Prolixletter
Dienstag, 2. März 2021
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Veranstaltungen

 
Freiburg: „Henri – ein kleiner Junge verĂ€ndert die Welt“
Kirsten Ehrhardt liest am Mittwoch, 3. Mai, um 19 Uhr im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen

Henri ist kein Fall, Henri ist ein Kind. Bei Henris Geburt deuten nur seine schrĂ€g stehenden Augen darauf hin, dass er anders ist als andere SĂ€uglinge. Henri hat das Down-Syndrom. Seine Eltern beschließen frĂŒh: Niemals wollen sie ihren kleinen Sohn deshalb einschrĂ€nken. Auf einer regulĂ€ren Grundschule lernt Henri mehr, als man je fĂŒr möglich hielt. Dann will er mit seinen Freunden aufs Gymnasium wechseln und es beginnt ein erbitterter Kampf, der bald das Land bewegt.

Das Buch „Henri – ein kleiner Junge verĂ€ndert die Welt“ ist eine Geschichte ĂŒber unsere Gesellschaft und die Frage, wie wir miteinander umgehen wollen. Geschrieben hat es Kirsten Ehrhardt, die nun am Mittwoch, 3. Mai, um 19 Uhr im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen daraus liest. Das GebĂ€ude ist barrierefrei, eine induktive Höranlage und GebĂ€rdensprachdolmetscher sind vorhanden. Der Eintritt zur Lesung im Rahmen der Reihe „Impulse fĂŒr Inklusion“ ist frei.

„Impulse fĂŒr Inklusion“ ist eine Veranstaltungsreihe der stĂ€dtischen Behindertenbeauftragten unter Mitarbeit des Behindertenbeirats. Damit will die Behindertenbeauftragte Sarah Baumgart die Öffentlichkeit fĂŒr den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung sensibilisieren, aktuelle Themen diskutieren und das Thema Menschen mit Behinderung im gesellschaftlichen Diskurs wie auch im kulturellen Leben der Stadt Freiburg stĂ€rken. Neben VortrĂ€gen und Diskussionen wird die Reihe vor allem Kulturveranstaltungen umfassen. Geplant sind zwei Termine pro Jahr, verteilt ĂŒber die Stadt. VorschlĂ€ge fĂŒr Termine und Veranstaltungsorte sind gerne willkommen, da aktuelle Themen in Freiburg auch aufgegriffen werden sollen.

Der Verein „Bildung neu denken“ prĂ€sentiert wĂ€hrend und nach der Lesung von Kirsten Ehrhardt seine Ausstellung „Inklusion ist eine Haltung!“ Sie blickt zurĂŒck auf die HintergrĂŒnde und die Entstehung der Behindertenkonvention, erklĂ€rt, was unter Inklusion zu verstehen ist, und zeigt auf, was sich seit der Ratifizierung dieser Konvention bewegt hat und was noch getan werden muss, damit Inklusion gelingt.
 
 

 
Freiburg: „Gesang und Übergang“
Singabend fĂŒr Trauernde in der Einsegnungshalle am Hauptfriedhof

Am Donnerstag, 4. Mai, findet um 19 Uhr ein Singabend fĂŒr Trauernde unter dem Titel „Gesang und Übergang“ mit Matthias Wenzel und seinem Team in der Einsegnungshalle am Hauptfriedhof statt.

Alle, die trauern oder schon einmal getrauert haben, sind eingeladen. Trauernde erleben hĂ€ufig Phasen von VerĂ€nderung, Umbruch oder Verlust. Unter der Anleitung von Matthias Wenzel und seinem Team darf Raum entstehen, um der eigenen Stimme Ausdruck zu geben, aus all den GefĂŒhlen, die Abschied und Trauer mit sich bringen.

Der Eintritt ist frei, Spenden erwĂŒnscht.
 
