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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Veranstaltungen

Freiburg: 10 Jahre Waldhaus
FÖJ-Projekt (c) Laura Fischer
 
Freiburg: 10 Jahre Waldhaus
Ein Jahrzehnt erfolgreiche Umweltbildung in der Wonnhalde

Kurse, GrĂŒnholzwerkstatt, Ausstellungen, Ferienbetreuungen, VortrĂ€ge: Mittlerweile kommen 31.000 Interessierte pro Jahr

Das Waldhaus, diese einzigartige Einrichtung der Umweltbildung in der Wonnhalde, feiert Geburtstag. Bei einem Pressetermin zum zehnjĂ€hrigen JubilĂ€um haben heute die Vorstandsvorsitzende der Stiftung Waldhaus, BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, die Leiterin des stĂ€dtischen Forstamtes, Nicole Schmalfuß, ForstprĂ€sident Meinrad Joos und Waldhaus-Leiter Markus MĂŒller eine Erfolgsbilanz gezogen.

Dabei hob BĂŒrgermeisterin Stuchlik hervor: „Seit seiner Eröffnung im Oktober 2008 hat sich das Waldhaus zu einem wichtigen Akteur in unserer Bildungslandschaft entwickelt. Durch seine Angebote und innovativen Projekte konnte es inzwischen ĂŒber 200.000 Besucher und Besucherinnen begrĂŒĂŸen. Darauf darf das Waldhaus-Team stolz sein.“

Von anfangs 4000 (2009) stieg die Zahl der Interessierten, die an den Angeboten des Waldhauses teilnehmen, auf mittlerweile 31.000 (2017). Dazu zĂ€hlen Kurse im Wald und in der GrĂŒnholzwerkstatt, Seminare, VortrĂ€ge, Konzerte und Ausstellungen, GruppenfĂŒhrungen, Kindergeburtstage, Ferienbetreuungen und Fachveranstaltungen. 30.000 SchĂŒler und SchĂŒlerinnen haben bisher den Wald mit dem Klassenzimmer getauscht, BerĂŒhrungsĂ€ngste mit dem Wald und seinen Bewohnern abgebaut und viel ĂŒber das komplexe Ökosystem, seinen Schutz und seine Nutzung gelernt.

Weil Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung in die BildungsplĂ€ne des Landes einbezogen ist und außerschulische Lernorte aufgewertet wurden, erfĂ€hrt die Arbeit des Hauses einen stetig wachsenden Zuspruch. „Vor allem junge Menschen im urbanen Umfeld“, sagt ForstprĂ€sident Meinrad Joos, „sollen im Waldhaus ein realistisches
Bild von der Wald- und Forstwirtschaft erhalten. Das unmittelbare Erleben der Natur wird hier zum ersten Schritt bei der Vermittlung von Wissen.“ Das RegierungsprĂ€sidium stellt hierfĂŒr eine halbe Lehrerstelle zur VerfĂŒgung. Alle Schulformen von der Grund- bis zur Berufsschule, von Förder- bis zu bilingualen Klassen nutzen die Waldhaus-Angebote. Die Fortbildung fĂŒr Lehrer trĂ€gt dazu bei, waldökologische ZusammenhĂ€nge in die Bildung zu integrieren, und macht fĂ€cherĂŒbergreifendes Lernen möglich.

Kurz nach der Eröffnung des Waldhauses nahm auch die GrĂŒnholz-Werkstatt den Betrieb auf. Azubis der Gewerbeakademie und der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule hatten den Holzbau errichtet. An traditionellen Schneideseln und mit Ziehmessern stellen Teilnehmer und Teilnehmerinnen leim- und nagelfreie HolzstĂŒhle, Pfannenwender oder Wikingerschachspiele fĂŒr die Klasse aus frischem Holz her. Sogar „seetĂŒchtige“ Holzboote sind in der Waldhaus-Werft entstanden. Beim Werken erfahren die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler nicht nur viel ĂŒber die Eigenschaften des Rohstoffs Holz, sondern auch ĂŒber die eigenen FĂ€higkeiten.

