Prolixletter
Freitag, 19. April 2019
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Veranstaltungen

 
Infoabend zu Pflegekindern und Adoption
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafĂŒr interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Donnerstag, 28. MĂ€rz, um 18 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt fĂŒr Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt und wird von den JugendĂ€mtern Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald angeboten.

Der Infoabend dreht sich um die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Vollzeitpflege, Bereitschaftspflege oder Adoption. Dabei geht es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, das Bewerbungsverfahren und die Vermittlungspraxis. Außerdem erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer mehr ĂŒber die Begleitung und UnterstĂŒtzung von Pflegefamilien, den Umgang mit der Herkunftsfamilie und die Kooperation mit dem Jugendamt.

Informationen rund um das Thema Pflegekinder finden Sie online ...
 
 

 
Die Flatterulme ist der Baum des Jahres 2019
BaubĂŒrgermeister Martin Haag pflanzt den Baum des Jahres am 22. MĂ€rz im Dietenbachpark

In diesem Jahr wurde die Flatterulme (Ulmus laevis) vom Kuratorium der Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum Baum des Jahres 2019 ausgerufen.

Die Flatterulme ist ein malerischer Baum, der Wuchshöhen von 30 bis 40 Metern erreichen kann und eine weit ausladende Krone entwickelt. Die BlÀtter erinnern an HainbuchenblÀtter, sind aber rauer und am Blattgrund, wie bei allen Buchen, stark asymmetrisch.

BaubĂŒrgermeister Martin Haag: „Ich freue mich, dass wir hier in Freiburg diesen schönen Baum an einem weitgehend natĂŒrlichen Standort pflanzen und prĂ€sentieren können und wĂŒnsche mir, dass die Flatterulme den Parkbesuchern noch lange Freude bereiten wird.“

Die Ulmen, die unser Landschaftsbild seit vielen Jahrtausenden prĂ€gen, sind in den letzten Jahrzehnten vor allem durch das sogenannte Ulmensterben bekannt geworden. Verursacher ist ein Pilz, der 1925 durch den weltweiten Holzhandel aus Ostasien eingeschleppt wurde und im Ulmenholz zu Verstopfungen der Wasserleitungsbahnen fĂŒhrt. Die Folge ist, dass die BĂ€ume nach und nach vertrocknen und gefĂ€llt werden mĂŒssen.

Interessanterweise sind aber vor allem die beiden Schwestern, die Berg- und die Feldulme von der Krankheit befallen, wÀhrend die Flatterulme weitgehend verschont bleibt.

Die Flatterulme, die in AuenwĂ€ldern beheimatet ist und hier aufgrund ihrer breiten Brettwurzeln schnell ins Auge fĂ€llt, zeigt eine andere Rindenstruktur und wird daher seltener vom UlmensplintkĂ€fer, dem ÜbertrĂ€ger des Pilzes, angeflogen. So entgeht diese Art weitestgehend der fatalen Infektion. Der Verlust ihres natĂŒrlichen Lebensraumes, der Bruch- und AuwĂ€lder, lĂ€sst sie aber dennoch in sieben BundeslĂ€ndern auf der Roten Liste erscheinen.

Steht man bei Herbstwind unter einer Flatterulme und vernimmt das leise Rauschen der in dichten BĂŒscheln zusammenstehenden langgestielten NussfrĂŒchte, dann wird einem schnell klar, woher diese Ulmenart ihren Namen hat. Der deutsche Name Weiß- oder BastrĂŒster bezieht sich einerseits auf das wertvolle Holz, das alle Ulmen (RĂŒster) liefern, aber auch auf ihre Rinde, die schon in prĂ€historischen Zeiten vom Menschen als Bindematerial genutzt wurde. Die BlĂ€tter wurden frĂŒher als eiweißreiches Viehfutter genutzt. Im Mittelalter hießen die Ulmen bei uns Elmboum oder Elm, ein Name, der im angelsĂ€chsischen Raum auch heute noch gilt.

Die Flatterulme wird im Dietenbachpark in Freiburg am weitgehend natĂŒrlichen Standort in BachnĂ€he gepflanzt. Die Stadt Freiburg verwendet als StraßenbĂ€ume die schmalkronigen und pilzresistenten Sorten: Ulmus hollandica in den Sorten Dodoens und Lobel.
 
