Prolixletter
Sonntag, 7. März 2021
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Verschiedenes

 
Trauer um Dr. Rolf Böhme
Die CDU Freiburg und die CDU Stadtratsfraktion wĂŒrdigen anlĂ€sslich des Todes von Dr. Rolf Böhme mit grĂ¶ĂŸtem Respekt seine Leistungen fĂŒr die Stadt Freiburg und die gesamte Region.

Rolf Böhme wurde 1982 OberbĂŒrgermeister der Stadt Freiburg. Aus einem erbitterten Wahlkampf erwuchs eine verlĂ€ssliche Partnerschaft. Nach den Worten des damaligen BaubĂŒrgermeisters und spĂ€teren RegierungsprĂ€sidenten Dr. Sven von Ungern-Sternberg war „die Ära Rolf Böhme Ă€ußerst erfolgreich und sehr gut fĂŒr die Stadt Freiburg und ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger. Rolf Böhme wird als bedeutender und großer OberbĂŒrgermeister in die Geschichte unserer Stadt eingehen.“

Rolf Böhme hat unsere Stadt bei zentralen Infrastrukturmaßnahmen deutlich weiterentwickelt. Gegen große WiderstĂ€nde konnten entscheidende Projekte wie das Konzerthaus, die Tunnel der B31 Ost, die Stadtteile Vauban und Rieselfeld gemeinsam mit der CDU durchgesetzt werden. Die frĂŒheren Landtagsabgeordneten Bernhard SchĂ€tzle und Klaus SchĂŒle betonen, dass durch die erfolgreiche und gemeinsame Regionalpolitik von Rolf Böhme in Stuttgart und Berlin sehr viel fĂŒr die Region und damit auch die Stadt Freiburg erreicht wurde. Die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit und der Einsatz fĂŒr die Deutsch-Französische Freundschaft haben die CDU stets beeindruckt.

Die Fraktionsvorsitzende Dr. Carolin Jenkner und der Kreisvorsitzende Peter Kleefass stellen gemeinsam fest: „Die weitsichtige Arbeit und die klare politische FĂŒhrung von Rolf Böhme sind fĂŒr Freiburg und die Region heute und in Zukunft grundlegend.“
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Mentor des Boxsports in Freiburg
Martin Wehrle erhÀlt am Donnerstag, 14. Februar, die Sportverdienstmedaille der Stadt Freiburg

Der Boxsport in Freiburg ist untrennbar mit dem Namen Martin Wehrle verbunden. Nun wird der rĂŒstige Rentner geehrt. Am Donnerstag, 14. Februar, um 18 Uhr wird SportbĂŒrgermeister Stefan Breiter Wehrle im Unteren Saal der Gerichtslaube die Sportverdienstmedaille der Stadt Freiburg ĂŒberreichen.

Martin Wehrle wurde am 25. Oktober 1943 in Sulzburg geboren und ist seit 1970 mit Christa Wehrle geb. Hasler verheiratet. Seine vier Kinder waren und sind alle ebenfalls im Boxsport aktiv. Sohn Gerhard Wehrle ist aktuell Vorsitzender des Vereins und Trainer, zu seiner Aktivenzeit erhielt er zwei Mal die Sportmedaille in Bronze der Stadt. Die Söhne Matthias und Alexander, beides ehemalige Boxer, sind heute ebenfalls Trainer im Verein, ebenso wie Tochter Andrea Stöhr geb. Wehrle, die den Trainerschein gemacht hat, ohne selbst Boxerin gewesen zu sein. Weiterhin hat Martin Wehrle sieben Enkel (das Achte ist unterwegs) und auch bereits zwei Urenkel.

ZunĂ€chst war Martin Wehrle von 1964 bis 1972 Mitglied im Boxring 52 Freiburg, bevor er 1972 zum GrĂŒndungsmitglied im BSV Freiburg wurde, dem Nachfolgeverein des Boxrings 52. Somit ist Wehrle seit 54 Jahren Mitglied im Verein. Von 1962 bis 1978 bestritt er als Aktiver 148 KĂ€mpfe, unter anderem fĂŒr die LĂ€nderauswahl Baden und spĂ€ter SĂŒdbaden gegen Auswahlmannschaften aus DĂ€nemark, England, Italien und Tschechien. Davon gewann er 97.

1977 erhielt Martin Wehrle fĂŒr seine sportlichen Leistungen (u.a. SĂŒdbadischer Meister im Halbschwergewicht) die Bronzene Sportmedaille der Stadt Freiburg. Als es ihn 1978 bis 1981 beruflich nach Saudi-Arabien verschlug, grĂŒndete er dort gleich eine Boxgruppe, in der viele deutsche Arbeiter mittrainierten.

Im BSV Freiburg hatte und hat Martin Wehrle viele Funktionen inne. Seit 1981 bis heute ist er Trainer im BSV, davon 1981-2004 als hauptverantwortlicher Trainer. 1988 bis 1995 war er Honorartrainer im Amateur-Box-Verband Baden. 1981 bis 2003 war er Sportwart (Mitglied des Vorstandes) im BSV, anschließend bis 2018 Beisitzer im Vorstand. Damit ist er seit 37 Jahren Vorstandsmitglied im BSV. Seit 2018 ist er dessen „AltersprĂ€sident“ und Berater.

