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Samstag, 6. März 2021
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Verschiedenes

 
Suchmaschinen: Eine schlÀgt Google
Mit der QualitÀt von Googles Suchergebnissen kann zwar kein Konkurrent im Suchmaschinen-Test der Stiftung Warentest mithalten. Dennoch holt die Suchmaschine Startpage insgesamt den Testsieg. Der Grund: Das Portal punktet nicht nur mit guten Suchergebnissen und gutem Komfort, sondern auch mit einer datenschutzfreundlichen Arbeitsweise.

Streng genommen gibt es nur zwei große Suchmaschinen: Google und Bing. Viele kleine Anbieter binden die Suchtechnologien der Großen in ihre Portale ein. So verwenden Duckduckgo, Ecosia, Qwant und Yahoo die Suchtechnologie der Microsoft-Suchmaschine Bing. Da Bing insgesamt nur befriedigende Suchergebnisse liefert, gilt das auch fĂŒr die Ableger.

Startpage nutzt – ebenso wie T-Online und Web.de – die gute Suchtechnologie von Google, hat jedoch keine MĂ€ngel in der DatenschutzerklĂ€rung. In den Datenschutzbestimmungen von Google fanden die Tester dagegen sehr deutliche MĂ€ngel. Das fĂŒhrt zur Abwertung. Außerdem haben die Such-Apps von Google ein kritisches Datensendeverhalten. „Fremdgoogeln lohnt sich“, lautet daher das Fazit von Testleiterin Simone Vintz. Die Standard-Suchmaschine im Browser können Nutzer mit wenigen Klicks Ă€ndern.

Bei allgemeinen Anfragen bestehen oft nur geringe Unterschiede zwischen den Suchmaschinen. GrĂ¶ĂŸere QualitĂ€tsunterschiede zeigen sich bei speziellen Suchen, etwa nach Bildern, Videos oder News sowie bei den Möglichkeiten, Treffer zu filtern. Auch die PrĂ€sentation der Ergebnisse und der Umgang mit Werbung unterscheiden sich stark.

Der vollstÀndige Suchmaschinen-Test findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/suchmaschinen abrufbar.
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Immobilienfinanzierung
Wer Angebote vergleicht spart viele Tausend Euro

Teure Immobilienkredite kosten doppelt so viel wie gĂŒnstige. Denn ein kleiner Zinsunterschied macht am Ende der Laufzeit mehrere Zehntausend Euro aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Untersuchung, die in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest erscheint. DafĂŒr hat sie die Angebote zur Immobilienfinanzierung von 90 Banken, Vermittlern, Versicherern und 13 Bausparkassen miteinander verglichen.

Fast 70.000 Euro Zinsersparnis ist der Spitzenwert der aktuellen Finanztest-Untersuchung. In dem Modellfall ging es um einen 450.000-Euro-Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung. Banken boten diesen Kredit zu ZinssĂ€tzen von 1,50 bis 2,66 Prozent an und dieser Zinsunterschied macht am Ende der Laufzeit 70.000 Euro aus. „Preise zu vergleichen lohnt sich in kaum einem Bereich so sehr wie bei der Immobilienfinanzierung“, so die Finanztest-Expertin Heike Nicodemus.

Am gĂŒnstigsten sind die ZinssĂ€tze fĂŒr Darlehen mit zehn Jahren Zinsbindung: Sie liegen unter 1 Prozent. Aber auch fĂŒr Kredite mit festen Zinsen ĂŒber die gesamte Laufzeit von 20 bis 25 Jahren gab es in der aktuellen Finanztest-Untersuchung sehr gĂŒnstige Angebote. „Immer kostet das teuerste Angebot rund doppelt so viel wie das gĂŒnstigste“, so das Fazit der Stiftung Warentest.

Der Test Immobilienfinanzierung findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar.
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Fridays For Future
SchĂŒlerinnen und SchĂŒler pflanzen im Freiburger Stadtwald ĂŒber 1000 BĂ€ume fĂŒr mehr Klimaschutz

Auch nach den „Fridays For Future“-Demonstrationen, an denen Tausende von Freiburger SchĂŒlerinnen und SchĂŒler teilnahmen, besteht in der SchĂŒlerschaft großes Interesse am Klimaschutz. Deshalb pflanzen nun knapp 300 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus neun Freiburger Schulen an vier Aktionstagen vom 25. bis 28. MĂ€rz ĂŒber 1000 Stieleichen und Linden im Mooswald sowie Speierling, Elsbeere und Traubeneiche im Bergwald.

Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit den Freiburger Schulen und dem stĂ€dtischen Forstamt. Damit wollen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zeigen, dass sie sich mit dem Schulstreik nicht gegen die Schule wenden, sondern einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Stadtwald leiten die Mitarbeitenden des Forstamtes die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus ĂŒber zehn Schulen an, die BĂ€ume fachgerecht zu pflanzen, sodass die neubegrĂŒndeten BestĂ€nde einen guten Start in ein hoffentlich ĂŒber hundertjĂ€hriges Bestandsleben haben.

Stellvertretend fĂŒr die Vielzahl an gepflanzten jungen BĂ€umen wurde heute von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern auch eine markante SolitĂ€reiche im Mooswald gepflanzt. Sie steht am Rande einer Gruppe Habitat-BĂ€ume und soll noch in vielen Jahren an das Engagement der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler und ihre Hoffnungen auf mehr Klimaschutz erinnern. Am Auftakt dieser Baumpflanzaktion haben heute auch OberbĂŒrgermeister Martin Horn und Umwelt- und SchulbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik teilgenommen.

Die Idee zu diesem Projekt stammt von Annika Barden, einer 15-jĂ€hrigen SchĂŒlerin des Wentzinger-Gymnasiums: „Ich war ĂŒberwĂ€ltigt von den Massen an SchĂŒlern, die bei den Fridays-For-Future-Demonstrationen erschienen. Jetzt mĂŒssen wir zeigen, dass wir nicht nur streiken, sondern auch handeln wollen.“ Sie ist begeistert davon, wie offen das Umweltdezernat, das Forstamt und ihre Schulleitung gegenĂŒber der Idee waren: „Alle haben sofort gesagt, dass sie es super finden. Ich musste gar keine Überzeugungsarbeit leisten. Vielen Dank!“

OB Horn betonte vor Ort: „Ich freue mich persönlich ĂŒber dieses coole, starke und aktuell notwendige Zeichen der jungen Generation fĂŒr den Klimaschutz.“

BĂŒrgermeisterin Stuchlik ergĂ€nzte: „Mich freut das Engagement der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler außerordentlich. Ich hoffe, dass ihr Einsatz fĂŒr den Klimaschutz anhĂ€lt, andere ansteckt und sich zum Schluss auch in politischen Entscheidungen niederschlĂ€gt. In einem Brief von Anfang dieses Jahres habe ich mich an alle öffentlichen Freiburger Schulen gewandt mit der Bitte, die aktive Beteiligung von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern am 50:50 Energieeinsparprogramm als eine Möglichkeit des konkreten Klimaschutzes in den Schulen zu bewerben.“

Jesko Treiber, Vorsitzender des SchĂŒlerrates Freiburg und Mit-Organisator der „Fridays For Future“-Demos, sagte: „Wir wollen uns auch in unserer Freizeit fĂŒr den Klimaschutz einsetzen und nicht nur Schule schwĂ€nzen. Die meisten von uns dĂŒrfen zwar noch nicht wĂ€hlen, aber dies ist eine Möglichkeit, sich politisch zu engagieren.“

Die Stieleiche ist im Mooswald eine der wichtigsten Baumarten. Sie ist fĂŒr die in der Region erwarteten KlimaverĂ€nderungen gut gewappnet und fĂŒr viele Tierarten wichtig. Die Stieleichen und einige Linden werden in LĂŒcken und KahlflĂ€chen gepflanzt, die im Stadtwald durch das Eschentriebsterben entstanden sind oder als Ausgleich fĂŒr den Ausbau der Rheintalbahn mit Eichen bepflanzt werden.