Durch die Etablierung langfristiger und innovativer Bildungsprojekte konnte das Waldhaus Akzente in der Umweltbildung setzen. So wurde 2010 mit Anschubfinanzierung des Innovationsfonds der badenova der Freiburger Schulwald eröffnet. Im bundesweit einmaligen Projekt „Schulverwaldung“ können SchĂŒler der Mittelstufe unter den Kriterien der Nachhaltigkeit wochenweise im Wald wirtschaften und sich durch praktische Arbeit bewĂ€hren. Das Projekt wurde 2011 von der UNESCO ausgezeichnet und arbeitet mittlerweile im achten Jahr, finanziert durch die Förderung fĂŒr Umweltbildungsprojekte Freiburg, die Allianz-Umweltstiftung und eine Spende der BBBank-Stiftung.

Ähnlich konzipiert ist das Projekt „Naturrefugien schaffen – Vielfalt fördern“. Dabei setzen sich SchĂŒler und SchĂŒlerinnen mit Flucht- und Migrationshintergrund fĂŒr Natur- und Artenschutz ein, etwa indem sie Hochbeete bauen oder Biotope pflegen. Dieses Projekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-WĂŒrttemberg gefördert.

In der Freiburger Klimapflanzschule, dem jĂŒngsten Projekt der Stiftung Waldhaus, beschĂ€ftigen sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ĂŒber einen Zeitraum von drei Jahren mit dem Thema Klimawandel. Sie erfahren, wie sie selbst fĂŒr den Klimaschutz aktiv werden können, indem sie BĂ€ume heranziehen und pflanzen. Durch die regelmĂ€ĂŸigen Termine ĂŒber drei Schuljahre lernen sie ökologische ZusammenhĂ€nge kennen und erfahren die langfristigen Folgen des eigenen Handelns. Dieses Projekt wird vom Innovationsfonds der badenova gefördert.

Heiß begehrt sind die Waldwochen fĂŒr Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter, die den Wald in der Wonnhalde quasi auf eigene Faust erkunden. Die begleitenden PĂ€dagogen lassen ihnen dabei möglichst großen Spielraum. Dieses Projekt ist Teil der „Freiburger
ForschungsrĂ€ume“, die die Stadt Freiburg mit verschiedenen Kooperationspartnern entwickelt hat und finanziert.

DarĂŒber hinaus bietet das Waldhaus ein breites Jahresprogramm fĂŒr alle. Dazu gehören WaldspaziergĂ€nge, Exkursionen, Konzerte, die Reihe „WĂ€lder der Welt“ und der jĂ€hrliche Waldherbst. In der Sonntagswerkstatt können VĂ€ter, MĂŒtter und Großeltern mit den Kindern gemeinsam werkeln, sei es beim Schnitzen, Buchbinden oder Backen. Großereignisse wie der Waldtag locken jĂ€hrlich Tausende Besucher in den Stadtwald, wo sie sich ĂŒber Wald- und Forstwirtschaft informieren können.

Wechselausstellungen im Obergeschoss vermitteln Wissen und EindrĂŒcke ĂŒber forstliche Themen. Viele erinnern sich noch an die Ausstellung „Und wenn der Wolf kommt?“. Aktuell lĂ€dt die Ausstellung „Wild & Jagd“ zu GrenzgĂ€ngen zwischen Kultur und Natur ein.

Schon immer war die Wonnhalde, in die das Waldhaus eingebettet ist, fĂŒr WaldausflĂŒge beliebt. Im Juli 2018 hat das Waldhaus mit dem Forstamt hier den Walderlebnispfad Wonnhalde eröffnet. Zu seinen 12 Stationen zĂ€hlen alte Attraktionen wie Arboretum, Waldmenschen oder Mycelium, aber auch Neuigkeiten wie der Pirschpfad oder die Tierweitsprunggrube. An Sonn- und Feiertagen kann der Spaziergang mit einem Besuch im Waldhaus-CafĂ© kombiniert werden.