1999 erhielt Martin Wehrle das Goldene Ehrenzeichen der Deutschen Amateur-Box-Jugend, 2002 die Goldene Ehrennadel des Amateur-Box-Verbandes Baden und 2012 die Silberne Ehrennadel des Deutschen Boxsport-Verbandes.

Die Box-Sport-Vereinigung (BSV) Freiburg wurde 1972 als Nachfolgerin des aufgelösten Boxring 52 gegrĂŒndet. Mit ĂŒber 300 Mitgliedern gehört der BSV zu den grĂ¶ĂŸten Boxvereinen in BadenWĂŒrttemberg. Insgesamt sind 225 mĂ€nnliche und 84 weibliche sowie 290 aktive und 19 passive Mitglieder registriert. Der Verein bietet mit Aktivenboxen, Fitnessboxen, Frauenboxen und Managerboxen vier Sparten im Boxsport an. RegelmĂ€ĂŸig werden VergleichskĂ€mpfe im In- und Ausland veranstaltet. Weiterhin findet etwa alle zwei Jahr eine Boxnacht in Waltershofen statt. Viele Aktive des BSV starten bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Erfolgreichster Boxer des Vereins ist Bert Teuchert, der 1990, 1991 und 1992 Deutscher Meister wurde und auch international sehr erfolgreich war (Bronze bei Europameisterschaft 1989, Bronze bei Weltmeisterschaft 1989, Achtelfinale bei den Olympischen Spielen 1992). Die Stadt Freiburg hat Bert Teuchert fĂŒnf Mal mit einer Sportmedaille geehrt. Mehr ĂŒber den Verein steht auf www.bsv-freiburg.de.

Die Stadt Freiburg vergibt ihre Sportverdienstmedaille zum 56. Mal. Bisher wurden 46 MĂ€nner und 9 Frauen ausgezeichnet. Die letzte Auszeichnung ging 2016 an Gustav Bickel (SV Opfingen).
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Stadt Freiburg zum Thema Einfachwohnen
Stadt will in Ebnet, St. Georgen und Munzingen Wohnungen fĂŒr Freiburger Familien und fĂŒr Menschen mit Fluchterfahrung schaffen

Ziel: dezentrale Unterbringung, gemischte Quartiere und erfolgreiche Integration

Freiburg fehlt es an Wohnraum. Dieser Mangel betrifft die ganze Stadtgesellschaft. Er trifft aber besonders Bevölkerungsgruppen, die sich nur gĂŒnstigen Wohnraum leisten können. Dazu gehören auch die rund 2.600 GeflĂŒchteten, die in Freiburg leben und von der Stadt noch öffentlich-rechtlich untergebracht sind.

Bis Ende 2019 bietet die Novelle des Baugesetzbuches Kommunen die Möglichkeit, Wohnraum fĂŒr Menschen mit Fluchterfahrung und Bleibeperspektive auch im sogenannten Außenbereich zu errichten. Daher hat die Verwaltung im ganzen Stadtgebiet FlĂ€chen geprĂŒft, die fĂŒr dieses sogenannte „Einfachwohnen“ grundsĂ€tzlich in Frage kommen, und im Hinblick auf ihre mögliche Bebaubarkeit und der VerfĂŒgbarkeit der GrundstĂŒcke bewertet. Heraus gekommen sind dabei drei FlĂ€chen in Ebnet, St. Georgen und Munzingen, die sich dafĂŒr nach den Kriterien stadt- und sozialplanerische Belange, Umweltrecht und EigentĂŒmerstruktur am besten eignen wĂŒrden. In diesem Zusammenhang wird auch weiterer Wohnraum fĂŒr Freiburgerinnen und Freiburger entstehen.

Warum diese FlĂ€chen ausgewĂ€hlt wurden, was dort gebaut werden könnte und wann und wie es weitergeht, haben Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach und BĂŒrgermeister Stefan Breiter heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Dabei betonte von Kirchbach: „Die Wohnungen sind fĂŒr Menschen mit Fluchterfahrung und Bleibeperspektive, aber auch fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger mit einem Wohnberechtigungsschein. Wir schaffen damit gerade auch preisgĂŒnstigen Wohnraum fĂŒr die Mitte der Gesellschaft.“

Stefan Breiter unterstrich: „Es handelt sich hier nicht um Wohnheime. Wir errichten Wohnungen zur allgemeinen und dauerhaften Nutzung. Bei ihrer Belegung wird die Stadt sensibel vorgehen und auch die ehrenamtlichen Gruppen vor Ort einbeziehen. Wohnheime dĂŒrfen nicht zu einem Dauerzustand werden. Das erschwert die Integration und ist kostenintensiv.“

