Prolixletter
Montag, 1. März 2021
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Verschiedenes

 
Anschlussfinanzierung
Vergleichen lohnt sich – Zinsunterschiede bis 18.700 Euro

Kaum zu glauben: Der Unterschied fĂŒr das gleiche Anschlussdarlehen bei teuren Banken und den Top-Anbietern betrĂ€gt laut der Mai-Ausgabe von Finanztest je nach Kreditvariante zwischen 6.300 und 18.700 Euro. Die Experten erklĂ€ren, wie man in sieben Schritten zum perfekten Anschluss kommt.

Wenn die Zinsbindung ihres alten Darlehens endet, können sich HĂ€uslebauer freuen. „Dann ist nĂ€mlich Schluss mit hohen Zinsen“, so Baufinanzierungsexperte Jörg Sahr von der Stiftung Warentest, „weil Banken heute deutlich weniger Zinsen verlangen.“ Laut Sahr sind sogar weniger als 1 Prozent drin.

Immobilienbesitzer haben zurzeit gute Karten, um mit ihrer Bank zu verhandeln. Oft ist in den vergangenen Jahren der Wert des Hauses gestiegen, die Schulden sind kleiner geworden, und die Hausbesitzer haben ihre ZahlungsfĂ€higkeit unter Beweis gestellt. Beste Voraussetzungen also fĂŒr einen Anschlusskredit zu Topkonditionen. Wer fĂŒrchtet, dass die Zinsen bald steigen, kann die Anschlusskonditionen schon einige Jahre im Voraus sichern, indem er mit seiner Bank ein Forwarddarlehen vereinbart.

Finanztest hat die Konditionen fĂŒr Anschlusskredite von 83 Banken und Kreditvermittlern ermittelt. Im Fokus standen dabei Kunden, deren Zinsbindung bald auslĂ€uft und EigentĂŒmer, die noch fĂŒr zwei bis vier Jahre an ihren alten Vertrag gebunden sind. Außerdem erfahren die Leser, wie sie in sieben Schritten zum perfekten Anschluss kommen.

Der Test Anschlussfinanzierung findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online abrufbar unter www.test.de/anschlusskredite (kostenpflichtig).
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Freiburg: Gleisbau Stadtbahn Messe
Bauabschnitt Emmy-Noether-Straße bis Wendeschleife Hermann-Mitsch-Straße beginnt

Die Bauarbeiten zur WeiterfĂŒhrung der Stadtbahn Messe von der Technischen FakultĂ€t bis zur Wendeschleife an der Hermann-Mitsch-Straße, hatten bereits im Januar dieses Jahres mit dem Umlegen von Leitungen durch die bnNETZE begonnen. Nach Abschluss dieser Arbeiten beginnen am 15. April die Tief,- Straßen- und Gleisbauarbeiten.

Mit der WeiterfĂŒhrung der Stadtbahnlinie wird der Freiburger Westen von der Technischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Freiburg ĂŒber das MessegelĂ€nde bis zum Industriegebiet Nord besser an die Stadtbahn angebunden.

Gleichzeitig wird mit der WeiterfĂŒhrung der Stadtbahn auch das kĂŒnftige SC-Stadion an die Stadtbahn angeschlossen. Von der heutigen Endhaltestelle „Technische FakultĂ€t“ wird die Stadtbahn ĂŒber den Knotenpunkt Madisonallee/Emmy-Noether-Straße in Mittellage weitergefĂŒhrt und quert dann nach etwa 100 Metern die stadteinwĂ€rtige Fahrbahn der Madisonallee und verlĂ€uft dann in westlicher Seitenlage parallel zur Madisonallee. Die Trasse endet mit einer Wendeschleife im Bereich des Knotenpunktes Madisonallee/Hermann-Mitsch-Straße. Auf Höhe des heutigen Messeboulevards und der kĂŒnftigen Stadionzufahrt wird die Haltestelle „Stadion“ mit einem Einzel- und einem Doppelbahnsteig gebaut.

Die Endhaltestelle ist mit einer Busumsteigeanlage ausgestattet. Dort werden Busverkehre aus Stadt und Umland miteinander verknĂŒpft. Sie bietet auch dem Umstieg zu einem P+R-Parkplatz, eine sehr gute Erschließung der Messe Freiburg sowie der im Umfeld liegenden Gewerbebetriebe.