Den Vorstand der Stiftung Waldhaus bilden BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß und ForstprĂ€sident Meinrad Joos. Die Arbeit der Stiftung ist ohne zahlreiche Förderer und UnterstĂŒtzer nicht möglich. So gilt der Dank besonders der Eugen-Martin-Stiftung, der ASF GmbH, dem Naturpark SĂŒdschwarzwald, der Sparkasse Nördlicher Breisgau, der Waisenhausstiftung Freiburg, der Geschwister-StĂ€b-Stiftung, der Stiftung Pro Juventute und der Stoll-Vita-Stiftung. Auch die personelle UnterstĂŒtzung des Landes durch die Forst- und Schulverwaltung ist hervorzuheben. 2017 hat sich der Förderverein Waldhaus gegrĂŒndet, ĂŒber den engagierte BĂŒrger und BĂŒrgerinnen das Waldhaus auf vielfĂ€ltige Weise unterstĂŒtzen können.

Inhaltlich arbeitet das Waldhaus seit Jahren eng mit einer Vielzahl an Partnern zusammen (u.a. Albert-Ludwigs- UniversitĂ€t Freiburg, Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt, anderen Umweltbildungseinrichtungen, Naturpark SĂŒdschwarzwald e.V., PH Freiburg, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald).

Neben dem Ertrag aus dem Stiftungskapital erzielt das Waldhaus Einnahmen aus der Vermietung seiner RĂ€umlichkeiten fĂŒr Fachveranstaltungen, der Akquise von Fördermitteln und dem CafĂ©-Betrieb. Mit der Arbeit ist seit 2008 auch das Team gewachsen. Heute sind 13 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf 7,5 Stellen fest angestellt. UnterstĂŒtzt werden sie von jungen Menschen im Freiwilligendienst. Daneben wĂ€chst die Zahl freiberuflicher Referenten und Praktikanten.

In naher Zukunft steht dem Waldhaus eine VerĂ€nderung bevor. Die Stiftung plant einen Anbau, um dringend benötigte zusĂ€tzliche KapazitĂ€ten zu schaffen. Das stĂ€dtische Forstamt wird als Mieter einziehen und so das Cluster Wald in der Wonnhalde mit dem Waldhaus und der Forstlichen Versuchsanstalt Baden-WĂŒrttemberg komplettieren.
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Freiburg: MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
Treffpunkt am Mittwoch, 24. Oktober, um 19.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel warÂŽs, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so Ă€hnlich) wird es wieder am Mittwoch, 24. Oktober, sein, wenn auf dem Mundenhof die einzige MondscheinfĂŒhrung in diesem Jahr ansteht. Von 19.30 Uhr an können Besucherinnen und Besucher mit dem Leiter des Tiergeheges, Matthias Hiltmann, die Tiere des Mundenhofes im Mondlicht erleben und dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. ErdmĂ€nnchen, Affe, Kamel und Rind suchen sich ein Nachtlager. Der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche Erlebnis ist um 19.30 Uhr am Steinaffen. Die FĂŒhrung dauert zwei Stunden und endet beim Parkplatz. FĂŒr Erwachsene kostet sie 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei.
 
 

 
Freiburg-Rieselfeld: Im Abseits von Green City
Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen. Dokumentarfilm

Am Dienstag 23. Oktober 2018 um 20.00 Uhr wird in Freiburg i.Br. in der Freien Waldorfschule im Rieselfeld, Ingeborg-Drewitz-Allee 1, der neue Dokumentarfilm "Im Abseits von Green City. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen" (47 min.) gezeigt zum klassischen Konflikt deutscher Stadtentwicklung: Ackerbau und Natur oder Bauland - oder Alternativen. Anschließend Diskussion mit den Filmemachern Bodo Kaiser und Georg Löser sowie einer gesetzlichen Vertrauensperson des laufenden BĂŒrgerbegehrens. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., das RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen und Weitere. . Der Eintritt ist frei.
 
