Prolixletter
Montag, 8. März 2021
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Veranstaltungen

 
Veranstaltungstipp: LASSMALACHE
Lachen ist die beste Medizin und das, obwohl sich auch immer wieder Menschen krank lachen oder schief oder kaputt. Auf jeden Fall ist es schwer ansteckend! Es ist aber weniger die medizinische Seite des Lachens, die BÜLENT CEYLAN in seinem neuen Programm LASSMALACHE zum Thema macht. Es ist die Gesundheit der Seele und des Geistes, die durch Lachen und Humor nachhaltig beeinflusst werden. Wenn auch manchmal nur fĂŒr ein paar wunderbar lustige Stunden.

In LASSMALACHE, seinem mittlerweile 10. Programm, kĂŒmmert sich BÜLENT um die zahlreichen Opfer seiner erfolgreichen BĂŒhnen-Arbeit, die Menschen mit chronischen ZwerchfellkrĂ€mpfen, Bauchschmerzen und Lachfalten. Er hilft allen, die aus dem Lachen gar nicht mehr heraus gekommen sind. Und freut sich ĂŒber jeden, der sofort lĂ€chelt, wenn er an ihn denkt. Immerhin ist das Lachen die wahrscheinlich schönste Art, sich die ZĂ€hne zu zeigen.

BĂŒlent interessiert sich ausfĂŒhrlich und intensiv fĂŒr die Schadenfreude, den wie auch immer provozierten Lachzwang und die unterschiedlichsten Arten des Lachens. Dazu gibt es jede Menge neue Geschichten ĂŒber das Lachen als Waffe, als Reflex oder als Ablenkung, ĂŒber LachtrĂ€nen, Lachgas und Humor im Allgemeinen.

Harald liegt ja das Thema Schadenfreude ganz besonders. Obwohl er die Freude an einem wie auch immer gearteten Schaden kaum nachvollziehen kann. Anneliese ist sich sicher, dass das Problem einer Frau, die zu wenig Holz vor der HĂŒtte hat gelöst werden kann, wenn sie sich ab und zu mal einen Ast lacht. Hasan scheitert bei dem Versuch, zur Auflockerung einer besonders intimen Situation, Lachgummi zu verwenden. Alles nach dem Motto: Gott verhĂŒte! Mompfreed ist sowieso der Erfinder der hochgradig zynischen Schadenfreude und bezieht seine gesamte Bildung aus den Lach- und Sachgeschichten. Nicht ohne ab und zu selbst die grĂ¶ĂŸte Lachnummer abzuliefern.

So wird auch in LASSMALACHE alles raus gekitzelt, was geht und zu ungezwungenem Lachen fĂŒhrt. Endorphin-Explosionen fĂŒhren zur traditionellen BÜLENT – Euphorie und wie wir wissen, kommt jedes Lachen auch garantiert zurĂŒck. Und Humor ist immer noch eine Gabe des Herzens. Genau so wie BÜLENTS Gabe, andere Menschen zum Lachen zu bringen. Auch bei LASSMALACHE haben deshalb alle gut lachen! Wie immer!

Aufgrund der großen Nachfrage kommt BĂŒlent Ceylan mit seinem neuem Programm „LASSMALACHE“ zu einem weiteren Zusatztermin am 10.05.2019 nach Freiburg in die Sick-Arena.

