Prolixletter
Donnerstag, 27. Januar 2022
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Veranstaltungen

 
GrĂŒndung einer Dachgenossenschaft in Freiburg
Termin und Zeit:
24.10.2019
18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Ausklang mit GetrÀnk
Ort: Goethe Institut, Freiburg

Eine Dachgenossenschaft fĂŒr Freiburg

Bezahlbaren Wohnraum schaffen. Gemeinschaftlich selbst bauen. Neue Wohnformen und Wohnprojekte entwickeln. Mehrgenerationen-Wohnen fördern. Solidarisches Wohnen und Leben. Wohnungsbaugenossenschaften können eine Antwort sein auf viele wohnungspolitische Anforderungen unserer Zeit. Das Interesse an genossenschaftlichem Wohnen ist sehr groß und nimmt weiter rasant zu. Dabei zeichnet sich ein Trend ab, zunehmend kleine Genossenschaften fĂŒr jeweils individuelle Wohnprojekte zu bilden. Solch kleine Genossenschaften sind jedoch oft mit rechtlichem Know-how, Logistikaufgaben u.Ă€. ĂŒberfordert. Auch die Rechtsformenkosten sind fĂŒr kleine Wohnungsgenossenschaften oft zu hoch. Die Antwort: Eine Dachgenossenschaft fĂŒr viele relativ eigenstĂ€ndige gemeinschaftliche Wohnprojekte mit völlig unterschiedlichen Konzepten wie Familien, Frauen, Inklusion, Autofrei oder GenerationsĂŒbergreifendes Wohnen. Die Kostenersparnisse durch ein gemeinschaftliches genossenschaftliches Dach wĂ€ren immens. Ihnen allen wĂŒrde ein Rechtsrahmen fĂŒr gemeinschaftliches Eigentum, haftungsbeschrĂ€nkt, zur VerfĂŒgung stehen. Dies Kosten sich auf die verschiedenen Projekte verteilen. Der Rechtsrahmen wĂŒrde bereits in der GrundstĂŒckssicherungsphase zur VerfĂŒgung stehen. Zudem könnte die Dachgenossenschaft kleine neue Wohnprojekte beraten und unterstĂŒtzen und damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, genossenschaftliches Bauen und Wohnen und Leben in unserer Stadt attraktiv auch fĂŒr neue Zielgruppen zu gestalten. Die Veranstaltung stellt in den Mittelpunkt die Fragen: Was kann getan werden, um eine Dachgenossenschaft fĂŒr Freiburg zu grĂŒnden? Und wie sollte sie ausgestaltet werden?

BegrĂŒĂŸung

GrĂŒne/MietenbĂŒndnis

VortrÀge/Statements

· AktivitĂ€ten der Stadt Freiburg fĂŒr bezahlbares Wohnen, Sabine Recker, Amt fĂŒr soziales Bauen, Freiburg

· Dachgenossenschaftlicher Ansatz in einer Stadt mit explodierenden Wohnraumkosten, Joachim Lölhöffel, Vorstand Wohngeno eG, Frankfurt a.M.

· Gemeinschaftliche Wohnprojekte einen Rahmen geben – eine Dachgenossenschaft fĂŒr Freiburg, Burghard Flieger, innova eG, Freiburg

· Eventuell kurze Stellungnahmen interessierter Bauprojekte ?

Fragerunde und Diskussion

Zusammenfassung
 
 

 
Rasante Blutspende am 23. Oktober in Stegen möglich
Blutspender erhalten Messepakate fĂŒr Herbstmess' Freiburg

Stegen (drk). Rasant kann es werden fĂŒr die Blutspender am Mittwoch 23. Oktober in Stegen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Dort erhalten die ersten 100 Blutspender in der Kageneckhalle jeweils ein Messepakat fĂŒr die attraktiven FahrgeschĂ€fte Herbstmess' in Freiburg. Und auch die Erstspender werden vor Ort in der Zeit von 15 Uhr bis 20 Uhr von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK-Ortsvereins Stegen zusammen mit dem Blutspendienst besonders bedacht. Sie erhalten ebenfalls eine Überraschung fĂŒr die Herbstmess' ĂŒberreicht. Die Herbstmess' in Freiburg findet in der Zeit von 18. Oktober bis 28.Oktober 2019 auf dem MessegelĂ€nde am Flugplatz statt.

