte EinverstÀndniserklÀrung zu Cookies mit EU-Recht nicht vereinbar

Möchte ein Unternehmen auf einer Webseite Cookies zur plattformĂŒbergreifenden Auswertung des Surf- und Nutzungsverhaltens seiner Kundinnen und Kunden einsetzen, geht dies nicht ohne vorherige informierte Einwilligung der Betroffenen. Eine bereits vorangekreuzte EinverstĂ€ndniserklĂ€rung genĂŒgt dafĂŒr nicht. Das hat der EuropĂ€ische Gerichtshof (EuGH) am 1. Oktober in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen den Gewinnspielveranstalter Planet49 entschieden. Das Urteil hat wegen der großen Verbreitung von Werbecookies auf Onlineseiten grundsĂ€tzliche Bedeutung.

„Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen fĂŒr den Schutz der digitalen PrivatsphĂ€re. Tracking-Cookies ermöglichen Webseitenbetreibern und Drittanbietern eine umfassende Auswertung des Surf- und Nutzungsverhaltens von Kunden“, sagt Heiko DĂŒnkel, Rechtsreferent beim vzbv. „Dass ein bereits vorangekreuztes Informationsfeld fĂŒr den rechtskonformen Einsatz nicht ausreicht, ist eine gute Nachricht fĂŒr Verbraucher.“
 
 

 
Rad- und Gehwegsanierung entlang der Granadaallee
Freiburg. Das Garten- und Tiefbauamt saniert in der Zeit von Montag, den 14. Oktober bis Mittwoch, den 23.Oktober, den Rad- und Gehweg zwischen der ElsĂ€sserstraße und dem Wolfsbucksteg entlang der Granadaallee.

Aus diesem Grund muss der Geh- und Radweg voll gesperrt werden. FußgĂ€nger und Radfahrer werden ĂŒber den Wolfswinkel entsprechend umgeleitet.

Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr die auftretenden Behinderungen.
 
 

 
Kammermusik im Augustinermuseum
Neuauflage der beliebten Konzertreihe

Musiker des SWR Symphonieorchesters bringen am Dienstag, 8. Oktober, um 20 Uhr die Skulpturenhalle im Augustinermuseum mit Oboe und Fagott zum Klingen: Angela Bergmann und Florian Hasel interpretieren Werke von Piazzolla, Villa-Lobos und anderen Komponisten. Die Karte kostet 10 Euro, ermĂ€ĂŸigt 8 Euro, und ist an der Museumskasse erhĂ€ltlich.

Das Konzert bildet den Auftakt zu einer neuen Ausgabe der Reihe „Kammermusik im Augustinermuseum“. Weiter geht es am Dienstag, 7. Januar 2020 mit Stefan Bornscheuer und Anne Romeis. Sie spielen auf Violine und Flöte Werke von Bach. Unter dem Motto „Posaune und
“ steht das Konzert am Dienstag, 21. April 2020: Harald Matjaschitz interpretiert Werke von Bernstein, Schnyder und anderen. Und am Dienstag, 7. Juli 2020 sind Jochen Schorer und Christian Ostertag an der Marimba und der Violine mit Werken von Rameau, Ysaye und anderen zu hören.
 
 



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