VERLOSUNG:

Wir verlosen fĂŒr den Abend mit BĂŒlent Ceylan und seinem Programm "LASSMALACHE" am Freitag, 10. Mai 2019, um 20 Uhr in Freiburg SICK-ARENA unter unseren Lesern 3 x 2 Freikarten. Um an dieser Verlosung teilzuehmen, bitte bis 6.5.2019 einschreiben. Die Gewinner werden vom Verlag benachrichtigt und im prolixletter namentlich veröffentlicht. Viel GlĂŒck!
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Eventnacht: Wenn man will, dass es gut wird – Selfmade!
Am Samstag, den 6. April 2019, wird im BADEPARADIES SCHWARZWALD KreativitĂ€t großgeschrieben. Allerdings mĂŒssen nicht die GĂ€ste selbst aktiv werden, höchstens vielleicht wenn es um das Packen der Badetasche geht. Vielmehr wird die selbstgemachte Kunst und Unterhaltung in vielfĂ€ltiger AusprĂ€gung wertgeschĂ€tzt und gefeiert. Live erleben warum Hobby, Talent und Rampenlicht zu den schönsten Verbindungen zĂ€hlt.

Zwei Menschen, aber so viel Musik! Flo & Chris sind eine Zwei-Mann-Band die einzigartige Musik zaubert. Dabei arbeiten sie nicht nur mit großer Leidenschaft, sondern auch mit vollem Körpereinsatz. Das Duo covert bekannte Songs im eigenen, humorvollen Stil. Ihre Interpretation ist definitiv „selfmade“ und genauso individuell.
Flo & Chris können mit ihrem Live Acoustic Entertainment auf eine beeindruckende Historie zurĂŒckblicken und haben sich die BĂŒhne bereits mit großen KĂŒnstlern wie Rea Garvey, Cro oder Kim Wilde geteilt. Jetzt teilen sie sich ihr Publikum mit ĂŒber 300 echten Palmen in „paradiesischer“ AtmosphĂ€re.

Auftrittszeiten der KĂŒnstler: 18.00 Uhr | 19.30 Uhr | 21.00 Uhr

Der Pinsel fliegt ĂŒber die Leinwand, Farben treffen sich und verschmelzen zu einer eigenen Bilderwelt. Normalerweise entstehen die großen GemĂ€lde dieser Zeit hinter verschlossenen TĂŒren und treten erst im Museum fĂŒr alle in Erscheinung. Im „Paradies“ öffnet Maler Marc Westermann den Blick auf die Entstehung. Drei verschiedene Bilder lĂ€sst er an einem Abend gleichzeitig zum Leben erwachen. Die Pinselstriche gerecht verteilt, muss man sich ĂŒberraschen lassen was das Bilder-Trio am Ende zeigt. Die Entstehung miterleben, sehen wie schnell VerĂ€nderungen möglich sind – eine einzigartige Faszination!

Auftrittszeit des KĂŒnstlers: ab 18.00 Uhr

Ebenfalls mit Liebe selbstgemacht ist das thematisierte Aufgussprogramm in der Saunawelt PALAIS VITAL. DĂŒfte in wohltuender Komposition, die durch das motivierte Team der GĂ€stebetreuung in den vielfĂ€ltigen Saunaattraktionen prĂ€sentiert werden, runden den angenehmen und erholsamen Wellnesstag perfekt ab.

Alle Zusatzleistungen sind im regulÀren Eintrittspreis enthalten.
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Freiburg: Silent Disco am Freitag im Museum fĂŒr Neue Kunst
Mit seiner mobilen Silent-Disco bringt Nathan Thurlow an Sommerabenden Menschen in ganz Freiburg zum Tanzen – unter freiem Himmel. Nun holt das Museum fĂŒr Neue Kunst den aus Melbourne stammenden DJ ins Haus: Zur „Jungen Nacht“ legt er am Freitag, 22. MĂ€rz, ab 19 Uhr im Museum auf. Auf dem Programm stehen außerdem KurzfĂŒhrungen durch die Ausstellung „To Catch a Ghost“. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Tanzende Menschen ohne Musik? Nur auf den ersten Blick, denn die Beats kommen aus bunt leuchtenden Kopfhörern. Die Farbe verrĂ€t anderen GĂ€sten, was gerade gehört wird. Nathan Thurlow und seine Veranstaltungsreihe, das „New Heart Festival“, haben bereits einen festen Platz im Freiburger Nachtleben. Ob im StĂŒhlinger, im Seepark oder an der Dreisam – Thurlow hat bereits rund hundert Veranstaltungen dieser Art organisiert.