 

 
Kess Erziehen: Abenteuer PubertÀt
Kurs ab 29. Juni fĂŒr Eltern mit Jugendlichen von 11 bis 16 Jahren

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung ab sofort

„Kess erziehen: Abenteuer PubertĂ€t“ ist ein praxisnaher Kurs fĂŒr Eltern mit jugendlichen Kindern im Alter von 11 bis 16 Jahren. PubertĂ€t ist fĂŒr Eltern wie fĂŒr Jugendliche eine Phase des Aufbruchs. Der Kurs will MĂŒtter und VĂ€ter unterstĂŒtzen, das positive Selbstwert- und LebensgefĂŒhl ihres heranwachsenden Kindes zu fördern, die manchmal (ver-) störenden Verhaltensweisen von Jugendlichen anders zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. In sechs Einheiten werden Inhalte vertieft wie: Lebenswelten wahrnehmen - Soziale GrundbedĂŒrfnisse achten, Achtsamkeit entwickeln - Position beziehen, den Jugendlichen das Leben zutrauen - Halt geben, Ressourcen entdecken - Konflikte entschĂ€rfen und IdentitĂ€t stĂ€rken - Beziehung gestalten.

Der Kurs knĂŒpft an konkrete Erziehungssituationen und an den Ressourcen der Teilnehmenden an. Zu jeder Einheit gehören Informationen ĂŒber die Entwicklung und die BedĂŒrfnisse von Jugendlichen, kleine Szenen, die unterschiedliche Dynamiken verdeutlichen, Anregungen, ĂŒber die eigenen Ziele nachzudenken und konkrete lmpulse fĂŒr die Praxis zu Hause. Der Kurs wird von zwei ausgebildeten Kess-Trainerinnen geleitet.

Ab 29. Juni, sechs Mal donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr, die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung: Ab sofort bei der Psychologischen Beratungsstelle fĂŒr Eltern, Kinder und Jugendliche, Krozinger Str. 19b, 79114 Freiburg, Tel. 0761 / 201-8531.

Weitere Infos im Internet ...
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Karlsruhe: Tierische Erlebnisse und Spaß fĂŒr Kinder ab sechs Jahren
Pfingstferien-Programm im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

Kinder von sechs bis zehn Jahren können sich in den Pfingstferien auf eine Expedition in den Zoo begeben. In der ersten Ferienwoche gibt es Tiere aus aller Welt zu bestaunen, es wird gebastelt, gerĂ€tselt, experimentiert und gespielt. Dazu erfahren die jungen Besucher viel Spannendes ĂŒber die Tiere im Zoo, diese können auch hautnah erlebt werden. EisbĂ€renfell, Pinguinfedern, Schildkröteneier und viele andere Materialien gibt es zusĂ€tzlich zu erforschen. Vom 6. bis zum 9. Juni geht das Programm tĂ€glich von 9 und 15 Uhr. Dabei gibt es auch jeweils ein gemeinsames Mittagessen. Die Kosten betragen insgesamt 160 Euro. Anmeldung und weitere Infos ĂŒber die Zooschule, zooschule@zoo.karlsruhe.de, Telefon 0721/133-6813.
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Freiburg: Intensivkurs Selbstverteidigung am 19. und 20. Mai
Jetzt anmelden!

Was braucht man in einer Konfliktsituation eher: Verhandlungsgeschick oder Körpereinsatz? Dieser Frage nimmt sich der Intensivkurs „Zivilcourage, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung in Theorie und Praxis“ an. Am Freitag, 19. Mai, von 17.30 bis 20.30 Uhr und Samstag, 20. Mai, von 9 bis 17 Uhr, werden effektive Techniken der Selbstverteidigung und sicheres Verhalten in Konflikten vermittelt. Kursort ist an beiden Tagen die Sporthalle der Tullaschule in FreiburgZĂ€hringen, Offenburger Straße 12.

Der erfahrene Kursleiter und Deeskalationstrainer Mark Bottke unterstĂŒtzt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, eigene StĂ€rken richtig einzuschĂ€tzen und schĂ€rft das Bewusstsein fĂŒr ihre Sprache und Körperhaltung im Konfliktfall. Zielgruppe des Kurses sind Menschen von 15 bis 80 Jahren, mit und ohne Vorerfahrung.