 

 
Veranstaltungshinweis zum Thema Zeitvorsorge
Dank dem Ansatz der Zeitbank könnten Ă€ltere Menschen heute oftmals trotzdem lĂ€nger in den eigenen vier WĂ€nden leben. Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg am Mittwoch, den 20. MĂ€rz von 19:00 bis 21.00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Arne-Torgersen-Straße 7 (Gutleutmatten-Ost) ĂŒber Zeitbanken und seinen Erfahrungen dazu aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.

Zeitvorsorge - UnterstĂŒtzung fĂŒr Quartiersprojekte?
Wie sich der demographische Wandel besser bewÀltigen lÀsst.

Dank dem Ansatz der Zeitbank könnten Ă€ltere Menschen heute oftmals trotzdem lĂ€nger in den eigenen vier WĂ€nden leben. Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg am Mittwoch, den 20. MĂ€rz von 19:00 bis 21.00 Uhr im Gemeinschaftsraum der Arne-Torgersen-Straße 7 (Gutleutmatten-Ost) ĂŒber Zeitbanken und seinen Erfahrungen dazu aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.

Die Menschen werden Ă€lter, die Kosten der Betreuung steigen massiv an. Zeitbanken könnten das Problem etwas mildern. Wie das in Köln funktioniert, berichtet Karl-Heinz Kock. FrĂŒher hat sich der Ingenieur bei Ford ĂŒber die Verbesserung von Autos den Kopf zerbrochen. Heute engagiert er sich fĂŒr die soziale Idee, wie sich Menschen im Alter unterstĂŒtzen lassen: die sogenannte Zeitbank.

Hilfen gegenĂŒber Ă€lteren Menschen wurden frĂŒher typischerweise in der Familie oder durch Nachbarn geleistet. Familien leben heute aber oft verstreut, mache direkte Nachbarschaften funktionieren nicht so gut. Freunde altern hĂ€ufig im Gleichschritt und benötigen ebenfalls Hilfe. Wer genug Geld hat, kauft sich Dienstleistungen ein, Doch bei vielen reicht das Geld dafĂŒr nicht aus.

Dank der Zeitbanken könnten Àltere Menschen oftmals trotzdem lÀnger in den eigenen vier WÀnden bleiben. Mit einem Zeitkonto können Menschen die Leistungen der Krankenversicherung ergÀnzen. Das Honorar hÀngt von der Aufgabe ab. Wer beispielsweise jemandem im Haushalt hilft oder einkauft, erhÀlt weniger Zeit gutgeschrieben als jemand, der bei der Pflege hilft.

Der studierte Physiker Kock wird in Freiburg ĂŒber Zeitbanken und seine Erfahrungen aus Köln berichten. Er propagiert die Idee von Zeitbanken als vierte SĂ€ule der Altersvorsorge, neben der gesetzlichen Rente, der beruflichen sowie der privaten Vorsorge. Kock grĂŒndete die Kölner Vorsorge-Zeitbank.

Gefragt sind vor allem Einkaufsdienste und UnterstĂŒtzungen (87 Prozent), Begleitdienste und ÄmtergĂ€nge (86 Prozent) sowie handwerkliche Hilfen (80 Prozent), fanden Forscher heraus. Kock betont, Zeitbanken sind immer nur als ErgĂ€nzung fĂŒr andere Vorsorgesysteme gedacht.

Nur auf Altersvorsorge will Kock die Zeitvorsorge nicht beschrĂ€nken. Ein plötzlicher Unfall oder eine Scheidung könne auch junge Menschen schnell hilfebedĂŒrftig machen. Bei Zeitbanken gibt es die Möglichkeit, anderen Menschen Zeit zu schenken. Er betont: „Es macht einen großen Unterschied, ob man fĂŒr das Alter Geld oder Zeit anspart: Eine Stunde bleibt in einer Zeitbank immer eine Stunde. Solange in Zeit gezahlt wird, gibt es weder Inflation noch Zinsen.

Veranstalter ist die SAGES eG. SAGES ist eine Sozial- und Seniorengenossenschaft, die seit 2006 im Bereich haushaltnahe Dienstleistungen erfolgreich tĂ€tig ist. Als nunmehr gemeinnĂŒtzige Genossenschaft entwickelt sie ihr Konzept aktuell innovativ weiter. Sie ĂŒbernimmt im Bereich neues Altern gesellschaftliche Verantwortung, indem sie Engagements von öffentlichen, gemeinnĂŒtzigen und gewerblichen Angeboten unterstĂŒtzt und synergetisch vernetzt. Dabei werden Systeme der Zeitbankvorsorge zur UnterstĂŒtzung auch andere Nachbarschaftshilfen in verschiedenen Quartieren in Freiburg eine wichtige Rolle einnehmen.
 