Die Ausstellung „To Catch a Ghost“ im Museum fĂŒr Neue Kunst, Marienstraße 10, lĂ€uft noch bis kommenden Sonntag, 24. MĂ€rz. Der regulĂ€re Eintritt kostet 7 Euro, ermĂ€ĂŸigt 5 Euro. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
 
 

 
Infoabend zu Pflegekindern und Adoption
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafĂŒr interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Donnerstag, 28. MĂ€rz, um 18 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt und wird von den JugendĂ€mtern Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald angeboten.

Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer mehr ĂŒber die Begleitung und UnterstĂŒtzung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt.

Informationen rund um das Thema Pflegekinder finden Sie online ...
 
 

 
Die Flatterulme ist der Baum des Jahres 2019
BaubĂŒrgermeister Martin Haag pflanzt den Baum des Jahres am 22. MĂ€rz im Dietenbachpark

In diesem Jahr wurde die Flatterulme (Ulmus laevis) vom Kuratorium der Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2019 ausgerufen.

Die Flatterulme ist ein malerischer Baum, der Wuchshöhen von 30 bis 40 Metern erreichen kann und eine weit ausladende Krone entwickelt. Die BlÀtter erinnern an HainbuchenblÀtter, sind aber rauer und am Blattgrund, wie bei allen Buchen, stark asymmetrisch.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Ich freue mich, dass wir hier in Freiburg diesen schönen Baum an einem weitgehend natĂŒrlichen Standort pflanzen und prĂ€sentieren können und wĂŒnsche mir, dass die Flatterulme den Parkbesuchern noch lange Freude bereiten wird.“

Die Ulmen, die unser Landschaftsbild seit vielen Jahrtausenden prĂ€gen, sind in den letzten Jahrzehnten vor allem durch das sogenannte Ulmensterben bekannt geworden. Verursacher ist ein Pilz, der 1925 durch den weltweiten Holzhandel aus Ostasien eingeschleppt wurde und im Ulmenholz zu Verstopfungen der Wasserleitungsbahnen fĂŒhrt. Die Folge ist, dass die BĂ€ume nach und nach vertrocknen und gefĂ€llt werden mĂŒssen.

Interessanterweise sind aber vor allem die beiden Schwestern, die Berg- und die Feldulme von der Krankheit befallen, wÀhrend die Flatterulme weitgehend verschont bleibt.

Die Flatterulme, die in AuenwĂ€ldern beheimatet ist und hier aufgrund ihrer breiten Brettwurzeln schnell ins Auge fĂ€llt, zeigt eine andere Rindenstruktur und wird daher seltener vom UlmensplintkĂ€fer, dem ÜbertrĂ€ger des Pilzes, angeflogen. So entgeht diese Art weitestgehend der fatalen Infektion. Der Verlust ihres natĂŒrlichen Lebensraumes, der Bruch- und AuwĂ€lder, lĂ€sst sie aber dennoch in sieben BundeslĂ€ndern auf der Roten Liste erscheinen.

Steht man bei Herbstwind unter einer Flatterulme und vernimmt das leise Rauschen der in dichten BĂŒscheln zusammenstehenden langgestielten NussfrĂŒchte, dann wird einem schnell klar, woher diese Ulmenart ihren Namen hat. Der deutsche Name Weiß- oder BastrĂŒster bezieht sich einerseits auf das wertvolle Holz, das alle Ulmen (RĂŒster) liefern, aber auch auf ihre Rinde, die schon in prĂ€historischen Zeiten vom Menschen als Bindematerial genutzt wurde. Die BlĂ€tter wurden frĂŒher als eiweißreiches Viehfutter genutzt. Im Mittelalter hießen die Ulmen bei uns Elmboum oder Elm, ein Name, der im angelsĂ€chsischen Raum auch heute noch gilt.