Gemischte Quartiere sind ein wichtiger Baustein fĂŒr das soziale Miteinander. Ziel der integrationspolitischen BemĂŒhungen der Stadt ist es, dass geflĂŒchtete Menschen, die nach Freiburg gekommen sind und hier eine Bleibeperspektive haben, sich in die Stadtgesellschaft integrieren und selbstbestimmt und unabhĂ€ngig von staatlichen Leistungen leben können. Auf diesem Weg ist neben der Integration in den Arbeitsmarkt und in das Rechts- und Wertesystem auch die Integration in den Wohnungsmarkt nötig. Der Bau von preisgĂŒnstigen Wohnungen bildet hier einen Baustein, wie von Kirchbach hervorhebt: „So werden Menschen von GeflĂŒchteten zu Freiburgerinnen und Freiburgern. Das ist unsere Aufgabe.“

Die Verwaltung hat dem Gemeinderat bereits am 27. November 2018 eine große Drucksache zur Wohnungssituation vorgelegt (Drucksache G-17/230.1). Darin ging es auch um das Thema Einfachwohnen.

Im Dezember 2018 wurden die Ortsvorsteher von Munzingen und Ebnet sowie der BĂŒrgervereinsvorsitzende von St. Georgen in einem gemeinsamen GesprĂ€ch vom Ersten BĂŒrgermeister von Kirchbach und BĂŒrgermeister Breiter ĂŒber die Vorhaben informiert. ZusĂ€tzlich stellt die Stadtverwaltung in den Ortschaftsratssitzungen und auf BĂŒrgerversammlungen die geplanten Bauprojekte vor. Im Ortschaftsrat Munzingen geschah das gestern Abend, in Ebnet geschieht es am nĂ€chsten Mittwoch, 20. Februar.

Neue Wohnheime? Von Kirchbach und Breiter machten deutlich, dass hier keine Wohnheime geplant sind, sondern ganz normale preisgĂŒnstige Wohnungen, die zu 50 Prozent mit Menschen belegt werden, die eine Fluchterfahrung haben. Die ĂŒbrigen Wohnungen sollen allen Freiburgerinnen und Freiburgern zu Gute kommen soll: Familien, Alleinstehenden, Studierenden, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Wohnberechtigungsschein.

Warum diese drei Standorte? Zuerst hat das Stadtplanungsamt FlĂ€chen ermittelt, die fĂŒr Einfachwohnen im Außenbereich in Frage kamen. Dabei wurden 15 FlĂ€chen stadtweit vorgeschlagen. Dann hat die Liegenschaftsverwaltung von mehreren FachĂ€mtern (Baurecht, Garten- und Tiefbau, Eigenbetrieb StadtentwĂ€sserung, Umweltschutz) ergĂ€nzende Stellungnahmen zur Bebaubarkeit eingeholt. Nach deren PrĂŒfung sind drei Standorte ĂŒbriggeblieben:
Munzingen/Am RossbÀchle: ca. 8.000 qm.
St. Georgen/Zwiegeracker: ca. 5.400 qm.
Ebnet/Zweite Reihe Steinhalde: ca. 8.000 qm.

Die Liegenschaftsverwaltung hat mit den EigentĂŒmern dieser FlĂ€chen Kontakt aufgenommen. Sie stehen dem Thema offen gegenĂŒber und haben ihre grundsĂ€tzliche Bereitschaft zur Mitwirkung erklĂ€rt.

Was wird gebaut? An jedem Standort muss im Zusammenwirken mit den Ortschaften ermittelt werden, wie die AufnahmekapazitĂ€t vor Ort ist. In St. Georgen sind 15 bis 20 Wohneinheiten möglich, in Munzingen 40 bis 45 Wohneinheiten fĂŒr Familien. Die GebĂ€ude können bis zu drei Stockwerke haben. Die Vorbereitungen fĂŒr den Bauantrag laufen. Ziel ist nicht die maximale Ausnutzung der PlatzkapazitĂ€t.

Wer baut? Die Freiburger Stadtbau (FSB) wird die GebÀude errichten und die Wohnungen vermieten.

Warum „einfach“? Es handelt sich um ansprechende, aber schnell und einfach zu errichtende WohngebĂ€ude, die das gleiche Baugenehmigungsverfahren zu durchlaufen haben wie andere GebĂ€ude. Je nach GebĂ€udeklasse kommt aber ein vereinfachtes Verfahren gem. § 52 Landesbauordnung in Frage kommen. Da werden dann Ausnahmen geprĂŒft, etwa bei der Anzahl von Kfz-StellplĂ€tzen. Die FlĂ€che, die pro bewohnende Person zur VerfĂŒgung steht, orientiert sich am Standard fĂŒr geförderten Wohnraum.