 

Tanz: The Age of Aquarium
The Age of Aquarium / Foto: Larua Rodellas
 
Tanz: The Age of Aquarium
Ein zeitgenössisches Tanztheater von Nadine Gerspacher Company

PREMIERE: Do 28.03. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weitere Termine: Fr 29.03. | Sa 30.03. | jeweils 20.00 Uhr | Saal

“The Age of Aquarium“ untersucht, wie uns unsere Technologien zunehmend in virtuelle RealitĂ€tsblasen einsaugen, und ob und wie wir in diesen (ĂŒber)leben können. Das Paradox der gleichzeitigen Vernetzung und Entfremdung, die wir seit dem Eintritt in das Informationszeitalter erfahren, stellt uns vor die Herausforderung, in der Flut von Content Bedeutung und zwischenmenschliche Verbindung zu finden. Was uns berĂŒhrt flackert ĂŒber einen Bildschirm, und so gelten auch unsere BerĂŒhrungen hauptsĂ€chlich seiner kĂŒhlen, glatten OberflĂ€che.

Wie glĂ€serne Aquarien zeigen unsere persönlichen Kopfblasen ihren Inhalt, doch der Blick nach außen ist verzerrt. Die New-Age-Hymne „The Age of Aquarius“ verhieß ein neues Zeitalter der Liebe und Harmonie – „The Age of Aquarium“ stellt im Dekor einer post-apokalyptischen Landschaft die Frage, wie nah wir diesem Ziel gekommen sind.

Wie steht es um unsere Menschlichkeit, unsere FĂ€higkeit zu fĂŒhlen, zu denken, zu kommunizieren, uns zu umarmen? Das StĂŒck stĂŒrzt die Zuschauer*innen kopfĂŒber in ein Wechselbad von brutalem PrĂ€zisionstanz und der Zerbrechlichkeit der Suche nach NĂ€he, BerĂŒhrung und VerstĂ€ndnis. Abstrahierte, mechanisierte Alltagsbewegungen und Gesten erzeugen eisige dystopische KĂ€lte, die mit der WĂ€rme organischer, empfindsamer Körper- und Bildsprache wieder eingeschmolzen werden.

Es ist leichtfĂŒĂŸiges und zugleich verstörendes Tanztheater, das einen unverblĂŒmten Blick auf den Zustand der Kollektivseele wirft, ohne dabei Herz, Humor und Goldfisch zu verlieren.

MIT
Idee & Konzept & Choreographie: Nadine Gerspacher
Dramaturgie und Regieassistenz: Anna Castells
In Zusammenarbeit mit fĂŒnf internationalen TĂ€nzern: Jefta Tanate, Julien Rossin, Lotta Sandborgh, Mikkel TĂžttrup. Paula Niehoff
Goldfisch: Leo
Originalmusik: Joseph BaldomĂĄ
Lichtdesign: Zak Macro
Fotografie: Lali Rodellas
Video: Tobias Semmelmann & Johann Perez Viera
Produktionsmanagement: Nicolas Ricchini / Big Story Production Art Services

Eine Produktion von Cia. Nadine Gerspacher in Kooperation mit dem E-WERK Freiburg.
www.nadinegerspacher.com

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Freiburg und den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-WĂŒrttemberg e.V. Mit der freundlichen UnterstĂŒtzung von SĂŒdufer Freiburg, Tanznetz Freiburg, Nunart Guinardo, Dansart Bcn & La caldera Bcn.

Eintritt : 16,00€/ 12,00€
 
 

24. Bad Krozinger Mozartfest
BosArt Trio / Foto: presse
 
24. Bad Krozinger Mozartfest
BAD KROZINGEN. Zu Ehren Wolfgang Amadeus Mozarts findet von 24. MĂ€rz bis 19. Mai 2019 das 24. Bad Krozinger Mozartfest statt.