Die Flatterulme wird im Dietenbachpark in Freiburg am weitgehend natĂŒrlichen Standort in BachnĂ€he gepflanzt. Die Stadt Freiburg verwendet als StraßenbĂ€ume die schmalkronigen und pilzresistenten Sorten: Ulmus hollandica in den Sorten Dodoens und Lobel.
 
 

 
Veranstaltungshinweis zum Thema Zeitvorsorge
Dank dem Ansatz der Zeitbank könnten Ă€ltere Menschen heute oftmals trotzdem lĂ€nger in den eigenen vier WĂ€nden leben. Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg am Mittwoch, den 20. MĂ€rz von 19:00 bis 21.00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Arne-Torgersen-Straße 7 (Gutleutmatten-Ost) ĂŒber Zeitbanken und seinen Erfahrungen dazu aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.

Zeitvorsorge - UnterstĂŒtzung fĂŒr Quartiersprojekte?
Wie sich der demographische Wandel besser bewÀltigen lÀsst.

Dank dem Ansatz der Zeitbank könnten Ă€ltere Menschen heute oftmals trotzdem lĂ€nger in den eigenen vier WĂ€nden leben. Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg am Mittwoch, den 20. MĂ€rz von 19:00 bis 21.00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Arne-Torgersen-Straße 7 (Gutleutmatten-Ost) ĂŒber Zeitbanken und seinen Erfahrungen dazu aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Menschen werden Ă€lter, die Kosten der Betreuung steigen massiv an. Zeitbanken könnten das Problem etwas mildern. Wie das in Köln funktioniert, berichtet Karl-Heinz Kock. FrĂŒher hat sich der Ingenieur bei Ford ĂŒber die Verbesserung von Autos den Kopf zerbrochen. Heute engagiert er sich fĂŒr die soziale Idee, wie sich Menschen im Alter unterstĂŒtzen lassen: die sogenannte Zeitbank.

Hilfen gegenĂŒber Ă€lteren Menschen wurden frĂŒher typischerweise in der Familie oder durch Nachbarn geleistet. Familien leben heute aber oft verstreut, mache direkte Nachbarschaften funktionieren nicht so gut. Freunde altern hĂ€ufig im Gleichschritt und benötigen ebenfalls Hilfe. Wer genug Geld hat, kauft sich Dienstleistungen ein, Doch bei vielen reicht das Geld dafĂŒr nicht aus.

Dank der Zeitbanken könnten Àltere Menschen oftmals trotzdem lÀnger in den eigenen vier WÀnden bleiben. Mit einem Zeitkonto können Menschen die Leistungen der Krankenversicherung ergÀnzen. Das Honorar hÀngt von der Aufgabe ab. Wer beispielsweise jemandem im Haushalt hilft oder einkauft, erhÀlt weniger Zeit gutgeschrieben als jemand, der bei der Pflege hilft.

Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg ĂŒber Zeitbanken und seine Erfahrungen aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank.

Gefragt sind vor allem Einkaufsdienste und UnterstĂŒtzungen (87 Prozent), Begleitdienste und ÄmtergĂ€nge (86 Prozent) sowie handwerkliche Hilfen (80 Prozent), fanden Forscher heraus. Kock betont, Zeitbanken sind immer nur als ErgĂ€nzung fĂŒr andere Vorsorgesysteme gedacht.

Nur auf Altersvorsorge will Kock die Zeitvorsorge nicht beschrĂ€nken. Ein plötzlicher Unfall oder eine Scheidung könne auch junge Menschen schnell hilfebedĂŒrftig machen. Bei Zeitbanken gibt es die Möglichkeit, anderen Menschen Zeit zu schenken. Er betont: „Es macht einen großen Unterschied, ob man fĂŒr das Alter Geld oder Zeit anspart: Eine Stunde bleibt in einer Zeitbank immer eine Stunde. Solange in Zeit gezahlt wird, gibt es weder Inflation noch Zinsen.