Infoveranstaltungen fĂŒr die BĂŒrgerschaft finden an folgenden Terminen (die Orte werden noch bekanntgegeben):
Ebnet: Montag, 18. MĂ€rz, 19 Uhr
Munzingen: Montag, 25. MĂ€rz, 19 Uhr
St. Georgen: Montag, 1. April, 19 Uhr
 
 

 
BĂŒrgerentscheid Dietenbach am 24. Februar
Letzte Infos des Wahlamtes zum Entscheid

Am Sonntag, 24. Februar, sind rund 172.000 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr den BĂŒrgerentscheid Dietenbach abstimmungsberechtigt. Die 108 Wahllokale in 41 GebĂ€uden der Stadt sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Rund 1.150 Wahlhelfende sind an diesem Tag im Einsatz, darunter etwa 750 BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

WĂ€hlen im Wahllokal
101 Wahllokale (94 Prozent) sind rollstuhlgerecht zugĂ€nglich. Im „Wahllokalfinder“ auf www.freiburg.de/wahllokalfinder kann man sich die rollstuhlgerechten Wahllokale anzeigen lassen. Gibt man dort seine Wohnanschrift ein, erscheinen Anschrift und Außenansicht des WahlgebĂ€udes oder ein Ausschnitt des Stadtplans, und die Angabe, ob das Wahllokal rollstuhlgerecht ist. Welche Lokale rollstuhlgerecht erreichbar sind, erfĂ€hrt man auch unter Tel. 0761/201-5558. Sollte das Wahllokal nicht stufenlos erreichbar sein, werden auf Wunsch rollstuhlgerechte Alternativen angeboten, verbunden mit dem Hinweis, dass man fĂŒr die Stimmabgabe dort vorher einen Wahlschein beantragen muss.
Das Briefwahlergebnis wird von 40 BriefwahlvorstÀnden ermittelt.

Benachrichtigung und Stimmzettel
Den Stimmzettel erhĂ€lt man im Wahllokal. WĂ€hlen kann man nur im Wahlraum des Bezirks, in dessen WĂ€hlerverzeichnis man eingetragen ist. Das Wahllokal und die Information, ob der Zugang rollstuhlgerecht ist, geht aus der Wahlbenachrichtigung hervor, die den Wahlberechtigten bis zum 3. Februar zugestellt wurde. Die Benachrichtigung oder der Wahlschein und ein Ausweis sind mitzubringen. Wer die Benachrichtigung verloren oder keinen gĂŒltigen Wahlschein hat, muss anhand des Ausweises im Wahlraum feststellen lassen, ob man in das WĂ€hlerverzeichnis eingetragen ist.

WĂ€hlen per Briefwahl
FĂŒr die Briefwahl ist die Beantragung eines Wahlscheins erforderlich. Der Wahlschein wird immer zusammen mit den Briefwahlunterlagen zugeschickt. Er berechtigt zur Briefwahl oder zur Stimmabgabe in jedem beliebigen Wahllokal in Freiburg. Bei der Stimmabgabe im Wahllokal muss der Wahlschein vorgelegt werden. Einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen erhĂ€lt auf Antrag, wer ins WĂ€hlerverzeichnis eingetragen ist. Wahlberechtigte, die nicht eingetragen sind, erhalten den Wahlschein, wenn sie nachweisen, dass sie den fristgerechten Antrag auf Eintragung nicht selbst verschuldet versĂ€umt haben.

Wer seine Briefwahlunterlagen persönlich im Wahlamt, Fehrenbachallee 12 abholt, kann dort auch gleich abstimmen und seinen Wahlbrief in die Urne einwerfen. Das Wahlamt ist fĂŒr die Briefwahl bis Freitag, 22. Februar, von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag, 23. Februar, ist das Amt von 8 bis 12 Uhr offen, am Wahlsonntag, 24. Februar, von 8 bis 18 Uhr.

BriefwahlantrĂ€ge sind bis Freitag, 22. Februar, 18 Uhr beim Amt fĂŒr BĂŒrgerservice und Informationsmanagement / Wahlamt, Fehrenbachallee 12 möglich. Sie sind persönlich bei Vorsprache, ĂŒber das Internet (www.freiburg.de/briefwahl), per E-Mail (wahlamt@stadt.freiburg.de), schriftlich oder per Fax (0761/201-5598) zu stellen, nicht telefonisch.

Im Falle einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung kann der Antrag bis zum Wahltag um 15 Uhr beim Wahlamt gestellt werden. Falls ein beantragter Wahlschein nicht zugegangen ist, wird nach glaubhafter Versicherung bis Samstag, 23. Februar, 12 Uhr ein neuer Wahlschein ausgestellt. Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt.

Wer den Antrag fĂŒr eine andere Person stellt, muss eine Vollmacht vorlegen. Wahlbriefe, die am Wahltag nach 18 Uhr beim Wahlamt eingehen, werden nicht mehr berĂŒcksichtigt. Weitere Hinweise zur Briefwahl stehen auf dem Merkblatt, das mit den Briefwahlunterlagen versandt wird.

Abgestimmt wird mit amtlichen Stimmzetteln.
Die auf dem Stimmzettel formulierte Frage „Soll das Dietenbachgebiet unbebaut bleiben?“ muss mit Ja oder Nein beantwortet werden.
Ob Briefwahl oder Stimmabgabe im Wahllokal: Wahlberechtigte mĂŒssen ihre Stimme persönlich abgeben. Nur wer nicht schreiben oder lesen kann oder körperlich beeintrĂ€chtigt ist, darf sich von einer anderen Person beim WĂ€hlen helfen lassen. Jeder WĂ€hler und jede WĂ€hlerin hat eine Stimme. Sie darf nur in der Wahlkabine abgegeben werden. Wer keine oder mehr als eine Stimme vergibt oder Änderungen vornimmt, macht die Stimme ungĂŒltig.