 

100 Jahre Frauenwahlrecht
Plakat von Kathrin Deusch, © GEDOK Freiburg
 
100 Jahre Frauenwahlrecht
Plakataktion in der Sparkasse und im öffentlichen Raum

Am 19. Januar 1919, also vor knapp hundert Jahren, hatten Frauen in Deutschland erstmals das Recht zu wĂ€hlen und gewĂ€hlt zu werden. Den bevorstehenden Jahrestag nutzen die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau und die Ortsgruppe der GEDOK, eines bundesweiten Netzwerks von KĂŒnstlerinnen und Kunstfördernden aller Sparten, fĂŒr eine besondere Plakataktion.

Dabei zeigen 20 bildende KĂŒnstlerinnen aus Freiburg jeweils in Plakatform eine Arbeit zum Thema Frauenwahlrecht – nachdenklich, eindrĂŒcklich oder provozierend. Von Freitag, 19. Oktober, bis Freitag, 2. November, werden alle Plakate in der Meckelhalle der Sparkasse ausgestellt (Kaiser-Joseph-Straße 186-190, Öffnungszeiten: Mo und Do 9 bis 18 Uhr, Di, Mi und Fr 9 bis 17 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Gleichzeitig werden sie im öffentlichen Raum plakatiert. Eine zweite Plakataktion folgt im Jahr 2019. Weitere Infos stehen im Netz ...
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Karlsruhe: Verleihung des Karlsruher Inklusionspreises
Auszeichnung von Beispielen gelebter Inklusion am 25. Oktober im Rathaus

Gute Beispiele gelebter Inklusion sollen Schule machen. Zum Abbau von Benachteiligungen fĂŒr Menschen mit Behinderungen beitragen will der Karlsruher Inklusionspreis, der am Donnerstag, 25. Oktober, um 16 Uhr zum zweiten Mal vergeben wird. 2015 ins Leben gerufen, wĂŒrdigt die Auszeichnung im Turnus von drei Jahren vorbildlich agierende soziale Institutionen, Arbeitgeber oder Initiativen.

Unter 30 VorschlĂ€gen hat eine Jury das Unternehmen Printor, die KindertagesstĂ€tte im Lebenshilfehaus und vier Einzelpersonen des Alpenvereins Sektion Karlsruhe ausgewĂ€hlt. BĂŒrgermeister Martin Lenz hĂ€lt ein Grußwort, Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner spricht zum Thema "Inklusion ist ein Gewinn fĂŒr alle!".

WĂ€hrend der öffentlichen Veranstaltung wird eine Kinderbetreuung angeboten. Anmeldungen zur Preisverleihung sind erwĂŒnscht – entweder per Telefon unter der Nummer 133-5022 oder per E-Mail unter behindertenkoordinatorin@sjb.karlsruhe.de.
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Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Rafiki / Foto: Salzgeber Filmverleih
 
Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
Dienstag, 16. Oktober 2018
19:30 Uhr: Eröffnungsgala mit anschließendem Eröffnungsfilm RAFIKI ab ca. 20:25 Uhr
Kampnagel, Jarrestraße 20

Kann ein Film die Gesellschaft verĂ€ndern, haben die Internationalen Filmfestspiele von Cannes getwittert, als der erste ĂŒberhaupt nach Cannes eingeladene kenianische Film RAFIKI trotz Verbot im eigenen Produktionsland gezeigt wurde. RAFIKI eröffnet am 16. Oktober die 29. Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg auf Kampnagel, die Hauptdarstellerin Samantha Mugatsia wird anwesend sein.