Veranstalter ist die SAGES eG. SAGES ist eine Sozial- und Seniorengenossenschaft, die seit 2006 im Bereich haushaltnahe Dienstleistungen erfolgreich tĂ€tig ist. Als nunmehr gemeinnĂŒtzige Genossenschaft entwickelt sie ihr Konzept aktuell innovativ weiter. Sie ĂŒbernimmt im Bereich neues Altern gesellschaftliche Verantwortung, indem sie Engagements von öffentlichen, gemeinnĂŒtzigen und gewerblichen Angeboten unterstĂŒtzt und synergetisch vernetzt. Dabei werden Systeme der Zeitbankvorsorge zur UnterstĂŒtzung auch andere Nachbarschaftshilfen in verschiedenen Quartieren in Freiburg eine wichtige Rolle einnehmen.
 
 

 
Tanz: The Age of Aquarium
Ein zeitgenössisches Tanztheater von Nadine Gerspacher Company

PREMIERE: Do 28.03. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Fr 29.03. | Sa 30.03. | jeweils 20.00 Uhr | Saal

“The Age of Aquarium“ untersucht, wie uns unsere Technologien zunehmend in virtuelle RealitĂ€tsblasen einsaugen, und ob und wie wir in diesen (ĂŒber)leben können. Das Paradox der gleichzeitigen Vernetzung und Entfremdung, die wir seit dem Eintritt in das Informationszeitalter erfahren, stellt uns vor die Herausforderung, in der Flut von Content Bedeutung und zwischenmenschliche Verbindung zu finden. Was uns berĂŒhrt flackert ĂŒber einen Bildschirm, und so gelten auch unsere BerĂŒhrungen hauptsĂ€chlich seiner kĂŒhlen, glatten OberflĂ€che.

Wie glĂ€serne Aquarien zeigen unsere persönlichen Kopfblasen ihren Inhalt, doch der Blick nach außen ist verzerrt. Die New-Age-Hymne „The Age of Aquarius“ verhieß ein neues Zeitalter der Liebe und Harmonie – „The Age of Aquarium“ stellt im Dekor einer post-apokalyptischen Landschaft die Frage, wie nah wir diesem Ziel gekommen sind.

Wie steht es um unsere Menschlichkeit, unsere FĂ€higkeit zu fĂŒhlen, zu denken, zu kommunizieren, uns zu umarmen? Das StĂŒck stĂŒrzt die Zuschauer*innen kopfĂŒber in ein Wechselbad von brutalem PrĂ€zisionstanz und der Zerbrechlichkeit der Suche nach NĂ€he, BerĂŒhrung und VerstĂ€ndnis. Abstrahierte, mechanisierte Alltagsbewegungen und Gesten erzeugen eisige dystopische KĂ€lte, die mit der WĂ€rme organischer, empfindsamer Körper- und Bildsprache wieder eingeschmolzen werden.

Es ist leichtfĂŒĂŸiges und zugleich verstörendes Tanztheater, das einen unverblĂŒmten Blick auf den Zustand der Kollektivseele wirft, ohne dabei Herz, Humor und Goldfisch zu verlieren.

MIT
Idee & Konzept & Choreographie: Nadine Gerspacher
Dramaturgie und Regieassistenz: Anna Castells
In Zusammenarbeit mit fĂŒnf internationalen TĂ€nzern: Jefta Tanate, Julien Rossin, Lotta Sandborgh, Mikkel TĂžttrup. Paula Niehoff
Goldfisch: Leo
Originalmusik: Joseph BaldomĂĄ
Lichtdesign: Zak Macro
Fotografie: Lali Rodellas
Video: Tobias Semmelmann & Johann Perez Viera
Produktionsmanagement: Nicolas Ricchini / Big Story Production Art Services

Eine Produktion von Cia. Nadine Gerspacher in Kooperation mit dem E-WERK Freiburg.
www.nadinegerspacher.com

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg und den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-WĂŒrttemberg e.V. Mit der freundlichen UnterstĂŒtzung von SĂŒdufer Freiburg, Tanznetz Freiburg, Nunart Guinardo, Dansart Bcn & La caldera Bcn.