Das Mozartfest beginnt am Sonntag, den 24. MĂ€rz um 19.00 Uhr mit dem BosArt Trio und dem Musikkabarett „Ein musikalischer Spaß“ im Kurhaus. Hans Hachmann, Wolfgang SchĂ€fer und Reinhard Buhrow geben sich öffentlich MĂŒhe, sowohl in engagierten StreitgesprĂ€chen, als auch in geselligen Plaudereien, mehr oder weniger brisante Themen aus der Zauberwelt der Musik kabarettistisch zu erörtern. Sehr interessant ist zum Beispiel doch die Frage: Wie sah Mozart wirklich aus? (der Spitzname „Mozartkugel“ ist auf jeden Fall ĂŒble Nachrede!).

Der Klassik-Brunch im FrĂŒhling am Ostermontag, den 22. April ab 11.00 Uhr im Kurhaus bietet traditionell einen Ohren- und Gaumenschmaus fĂŒr die ganze Familie. Das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung des Kapellmeisters Tibor SzĂŒts, 1. Geige, umrahmt den Brunch musikalisch mit Werken von W. A. Mozart, J. Haydn, L. van Beethoven, J. Strauß u. a.

Ein weiteres musikalisches und kulinarisches VergnĂŒgen bietet das festliche MozartfestGalakonzert am Sonntag, den 28. April um 19.00 Uhr im Kurhaus. Nach dem Sektempfang ab 18.30 Uhr findet die Veranstaltung an eingedeckten Tischen statt und bietet so die Gelegenheit ein Abendessen einzunehmen. Der gastronomische Teil liegt beim KurhauspĂ€chter Michael Graubener. Das Konzert gestaltet das Johann-Strauß-Ensemble unter der Leitung des Kapellmeisters Tibor SzĂŒts, 1. Geige, und mit der Gast-Solistin Lucia Brosemer (Sopran).

Am Sonntag, den 5. Mai ist um 19.00 Uhr das MarkgrĂ€fler Symphonieorchester unter der Leitung von Uwe MĂŒller-Feser im Kurhaus zu Gast. Auf dem Programm stehen von W. A. Mozart: Symphonie Nr. 39, Es-Dur, KV 543 und von Giacomo Puccini: Messa di Gloria fĂŒr Chor, Gesangssolisten und Orchester mit dem Chor der Freunde des Bertholdgymnasiums, dem Coro Grande des Concentus Musicus Padova (Italien) und den Solisten Rainer Pachner (Bariton) und Reginaldo Pinheiro (Tenor).

Beim Opernabend am Sonntag, den 19. Mai um 19.00 Uhr zeigen junge SĂ€ngerinnen und SĂ€nger, die gerade am Start sind zu ihren BĂŒhnenkarrieren, im Kurhaus ihr ganzes Können. Unter dem Motto „Se vuol ballare Signor Contino“ fĂŒhren in diesem Jahr Gesangsstudierenden der Hochschule fĂŒr Musik Freiburg durch Mozarts Opernwelt. AufgefĂŒhrt wird demzufolge ausschließlich Wolfgang Amadeus Mozart und dabei bildet „Figaros Hochzeit“ den Mittelpunkt des Programms. Die Leitung liegt bei Prof. Dorothea Wirtz, Prof. Regina Kabis und Prof. Katharina Kutsch.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 oder online erhÀltlich.
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Philharmonisches Orchester Freiburg
Fabrice Bollon / Foto: presse
 
Philharmonisches Orchester Freiburg
Open Air im Park 2019

BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH hat schon einige KĂŒnstler fĂŒr das diesjĂ€hrige Open Air im Park bekannt gegeben. Am Freitag, den 19. Juli 2019 ab 20.00 Uhr tritt der Newcomer Nico Santos mit seinen Hits wie „Rooftop“, „Safe“ und „Oh Hello“ im Kurpark Bad Krozingen auf. Die Fans der Schlager- und Volksmusikszene dĂŒrfen sich am Donnerstag, den 25. Juli 2019 ab 20.00 Uhr auf Reiner Kirsten und den berĂŒhmten argentinischen SĂ€nger Semino Rossi freuen. Am Freitag, den 26. Juli 2019 ab 20.00 Uhr kommt die Manfred Mann’s Earth Band in den Kurpark. Nun steht auch das Klassik Open Air fest. Am Mittwoch, den 24. Juli 2019 ab 20.00 Uhr spielt das Philharmonische Orchester Freiburg im Kurpark.