Die Baustelle

Die Baustelleneinrichtungen und Verkehrssicherungen werden vom 15. MĂ€rz an aufgebaut. Die Tief-, Straßen- und Gleisbauarbeiten dauern dann voraussichtlich bis Mai 2020. Daran schließen sich die Ausbauarbeiten der technischen Gewerke, deren Abnahmen und die Schulungen des Fahrdienstpersonals an. Die Inbetriebnahme der Stadtbahn ist derzeit fĂŒr Oktober 2020 vorgesehen.
Bau- und KostentrĂ€ger der Stadtbahnmaßnahme ist die Freiburger Verkehrs AG(VAG). Die gesamten veranschlagten Baukosten betragen 17,6 Mio. Euro. Dies beinhaltet auch die Herstellung der gesamten Haltestellenanlage beim Stadion.

Die Bauphasen

In der 1. Bauphase wird der Individualverkehr in der Madisonallee stadteinwĂ€rts ab der Zufahrt zur Sick Arena bis zur heutigen Baustellenzufahrt zum SC Stadion auf die Gegenfahrbahn der Madisonallee gelegt, sodass in diesem Abschnitt je Fahrtrichtung eine Fahrspur zur VerfĂŒgung steht.

Ab der Stadionzufahrt verschwenkt der stadteinwĂ€rtige Verkehr wieder auf die rechte Seite der Madisonallee und wird dann 1-spurig in die Berliner Allee weitergefĂŒhrt. Der stadtauswĂ€rtige Verkehr erfolgt bis zur Stadionzufahrt 2-spurig und danach bis zur Einfahrt Sick-Arena 1-spurig.

Der Geh- und Radweg auf der Flugplatzseite (westlich Madisonallee) wird gesperrt. FußgĂ€nger und Radfahrende werden und auf den gegenĂŒberliegenden Geh- und Radweg umgeleitet. Dieser Geh- und Radweg wird wĂ€hrend der gesamten Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen zur VerfĂŒgung stehen sein.

In der 2. Bauphase, ab Ende Juni 2019, wird der Individualverkehr von der Zufahrt zur Sick-Arena bis zum Knoten Emmy-Noether-Straße jeweils 1-spurig ĂŒber die stadtauswĂ€rts Fahrbahn der Madisonallee gefĂŒhrt. WĂ€hrend dieser Bauphase wird die stadtauswĂ€rtige Bushaltestelle in Höhe der Endhaltestelle der Linie 4 um 80 Meter in der Berliner Allee zurĂŒckverlegt.

In der 3. und letzten Bauphase der Tief-, Straßen- und Gleisbauarbeiten, von MĂ€rz 2020 bis Mai 2020, verlĂ€uft der stadteinwĂ€rtige Verkehr ĂŒber die dann fertiggestellte nördliche Fahrbahn der Madisonallee, stadtauswĂ€rts wird der Fahrzeugverkehr ĂŒber den Hirtenweg/Emmy-Noether-Straße in die Hermann-Mitsch-Straße umgeleitet.

Die LKW-Andienung der „Rollenden Landstraße“ erfolgt wĂ€hrend der gesamten Bauzeit ĂŒber die Hermann-Mitsch-Straße.

Sowohl die Zu- und Abfahrt zur Sick-Arena, als auch die Baustellenzufahrt zum im Bau befindlichen SC-Stadion ĂŒber die Madisonallee ist wĂ€hrend der gesamten Bauzeit möglich.

Durch den Baustellenverkehr zum SC-Stadion, im Besonderen aber auch bei Messeveranstaltungen, muss wĂ€hrend der gesamten Bauzeit im Bereich der Madisonallee mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Alle neuen VerkehrsfĂŒhrungen werden entsprechend ausgeschildert.
 
 

 
MĂŒllabfuhr an den Osterfeiertagen
Freiburg. Wegen des Feiertags Karfreitag am 19. April verlegt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) das Einsammeln der AbfÀlle auf Donnerstag, den 18. April. Die Terminverschiebung betrifft die Gemeinden am Tuniberg sowie den Stadtteil Hochdorf. Die Freiburger Recyclinghöfe sind am Samstag, 20. April, geöffnet.