RAFIKI erzĂ€hlt die Liebesgeschichte zweier Frauen, die gezwungen sind, zwischen persönlichem GlĂŒck und gesellschaftlicher Akzeptanz zu wĂ€hlen. Da HomosexualitĂ€t in Kenia unter Strafe steht, wurde der Film dort verboten (u. a. berichteten CNN und SĂŒddeutsche Zeitung). HomosexualitĂ€t dĂŒrfe weder legitimiert noch normalisiert werden. Wanuri Kahiu, die Regisseurin des Films, kritisierte daraufhin, dass die Filmklassifizierungsbehörde, die das Verbot erlassen hatte, die kĂŒnstlerische Freiheit einschrĂ€nke. Menschenrechtler_innen und Aktivist_innen unterstĂŒtzten die RAFIKI-Regisseurin im Streit ĂŒber die Kunstfreiheit. Ihre Klage hatte Erfolg und konnte kurzfristig das AuffĂŒhrungsverbot außer Kraft setzen: Damit RAFIKI als kenianischer Film fĂŒr die Academy Awards in der Kategorie bester fremdsprachiger Film zulĂ€ssig wĂ€re, mĂŒsste der Film mindestens eine Woche lang in heimischen Kinos gezeigt werden. Zwar blieb die Nominierung aus, aber die KinosĂ€le in Nairobi, Mombasa und Kinshasa waren wĂ€hrend der sieben Tage Ende September restlos ausverkauft. Ziel sei es nun, ein komplettes Aufheben des Verbots zu erzielen, im November sei der nĂ€chste Gerichtstermin. Unterdessen tourt der Film auf erfreulich vielen Festivals, am 16. Oktober (19:30 Uhr, Kampnagel) macht er Halt in Hamburg. Bei der Festivaleröffnung wird Hauptdarstellerin Samantha Mugatsia persönlich berichten.

Die Unterschiedlichkeit der Filme macht nach wie vor das Besondere des Festivals aus. Es gibt alles von experimentellen Kurzfilmen ĂŒber Klassiker hin zu aktuellen Dokumentarfilmproduktionen. Thematisch geht es in diesem Jahr unter dem Hashtag #mybodyispolitical zum Beispiel um die politische Dimension von Körpern − ob transident oder genderfluid − Körper außerhalb der Norm werden auf der Leinwand zu sehen sein, behinderte ebenso wie dicke. Unter #reelfeminism versammeln sich einerseits Filme von Regisseurinnen, die die Genderungerechtigkeit in der Filmbranche diskutieren und andererseits Filme, die sĂ€mtliche Facetten feministischer KĂ€mpfe portrĂ€tieren, sei es in Burkina Faso oder in Paraguay.
WĂ€hrend die afrikanischen Filme vor allen von gesellschaftlicher Diskriminierung handeln, verlagern sich die Konflikte in jĂŒngsten Produktionen aus Europa und den USA eher auf die eigenen, inneren SchamgefĂŒhle (u. a. Belgiens Oscar-Einsendung GIRL und MY DAYS OF MERCY mit Ellen Page).

Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sind das grĂ¶ĂŸte und Ă€lteste queere Filmfestival Deutschlands und wurden kĂŒrzlich fĂŒr ihr kulturelles Engagement mit dem Max-Brauer-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet. Zum 29. Mal prĂ€sentieren sie vom 16.−21. Oktober 2018 ĂŒber 120 internationale wie nationale Kurz- und Langfilme auf Kampnagel, im Metropolis Kino, im Passage Kino, im 3001 Kino, im B-Movie und in der Roten Flora. Der Vorverkauf lĂ€uft noch bis zum 13. Oktober, ab dem 15. Oktober können Tickets an den Tageskassen der Festivalkinos erworben werden.
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Karlsruhe: SonntagscafĂ© blickt nach 20 Jahren zurĂŒck und voraus
Seit 20 Jahren bietet das Sonntagscafé Alleinstehenden eine Möglichkeit der Begegnung und Unterhaltung, inzwischen mehr als 200 Veranstaltungen widmeten sich ganz verschiedenen Themen aus Gesellschaft und Politik, Kunst und Literatur, Medizin und Psychologie sowie Reise und Natur. Der nÀchste Termin am 21. Oktober ab 11 Uhr gilt dem JubilÀum und wird festlich begangen.