Der DRK Ortsverein Stegen freut sich ĂŒber diese bislang einmalige Zusammenarbeit mit den Veranstaltern der Messe und kann so das vorbildliche Engagement der Blutspender besonders wĂŒrdigen. NatĂŒrlich ist wieder außerdem fĂŒr ein Vesper und beste Betreuung der Blutspender in Stegen gesorgt.
 
 

 
Karlsruhe: Vorbereitungen fĂŒr Christkindlesmarkt haben begonnen
Rund 100 StĂ€nde zugelassen / Lichtweihnacht weicht auf Kaiser- und Lammstraße aus / Waldweihnacht auf Friedrichsplatz

Es dauert nicht mehr allzu lange und Karlsruhe verwandelt sich zur Weihnachtsstadt mit besonderen Highlights. Die Vorbereitungen fĂŒr den diesjĂ€hrigen Christkindlesmarkt haben bereits begonnen. Rund 100 StĂ€nde werden dieses Jahr bei der Lichtweihnacht in der Kaiser- und Lammstraße und bei der Waldweihnacht auf dem Friedrichsplatz stehen. Im Zulassungsverfahren lagen insgesamt 174 Bewerbungen vor, es wurde ohne WidersprĂŒche beendet.

Baustellen: Lichtweihnacht weicht aus
Nach einer erfolgreichen Lichtweihnacht 2018 auf dem Marktplatz muss die Lichtweihnacht baustellenbedingt dieses und voraussichtlich nĂ€chstes Jahr in die Kaiser- und Lammstraße ausweichen. Durch ein Sternentor betreten die GĂ€ste hier die Lichtweihnacht und können sich von allerlei Köstlichkeiten und feinem Kunsthandwerk verzaubern lassen. Durch die Lammstraße fĂŒhrt der Weg zur urigen Waldweihnacht, die wie gewohnt fĂŒr vier Wochen auf dem Friedrichsplatz durch Holzhackschnitzel und hunderte TannenbĂ€ume eine romantische AtmosphĂ€re schafft.

Wie der Christkindlesmarkt nach der Baustellenzeit ab 2021 aussehen wird, wird in den entsprechenden stÀdtischen Gremien beraten und bleibt abzuwarten.
 
 

 
Karlsruhe: Fachtag "Leichte Sprache" im Jubez
Netzwerk "Leichte Sprache Karlsruhe" lÀdt am 22. Oktober ein

Unter dem Titel "Leichte Sprache verstehen alle" veranstaltet das Netzwerk "Leichte Sprache Karlsruhe" am Dienstag, 22. Oktober, seinen 2. Fachtag. Die Veranstaltung im Jubez am Kronenplatz richtet sich von 10 bis 15.30 Uhr an alle, die sich aus beruflichen oder persönlichen GrĂŒnden mit der Leichten Sprache beschĂ€ftigen möchten. Bei VortrĂ€gen und Workshops, in einer Schreib- und Sprechwerkstatt sowie als Teil einer StadtfĂŒhrung können sich Teilnehmende mit Leichter Sprache vertraut machen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt wird das Thema "Gesundheit" sein. Die Schirmherrschaft ĂŒber den Fachtag hat OberbĂŒrgermeister Dr. Frank Mentrup.

Die Teilnahme am Fachtag kostet 25 Euro und beinhaltet einen Mittagsimbiss. Anmeldungen sind online möglich unter www.leichte-sprache-karlsruhe.de. AuskĂŒnfte gibt die Behindertenbeauftragte der Stadt, Ulrike Wernert, unter Telefon 0721/133-5900.