Auf dem Programm stehen von Friedrich Smetana „Die Moldau“, von Hector Berlioz „Les nuits d’étĂ© op. 7“ und von Ludwig van Beethoven „Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale“. Außerdem wird eine Solistin zu hören sein.

Das Philharmonische Orchester Freiburg wurde 1887 gegrĂŒndet und etablierte sich rasch als offizielles Orchester der Stadt am Theater Freiburg. Bereits frĂŒh arbeitete das Orchester mit KĂŒnstlern wie Clara Schumann und Richard Strauss zusammen. Das Konzerthaus Freiburg dient dem Orchester seit der Eröffnung im Jahre 1996 als zweite Heimstatt. Das Philharmonische Orchester tritt neben seiner KonzerttĂ€tigkeit an rund 100 Abenden pro Jahr als Opernorchester in Erscheinung. Die Mitglieder des Orchesters gestalten seit vielen Jahren eine eigene

Kammermusikreihe. ZusĂ€tzlich engagiert sich das Orchester mit einer Vielzahl von speziell an ein jĂŒngeres Publikum gerichteten Konzerten und Musikvermittlungsprojekten an Schulen in Freiburg und in der Region in reger Kinder- und Jugendarbeit. Das Repertoire des Orchesters umfasst die wichtigsten Werke vom 18. bis zum 20. Jahrhundert, zudem misst es der zeitgenössischen Musik sowohl in der Oper als auch im Konzert große Bedeutung bei. Komponisten wie Wolfgang Rihm, Manfred Trojahn und Reinhard Febel komponierten Werke fĂŒr das Philharmonische Orchester. Es musizierte unter bedeutenden Generalmusikdirektoren, u.a. Franz Konwitschny, Marek Janowski, Adam Fischer und Donald Runnicles. Seit der Spielzeit 2008/09 steht Fabrice Bollon als Generalmusikdirektor an der Spitze des Orchesters. Das Philharmonische Orchester Freiburg erhielt mehrfach Nominierungen als Orchester des Jahres im Jahrbuch der Fachzeitschrift Opernwelt sowie den Preis des Verbands der deutschen Musikverleger fĂŒr das beste Konzertprogramm in den Spielzeiten 1998/99 und 2011/12. Aus den aktuellen CD-Aufnahmen des Philharmonischen Orchesters sticht vor allem „Francesca da Rimini“ hervor, die als Referenzaufnahme gepriesen wird und zahlreiche Auszeichnungen bekam. JĂŒngste Veröffentlichung ist eine CD-Aufnahme von Erich Wolfgang Korngolds „Das Wunder der Heliane“.

Fabrice Bollon wurde in Paris geboren und absolvierte sein Dirigierstudium am Mozarteum Salzburg in den Meisterklassen von Michael Gielen und Nikolaus Harnoncourt. Von 1994 bis 1998 war er Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Flandern und von 1998 bis 2003 stellvertretender Generalmusikdirektor an der Oper Chemnitz. Er arbeitete wiederholt mit Orchestern wie dem Residentie Orchester Den Haag, dem Orchestre National de Lyon, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Oper Maastricht, dem New Japan Philharmonic, der Hollands Sinfonia und dem Brabants Orkest zusammen sowie mit zahlreichen deutschen Orchestern wie dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR (dabei entstanden mehrere CDAufnahmen, u. a. mit Werken von Wolfgang Rihm), dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem HR Sinfonieorchester Frankfurt, dem Konzerthausorchester Berlin (u. a. CD-Einspielung mit Werken von Ernest Bloch), dem NDR Rundfunkorchester Hamburg oder dem MDR Sinfonieorchester. Seit 2008/09 ist er Generalmusikdirektor am Theater Freiburg. Dort dirigierte er in der Spielzeit 2010/11 u. a. die GesamtauffĂŒhrung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ sowie mehrere CD-Aufnahmen mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg. Die CD-Produktion der Oper „Francesca da Rimini“ wird von der internationalen Kritik als Referenzaufnahme gepriesen. 2013 dirigierte er Wagners „TannhĂ€user“ in Moskau (erste WagnerProduktion dort seit 90 Jahren) und ist seither dort regelmĂ€ĂŸig als Gastdirigent tĂ€tig. Zudem tritt er mit dem Belgrad Philharmonic Orchestra und dem Radio Orchester Ljubljan auf. Fabrice Bollon tritt auch als Komponist in Erscheinung und realisierte als solcher das Konzert „Viderunt omnes fĂŒr DJ und Orchester“ (UA 2009 Leipzig) und ein „Konzert fĂŒr E-Cello und Orchester“ (UA 2011 Karlsruhe). Im Jahr 2014 fand die UrauffĂŒhrung seiner Oper „Oscar und die Dame in Rosa“ am Theater Freiburg statt.