Die Teilnahme kostet 75 Euro, eine ErmĂ€ĂŸigung ist auf Anfrage möglich. Interessenten können sich bis Montag, 15. Mai auf www.sicheres-freiburg.de anmelden. Die Teilnahme erfolgt in Sportbekleidung oder lockerer Alltagskleidung. Weitere Infos finden Sie unter www.sicheres-freiburg.de
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3. Freiburger FrĂŒhlingsfest
29. April – 1. Mai 2017, StadtgĂ€rtnerei & Mundenhof

Ein Fest fĂŒr Groß und Klein mit Kunsthandwerker- und Pflanzenmarkt, Reitturnier, buntem Rahmenprogramm und vielen Mitmachaktionen

Unter dem Motto „Freiburg blĂŒht auf!“ findet von Samstag, 29. April bis Montag, 1. Mai auf dem GelĂ€nde der StadtgĂ€rtnerei und des Mundenhofs das 3. Freiburger FrĂŒhlingsfest statt. Die von der FWTM organisierte Veranstaltung bietet ĂŒber drei Tage hinweg bei freiem Eintritt jede Menge Unterhaltung und Spaß fĂŒr die ganze Familie. Das FrĂŒhlingsfest nimmt die StadtgĂ€rtnerei – f.q.b. gGmbH (gemeinnĂŒtzige Freiburger Qualifizierungs- und BeschĂ€ftigungsgesellschaft) zum Anlass, den traditionellen „Tag der offenen TĂŒr“ zu veranstalten. Erstmals zeitgleich mit dem FrĂŒhlingsfest trĂ€gt der Reitclub 99 sein jĂ€hrliches Reitturnier an diesem Wochenende aus.

Der Besucher wird von einem bunten Kunsthandwerker- und Pflanzenmarkt sowie weiteren attraktiven AusstellungsstĂ€nden, diversen gastronomischen VerkaufsstĂ€nden und einem vielseitigen BĂŒhnenprogramm empfangen. An allen drei Festtagen wird auf der Show-BĂŒhne ein unterhaltsames Musik- und Showprogramm von afrikanischer Live-Musik ĂŒber Kampfkunst- und Cheerleading- hin bis zu Square Dance-VorfĂŒhrungen geboten. Am Sonntag findet um 11:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst unter dem Motto „Gottesdienst in grĂŒn“ statt. Das Reitturnier (Spring- und Dressurreiten) startet jeweils ab 8:00 Uhr an allen drei Veranstaltungstagen.

Wer nicht nur das BĂŒhnenprogramm genießen, sondern gerne selber aktiv werden möchte, wird von den vielen Mitmachaktionen begeistert sein. Ihre KreativitĂ€t können insbesondere die kleinen Besucher bei verschiedenen Bastelaktionen, z.B. BĂ€chleboot bauen mit dem REHA-Laden oder Hufeisen gestalten mit dem Reitclub 99 e.V., unter Beweis stellen. Das Freiburger Spielmobil hĂ€lt spannende Überraschungen bereit und auf der

ADAC-Fahrradstrecke wird kleinen GĂ€sten gezeigt, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt. Weitere Aktionen sind die Bauernspiele von der Haberjockelshof Schwarzwaldgaudi, VorfĂŒhrungen der Jugendfeuerwehr Freiburg, Kinderschminken, eine Kinderbuckelpiste, Ponyreiten, ein Kinderkarussell, NĂ€h-Workshops sowie Fahrten mit dem ZĂ€pfle-BĂ€hnle. Des Weiteren wird die f.q.b. direkt am Eingang ĂŒber ihr vielfĂ€ltiges Angebot informieren und veranstaltet ein kleines Quiz zu ihrer sozialen Arbeit mit langzeitarbeitslosen Menschen. Jeweils am Sonntag und Montag wird Bernd Schwarte live vor Ort Figuren mit der KettensĂ€ge schnitzen und die Brauerei Ganter bietet Kutschfahrten an.

Bei der FrĂŒhlingsfest-Rallye suchen die Besucher und Besucherinnen auf dem GelĂ€nde nach den Buchstaben fĂŒr das Lösungswort. Bei der tĂ€glichen Verlosung am Samstag und Sonntag um 16:30 Uhr, sowie bei der Ziehung der Hauptpreise auf der Show-BĂŒhne am Montagnachmittag um 16:30 Uhr, können u.a. folgende Preise gewonnen werden: Veranstaltungstickets der FWTM, Sachpreise von Ganter, Kinder-NĂ€hkurse von der HILD NĂ€hwelt, Pflanzen und vieles mehr. Hauptpreise sind in diesem Jahr ein SMART-Cabriolet fĂŒr ein Wochenende, gesponsert von Mercedes-Benz Kestenholz, ein Cateringgutschein (Speisen) fĂŒr 50 Personen von der Metzgerei Reichenbach, eine Palme, sowie ein Ster Holz, gesponsert von der f.q.b.