Hilfen fĂŒr Blinde und Sehbehinderte
Blinde oder sehbehinderte WĂ€hler können zur Kennzeichnung des Stimmzettels eine Stimmzettelschablone benutzen. Das Wahlamt der Stadt Freiburg hat mit Hilfe des Blinden- und Sehbehindertenverein SĂŒdbaden fĂŒr den BĂŒrgerentscheid Stimmzettelschablonen fĂŒr Sehbehinderte beschafft. Sie wurden vom Amt fĂŒr Soziales und Senioren (ASS) an alle Personen, die das Versorgungsamt als „blind“ einstuft, per Post versandt. ZusĂ€tzlicher Bedarf kann direkt im ASS (Tel. 201-3626 oder -3693) angefordert werden.

Der Stimmzettel wird in die Wahlschablone eingelegt. Die Felder fĂŒr das „Kreuzchen“ sind in der Schablone ausgespart. Auf der Schablone sind in großer tastbarer Schrift ErlĂ€uterungen angebracht.

Wann ist der BĂŒrgerentscheid erfolgreich?
Die gestellte Frage wird in dem Sinne entschieden, indem sie von der Mehrheit der gĂŒltigen Stimmen beantwortet wurde. Diese Mehrheit muss mindestens 20 Prozent der Stimmberechtigten betragen – das ist das sogenannte „Abstimmungsquorum“. Dies sind derzeit ca. 34.500 Stimmberechtigte. Wird das Quorum nicht erreicht, entscheidet der Gemeinderat ĂŒber die Angelegenheit.

Ein BĂŒrgerentscheid hat die gleiche Wirkung wie ein Beschluss des Gemeinderats. Er kann allerdings innerhalb von drei Jahren nur durch einen neuen BĂŒrgerentscheid revidiert werden.

Ergebnisermittlung
Nach Schließung der Wahllokale beginnen die Mitglieder der WahlvorstĂ€nde mit der öffentlichen Ermittlung des Wahlergebnisses. Sie melden die Einzelergebnisse an das zentrale WahlbĂŒro. Dort werden sie zum vorlĂ€ufigen Gesamtergebnis zusammengestellt. Zwischenergebnisse können am Wahlabend ab etwa 18.15 Uhr unter www.freiburg.de laufend abgerufen werden. Mit dem vorlĂ€ufigen Endergebnis ist gegen 19.15 Uhr zu rechnen.

Zudem gibt es am Abend der Abstimmung eine öffentliche PrĂ€sentation und Kommentierung der AuszĂ€hlung. Ab 18 Uhr kann in der Kantine des Rathauses im StĂŒhlinger der Eingang der Ergebnisse aus den Wahlbezirken live mitverfolgt werden.

Das amtliche Endergebnis stellt der Gemeindewahlausschuss in öffentlicher Sitzung am Mittwoch, 27. Februar, um 13.30 Uhr im Konferenzzentrum des Rathauses im StĂŒhlinger (Raum Lorettoberg) fest.
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Testbetrieb: Kostenloses WLAN in Bussen der VAG
In zunĂ€chst vier Gelenkbussen startet bei der Freiburger Verkehrs AG (VAG) ab sofort der Testbetrieb eines kostenlosen Kunden-WLAN. In den nĂ€chsten Wochen werden sĂ€mtliche Busse der VAG entsprechend ausgerĂŒstet sein. Danach kommen dann die Stadtbahnfahrzeuge an die Reihe. Fahrzeuge, die bereits ĂŒber WLAN verfĂŒgen, sind mit einem entsprechenden Piktogramm gekennzeichnet.

Bei der presseöffentlichen Vorstellung bezeichnete OberbĂŒrgermeister Martin Horn das Kunden-WLAN als weiteren guten Service und ein wichtiges und zeitgemĂ€ĂŸes Angebot fĂŒr die Kundinnen und Kunden in den Bussen und Bahnen der VAG: „In einer Zeit, in der unsere VAG dabei ist, sich mit dem Fahrradverleihsystem und weiteren möglichen innovativen Diensten verstĂ€rkt multimedial aufzustellen, ist das Kunden-WLAN ein wichtiger Digitalisierungsschritt in Richtung Zukunft,“ so der OberbĂŒrgermeister.

Um das neue Angebot zu ermöglichen muss in jedes Fahrzeug eigens eine Sendeeinheit eingebaut werden, der ĂŒber eine SIM-Karte an den öffentlichen Mobilfunk angeschlossen ist und so als WLAN-Hotspot zur VerfĂŒgung steht.