Die SchĂŒler hoffen, dass in Zukunft mehr solche Umweltaktionen stattfinden, sodass jeder, der möchte, sich mal beteiligen kann. „Wir fangen schon an, das nĂ€chste Projekt zu planen“, kĂŒndigt Annika Barden an. Auf die „Fridays For Future“-Proteste solle ein Handeln folgen, das symbolisch als Vorbild fĂŒr Politiker stehen soll. Um die Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu erreichen und die Zukunft der jungen Generation zu sichern, seien entschiedenere Schritte zum Klimaschutz nötig.

Die Pflanzung von BĂ€ume ist nicht nur ein Symbol sondern hat einen konkreten Klimaschutzeffekt: Denn der Wald und vor allem die Bewirtschaftung des Waldes leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Bei der langfristigen Verwendung von Holz in HĂ€usern, BrĂŒcken, beim Innenausbau oder in Möbeln bleibt der beim Wachstum gebundene Kohlenstoff gespeichert und indem energieintensive Materialien wie Stahl, Aluminium oder Beton ersetzt werden, wird die Energie fĂŒr deren Produktion und damit viel CO2-eingespart. Sofern das Holz nach einer möglichst langen

Nutzungsdauer zur Energieerzeugung verbrannt wird, kann es bei der Verbrennung erneut fossile Energie substituieren. Mit dem Freiburger Stadtwald und seiner Bewirtschaftung werden so bis zum Jahr 2050 so jĂ€hrlich ĂŒber 62.000 to CO2-Äquivalent gebunden, gespeichert und vermieden. Das entspricht einer GrĂ¶ĂŸenordnung von ĂŒber 3% des stĂ€dtischen CO2-Ausstoßes.

Die „Fridays For Future“-Bewegung geht auf die schwedische SchĂŒlerin Greta Thunberg zurĂŒck. Ihrem Beispiel folgend haben am 18. Januar und am 15. MĂ€rz allein in Freiburg Tausende von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern fĂŒr mehr Klimaschutz demonstriert.

Die Baumschule Vonderstrass hat den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern den StieleichensolitĂ€r fĂŒr die heutige Aktion gespendet.
 
 

 
Freiburger Projekte werden im Bundesprogramm „Demokratie leben“ 2019 gefördert
15 Freiburger Projekte, die sich fĂŒr die Förderung von Vielfalt und fĂŒr Demokratie einsetzen, erhalten eine Förderung aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit". Aus 54 eingegangenen ProjektvorschlĂ€gen hat eine Jury unter Vorsitz des Ersten BĂŒrgermeisters Ulrich von Kirchbach die 15 Projekte ausgewĂ€hlt.

Freiburg zĂ€hlt zu den mittlerweile ĂŒber 300 TeilnehmerstĂ€dten des Programms. Das Bundesministerium fĂŒr Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt dafĂŒr im Jahr 2019 115,5 Millionen Euro bereit. Das Ministerium hat das Programm, das ursprĂŒnglich nur bis 2019 laufen sollte, inzwischen bis 2020 verlĂ€ngert.

Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland StĂ€dte, Gemeinden und Landkreise darin unterstĂŒtzt, im Rahmen von lokalen „Partnerschaften fĂŒr Demokratie“, Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Dazu arbeiten Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, Vereinen, VerbĂ€nden, Kirchen und bĂŒrgerschaftlich Engagierte in einer „Partnerschaft fĂŒr Demokratie“ zusammen. Gemeinsam entwickeln sie eine Strategie, die sich an den lokalen Gegebenheiten und Problemlagen vor Ort orientiert.

In Freiburg setzt das Amt fĂŒr Migration und Integration das Programm in Kooperation mit dem Informationszentrum 3. Welt (iz3w) um. Dieses Jahr stehen fĂŒr Einzelprojekte 58.000 Euro und fĂŒr Jugendprojekte weitere 7.000 Euro zur VerfĂŒgung. Insgesamt sind 54 ProjektantrĂ€ge eingegangen, von denen dieses Jahr 15 Projekte gefördert werden können.

Folgende Projekte werden 2019 gefördert:

Allianz fĂŒr werteorientierte Demokratie e.V. (AllWeDo)
Demokratie stÀrken

Verein fĂŒr Interkulturelles Theater Freiburg e.V.
RESPEKT!