ReprĂ€sentanten des Internationalen Begegnungszentrums als traditioneller Gastgeber (Kaiserallee 12 d, Großer Saal) und des stĂ€dtischen SeniorenbĂŒros sprechen Grußworte, ehe Renate Behrens und Renate Braun-Schmitz einen RĂŒckblick, ferner Mitwirkende des Aktionskreises SonntagscafĂ© einen Ausblick geben. Der kostenlos und ohne Anmeldung besuchbare Vormittag (Spenden sind willkommen) wird moderiert von Gisela Kemper und Irene Kuntze, musikalisch untermalt von Violinist Wolfgang Hannemann, Konzertmeister des Seniorenorchesters, und bereichert durch den besonderen Gast Martin Wacker - unter anderem GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Karlsruher Marketing und Event GmbH sowie Stadionsprecher des KSC. Zwei weitere SonntagscafĂ©s in diesem Jahr befassen sich mit der StĂ€dtischen Galerie und (französischen) Weihnachtstraditionen.
 
 

 
Strategien fĂŒr den finanziellen Erfolg im Beruf
Vortrag und Workshops am Frauenwirtschaftstag am 18. Oktober 2018

Wie wird eine Gehaltsverhandlung zum Erfolg? Welche Argumente sind hilfreich? Wie erhĂ€lt frau das, was sie verdient? Wie kann eine SelbstĂ€ndige eine stringente Preisstrategie aufbauen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es am Donnerstag, 18. Oktober 2018 von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Historischen Kaufhaus, MĂŒnsterplatz 24. Veranstalterinnen sind die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – SĂŒdlicher Oberrhein und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH co.KG.

Es gibt vielfĂ€ltige GrĂŒnde, warum Frauen im Schnitt 21 Prozent weniger verdienen als MĂ€nner. Sie arbeiten oft in Berufen, in denen geringere GehĂ€lter bezahlt werden. Studien belegen, dass Berufe mit steigendem Frauenanteil an Status verlieren und es zu finanziellen Einbußen kommt. Auch die Teilzeitarbeit, die hĂ€ufig von Frauen ausgeĂŒbt wird, ist meist schlechter vergĂŒtet. HierfĂŒr bedarf es gesellschaftlicher und politischer Lösungen. Bei einem Thema jedoch, sind die Frauen selbst gefragt: Bei der Gehalts- bzw. Preis- und Honorarverhandlung. Vielen Frauen fĂ€llt es schwer, zielgerichtet vorzugehen und die eigenen Leistungen gut zu prĂ€sentieren. Das liegt auch am historischen Erbe. Schließlich durften Frauen bis 1962 kein eigenes Bankkonto eröffnen und konnten erst ab 1977 ohne EinverstĂ€ndnis ihres Ehemannes erwerbstĂ€tig sein.


Verhandeln kann aber auch Spaß machen. Beim Frauenwirtschaftstag erhalten Sie hierzu gute Ideen, vielfĂ€ltige Tipps und praxisnahe Informationen. Die renommierte Trainerin und Coach Claudia Kimich aus MĂŒnchen prĂ€sentiert in ihrem Vortrag, wie Frauen Schritt fĂŒr Schritt zu mehr Geld und Selbstwert kommen. In den anschließenden Workshops - einer fĂŒr Wiedereinsteigerinnen und Angestellte und einer fĂŒr GrĂŒnderinnen und SelbstĂ€ndige - werden praxisnahe Strategien besprochen und vielfĂ€ltige Tipps gegeben. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch bei GebĂ€ck und GetrĂ€nken.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. FĂŒr die Workshops ist eine Anmeldung erforderlich unter www.frauundberuf.freiburg.de. Infos bei der Kontaktstelle Frau und Beruf, Tel.: 0761/201- 1731, frau_und_beruf@stadt.freiburg.de
 
 



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