AuskĂŒnfte und Eintrittskarten sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164 sowie online erhĂ€ltlich ...
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MondscheinfĂŒhrung auf dem Mundenhof
am Donnerstag, 21. MĂ€rz: Treffpunkt um 18.30 Uhr am Steinaffen

„Dunkel warÂŽs, der Mond schien helle / auf des Äffchens schönste Stelle.“ So (oder so Ă€hnlich) wird es wieder am Donnerstag, 21. MĂ€rz, sein, wenn auf dem Mundenhof die erste MondscheinfĂŒhrung in diesem Jahr ansteht. Von 18.30 Uhr an können Besucherinnen und Besucher mit Matthias Hiltmann, dem Leiter des Tiergeheges, Tiere des Mundenhofes im Mondlicht dabei beobachten, wie sie sich auf die Nacht vorbereiten. ErdmĂ€nnchen, Affe, Kamel und Rind werden langsam ruhiger und suchen sich ein Nachtlager, der Uhu dagegen kommt in Form, sein Jagdfieber erwacht.

Treffpunkt fĂŒr dieses außergewöhnliche zweistĂŒndige Erlebnis ist um 18.30 Uhr am Steinaffen. FĂŒr Erwachsene kostet die FĂŒhrung 5 Euro, fĂŒr Kinder ist sie frei. Sie endet beim Parkplatz.
 
 

Konzert: Mehrklang prÀsentiert | Inszenierte Nacht
Inszenierte Nacht: Ascolta / Foto: Marco Erhardt
 
Konzert: Mehrklang prÀsentiert | Inszenierte Nacht
Simon Steen-Andersen & Ensemble Ascolta
Mi 20.03. | 21:oo Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Simon Steen-Andersens „Inszenierte Nacht" ist ein Spiel mit berĂŒhmten Nachtmusiken von Bach, Chopin, Schumann, Mozart und Ravel. So wie sich ein Theaterregisseur einem StĂŒck nĂ€hert, inszeniert Steen-Andersen sie neu fĂŒr Aug und Ohr, aktualisiert und entstaubt sie – und rĂŒckt sie so aus der historischen Distanz ins Hier und Jetzt. In Schumanns „TrĂ€umerei“ etwa scheint die Zeit stehenzubleiben, Ravels „Scarbo“ mutiert vom VirtuosenstĂŒck zum Horror-Trip, und die berĂŒhmte Rache-Arie aus der Zauberflöte wird zur Techno-Hymne einer Drag Queen. „Vielleicht hören sich Mozarts ‚Königin der Nacht‘ oder Ravels ‚Gaspard‘ so an, wenn man gekokst hat“, spekuliert die Stuttgarter Zeitung.

Simon Steen-Andersen (*1976) ist Komponist, Performer und InstallationskĂŒnstler, der im Spannungsfeld zwischen Instrumentalmusik, Elektronik, Video und Performance arbeitet. Er wurde u.a. mit dem Siemens-Komponistenpreis 2017 und dem SWR-Orchesterpreis 2014 ausgezeichnet.

Das Konzert „Inszenierte Nacht“ ist Teil der vom Innovationsfonds Kunst Baden-WĂŒrttemberg geförderten Reihe „Beschleunigt. Laut. Leise. Ensemble ascolta live in ...“

PrÀsentiert von mehrklang Freiburg e.V.

MIT
Simon Steen-Andersen (Inszenierung, Klangregie)
Ensemble ascolta: Florian Hölscher (Klavier), Erik Borgir (Violoncello), Markus Schwind (Trompete), Andrew Digby (Posaune), Julian Belli (Schlagzeug), Boris MĂŒller (Schlagzeug), Hubert Steiner (E-Gitarre)

Gefördert durch die Stadt Stuttgart, das Ministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttemberg und das Kulturamt der Stadt Freiburg

Eintritt 12,00 / 9,00 €
 
 



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