A-Team (Awareness Freiburg)
Antirassistische Bildungsarbeit zum Thema Sexismus und persönliche Grenzen

SĂŒdwind Freiburg e.V.
Arbeitstitel "Alle gemeinsam auf einer Seite"

Frauen- und MĂ€dchengesundheitszentrum e.V.
Foto-Ausstellung: I*D- Über die Konstruktion des Weiblichen*/MĂ€nnlichen*

Omas gegen Rechts
Omas gegen Rechts

Radio Dreyeckland
Our Voice - Radio als selbstorganisierter Artikulationsraum von und fĂŒr GeflĂŒchtete

ArTik e.V.
#wtf - WeTalkFreiburg | Das jungpolitische Listengrillen zur Kommunalwahl 2019

Roma BĂŒro Freiburg e.V.
Dokumentation antiziganistischer VorfÀlle und StÀrkung der "Opfer" von Diskriminierung

Bildungs- und Begegnungsverein Freiburg e.V.
Rechsextremismus? Was mache ich?

German Africa Insight
Mittendrin

Kidayo - FĂŒr Schwarze/afrodeutsche Kinder mit ihren Familien in FR via MĂŒtter-u. Familienzentrum Klara e.V.
Workshop: Adultismus und kritisches Erwachsensein

Radio Dreyeckland
Radio Grenzenlos / Radio sans frontiers

samt & sonders e.V. - Initiative fĂŒr soziokulturelle Abenteuer
bauschen & biegen

Hevi: Kurdisches Zentrum Sozialer Arbeit e.V.
Keine Einfalt sondern Vielfalt
 
 

 
Das Theater Freiburg erstrahlt in neuem Licht
EBM Ulrich von Kirchbach, BaubĂŒrgermeister Martin Haag und Theaterintendant Peter Carp weihen am Mittwoch, 27. MĂ€rz, um 20 Uhr, die neue Theaterbeleuchtung ein

Die Beleuchtung des Theatervorplatzes und die Anstrahlung des Freiburger Stadttheaters sind in die Jahre gekommen und entsprachen nicht mehr den heutigen technischen und lichtgestalterischen Anforderungen. Nachdem schon das Freiburger MĂŒnster und die Stadttore mit moderner LED-Technik angestrahlt werden, folgt nun mit dem Theater ein weiteres historisches GebĂ€ude.

Theaterintendant Peter Carp freut sich: „Die dunkle Jahreszeit geht zu Ende. Also wird auch das Theater Freiburg mit neuer Außenbeleuchtung erstrahlen.“

Auch der Erste BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach und BaubĂŒrgermeister Martin Haag sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden: „Wir freuen uns, dass die wunderbare Kulisse des Theaters und damit der gesamte Platz der Alten Synagoge mit der neuen Beleuchtung aufgewertet wird und so das historische GebĂ€ude voll zur Geltung kommt."

Insgesamt wurden 62 Strahler verbaut, wovon 56 der Fassadenanstrahlung dienen und 6 der Platzbeleuchtung. Je nach Anforderung haben die einzelnen Strahler eine Leistung zwischen 10 und 40 Watt. 30 Strahler sind direkt am GebÀude montiert, an den Treppen, Fensternischen und Balkonen, und beleuchten die Theaterfassade indirekt von vorne und von den Seiten.

Auf dem Theatervorplatz wurden 6 neue Lichtstelen mit einem Durchmesser von 18 cm und einer Höhe von 4 Metern aufgestellt. Die Stelen besitzen drei Beleuchtungsebenen: Die erste Ebene mit 6 Strahlern wird fĂŒr die allgemeine Beleuchtung des Platzes vor dem Theater verwendet, die zweite und dritte Ebene dienen zur Aufnahme von 26 LED-Spots, die die Fassade und die Figuren am GebĂ€ude anstrahlen.

Bodenleuchten und Strahler sorgen fĂŒr stimmungsvolle Akzente und eine optimale Rundumbeleuchtung des GebĂ€udes. Nicht nur in klassischem Weiß kann das Theater erstrahlen, sondern je nach Veranstaltung auch in vielen unterschiedlichen Farbvariationen, da die neue Anstrahlung in 4-Farbtechnik ausgefĂŒhrt wurde. Die LED-Leuchtmittel wurden so gewĂ€hlt, dass sie hoch effizient, wartungsarm und eine hohe Lebensdauer aufweisen.