Netzwerk mit Fördermitteln finanziert
Sprache, insbesondere schriftliche Texte, stellen fĂŒr viele Menschen eine Barriere dar, weil sie nicht so gut lesen, nicht gut sehen oder nicht so gut Deutsch können – oder weil sie Lernschwierigkeiten haben. Um diese Barriere abzubauen, hat der Behindertenbeirat der Stadt Karlsruhe 2018 das Netzwerk Leichtre Sprache Karlsruhe mit derzeit 15 Netzwerkpartnern gegrĂŒndet. Das Netzwerk wird mit Mitteln der Projektförderung "Impulse Inklusion" des Sozial- und Integrationsministeriums Baden-WĂŒrttemberg und der Stadt Karlsruhe gefördert.
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Karlsruhe: "Europa – ein Versprechen" ist Thema der 25. EuropĂ€ischen Kulturtage
Festival von Stadt und Staatstheater lÀuft vom 5. bis 17. Mai 2020

"Europa – ein Versprechen" lautet vom 5. bis 17. Mai 2020 der Titel der 25. EuropĂ€ischen Kulturtage Karlsruhe. WofĂŒr steht Europa derzeit, hĂ€lt es seine Versprechen und welche Hoffnungen setzen die Menschen in ihren Kontinent? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der von stĂ€dtischem Kulturamt, Badischem Staatstheater und rund 40 Initiativen und Institutionen der Karlsruher Kultur veranstalteten JubilĂ€umsausgabe. KĂŒnstlerisch verhandelt wird etwa auch, ob Europa bereit ist, um Anerkennung und Realisierung von Grund- und Menschenrechten zu ringen und deren Bedrohung die Stirn zu bieten.

Europa ist geprĂ€gt von demokratischen und rechtstaatlichen Strukturen und vom wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenwachsen in einer "Einheit in Vielfalt". Gleichzeitig sind diese gewachsenen Strukturen bedroht, besteht angesichts aktueller Ereignisse um die Europawahl, der Diskussionen um den Brexit oder der FlĂŒchtlingsdebatte die Gefahr des Auseinanderdriftens der Mitgliedsstaaten.
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„Ein unerhörtes Kunstereignis“
Bauhaus-Frauen – außergewöhnliche KĂŒnstlerinnen

„Absolute Gleichberechtigung“, das postulierte Walter Gropius, als er vor genau 100 Jahren das Staatliche Bauhaus in Weimar begrĂŒndete. Welche Wahrheit steckt hinter der Kunstschule, die dieses Jahr allerorten gefeiert wird und doch hinsichtlich der Geschlechterfrage ein eher verzerrtes Bild transportiert? Diese Frage beantwortet die Weimarer Literaturwissenschaftlerin und Autorin Ulrike MĂŒller im Literarischen Salon am Sonntag, 20. Oktober um 16 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Ulrike MĂŒller liest aus ihrem viel beachteten und sorgfĂ€ltig recherchierten Buch „Bauhausfrauen“, das sensibel und wachsam die Leistung sowie das Leben der KĂŒnstlerinnen wĂŒrdigt und so eine womöglich andere Sicht auf die Moderne lebendig werden lĂ€sst.

Der Eintritt betrĂ€gt 6 Euro, ermĂ€ĂŸigt 3 Euro. Anmeldung auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.
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caravan live 2019
17. – 20. Oktober 2019, Messe Freiburg

Vier Tage Fachausstellung fĂŒr Reisemobile und Caravans, CampingausrĂŒstung und technisches Zubehör mit rund 100 Ausstellern und ĂŒber 50 Marken

Besucher erwarten in allen vier Messehallen zahlreiche Produktneuheiten und beliebte Modelle fĂŒr die Reisesaison 2020.