Eintritt : 16,00€/ 12,00€
 
 

 
24. Bad Krozinger Mozartfest
BAD KROZINGEN. Zu Ehren Wolfgang Amadeus Mozarts findet von 24. MĂ€rz bis 19. Mai 2019 das 24. Bad Krozinger Mozartfest statt.

Das Mozartfest beginnt am Sonntag, den 24. MĂ€rz um 19.00 Uhr mit dem BosArt Trio und dem Musikkabarett „Ein musikalischer Spaß“ im Kurhaus. Hans Hachmann, Wolfgang SchĂ€fer und Reinhard Buhrow geben sich öffentlich MĂŒhe, sowohl in engagierten StreitgesprĂ€chen, als auch in geselligen Plaudereien, mehr oder weniger brisante Themen aus der Zauberwelt der Musik kabarettistisch zu erörtern. Sehr interessant ist zum Beispiel doch die Frage: Wie sah Mozart wirklich aus? (der Spitzname „Mozartkugel“ ist auf jeden Fall ĂŒble Nachrede!).

Der Klassik-Brunch im FrĂŒhling am Ostermontag, den 22. April ab 11.00 Uhr im Kurhaus bietet traditionell einen Ohren- und Gaumenschmaus fĂŒr die ganze Familie. Das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung des Kapellmeisters Tibor SzĂŒts, 1. Geige, umrahmt den Brunch musikalisch mit Werken von W. A. Mozart, J. Haydn, L. van Beethoven, J. Strauß u. a.

Ein weiteres musikalisches und kulinarisches VergnĂŒgen bietet das festliche MozartfestGalakonzert am Sonntag, den 28. April um 19.00 Uhr im Kurhaus. Nach dem Sektempfang ab 18.30 Uhr findet die Veranstaltung an eingedeckten Tischen statt und bietet so die Gelegenheit ein Abendessen einzunehmen. Der gastronomische Teil liegt beim KurhauspĂ€chter Michael Graubener. Das Konzert gestaltet das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung des Kapellmeisters Tibor SzĂŒts, 1. Geige, und mit der Gast-Solistin Lucia Brosemer (Sopran).

Am Sonntag, den 5. Mai ist um 19.00 Uhr das MarkgrĂ€fler Symphonieorchester unter der Leitung von Uwe MĂŒller-Feser im Kurhaus zu Gast. Auf dem Programm stehen von W. A. Mozart: Symphonie Nr. 39, Es-Dur, KV 543 und von Giacomo Puccini: Messa di Gloria fĂŒr Chor, Gesangssolisten und Orchester mit dem Chor der Freunde des Bertholdgymnasiums, dem Coro Grande des Concentus Musicus Padova (Italien) und den Solisten Rainer Pachner (Bariton) und Reginaldo Pinheiro (Tenor).

Beim Opernabend am Sonntag, den 19. Mai um 19.00 Uhr zeigen junge SĂ€ngerinnen und SĂ€nger, die gerade am Start sind zu ihren BĂŒhnenkarrieren, im Kurhaus ihr ganzes Können. Unter dem Motto „Se vuol ballare Signor Contino“ fĂŒhren in diesem Jahr Gesangsstudierenden der Hochschule fĂŒr Musik Freiburg durch Mozarts Opernwelt. AufgefĂŒhrt wird demzufolge ausschließlich Wolfgang Amadeus Mozart und dabei bildet „Figaros Hochzeit“ den Mittelpunkt des Programms. Die Leitung liegt bei Prof. Dorothea Wirtz, Prof. Regina Kabis und Prof. Katharina Kutsch.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder online erhÀltlich.
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