Die Planungsphase wurde in enger Abstimmung mit dem federfĂŒhrenden Garten- und Tiefbauamt, dem Stadtplanungsamt, dem Eigenbetrieb Theater, der badenova-Tochter bnNETZE GmbH sowie dem Denkmalamt durchgefĂŒhrt.

Geliefert hat die neue Beleuchtungstechnik eine Fachfirma aus Kappel-Grafenhausen, die auch 2017 bereits das MĂŒnster umgerĂŒstet hat. Die bnNETZE GmbH hat im Auftrag des GuT die Bauarbeiten koordiniert und die örtliche BauĂŒberwachung ausgefĂŒhrt. „Dass wir die Kompetenz und Erfahrung unseres Beleuchtungsteams bei einem so exponierten historischen GebĂ€ude einbringen konnten, freut uns sehr“, so Volker Geis, GeschĂ€ftsfĂŒhrer bnNETZE.

Die Kosten der neuen Beleuchtungstechnik einschließlich der Erd- und Steinmetzarbeiten betragen 220.000 Euro. KostentrĂ€ger ist die Stadt, nach Inbetriebnahme der Beleuchtung geht die Anlage und deren betriebliche Unterhaltung in das Eigentum des Theaters ĂŒber.

Im Vergleich zur ursprĂŒnglichen Beleuchtungstechnik, wird auch eine Verbesserung der Ökobilanz erreicht. FĂŒr Anstrahlung und Platzbeleuchtung waren bisher 1.920 Watt installiert, was jĂ€hrlich Kosten in Höhe von etwa 1.800 Euro verursachte. Die aktuelle Leistung liegt nun bei 850 Watt fĂŒr die GebĂ€udeanstrahlung und 150 Watt fĂŒr die Vorplatzbeleuchtung. Damit entstehen Jahreskosten von ungefĂ€hr 950 Euro, was einer Einsparung von etwa 50 Prozent entspricht. Die CO2 Einsparung betrĂ€gt damit etwa 2639 kg im Jahr. Allein bei der Straßenbeleuchtung, wird es ein Energieeinsparvolumen von mehr als 80 Prozent geben.
 
 

 
Karlsruhe: KulturfrĂŒhstĂŒck zum Thema Erinnerungskultur
Veranstaltung am 29. MĂ€rz im Rahmen der "Wochen gegen Rassismus"

Der Platz der Grundrechte, die Stolpersteine, 100 Jahre Frauenwahlrecht oder das Gedenkbuch fĂŒr die Karlsruher Juden – in Karlsruhe gibt es eine vielfĂ€ltige und umfassende Erinnerungskultur. Sie ist Spiegel eines sich wandelnden gesellschaftlichen Wertekanons und Ausdruck historischen Bewusstseins. Im Rahmen der "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" beschĂ€ftigt sich das nĂ€chste KulturfrĂŒhstĂŒck am Freitag, 29. MĂ€rz, um 10 Uhr im CafĂ© Besitos am Marktplatz mit "Erinnerungskultur fĂŒr Demokratie und Menschenrechte". Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche fragt in der öffentlichen Runde etwa, welcher Ereignisse gedacht wird und was das ĂŒber die gesellschaftliche IdentitĂ€t aussagt, warum kollektiv geteiltes Wissen so wichtig ist und was die Erinnerung an Unrecht heute zur Wahrung der Menschenrechte und der Demokratie beitrĂ€gt.
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Karlsruhe: Neues Kapitel fĂŒr Leuchtreklame
Satzung soll die Gestaltung von Werbeanlagen in der Innenstadt ab 2020 regeln

Ein schlĂŒssiges, geordnetes Stadtbild statt blinkender Leuchtwerbung und "Lichtverschmutzung" – so könnte die Karlsruher City irgendwann dauerhaft aussehen. Um das Erscheinungsbild der Kaiserstraße und die dortige AufenthaltsqualitĂ€t aufzuwerten, beauftragte der Planungsausschuss nun einstimmig die Verwaltung damit, eine Werbeanlagensatzung auszuarbeiten.