Vom 17. bis 20. Oktober 2019 findet zum dritten Mal die caravan live, die Fachausstellung fĂŒr Reisemobile, Caravans und Zubehör, in der Messe Freiburg statt. Mit rund 100 Ausstellern und ĂŒber 50 Marken ist das Angebot der HĂ€ndlermesse noch umfangreicher als im vergangenen Jahr. Bei den Reisemobilen und Caravans, Campingbussen, Kastenwagen sowie Pick-up-Aufbauten erwarten Besucher unter anderem Produktneuheiten, die Anfang September erstmalig auf dem Caravan Salon in DĂŒsseldorf, der Weltleitmesse der Camping- und Caravanbranche, vorgestellt worden sind. Auch ein breit gefĂ€chertes Angebot an technischem Zubehör und CampingausrĂŒstung sowie den Themenbereich „MobilitĂ€t beim Campen“ mit verschiedenen E-Kleinstfahrzeugen, die auf einem Testparcours direkt Probe gefahren werden können, bietet die caravan live. Wie in den Vorjahren gibt es wieder einen Bereich mit gebrauchten HĂ€ndlerfahrzeugen - in Deutschland einzigartig bei Caravaning-Messen. Wen direkt die Reiselust packt, der kann sich an den StĂ€nden verschiedener CampingplĂ€tze, Vereine und VerbĂ€nde informieren.

Reisemobile, Caravans, Kastenwagen und Campingbusse finden Besucher in den Hallen 1, 2, 3 und dem Zentralfoyer. Neben beliebten Marken wie Concorde, Dethleffs, Fendt, Hobby, Hymer und Pössl sind in diesem Jahr erstmalig Iridium, Tourne, Sunliving und Caravelair auf der Messe vertreten. Mit ĂŒber 50 Jahren Erfahrung gilt Caravelair als MarktfĂŒhrer fĂŒr Wohnwagen in Frankreich. Beratung und Information zur neuen WohnwagenKollektion erhalten Messebesucher am Stand des Reisemobil Center Lörrach. „Im dritten Jahr bietet die caravan live Besuchern noch mehr Aussteller und Marken. Der Bereich der Neufahrzeuge ist im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen und erstreckt sich jetzt bis in Halle 1“, so Daniel Strowitzki, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der FWTM. „Der Messeboulevard wird nun komplett als AusstellungsflĂ€che fĂŒr die gebrauchten HĂ€ndlerfahrzeuge genutzt.“

In Halle 4 finden Messebesucher Vorzelte und ein umfangreiches Angebot an CampingausrĂŒstung und technischem Zubehör – von NavigationsgerĂ€ten, Alarmanlagen und RĂŒckfahrkameraSystemen ĂŒber Satelliten- bis hin zu Solaranlagen. In diesem Jahr erstmals dabei sind die Aussteller campingwagner.de, Tecnisat und Vibes Audio Forum. Wer mehrere Menschen bequem in einem Zelt unterbringen möchte, wird beim Neuaussteller Disc-O-Bed fĂŒndig. Das DiscO-Bed ist die Weiterentwicklung des Feldbetts und bietet Outdoor-Fans Komfort auf wenig Raum. Es kann als Etagenbett, Sitzbank oder als zwei Feldbetten genutzt werden und versinkt dank seines runden Stahlrahmens nicht im Untergrund. Das obere Bett kann bequem ohne Klettern erreicht werden. Zwei Seitentaschen bieten Platz fĂŒr persönliche Sachen wie Brille, Geldbeutel oder Taschenlampe.

Auch Liebhaber historischer Campingfahrzeuge und -ausrĂŒstung kommen am Stand des Camping-Oldie-Club e.V. im Foyer auf ihre Kosten. Der Verein stellt wieder seine gut erhaltenen und mit Herzblut restaurierten Oldtimer-Gespanne, -reisemobile sowie -campingbusse aus.

In Halle 4 prÀsentieren diverse HÀndler E-Bikes, E-Scooter und E-Roller, die auf einem Testparcours direkt Probe gefahren werden können. Auf dem Messeboulevard befindet sich in diesem Jahr der Bereich mit rund 70 gebrauchten HÀndlerfahrzeugen.
CampingplĂ€tze aus dem Schwarzwald, Bayern, Rheinland-Pfalz und SĂŒdtirol prĂ€sentieren sich im Foyer als Ziele fĂŒr den nĂ€chsten Urlaub oder ein verlĂ€ngertes Wochenende. Mit Camprilux ist dieses Jahr erstmalig auch ein Campingplatz aus Luxemburg vertreten. Wer sich fĂŒr individuelle oder gefĂŒhrte Touren in Island, auf den FĂ€röer Inseln oder Grönland interessiert, kann sich am Stand von Natur-Pur Reisen beraten lassen.