Auch am Ostermontag, 22. April, findet keine MĂŒllabfuhr statt. Sie wird am Dienstag nachgeholt, dadurch verschieben sich alle weiteren Abfuhrtermine in der Osterwoche um einen Tag. Dies betrifft die Entleerung der grauen, braunen und grĂŒnen Tonnen sowie die Abholung der gelben SĂ€cke. Die Abfall-Umschlagstation am Eichelbuck und der Recyclinghof St. Gabriel bleiben am Karfreitag und Ostermontag geschlossen.

NĂ€here Informationen erhĂ€lt man bei der ASF unter der Telefonnummer 0761 – 76 70 70 und online ...
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Immobilienmarktbericht 2018 des Gutachterausschusses
Zweithöchster Umsatz seit 1971: In Freiburg haben Immobilien im Wert von 1,06 Milliarden Euro den Besitzer gewechselt

Bei Vertragszahlen leichter Anstieg gegenĂŒber dem Vorjahr

Freiburg zĂ€hlt zu den lebenswertesten StĂ€dten in Deutschland. Das ergab kĂŒrzlich wieder eine ZDF-Umfrage – und es schlĂ€gt sich seit Jahren auch auf dem örtlichen Immobilienmarkt nieder. Nach wie vor besteht hier ein großes Ungleichgewicht von Wohnraumangebot und - nachfrage. Das belegen die Daten des Immobilienmarkt-Berichtes 2018, den FinanzbĂŒrgermeister Stefan Breiter und Christian Vogt, Leiter des Vermessungsamts, heute vorgestellt haben.

Mit 2.438 registrierten VerkaufsfĂ€llen (2017= 2.368) wurde im Vorjahr der zweithöchste Umsatz seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 erreicht. Wie in den Vorjahren wird ĂŒber einen Mangel an BauplĂ€tzen geklagt. Das gilt fĂŒr Wohnbauprojekte mit und ohne gewerblichen Anteil, aber auch fĂŒr Ein- und Zwei-FamilienwohnhĂ€user. Die Preise variieren dort stark, je nach Lage der GrundstĂŒcke.

Im Jahr 2018 wurden 28 BauplĂ€tze fĂŒr Ein- und ZweifamilienhĂ€user gehandelt, davon 10 in den Tuniberg-Gemeinden und in Hochdorf. Der durchschnittliche Preis pro Bauplatz betrug dabei 293.000 Euro. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis fĂŒr die Stadt (ohne Tuniberg und Hochdorf) betrug 875 Euro/mÂČ GrundstĂŒcksflĂ€che. FĂŒr die Tuniberg-Gemeinden und Hochdorf wurden im Durchschnitt 503 Euro/mÂČ GrundstĂŒcksflĂ€che gezahlt.

Bei BauplĂ€tzen fĂŒr eine mehrgeschossige Bauweise mit und ohne gewerblichen Anteil hat der Gutachterausschuss 10 KauffĂ€lle verzeichnet, davon 5 im Stadtteil BrĂŒhl. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 1.647 Euro pro Quadratmeter GrundstĂŒcksflĂ€che.

Im Neubau wurden bei EinfamilienhĂ€usern (ReiheneckhĂ€user, ReihenmittelhĂ€user, DoppelhaushĂ€lften) 13 KauffĂ€lle registriert. Gebrauchte ReiheneckhĂ€user und DoppelhaushĂ€lften (ca. 140 qm WohnflĂ€che, 390 qm GrundstĂŒck) lagen bei rund 564.000 Euro, also 4.060 Euro pro qm WohnflĂ€che, bei 34 ausgewerteten KauffĂ€llen.

Freistehende gebrauchte Ein- und ZweifamilienhĂ€user haben bei 740 qm GrundstĂŒcksgrĂ¶ĂŸe und 170 qm WohnflĂ€che durchschnittlich 671.000 Euro gekostet. Das sind rund 4.200 Euro pro Quadratmeter WohnflĂ€che, bei 24 ausgewerteten KauffĂ€llen.

Bei Villen lag der Quadratmeterpreis pro WohnflĂ€che bei 6.600 Euro; in diesem Bereich steigen die Preise am stĂ€rksten. Die „durchschnittliche“ Villa kostete 1,4 Millionen Euro bei 880 qm GrundstĂŒcksflĂ€che und rund 220 qm WohnflĂ€che, bei 13 ausgewerteten KauffĂ€llen.