VAG Vorstand Oliver Benz erlĂ€uterte: „Das kostenlose VAG WLAN soll es unseren FahrgĂ€sten in Verbindung mit unserer App VAG mobil ermöglichen, sich auf ihrer Reise stets mit allen wichtigen Informationen zu versorgen: Da ist zum Beispiel die Echtzeitangabe in unserer Fahrplanauskunft, die Information ĂŒber Niederflurfahrzeuge und in wenigen Monaten auch die VerknĂŒpfung zum Fahrradverleihsystem ‚Frelo‘.“ Perspektivisch, so der VAG Vorstand, sei das WLAN auch die Voraussetzung fĂŒr zukĂŒnftig daran anknĂŒpfende Anwendungen.

Sein Kollege Stephan Bartosch ergĂ€nzte, dass zunĂ€chst in jedem Fahrzeugmodell ein Platz fĂŒr die notwendige Hardware gefunden werden musste. Vor allen Dingen in den Straßenbahnen sei es durchaus kniffelig gewesen eine geeignete Position zu finden: „Wir wollen die GerĂ€te kĂŒnftig neben dem WLAN auch fĂŒr weitere Funktionen nutzen. DafĂŒr mĂŒssen wir eine aufwendige Kabelverbindung zwischen der Hardware fĂŒr das WLAN und den in den Fahrzeugen bestehenden Einheiten, wie zum Beispiel dem Bordrechner, herstellen.“ Dieser Prozess sei nicht von heute auf morgen zu schaffen, da dafĂŒr jedes einzelne Fahrzeug einmal in der Werkstatt mĂŒsse.

Wie kann man das WLAN nutzen?
Nach Auswahl des Netzwerkes „VAG WLAN“ oder beim anschließenden Öffnen des Browsers erscheint eine Startseite mit den Nutzungsbedingungen. Am Seitenende akzeptiert man die Nutzungsbedingungen ĂŒber das Feld „KOSTENFREI ANMMELDEN“. FĂ€hrt man mehrmals an einem Tag mit Bussen und Bahnen, so muss man sich dennoch nur einmal anmelden. Am Folgetag ist das Akzeptieren der Nutzungsbedingungen dann erneut notwendig.

Eine persönliche Registrierung mit Anmeldung oder Angabe von Daten ist nicht nötig.
 
 

 
Freiburg trauert um OberbĂŒrgermeister a. D. Dr. Rolf Böhme
EhrenbĂŒrger der Stadt Freiburg verstarb in der Nacht auf Dienstag im Alter von 84 Jahren

OberbĂŒrgermeister Martin Horn: „Rolf Böhme hat unsere Stadt geprĂ€gt wie nur wenige andere Persönlichkeiten. Als ĂŒberzeugter Sozialpolitiker und EuropĂ€er hat er in Freiburg dauerhafte Spuren hinterlassen.“

Stadtverwaltung, Gemeinderat und die Freiburger BĂŒrgerschaft trauern um ihren EhrenbĂŒrger Rolf Böhme. Der langjĂ€hrige OberbĂŒrgermeister der Stadt starb nach schwerer Krankheit in der Nacht auf Dienstag im Alter von 84 Jahren.

Rolf Böhme war von 1982 bis 2002 OberbĂŒrgermeister der Stadt Freiburg. Der promovierte Jurist war EhrenbĂŒrger der Stadt, TrĂ€ger der Verdienstmedaille des Landes Baden-WĂŒrttemberg und des Großen Bundesverdienstkreuzes.

OberbĂŒrgermeister Martin Horn sagte unmittelbar nach Bekanntwerden der Nachricht vom Tod seines AmtsvorgĂ€ngers: „Der Tod von Dr. Rolf Böhme hat uns alle tief getroffen. Als Stadtoberhaupt hat er Freiburg geprĂ€gt wie wenige andere Persönlichkeiten. Mit seinen Visionen und seiner zupackenden Art hat er in seiner 20-jĂ€hrigen Amtszeit und auch darĂŒber hinaus unsere Stadt entscheidend gestaltet. Dabei hat er sich bis zuletzt fĂŒr eine lebendige, grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit eingesetzt. Wir verlieren nicht nur einen großartigen Politiker und ĂŒberzeugten EuropĂ€er, sondern auch einen außergewöhnlichen Menschen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie."

Die langjĂ€hrige Amtszeit Böhmes war unter anderem durch umfangreiche Bauprojekte und die Modernisierung der stĂ€dtischen Infrastruktur geprĂ€gt. Sichtbare Ergebnisse sind vor allem die beiden nachhaltig geplanten Modellstadtteile Rieselfeld und Vauban fĂŒr zusammen rund 17.000 Menschen, wegweisende Maßnahmen zur BekĂ€mpfung der Wohnungsnot in Freiburg. Aber auch die Errichtung weiterer Grundschulen und der Neuen Messe, der schrittweise Ausbau des Dreisamstadions auf Bundesliganiveau fĂŒr den SC Freiburg oder die Realisierung der modernen „Bahnhofsmeile“ inklusive neuem Hauptbahnhof und Konzerthaus wurden in seiner Amtszeit angepackt.