Anreise, Parken und Campen auf der caravan live
Bis einschließlich 16. Oktober 2019 können Besucher Eintrittskarten fĂŒr die caravan live 2019 bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.caravanlive.de als print@homeTicket zum ermĂ€ĂŸigten Vorverkaufspreis von 7,00 Euro statt regulĂ€r 10,00 Euro erwerben. Die Eintrittskarte ist gleichzeitig RVFTicket. Wer mit dem PKW anreist, bezahlt auf dem MessegelĂ€nde eine ParkgebĂŒhr von 3,00 Euro.
Das Campieren im eigenen Fahrzeug ist ebenfalls zu 3,00 Euro am Tag möglich. Die Fahrzeuge mĂŒssen hierfĂŒr autark sein - Strom, Wasser und sanitĂ€re Anlagen stehen nicht zur VerfĂŒgung, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Öffnungszeiten caravan live
Donnerstag, 17. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober 2019 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Ab Freitag, 18. Oktober 2019, 17 Uhr, findet parallel zur caravan live die Freiburger Herbstmess‘ statt.
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79. Jahrestag der Deportation der Freiburger JĂŒdinnen und Juden nach Gurs
Gedenkfeier auf dem Platz der Alten Synagoge mit Schweigemarsch zum Mantel-Mahnmal auf der WiwiliBrĂŒcke

Mittwoch 23. Oktober, 16.30 Uhr

Seit Oktober 2003 liegt auf der Mauer der Wiwili-BrĂŒcke ein Mantel aus Bronze. Eine Tafel erlĂ€utert dieses Mahnmal:

„Am 22. Oktober 1940 wurden mehr als 450 jĂŒdische BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Freiburg und Umgebung auf Befehl der nationalsozialistischen Gauleitung von der GĂŒterhalle des Freiburger Bahnhofes aus in das sĂŒdfranzösische Lager Gurs deportiert. Viele von ihnen kamen schon in Gurs durch Hunger und Krankheit um, die meisten wurden im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.“

Das Mantel-Mahnmal ist das Ziel eines Schweigemarsches am Mittwoch 23. Oktober, dem 79. Jahrestag der Deportation nach Gurs. Gemeinsam mit einem großen Mitveranstalterkreis gedenkt die Stadt Freiburg ihrer an diesem Tag vor 79 Jahren deportierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

Ablauf der Gedenkfeier:

Die diesjĂ€hrige Gedenkfeier beginnt um 16.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge mit RedebeitrĂ€gen von OberbĂŒrgermeister Martin Horn und von Vertreterinnen und Vertretern der Israelitischen Gemeinde Freiburg und der EgalitĂ€ren JĂŒdischen Chawurah Gescher. FĂŒr die Israelitische Gemeinde spricht Landesrabbiner Moshe Flomenmann, fĂŒr Gescher deren Vorsitzende Cornelia Haberlandt-KrĂŒger. Im Zentrum steht das Vorlesen von Texten von und ĂŒber nach Gurs deportierten Freiburger JĂŒdinnen und Juden. U.a. wird Dory Sontheimer sprechen, die am Tag zuvor ihr Erinnerungsbuch „Das VermĂ€chtnis der sieben Schachteln“ vorstellt. Zum Gedenken an die Opfer des Holocaust werden El Male Rachamim und Kaddisch von Vertreterinnen und Vertretern der beiden jĂŒdischen Gemeinden gebetet.

Im Anschluss geht es in einem Schweigemarsch zum MantelMahnmal auf der Wiwili-BrĂŒcke. Dort werden KrĂ€nze niedergelegt und nochmals El Male Rachamim und Kaddisch gebetet.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an dieser Gedenkfeier teilzunehmen.