Insgesamt wurden 2018 164 Ein- und ZweifamilienwohnhĂ€user und 89 MehrfamilienhĂ€user verkauft. Den grĂ¶ĂŸten Anteil hat der Teilmarkt fĂŒr Wohnungs- und Teileigentum. Es wurden 363 Neubauwohnungen verĂ€ußert, darunter 15 Wohnungen fĂŒr Studierende im Volleigentum (2017: 61) und 64 Wohnungen studentischer Nutzung im Erbbaurecht. Der durchschnittliche Kaufpreis je Quadratmeter WohnflĂ€che im Erstverkauf lag bei 5.314 Euro, wobei die Durchschnittswerte stark vom Stadtteil abhĂ€ngen. Bei Studentenwohnungen im Volleigentum lagen die Durchschnittswerte bei 5.000 Euro pro Quadratmeter WohnflĂ€che; bei studentischem Wohnen im Erbbaurecht lagen sie bei 5.700 Euro pro Quadratmeter WohnflĂ€che.

WĂ€hrend im Jahre 2013 im Erstverkauf noch 23 Prozent der KĂ€ufe bis zu einem Wert von 3.500 Euro pro Quadratmeter WohnflĂ€che verĂ€ußert wurden, gab es seit 2016 keinen einzigen Verkauf mehr in diesem Preissegment. Die Mehrzahl der VerkĂ€ufe (82 Prozent) lag 2018 in der Spanne von 4.501 bis 6.000 Euro pro qm WohnflĂ€che. Im Segment ĂŒber 7.000 Euro lagen 2018 bereits 6 Prozent aller KauffĂ€lle.

Im Wiederverkauf, also bei gebrauchten Wohnungen, wurden durchschnittlich 3.800 Euro (2017: 3.600) je Quadratmeter WohnflĂ€che erzielt, auch hier mit großen Unterschieden von Stadtteil zu Stadtteil. 2016 lagen 9 Prozent der VerkĂ€ufe unter 2.000 Euro pro Quadratmeter, 2018 nur noch 2 Prozent. DafĂŒr lagen im Jahr 2018 4 Prozent der VerkĂ€ufe bei einem Quadratmeterpreis von ĂŒber 5.500 Euro.

Der Immobilienmarktbericht 2018 des Gutachterausschusses fĂŒr die Ermittlung von GrundstĂŒckswerten umfasst 96 Seiten und enthĂ€lt aktuelle Daten zu allen wesentlichen TeilmĂ€rkten. Er kann ab dem 11. April erworben, aber noch nicht online bestellt werden. Der Ausschuss ist im Vermessungsamt (Berliner Allee 1) angesiedelt und erteilt AuskĂŒnfte (Immobilienmarktberichte, Bodenrichtwerte, Wertermittlung, Kaufpreissammlung) unter Tel. 0761/201-4234.
 
 

 
Freiburg: Projektmittel fĂŒr Interkulturelle Kunst und Kultur
Ab sofort können beim Kulturamt AntrĂ€ge fĂŒr Projektmittel im Bereich Interkulturelle Kunst und Kultur fĂŒr das 2. Halbjahr 2019 gestellt werden

Die AntrĂ€ge mĂŒssen bis Montag, 27. Mai beim Kulturamt, MĂŒnsterplatz 30, eingereicht werden. Eine Fachjury entscheidet ĂŒber die Vergabe der Mittel. Das zu vergebende Gesamtbudget betrĂ€gt voraussichtlich 20.000 Euro. Die Entscheidungen liegen vor der Sommerpause vor.

Das Kulturamt bietet im Vorfeld einer Antragstellung eine Beratung an, fĂŒr ErstantrĂ€ge ist dies dringend zu empfehlen. Detaillierte Informationen zum Abgabeverfahren sowie die Antragsunterlagen können online unter www.freiburg.de/kulturamt heruntergeladen werden.