Besonders am Herzen lagen Rolf Böhme der Ausbau der StĂ€dtepartnerschaften und die regionale und grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit. Bedeutende Wegmarken waren zum Beispiel regelmĂ€ĂŸige gemeinsame Gemeinderatssitzungen mit Mulhouse, der Kooperationsvertrag „Region Freiburg“ zusammen mit den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen oder eine verbesserte Anbindung Freiburgs an den EuroAirport. Praktische Ergebnisse dieser Zusammenarbeit waren unter anderem die Breisgau S-Bahn, die gemeinsamen ZweckverbĂ€nde fĂŒr den Gewerbepark Breisgau, fĂŒr den öffentlichen Nahverkehr, die Fusion der Energieversorger zur badenova und die Abfallwirtschaft oder die Fusion der Sparkassen zur einheitlichen „Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau“.
Im Jahr 2000 wurde die deutschlandweit erste StÀdtepartnerschaft mit einer iranischen Stadt vereinbart, der UniversitÀtsstadt Isfahan. Ein Jahr darauf kam der Deutschfranzösische Regierungsgipfel nach Freiburg, mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und StaatsprÀsident Jacques Chirac.

Eine große Rolle in Böhmes Amtszeit spielte auch der Umweltschutz, lange bevor der Begriff „nachhaltig“ in aller Munde war. Die Solarenergie wurde gezielt gefördert, so dass Freiburg eingeladen wurde, sich als „Solarregion“ auf der EXPO 2000 in Hannover zu prĂ€sentieren. Die Umweltkarte (heute Regiokarte) wurde als Modellprojekt bundesweit beachtet, umfangreiche Sanierungsprogramme unterstĂŒtzten die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer. 1992 wurde Freiburg fĂŒr diese vielfĂ€ltigen Anstrengungen als „Ökohauptstadt“ ausgezeichnet.

1998 ĂŒbernahm Böhme zusĂ€tzlich auch die Aufgaben eines Kulturdezernenten, in diesem Bereich wurden die Sanierung des Stadttheaters in Angriff genommen und die Deutsch-Französischen KulturgesprĂ€che 1996 als gemeinsame Veranstaltung der Stadt und des Landes Baden-WĂŒrttemberg ins Leben gerufen. Diese Verbundenheit mit Frankreich wurde auch im sportlichen Bereich sichtbar, die Freiburg-Etappe bei der Tour de France 2000 wurde zur erfolgreichsten der ganzen Tour.
Wesentliche kulturelle Neuerungen seiner Amtszeit waren aber auch das Jazzhaus an der Schnewlinstraße und das weit ĂŒber Freiburg hinaus bekannte Zeltmusikfestival, bis heute ein kulturelles AushĂ€ngeschild der Stadt Freiburg.

Rolf Böhmes Eintreten fĂŒr VölkerverstĂ€ndigung und gegen Fremdenfeindlichkeit zeigte sich in der Initiative “FĂŒr eine offene Stadt - gegen Fremdenhass und Rassenwahn”, an der regelmĂ€ĂŸigen Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen zur Pogromnacht oder zur Deportation der badischen Juden nach Gurs. Er unterstĂŒtzte engagiert den Bau der neuen Synagoge. Begegnungswochen fĂŒr ehemalige jĂŒdische MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger und HolocaustĂŒberlebende und zahlreiche ZeitzeugengesprĂ€che trugen wesentlich bei zur Aufarbeitung der NS-Geschichte in Freiburg.

Auch ĂŒber den verantwortungsvollen Umgang mit den Verbrechen wĂ€hrend des Nationalsozialismus hinaus förderte Böhme die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und der IdentitĂ€t dieser Stadt. So setzte er sich ein fĂŒr die Einrichtung des Museums fĂŒr Stadtgeschichte im Wentzingerhaus, feierte mit der Bevölkerung den 500. Jahrestag des Freiburger Reichstags unter Kaiser Maximilian oder den 150. Geburtstag der Badischen Revolution von 1848. Die aufwendige Veröffentlichung der dreibĂ€ndigen „Geschichte der Stadt Freiburg“ war ihm eine Herzensangelegenheit, ebenso wie die 875-Jahr-Feier 1995. Eine besondere Beziehung hatte er zum Freiburger MĂŒnster, der MĂŒnsterbauverein ernannte ihn seinerzeit zum Ehrenmitglied.

Er setzte sich zu Beginn der 80er Jahre erfolgreich ein fĂŒr den sozialen Frieden in der Stadt in einer Zeit der sozialen Unruhen und Hausbesetzungen. Er förderte VerstĂ€ndigung und GesprĂ€che zwischen den Milieus und Interessensgruppen, gemĂ€ĂŸ dem Grundsatz “Ja zu Toleranz und alternativen Lebensformen - Nein zu Rechtsbruch und Gewalt”. Seiner geschickten Vermittlerrolle war es zu verdanken, dass sich die verschiedenen Seiten an den Verhandlungstisch setzten.