Weitere Informationen im Internet ...
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Freiburg: Girls-Day am Donnerstag ...
MĂ€dels an die Kamera, in den Wald, die Mathe-Welten oder an den Feuerwehrschlauch – am Donnerstag, 27. April, ist wieder „Girls-Day-Aktionsnachmittag“ von 15 bis 18 Uhr im Haus der Jugend

Kamerafrau, Forstwirtin, Mathematikerin oder Feuerwehrfrau werden - immer noch kommen eher weniger MĂ€dchen auf diese Berufsidee. Aber warum nicht eine Ausbildung in Berufen beginnen, die fĂŒr MĂ€dchen auf den ersten Blick ungewohnt sind? Anschauungsbeispiele dafĂŒr gibt es auch in diesem Jahr wieder beim Girls-Day Aktionsnachmittag. Am Donnerstag, den 27. April, können MĂ€dchen zwischen 9 und 14 Jahren diese Berufe von 15 bis 18 Uhr im Haus der Jugend im Haus der Jugend, Uhlandstraße 2 ausprobieren.

Eine Kamerafrau zeigt, wie mit KamerafĂŒhrung, Bildgestaltung und der richtigen Auswahl von Motiven professionell gefilmt werden kann. Eine Auszubildende zur Forstwirtin stellt ihren Beruf vor. Dabei können MĂ€dchen Baumschulmemory spielen, NĂ€gel in verschiedene Holzarten schlagen oder mit der ZiehsĂ€ge einen Baumstamm bearbeiten. In der Mathewerkstatt der PĂ€dagogischen Hochschule errichten MĂ€dchen die TĂŒrme von Hanoi und können auf dem Galtonbrett experimentieren und knobeln. Auch die Berufsfeuerwehr ist mit dem Einsatzwagen vor Ort und gibt Einblicke in den Arbeitsalltag bei der Feuerwehr.

Außerdem gibt es beim „Girls-Day-Parcours“ Mitmachangebote. Bei der „Berufe-Entdeckerin“ können MĂ€dchen ihren Interessen nachspĂŒren und das Berufe-Universum entdecken. Bei einem Quiz geht es um einen besonderen Berufe-Wissens-Check.

Der Aktionstag wird von der stĂ€dtischen Stelle zur Gleichberechtigung der Frau; Tritta, dem Verein fĂŒr feministische MĂ€dchenarbeit; der Agentur fĂŒr Arbeit; In Via, dem Katholischen Verband fĂŒr MĂ€dchen- und Frauensozialarbeit, und dem Haus der Jugend im Jugendbildungswerk veranstaltet. Alle Angebote zum Girls-Day sind auf www.girls-day.de zu finden.
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Ausstellungstipp: ARI PLIKAT
Ausstellung bis 23. Juli 2017
im Caricatura Museum Frankfurt – Museum fĂŒr Komische Kunst

Ein SpießbĂŒrger mit Hut, Schlips und Aktentasche – aber ohne FĂŒĂŸe; frei schwebend im Hier und Jetzt scheinbar ĂŒber einem Trampolin: „Das ist mein Hip Hop“. Das ist – vor allem – erst einmal die Leichtigkeit des Seins, die ja jeder anders definiert. Das ist aber auch ein typisches Werk von Ari Plikat: sparsam der Strich, lakonisch und trocken auf dem Punkt die Ansagen.

Ein StĂŒck Papier ist Ari Plikats BĂŒhne, manchmal aber auch Postkarten und Bierdeckel, die so zu „Sammelpappen“ werden. Plikat, der „Meister der breiten Hosen“, ist dabei scharfsinniger Beobachter der Welt des Absurden. Mit seinen Bildern erschafft er einen ganz eigenen Kosmos. Die charmant-wahnsinnigen Figuren und Formen sind dabei krakelig, der Witz auch mal grob und vulgĂ€r und scheut auch den albernsten Kalauer nicht. Aber – und das ist die große Kunst Ari Plikats – bei aller HĂ€sslichkeit und Derbheit des Dargestellten ist sein kĂŒnstlerisches Talent und Können in jedem Bild sichtbar: Alles stimmt, alles sitzt. Die Farben und der Strich sind genau die, die es sein mĂŒssen. Sei es mit Aquarell, Tusche oder Filzstiften gemalt – Plikats Cartoons sind oft böse, aber nie boshaft, dafĂŒr sind sie viel zu gut. Die meisterhafte AusfĂŒhrung der Zeichnung und die Farben sind es, die das gezeigte groteske Geschehen immer irgendwie auch liebenswert erscheinen lassen.