Gefördert werden kĂŒnstlerische und kulturelle AktivitĂ€ten, die dazu beitragen, die interkulturelle RealitĂ€t in Freiburg als kulturelle Bereicherung aktiv und vermittelnd zu entwickeln. Antragsberechtigt sind Kunst- und Kulturschaffende, Kunst- und Kultureinrichtungen sowie sonstige Gruppierungen und Vereine mit Wirkungsort in Freiburg.

Ansprechpartnerin im Kulturamt ist Clementine Herzog, telefonisch erreichbar unter 201-2112 oder per E-Mail unter clementine.herzog@stadt.freiburg.de
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Sicherheitspartnerschaft wird untersucht
Meinung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ist gefragt

Vor zwei Jahren hat die Stadt Freiburg mit dem Land Baden-WĂŒrttemberg eine Sicherheitspartnerschaft begrĂŒndet, um die wahrgenommene und die objektive Sicherheit in der Stadt gezielt zu verbessern. Im November 2018 haben OberbĂŒrgermeister Martin Horn und Innenminister Thomas Strobl das Konzept erweitert und auf unbestimmte Zeit verlĂ€ngert. Eine Untersuchung prĂŒft nun, ob und wie sich die Sicherheitslage in Freiburg inzwischen verĂ€ndert hat. Dabei geht es auch um das persönliche Sicherheitsempfinden, zu dem die Meinung der BĂŒrgerschaft gefragt ist.

Im Zuge des Sicherheitskonzepts haben die Partner bereits zahlreiche Bausteine auf den Weg gebracht: So unterstĂŒtzt das „PrĂ€sidium Einsatz“ mit drei Einsatzgruppen Ă  acht Beamte die Freiburger Polizei bei der tĂ€glichen Arbeit. Außerdem erhielt das PolizeiprĂ€sidium zehn zusĂ€tzliche Stellen, die nun die Ermittlungsgruppe Sicherheitspartnerschaft bilden. Daneben hat die Stadt das Frauennachttaxi wieder eingefĂŒhrt und das Angebot ausgeweitet. Ebenso wurde der Vollzugsdienst eingefĂŒhrt und aktuell nochmals aufgestockt, um Ordnungsstörungen zu begegnen. Zudem laufen derzeit die Vorbereitungen fĂŒr eine VideoĂŒberwachung in der Innenstadt.

Die vom Gemeinderat geforderte wissenschaftliche Begleitung und Bewertung dieser Bausteine war von Beginn an geplant. Ende 2018 hat die Stadtverwaltung nun das Freiburger Institut fĂŒr angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS) sowie die Firma TC TeamConsult GmbH mit dieser Aufgabe beauftragt. In einer ersten Phase geht es zunĂ€chst darum, Fakten zu sammeln. Strukturierte GesprĂ€che mit den verschiedensten Akteuren von Stadtverwaltung und Polizei helfen dabei, den Effekt der einzelnen Maßnahmen einzuschĂ€tzen.

In einer zweiten Phase ist dann eine breit angelegte BĂŒrgerbefragung geplant. Diese soll noch vor der Sommerpause per Briefpost stattfinden. Ziel ist es, ein möglichst realistisches Bild zu erhalten, wie sich die Sicherheitspartnerschaft auf das Sicherheitsempfinden der BĂŒrgerschaft auswirkt. Die Verwaltung hofft auf eine rege Beteiligung. Im Herbst sollen erste Ergebnisse der Evaluation vorliegen.
 
 

 
Wahlhilfe in leichter Sprache: BroschĂŒre zur Europawahl 2019
FĂŒr Menschen mit Behinderungen muss die Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben gleichberechtigt möglich sein. Dies gilt ganz besonders fĂŒr das in der UN-Behindertenrechtskonvention verbriefte Menschenrecht zu wĂ€hlen und gewĂ€hlt zu werden. „Einfach wĂ€hlen gehen!“ heißt die neue BroschĂŒre, die jetzt bei der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB) und der Lebenshilfe Baden-WĂŒrttemberg e. V. vorliegt.