Dr. Rolf Böhme wurde 1934 in Konstanz geboren und hatte Rechtswissenschaften in MĂŒnchen und Freiburg studiert, dann an der UniversitĂ€t Freiburg promoviert. Bereits frĂŒh trat er der SPD bei, er wurde 1971 in den Freiburger Gemeinderat gewĂ€hlt und war 1972 bis 1982 Mitglied des Deutschen Bundestags fĂŒr den Wahlkreis Freiburg. Von 1978 bis 1982 gehörte er als Parlamentarischer StaatssekretĂ€r im Bundesministerium der Finanzen dem Kabinett von Bundeskanzler Helmut Schmidt an.

In einer Ă€ußerst knappen Entscheidung ließ er 1982 im zweiten Wahlgang seinen Konkurrenten Sven von UngernSternberg hinter sich und wurde von den Freiburgerinnen und Freiburgern als Nachfolger von Eugen Keidel zum OberbĂŒrgermeister gewĂ€hlt. 1990 und 1998 wurde er wiedergewĂ€hlt, 2002 schließlich schied er aufgrund der Altersgrenze aus dem Amt aus, die daraufhin notwendig gewordene Neuwahl gewann sein Nachfolger Dieter Salomon. Im Anschluss war Dr. Rolf Böhme von 2003 bis 2015 Partner einer Rechtsanwaltskanzlei vor Ort, 2002 bis 2005 beriet er außerdem ehrenamtlich den damaligen Bundesinnenminister Otto Schily.

Die Stadt Freiburg wird am Rathaus Trauerbeflaggung zeigen, fĂŒr die Einwohnerschaft wird außerdem ein Kondolenzbuch im unteren Saal der Gerichtslaube öffentlich ausgelegt – von Donnerstag bis Samstag jeweils von 10 bis 17 Uhr.
 
 

 
Kanalbauarbeiten in der Kurzen Straße in Kappel
Am Montag, 18. Februar, beginnt die StadtentwĂ€sserung Freiburg (ESE) mit Kanalbauarbeiten in der Kurzen Straße im Stadtteil Kappel. Bis Ende MĂ€rz werden rund 20 Meter Schmutzwasserkanal und 20 Meter Regenwasserkanal in offener Bauweise erweitert.

Gebaut wird im nordwestlichen Teil in Richtung der NeuhĂ€userstraße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich sechs Wochen. Da dafĂŒr der Durchgangsverkehr gesperrt werden muss, ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wir bitten um VerstĂ€ndnis.

FĂŒr Ortsunkundige: die Kurze Straße ist eine knapp 100 Meter lange Sackgasse, die von der NeuhĂ€userstraße abzweigt.
 
 

 
Dachstuhlbrand Schusterstraße
Freiburg, 10.02.2019. Am Sonntagabend meldete ein Anrufer der Integrierten Leitstelle ĂŒber den Notruf 112, dass in einer Dachgeschosswohnung in der Freiburger Altstadt ein Heimrauchmelder angeschlagen hatte und Rauchgeruch wahrnehmbar war. Die Integrierte Leitstelle alarmierte hierauf den Löschzug der Berufsfeuerwehr. Noch wĂ€hrend der Anfahrt zur Einsatzstelle gingen auf der Integrierten Leitstelle weitere Notrufe ein, die einen Brand im Dachgeschoss des GebĂ€udes meldeten. Hierauf wurde durch den Lagedienst der Leitstelle die Alarmstufe erhöht und weitere 3 LöschzĂŒge der Feuerwehr Freiburg und der Direktionsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

An der Einsatzstelle in der Schusterstraße bot sich dem Einsatzleiter folgendes Bild: In einer Wohnung im Dachgeschoss war ein Brand ausgebrochen, der bereits auf den Dachstuhl des GebĂ€udes ĂŒbergegriffen hatte. Eine schwerverletzte Person wurde bereits durch den Rettungsdienst versorgt.

Maßnahmen: Durch die Feuerwehr wurde sofort die Rettung einer Person aus der Nachbarwohnung durchgefĂŒhrt sowie die BrandbekĂ€mpfung von innen mit zwei Trupps unter Atemschutz und von außen ĂŒber die Drehleiter eingeleitet. Das betroffene GebĂ€ude wurde im weiteren Verlauf zĂŒgig auf Personen kontrolliert. Insgesamt wurden 3 Bewohner dem Rettungsdienst ĂŒbergeben. Die angrenzenden GebĂ€ude mussten aufgrund der dichten Altstadtbebauung kontrolliert werden. Die Bewohner der GebĂ€ude wurden zur Sicherheit wĂ€hrend des Einsatzes ins Freie gebracht, konnten jedoch nach dem Einsatz wieder in ihre Wohnungen zurĂŒckkehren.

Gegen 20 Uhr konnte die Meldung „Feuer aus“ an die Integrierte Leitstelle ĂŒbermittelt werden. Die Nachlöscharbeiten und Kontrollen hielten bis in die Nacht an.

Die Feuerwehr Freiburg war mit 3 LöschzĂŒgen und 50 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Die Polizei Freiburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Autor: Amt fĂŒr Brand- und Katastrophenschutz



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