BĂŒrgermeister Daniel Fluhrer warb ausdrĂŒcklich fĂŒr das vorgeschlagene Vorgehen, in dem er betonte, "mit der Neugestaltung unserer Innenstadt fĂŒr die Zeit nach der Baumaßnahme zur Kombilösung wird fĂŒr Karlsruhe essentiell auch in Fragen der Werbung, Gestaltung und Möblierung ein neues QualitĂ€tsniveau eingefĂŒhrt."

Reklame-Dynamik fördert Trading-Down-Effekt

Hintergrund ist eine deutliche Zunahme großformatiger Reklame an Fassaden mit bewegtem Licht und wechselnden Motiven, was insgesamt einen Trading-Down-Effekt – den Trend zum Leerstand mit ausbleibender Kaufkraft - fördert. Im Zuge der Innenstadtumgestaltung durch die Kombilösung soll deshalb die Chance ergriffen werden, den Charme des Stadtkerns zu erhöhen und die Wandlungsdynamik des Zentrums zu steuern. Hierzu reichen Bauordnungs- und Planfeststellungsrecht derzeit nicht aus.

Konkret soll dann Werbung im Stadtbild den GebÀuden, PlÀtzen und StadtrÀumen untergeordnet und einheitlicher gestaltet sein. Etwa könnte blinkende Werbung ausgeschlossen werden. Parallel soll eine Satzung auch die Gestaltung von Markisen, Automaten, Fenstern und Schaufenstern regeln, da diese Elemente ebenfalls das Stadtbild beeinflussen.

Gefordert und vielfach diskutiert wurde eine Werbeanlagensatzung bereits im Beteiligungsprozess zum City-Gutachten als Baustein zur Verbesserung des Innenstadtbildes. Auch eine nicht reprĂ€sentative Online-Befragung auf dem Beteiligungsportal der Stadt zeigte den Wunsch nach EindĂ€mmung von bewegter Reklame sowie der Steuerung von Platzverbrauch. Im Detail will die Verwaltung ihren Entwurf im Oktober vorstellen, so dass die Satzung 2020 gĂŒltig werden könnte.
 
 

 
Gesetzliche Krankenkassen: Extravorsorge fĂŒr Frauen
Von Ultraschall bis Vorsorgekurs – 15 gesetzliche Krankenkassen bieten mindestens zwei zusĂ€tzliche Angebote zur KrebsfrĂŒherkennung fĂŒr Frauen. Dazu gehören ein Ultraschall der Brust und das Programm Discovering Hands, bei dem geschulte Blinde die Brust nach AuffĂ€lligkeiten abtasten. Finanztest informiert ĂŒber die Extraangebote und zeigt im Dauertest auf test.de alle Extras von insgesamt 75 Krankenkassen.

Einige andere Kassen bieten zumindest ein Extra: Bei zehn Kassen gibt es Geld fĂŒr einen MammaCare-Kurs. In diesem Kurs lernen Frauen, wie sie ihre BrĂŒste sorgfĂ€ltig selbst untersuchen können, denn sie sollten ihre BrĂŒste regelmĂ€ĂŸig abtasten. Viele tun das aber nicht, oft weil sie nicht wissen, wie sie es richtig machen. Acht Kassen zahlen fĂŒr eine Discovering-Hands-Untersuchung extra. Vier bezuschussen einen Ultraschall der Brust.

Die Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke ist als FrĂŒherkennungsmaßnahme umstritten. Sie ist aus Sicht vieler Experten zu ungenau und bringe deshalb keinen erkennbaren Nutzen. Trotzdem wird sie hĂ€ufig von FrauenĂ€rztinnen und -Ă€rzten empfohlen. FĂŒnf Kassen ĂŒbernehmen die Kosten anteilig. DarĂŒber hinaus bieten einige Krankenkassen ein intensives FrĂŒherkennungsprogramm fĂŒr Versicherte bei familiĂ€rer Vorbelastung mit Brust- und Eierstockkrebs an.

Der Bericht findet sich in der April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/krankenkassen abrufbar.
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