Was man zur Europawahl wissen muss, findet man hier in leichter Sprache ausgedrĂŒckt und ĂŒbersichtlich gestaltet. Vor allem Menschen mit kognitiven EinschrĂ€nkungen oder Lernschwierigkeiten, aber auch vielen anderen WĂ€hlerinnen und WĂ€hlern im Land wird die Bedeutung und Funktion der bevorstehenden Wahl auf verstĂ€ndliche Weise erklĂ€rt. Schritt fĂŒr Schritt ist in Text und Bild zu erfahren, wie im Wahllokal gewĂ€hlt wird und wie die Briefwahl funktioniert. Wichtige oder schwierige Wörter werden besonders erlĂ€utert, denn VerstĂ€ndlichkeit steht hier an oberster Stelle.

Die 27-seitige BroschĂŒre ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg (LpB), der Beauftragten der Landesregierung fĂŒr die Belange von Menschen mit Behinderungen und des Landesverbands Baden-WĂŒrttemberg der Lebenshilfe e. V.

„Einfach wĂ€hlen gehen!“ ist kostenlos und kann bei der Landeszentrale und der Lebenshilfe bestellt werden:

Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Baden-WĂŒrttemberg
Lautenschlagerstr. 20
70173 Stuttgart
Webshop: www.lpb-bw.de/shop

Landesverband Baden-WĂŒrttemberg der Lebenshilfe fĂŒr Menschen mit Behinderung e.V.
Neckarstraße 155a
70190 Stuttgart
info@lebenshilfe-bw.de
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Europaparkisierung, Center-Park-Debatten und Overtourism
Mit großer Sorge sieht der Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz die aktuellen Überlegungen um eine weitere "Verrummelung und Europaparkisierung" der Region. Die Debatte um eine naturgefĂ€hrdende Seilbahn ĂŒber den Taubergießen und um die Lösung des Parkplatzproblems durch neue flĂ€chenfressende ParkplĂ€tz im Elsass wurde nur aus strategischen GrĂŒnden in die Zukunft verschoben. Aktuell entsteht gerade auf zusĂ€tzlichen 45 Hektar der Wasserpark Rulantica des Europa-Park. Und schon kommt in Sachen FlĂ€chen- und Landschaftsverbrauch der nĂ€chste Schlag.

Ein "Projektentwickler" möchte zwischen Wasserpark und Autobahn ein weiteres, gigantisches Ferienresort mit Hotels, Bungalows und Seenlandschaft bauen. Aus der anfĂ€nglich guten, soliden Grundidee des Europaparks wird irgendwann, Ă€hnlich wie in Venedig und „auf Malle“, schĂ€dlicher Overtourism und eine Plage fĂŒr Mensch und Natur. Das „Grummeln“ in den Umlandgemeinden des Parks wird lauter.

Petra Rumpel, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des BUND Ortenau meint dazu: "Der enorme FlĂ€chenverbrauch und gerade auch der Verlust an wertvoller Kulturlandschaft darf nicht einfach so hingenommen werden. Heimat ist mehr als ein Spekulationsobjekt globaler Investoren.“

WÀhrend entlang der Vorbergzone zwischen Freiburg und Offenburg ein geschlossenes Siedlungsband breiartig zusammenwÀchst, schwinden NaturflÀchen und landwirtschaftliche FlÀchen.

BUND-RegionalgeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer sagt: „In Zeiten, in denen die erlebte RealitĂ€t am Oberrhein immer scheußlicher und zugebauter wird, braucht es neben ablenkenden TV-Programmen auch das Wuchern der großen Illusionsmaschine Europapark und deren Umfeld. Das Grundproblem unser Wachstumsgesellschaft zeigt sich hier wie in einem Spiegel. Es wird mehr, es muss mehr werden, es muss wuchern... Das sind die Grundregeln einer zutiefst selbstzerstörerischen Fun-Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels, des Artensterbens und der absehbaren Endlichkeit der Ressourcen.“

Die Aufregung ĂŒber den Umgang mit Grund und Boden ist immer dann groß, wenn Heimat zum globalen Spekulationsobjekt wird und wenn von der „Salami-Landschaft“ ein besonders dickes StĂŒck abgeschnitten wird, wie gerade jetzt im Umfeld des Europa-Parks. Doch das Problem ist eben auch die „dĂŒnnen Salami-Scheibe“ der langsame, dezentrale, schleichende Verlust an NaturflĂ€chen, Landschaft und Heimat. Wir brauchen mehr Debatte ĂŒber das „Wohin geht der Oberrhein“.

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein
Petra Rumpel, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, BUND Ortenau
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