Veranstalter sind das Kulturamt der Stadt Freiburg in Zusammenarbeit mit Israelitische Gemeinde Freiburg, EgalitĂ€re JĂŒdische Chawurah Gescher, Aktion SĂŒhnezeichen Friedensdienste, Deutsch-Israelische Gesellschaft, DGB Stadtverband Freiburg, Freundeskreis Freiburg – Tel AvivYafo, Gegen Vergessen – FĂŒr Demokratie, Gesellschaft fĂŒr Christlich-JĂŒdische Zusammenarbeit, Rosa Hilfe Freiburg, Stolperstein-Projekt Freiburg, SWR Studio Freiburg, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Weitere Informationen gibt es beim Kulturamt Freiburg unter der Telefonnummer 0761-2012101 und www.freiburg.de/gurs


Weitere Veranstaltungen anlÀsslich dieses Jahrestages:

StadtfĂŒhrung zum Thema „Arisierung in Freiburg“
Dienstag, 22. Oktober, Platz der Alten Synagoge, 17 Uhr
Unter den nach Gurs Deportierten waren auch jĂŒdische Kaufleute, die in Freiburg ein GeschĂ€ft hatten. Am 1. MĂ€rz 1938 gab es in Freiburg noch 71 jĂŒdische Firmen und GeschĂ€fte. Sie wurden "arisiert", also an nichtjĂŒdische Interessenten ĂŒbereignet, oder einfach liquidiert. Der Journalist Bernd Serger, der sich im Ruhestand intensiv mit der Geschichte der jĂŒdischen GeschĂ€fte in Freiburg beschĂ€ftigt hat, fĂŒhrt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu sieben einst jĂŒdischen GeschĂ€ftshĂ€usern, die "arisiert" wurden, darunter bekannte wie das Warenhaus Sally Knopf (spĂ€ter Kaufhaus Fritz Richter), Tobias Lippmann (spĂ€ter Hettlage) oder Julius Marx (spĂ€ter Betten Striebel), aber auch zu bislang eher unbekannten Stationen.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter bernd.serger@aol.com.
Bei großem Interesse wird es spĂ€ter eine weitere FĂŒhrung geben.
Der Eintritt ist frei.
Veranstalter ist die Israelitische Gemeinde Freiburg

„Das VermĂ€chtnis der sieben Schachteln“ - Lesung mit Dory Sontheimer
Dienstag, 22. Oktober, Stadtbibliothek, MĂŒnsterplatz 17, 20 Uhr
Lesung auf Deutsch: Natalia Herrera Im GesprĂ€ch mit der Autorin: VerĂłnica Köhler Grußwort: Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach Die 1946 in Barcelona geborene Autorin stellt die neu erschienene deutsche Ausgabe ihres Buches ĂŒber das Schicksal ihrer jĂŒdischen Familie aus Freiburg vor. Erst 2003 nach dem Tod ihrer Mutter erfĂ€hrt sie, dass sie aus einer jĂŒdischen Familie stammt und ihre Eltern 1934 nach Barcelona emigrierten, um der Verfolgung zu entgehen. In ihrem Elternhaus findet sie Schachteln mit Dokumenten und Briefen, die den Schrecken der Verfolgung und die vergeblichen Versuche ihrer Eltern, Dorys Freiburger Großeltern Eduard und Lina Heilbrunner und deren Vater Abraham Levi zu retten, offenbaren. Alle drei wurden am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert. Abraham Levi starb in einem Nebenlager von Gurs, die Großeltern wurden 1942 in Auschwitz ermordet.

FĂŒr Dory Sontheimer wird diese Recherche zugleich die Auseinandersetzung mit einer fĂŒr sie bisher unbekannten IdentitĂ€t: JĂŒdin zu sein. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist die EgalitĂ€re JĂŒdische Chawurah Gescher in Kooperation mit der Stadtbibliothek
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