Weite Hosen, keine FĂŒĂŸe, eine seltsame Brille oder einfach sehr glubschige Glubschaugen und viele, schiefe ZĂ€hne – so sieht das Figurenpersonal aus den Cartoons von Ari Plikat aus. Dazu kommt Plikats heimliches Markenzeichen: Die Punkte, die seinen Darsteller ĂŒber dem Kopf schweben, diese „BelĂ€mmertheits-Punkte“ (Titanic-Grafiker Tom Hintner), die die BrĂ€sigkeit der gemalten Persönchen erst so richtig zum Vorschein bringen. Als Deppen hat der ehemalige TITANIC-Chefredakteur Leo Fischer die Figuren aus den Cartoons von Ari Plikat einst so kurz wie treffend beschrieben, und Recht hat er. Aber: Plikats Zeichnungen haben Stil – nĂ€mlich seinen ganz eigenen: „Selbst wenn eine Zeichnung mal eine wirklich schwere Geburt ist, muss es schnell und leicht hingeworfen aussehen“, so der gebĂŒrtige Dortmunder. Und das tut sie immer. Das ist sein Hip Hop.

Plikat hat sich in seiner annĂ€hernd 30-jĂ€hrigen Karriere als Cartoonist und Illustrator mit den unterschiedlichsten Themen des menschlichen Daseins auseinandergesetzt: Essen, Sex und Tod. Aber auch andere Sujets wie Katzen, Kaffee, StehaufmĂ€nnchen und Ballontierchen lĂ€sst er in seinen Zeichnungen nicht unberĂŒhrt. Sie sind oft surreal, manchmal auch politisch, gelegentlich auch illustrativ. Immer jedoch schwingt in ihnen eine Portion Anarchie und

Rotzigkeit mit oder − wie es Zeichnerkollege POLO ausdrĂŒckt: „Das ist gezeichneter Rock’n’ Roll“. Plikats Witz ist grob und vulgĂ€r, er schreckt auch vor den albernsten Kalauern nicht zurĂŒck: „Hier wird die Sau rausgelassen, keine Pointe, kein Wortspiel verkniffen, und der Zusammenstoß mit unseren Konventionen macht die komische Wirkung, knapp vor der Empörung.“ So charakterisierte der große F.W. Bernstein einmal Ari Plikats Strich.

Ari Plikat (Jg. 1958) studierte nach seiner Ausbildung zum Grafiker Visuelle Kommunikation in Leeds und Dortmund, wo er auch lebt und arbeitet. Einst bei Altmeister F. W. Bernstein in die Lehre gegangen, gehört er heute zu den wichtigen Vertretern der deutschen ZeichnerSzene. Seine Cartoons erscheinen u.a. in Titanic, taz, stern, Eulenspiegel, Zitty, Italien und im Bananenblatt. Er lebt zusammen mit der Illustratorin Charlotte Wagner in Dortmund. Die beiden arbeiten und veröffentlichen auch gemeinsam als Lotte & Ari. FĂŒr seine Werke wurde Ari Plikat mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Karikaturenpreis in Silber (2006) und dem Sondermann fĂŒr Komische Kunst (2010). Und schon zuvor erhielt er als Werbegrafiker Preise wie den Clio-Award 1988, der als Werbe-„Oscar“ gilt.

Die Ausstellung

Die Ausstellung zeigt erstmalig das ganze Spektrum des Schaffens von Ari Plikat. In der Ausstellung werden brandneueste Cartoons und die lustigsten Klassiker aus Plikats Universum prĂ€sentiert. Daneben finden die Besucher die wohl grĂ¶ĂŸte Schau von komischen Bierdeckeln, die die Welt je gesehen hat. Zudem werden rund 120 Postkarten und fast ebenso viele Plikat‘sche „Pappenheimer“ gezeigt. Auch eine von Plikat bemalte Badematte hat ihren Platz in der Ausstellung gefunden, und nicht zuletzt zwei Skulpturen des Kasseler Bildhauers Sigfried Böttcher nach Cartoons von Ari Plikat.

Zur Ausstellung erscheint in der Caricatura Museum Edition der Cartoonband „Das ist mein Hip Hop!“
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